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Alt 10.01.2006, 16:14
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strandy strandy ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 06.06.2005
Beiträge: 3.489
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Kurz vor der MPU:

Unbedingt im ausgeruhten Zustand zur MPU erscheinen (z. B. nicht im Anschluss an eine Nachtschicht) - wer müde ist, kann sich schlechter konzentrieren
Auf keinen Fall vorher Alkohol trinken und keine Aufputsch- oder Beruhigungsmittel einnehmen - diese setzen die Fähigkeit zum klaren Denken und schnellen folgerichtigen Reaktionen herab.
Am besten überhaupt keine Medikamente einnehmen; sollte dies krankheitsbedingt dennoch erforderlich sein, empfiehlt es sich, den untersuchenden MPU-Arzt darüber zu informieren.
Vorher nicht zu üppig essen - das Blut wird im Kopf und nicht im Magen gebraucht.
„Bürgerlich“ anziehen - auch Psychologen haben Vorurteile.

Verhalten während der MPU:

rechtzeitig zum mitgeteilten Termin erscheinen;
ruhig bleiben, auch wenn man vor Prüfungsbeginn längere Zeit warten muss. Ablenkung suchen, z. B. durch Lesen von Texten erfreulichen und positiven Inhalts;
zu Prüfungsbeginn empfiehlt sich die Mitteilung, dass keine Einwände gegen eine Tonbandaufnahme bestehen. Sie kann bei späteren Unklarheiten über den Prüfungsverlauf ein wichtiges Beweismittel sein;
bei Lampenfieber bzw. Prüfungsangst daran denken, dass die Mehrzahl der untersuchten Kraftfahrer die MPU besteht und daher für fahrtauglich befunden wird;
keinesfalls Zweifel am Sinn der Untersuchung äußern;
Probleme nicht auf andere abwälzen, sondern eigene Fehler zugeben;
keine Schuldvorwürfe gegen Polizei und Justiz aussprechen oder sich als „Pechvogel“ hinstellen, da man sonst möglicherweise als „uneinsichtig“ und „unkritisch“ angesehen wird;
die Wahrheit sagen und dadurch Widersprüche vermeiden;
Auf Suggestivfragen vorbereitet sein (z. B. „Sie haben also soundsoviel getrunken?“). Hat der Proband erklärt, dass er ab einem bestimmten Zeitpunkt keinen Alkohol mehr trinkt, so darf er keinesfalls die Frage: „Sie haben also früher mehr Alkohol getrunken als heute?“ bejahen. In der Frage werden 2 Trinkmengen verglichen: die vor der behaupteten Abstinenz und diejenige danach. Bejaht der Untersuchte die Frage, so gesteht er damit ein, dass er - entgegen seiner Behauptung - auch heute noch Alkohol trinkt;
ausländische Probanden, die die deutsche Sprache nicht ausreichend in Wort und Schrift beherrschen, können die Hilfe eines vereidigten Dolmetschers in Anspruch nehmen.

Quelle: adac

Kleiner Rat zum Schluss:
- eigene Aufzeichnungen mitnehmen (könnt ihr evtl. beim Gespräch verwenden)
- Traubenzucker für´s Gehirn

Viel Erfolg
strandy
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