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Alt 26.08.2006, 15:20
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Standard Mehr Erfolg für die MPU

Besser reden – mehr erreichen.


Es gibt Menschen , die trotz eingehaltener AB und der gelebten Verhaltensänderung
dennoch die MPU nicht bestanden haben und damit den Glauben an sich verlieren.

Es wird dem Begutachtenden dann bescheinigt, dass eine weitere Gefährdung im Straßenverkehr nicht ausgeschlossen werden kann.

Obwohl der Probant nun wirkl. AB / KT lebt und eine neue Verhaltensänderung vorgenommen hat, reicht dieses aber nicht aus, um eine positive MPU zu erhalten, denn er muss noch dazu einem fremden Menschen auch überzeugend dieses erklären können.

Oft kann dann ein Grund für eine negative MPU das freie Sprechen sein, denn das ist bei der MPU gegeben. Frei seine Reflektion schildern, ohne vom Blatt abzulesen und dies noch dazu überzeugend dem GA vermitteln.


Diesem Problem – eigene Unsicherheit im Vortrag - kann man aber Abhilfe schaffen und gleichzeitig wird dadurch die eigene Selbstsicherheit gefördert und die Selbstsicherheit ist die Brücke für überzeugende Argumentation.

Vielleicht spiegelt der eine oder ander sich hier schon wieder!

Im Privaten oder beruflichen Bereich, also im täglichen Leben, tauchen diese Probleme aber vereinzelt auch schon auf, ohne sich dessen eigentlich bewusst zu sein, dass kann unter anderem schon bei einer Diskussion am „Stammtisch", Verein, Betrieb, Freundeskreis sein.
Es ist also weder privat noch beruflich auszuschliessen, dass man plötzlich aus irgendeinem Grund das Wort ergreifen muss; dabei kann die Initative von einem persönlich ausgehen, weil man das Bedürfnis hat, sich dazu zu äußeren oder aber weil man dazu genötigt wird.
( Was sagst Du denn dazu ?)

Ein unsicherer Mensch würde sich mit den bekannten Floskeln nun versuchen sich raus zureden mit beginnenden Sätzen wie:

"Es fällt mir schwer- Damit habe ich jetzt nicht gerechnet- Ich bin kein guter Redner- Eigentlich ist schon alles gesagt- Ich bin indisponiert- schliesse mich der Meing von … an."

Solche Formulierungen werden als Ausrede empfunden, da es auch eine ist.
Jeder Mensch hat eine eigene Meinung zu jedem Thema, die er mit seinen eigenen Gedanken untermauern kann.

Es kommt auch schon mal vor, dass wir uns von einem “Erzähler„ gelangweilt fühlen, das kann viele Gründe haben, aber oft kennen wir das Phänomen, das sich der Erzähler später anfängt, sich zu wiederholen.

Wir kennen alle den Spruch: In der Kürze liegt die Würze! Allerdings beim Sprechen und gerade, wenn ich jemanden von etwas überzeugen möchte, wird dieser Spruch oft außer Acht gelassen und er fängt an, „Romane„ zu erzählen..

Geändert von MP (26.08.2006 um 16:07 Uhr)
  #2  
Alt 26.08.2006, 15:20
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Kapitel 2
Training für überzeugendes Sprechen



Keine Rede ohne Gliederung


Wenn man seine Gedanken „ unkontrolliert „ äußert kommt es für den Zuhörer auch nicht überzeugend rüber, er nimmt die Aussagen nicht mehr war, da es für Ihn kein schlüssiges Bild
erweckt, er fängt an zu zweifeln, was zur Folge hat, er glaubt mir nicht.


Das was ich erzählen möchte, muss Gedanklich sotiert sein, und für den Zuhörer logisch und zweifelslos nachvollziehbar sein.


Wie erreiche ich das ?

Um meine Gedanken und Meinung überzeugend einem andern zu vermitteln , brauche ich ein
System- die Fünf – Punkte- Formel! Diese Fünf-Punkte- Formel dient dazu seine Gedanken
systematisch ohne Verwirrung überzeugend vorzutragen.


1. Was ist das Thema
2. Sagen, worum es geht
3. Begründen und Beispiele bringen
4. Fazit
5. Glaubhaft


Wenn Ihr jetzt genau hinschaut, ist der FB genauso aufgebaut.

Aber der FB ist immerhin nur ein FB, ein Blatt Papier, wo man lange Zeit hat, sich Gedanken zu machen was man dort hineinschreiben möchte.

Diese Zeit, hat man aber nicht beim freien Sprechen, erst recht nicht bei der MPU, da ist die
Zeit begrenzt. Wer zu lange wartet in seiner Rede, fördert zum Nachfragen und das ist IMMER schlecht wenn man ein Überzeugenden Vortrag hält

Geändert von MP (26.08.2006 um 15:59 Uhr)
  #3  
Alt 26.08.2006, 15:21
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Kapitel 3

Trainingsmethode zur Selbstsicherheit des freien Sprechens



Welche Möglichkeiten habe ich ?

a: Entweder in einer Gruppe mit Freunden oder Familie
( so kann jeder den anderen beobachten und korrigieren und bringt auch zugleich ein wenig
Spass mit sich. )

Ablauf:
Jeder schreibt auf einer Karte oder auf ein Blatt Papier 3 Stichpunkte.
Bspl: Hotel- Büro – Katze ./ Fische – Schule- Unfall
Die selbst geschriebenen Karten werden einem anderem gegeben- untereinander
austauschen- und dann fängt einer an, darüber einen Vortrag oder Geschichte zu erzählen.
Die anderen haben nun die Aufgabe, darauf zu achten, dass das gesprochene keine Wörter
enthält wie: Eigentlich, man könnte , vielleicht usw. enthält. Immer in der Ich form
sprechen und das ganze versuchen “packend „ wieder zu geben. Dabei wird ein Zeitlimit
festgesetzt von sagen wir mal zu Anfang 7 Minuten. In diesen sieben Minuten müssen
alle drei Stichpunkte benannt werden.


b: Wer für sich alleine üben möchte oder muss.
Ein Tonband zur hilfe nehmen und darauf sprechen, so kann man später dieses wieder
Abhören und sich selber hören und korrigieren.


Ablauf:
der Ablauf ist hier ähnlich wie oben, man macht sich ein paar Stichpunkte die man
an diesem Tag erlebt hat. Das kann von der Arbeit sein, aus dem Freundeskreis ectr.pp
auch hier wird ein Zeitlimit gesetzt auch hier sagen wir mal sieben Minuten und spricht
frei seine Gedanken auf das Tonband und auch hier darauf achten, das keine Wörter
wie: kann sein , evtl. Möglicherweise, nicht wirkl. äh, usw. vorkommen


Nach einer Gewissen Zeit, wird das freie sprechen immer einfacher und überzeugender in seiner ausdruckweise. Man erlernt so sich selbstsicherer Mitzuteilen. Und verliert auch die Angst in einer ungewollten Diskussion hineingezogen zu werden, da man nun „Standhaft „ geworden ist.

Ich habe bewusst darauf hingewiesen die Stichpunkte so auch auszuwählen, um so, nicht der Versuchung zu verfallen durch passende Stichpunkte wie Fisch-Meer Boot – eine „ Geschichte „ zu erfinden , denn die wird niemals Überzeugend vorgetragen werden können.

Das Zeitlimit kann später und sollte auch dann auf 45-60 Minuten erhöht werden und dann in diesem Zeitlimit von 45-60 Min. seine Reflektion über seine TF frei vortragen.

Ihr werdet sehen, dass dieses Training auch in anderen Dingen und Lebenslagen in eurem Leben sich positiv bewähren wird.

Viel Erfolg wünscht euch euer
mp

Hier eine Illustration zur Körpersprache > http://www.martin-adler.org/TI/News/...perSprache.htm

Geändert von MP (26.08.2006 um 16:07 Uhr)
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