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  #1  
Alt 23.07.2013, 15:04
StephanNRW StephanNRW ist offline
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Registriert seit: 19.11.2004
Beiträge: 30
Frage Gutachten abgeben

Hallo zusammen

Also ich kenne dieses Forum schon einige Jahre und lese hier immer mal wieder mit.Jetzt bräuchte ich mal einen Rat.Hab 2005 eine MPU gemacht die Negativ war.Jetzt will ich ende August eine 2. MPU machen nach Vorbereitung durch Verk.Psychologen und 1Jahr Abstinenz Programm.Ich kann mich nicht entscheiden ob ich die 1.Beurteilung bei der Begutachtungsstelle abgeben soll oder besser nicht.Zur Führerscheinstelle hab ich es damals nicht geschickt, aber der Begutachter kann ja sehen das ich schon mal ein antrag auf Wiedererteilung gestellt habe und denkt sich dann seinen Teil.Vielleicht könntet ihr mir ja ein paar Vor und Nachteile nennen ob ich es nun Vorzeigen soll oder nicht.Mein Psychologe meint jedenfalls ich sollte es abgeben ,aber ich bin mir da absolut nicht sicher.
Vielen dankt schonmal und lieben Gruß an euch!
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  #2  
Alt 23.07.2013, 17:44
holzkiste holzkiste ist offline
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Registriert seit: 14.03.2013
Beiträge: 95
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Wurde bei der "Selbstauskunft" danach gefragt und habe es ehrlich beantwortet. AVUS!
Der Gutachter hats gelesen mich aber deswegen nichts gefragt.
Ich bin selber auf das Thema" letzte MPU" gekommen da ich im Gespräch
selber darauf kam.
Gehört auch zu deiner Aufarbeitung.
Ich wiederhole mich zwar schon zum 10X hier im Forum!!!
Seit "einfach" ehrlich,geradelinig!
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  #3  
Alt 23.07.2013, 18:20
Hadron Hadron ist offline
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Beiträge: 47
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Also ich stand vor einem ähnlichen Problem. Erstes Gutachten vor gut nem Jahr mit einer 12 Monatigen AB-Empfehlung. Natürlich der FSST nicht zukommen lassen.

In der Selbstauskunft bei meiner zweiten MPU dann habe ich lange gezögert, mich am Ende aber nicht getraut, anzugeben ich hätte keine gehabt. Hatte Angst das irgendwer das irgendwie vllt rauskriegen könnte.

Im Nachhinein war das glaube ich sogar ganz gut. Ich wurde von der Ärztin gefragt warum ich durchgefallen bin, und meinte, dass ich zwar mein Verhalten damals schon geändert hatte, aber mir meine Trinkmotive noch nicht klar waren, und ich daher wohl zu anfällig für Rückfälle etc. war.

Im folgenden drehte sich das Gespräch dann auch hauptsächlich genau um die Trinkmotive, alles andere hat sie quasi nicht mehr interessiert.
Ins schwitzen bin ich dann nur noch gekommen, als ich ihre Frage nach Leberwerten (KT-Behauptung, nicht AB) verneint und sie sich daraufhin erkundigte: "Warum? Standen da keine Empfehlungen auf dem negativen Gutachten?"

Mit kurzem Zögern, keine Ahnung ob ihr das aufgefallen ist, antwortete ich: "Ne, ich glaub da war nichts mehr, da stand lediglich, dass meine Trinkmotive nicht ordentlich aufgearbeitet wurden."

Im Endeffekt hats für ein positiv gereicht.
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  #4  
Alt 23.07.2013, 19:30
Benutzerbild von samuel
samuel samuel ist offline
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Zitat:
Zitat von holzkiste Beitrag anzeigen
Wurde bei der "Selbstauskunft" danach gefragt und habe es ehrlich beantwortet. AVUS!
Der Gutachter hats gelesen mich aber deswegen nichts gefragt.
Ich bin selber auf das Thema" letzte MPU" gekommen da ich im Gespräch
selber darauf kam.
Gehört auch zu deiner Aufarbeitung.
Ich wiederhole mich zwar schon zum 10X hier im Forum!!!
Seit "einfach" ehrlich,geradelinig!
Um so ehrlicher, desto MPU?

Ein negatives Gutachten gehört nicht in die Akte.
Das ist weg, ihr habt es nicht mehr und fertig.
Es sei denn, man möchte es extrem kompliziert haben.
Nur weil es hier und da mal keine Probleme gab, heißt das noch lange nicht, dass es nie Probleme damit geben wird.
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Wer mich sucht, der findet mich als mpu-samuel bei eBay
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  #5  
Alt 24.07.2013, 11:57
StephanNRW StephanNRW ist offline
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Registriert seit: 19.11.2004
Beiträge: 30
Frage

Hallo erstmal,

hey vielen dank für eure Antworten.Aber Samuel noch mal zum Verständnis.
Du bist eher der meinung es nicht beim Begutachter vorzuzeigen?
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  #6  
Alt 24.07.2013, 12:23
holzkiste holzkiste ist offline
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Registriert seit: 14.03.2013
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Zu meinem Satz
"Der Gutachter hats gelesen mich aber deswegen nichts gefragt."
Ich meine er hat aus der Selbstauskunft gelesen das es schon zwei
negative Ga. gegeben hat.
Abgeben oder vorzeigen würde ich nicht-warum auch.
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  #7  
Alt 24.07.2013, 12:33
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samuel samuel ist offline
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Registriert seit: 20.11.2004
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@ Haldron!

Ich versuch immer Tipps zu geben, die für alle taugen.
In Deinem Fall mag das gut gegangen sein, aber schon hier:

http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...ad.php?t=22697

im Nachbarthema, wäre das der totale Supergau.
Der Gutachter hat ihm zum Alkoholiker gemacht und bei jeder neuen Begutachtung wäre diese Diagnose standard und ohne Therapie + 1 Jahr Abstinenz oder 15 Jahre warten, würde der Mann wegen dieses negativen Gutachtens nicht wieder positiv begutachtet werden können. Und das nur, weil er schlecht vorbereitet war.

Jetzt kommst Du vorbei und sagst:
"Ist kein Problem, legt die Gutachten ruhig in die Akte rein."

Ist sicherlich gut gemeint, weil es ja bei Dir funktioniert hat und bei einigen anderen vielleicht auch, allgemein würde ich jedoch stark davon abraten.
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  #8  
Alt 24.07.2013, 12:48
holzkiste holzkiste ist offline
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@samuel
jetzt glaub ich hast Du dich verlesen!
Ich stimme dir ja zu! Oder?

Das Ga. abgeben oder in die Akte mitrein-nie!!!!!!!!!!
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  #9  
Alt 24.07.2013, 13:18
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samuel samuel ist offline
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mea culpa, ich habs verkackt!
Ich tausch das Holzkiste gegen Haldron aus!
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  #10  
Alt 24.07.2013, 20:30
Hadron Hadron ist offline
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Registriert seit: 30.06.2013
Beiträge: 47
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Auch nicht korrekt. Ich habe auch lediglich ANGEGEBEN das ich eines gemacht hab und wurde dazu befragt, und dazu habe ich einiges gesagt und anderes verschwiegen/"vergessen".

In der Akte liegt das nicht... sonst hätte ich auch 12 Monate AB machen dürfen
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Stichworte
begutachter, beurteilung, negativ

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