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  #411  
Alt 18.10.2017, 20:12
AndreW1988 AndreW1988 ist offline
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Naja was heißt unter Druck... es war die Bedingung und ich war einverstanden. Mal ehrlich wer sammelt denn just for fun Abstinenzbelege? Jeder Beleg kostet halt auch ein bisschen.... aus Spaß macht das sicher niemand.

Die dienen ja als Beweis für jemanden das ich nichts getrunken habe... mir selber brauch ich die ja eher nicht vorlegen
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  #412  
Alt 18.10.2017, 21:06
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Das magst Du so sehen. Aber auch der GA?

Deine Hoffnung ist ja, dass er deiner Einschätzung eines Lapsus folgt und sich deshalb mit 6 Monaten Abstinenz zufrieden gibt.

Aber hier schießt Du dir doch selbst ins Knie: Dein Vater hat deiner Abstinenz nicht getraut und VP-Stunden über die MPU hinaus nur gegen Belege bezahlt. Wenn Du mit der Lapsus-Variante durchkommen willst, muß die Abstienz zuvor aber sicher und gefestigt gewesen sein.

Überleg selbst nochmal, ob Du da diesen Beleg wirklich vorlegen willst.
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Liebe Grüße
Alana
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  #413  
Alt 18.10.2017, 21:37
minilee minilee ist offline
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Zitat:
Dein Vater hat deiner Abstinenz nicht getraut und VP-Stunden über die MPU hinaus nur gegen Belege bezahlt. Wenn Du mit der Lapsus-Variante durchkommen willst, muß die Abstienz zuvor aber sicher und gefestigt gewesen sein.
eher müsste doch der Wunsch und Wille nach AB aus einem selbst kommen und nicht von einem VP oder Familienmitglied...
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Das Leben wird vorwärts gelebt, aber nur rückwärts verstanden...
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  #414  
Alt 18.10.2017, 22:35
AndreW1988 AndreW1988 ist offline
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Interessante Einwände... auf der einen Seite kann ich damit über 2 Jahre AB nachweisen was sicher gut ist, auf der anderen Seite habt ihr auch recht... aber wie soll ich die langen Nachweise sonst begründen? Weglassen ist vielleicht auch schlecht da es ja meine AB beweist
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  #415  
Alt 19.10.2017, 13:55
AndreW1988 AndreW1988 ist offline
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Reden

So liebe Leute, ich komme gerade von der MPU heim.

Die abschließenden Worte der Psychologin waren:

"Ich denke wir können hier was für Sie tun, Sie haben ja auch schon einiges gemacht".

Reaktionstest und Arzt haben auch gepasst.

Also voraussichtlich bekomme ich ein postives Gutachten

Natürlich weiß ich, dass ich mich erst freuen sollte wenn ich das Gutachten dann in der Hand halte, aber wenn die Psychologin das so sagt sollte es doch auch so sein oder?
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  #416  
Alt 21.10.2017, 07:43
AndreW1988 AndreW1988 ist offline
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Hey leute, ich bin echt nervös

kann man dieser Aussage der GA glauben schenken? Oder hat sie es vielleicht nur deshalb gesagt, damit ich bei einer negativen Aussage nicht einfach heim gehe?

(Sie hatte auch extra noch betont, dass ich noch den Reaktionstest und die Arztuntersuchung machen muss und noch nicht nach Hause gehen soll).

Die Ärztin war etwas verwundert, sie fragte mich ob ich Alkoholabhängig sei - ich bejate dieses. Darauf hin sagte sie "merkwürdig, normalerweise verlangt sie (also die GA) dann 12 Monate AB".

Heißt dass, das die Ärztin die positive Prognose der GA gesehen hatte??

Kann die Ärztin der GA nochmal zureden und sie darauf hinweisen dass sie ja sonst 12 Monate AB haben wollte und daraufhin entscheidet sich die GA es doch negativ ausfallen zu lassen??

Diese Ungewissheit macht mich fertig... wäre es ein klarer negativer Ausgang wäre es in der Hinsicht leichter für mich...
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  #417  
Alt 21.10.2017, 07:58
kapomick kapomick ist gerade online
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Fakt ist folgender: Ärztin und GA sind beide für das Gutachten verantwortlich und da kann keine nen individuellen Weg gehen. So sehr ich dir eine positive Begutachtung wünsche - wenn du mit deinen Voraussetzungen mit 6 Monaten durchkommst, dann weiß ich nix mehr, was wir hier noch raten sollen, denn du erfüllst ALLE Voraussetzungen für eine MPU mit 12 Monaten AB. Allein aufgrund der Tatsache, DASS du schon eine Alkohol-MPU hattest. Das ist in den BAST so festgelegt, wer nach einer Alkohol-MPU neuerlich mit Alkohol auffällt, der kann nur noch mit 12 Monaten antreten. Gewiss, in deiner Situation ist manches anders gelagert, weil du ja nicht gefahren bist, aber das sei in meinen Augen davon unabhängig zu sehen. Du hast versprochen, nichts mehr zu trinken, du hast das Versprechen nicht eingehalten, also musst du mehr tun, dass man dir glaubt. Das ist jetzt wirklich nicht böse oder gegen dich gemeint, so verstehe ich die BAST.

Wenn es anders sein sollte, wäre das gut für dich. Aber logisch wäre es nicht.

Dass die Zeit des Wartens sch... ist, das weißt du ja schon. Wünsch dir dennoch alles Gute.
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  #418  
Alt 21.10.2017, 08:28
AndreW1988 AndreW1988 ist offline
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Zitat:
Zitat von kapomick Beitrag anzeigen
Fakt ist folgender: Ärztin und GA sind beide für das Gutachten verantwortlich und da kann keine nen individuellen Weg gehen. So sehr ich dir eine positive Begutachtung wünsche - wenn du mit deinen Voraussetzungen mit 6 Monaten durchkommst, dann weiß ich nix mehr, was wir hier noch raten sollen, denn du erfüllst ALLE Voraussetzungen für eine MPU mit 12 Monaten AB. Allein aufgrund der Tatsache, DASS du schon eine Alkohol-MPU hattest. Das ist in den BAST so festgelegt, wer nach einer Alkohol-MPU neuerlich mit Alkohol auffällt, der kann nur noch mit 12 Monaten antreten. Gewiss, in deiner Situation ist manches anders gelagert, weil du ja nicht gefahren bist, aber das sei in meinen Augen davon unabhängig zu sehen. Du hast versprochen, nichts mehr zu trinken, du hast das Versprechen nicht eingehalten, also musst du mehr tun, dass man dir glaubt. Das ist jetzt wirklich nicht böse oder gegen dich gemeint, so verstehe ich die BAST.

Wenn es anders sein sollte, wäre das gut für dich. Aber logisch wäre es nicht.

Dass die Zeit des Wartens sch... ist, das weißt du ja schon. Wünsch dir dennoch alles Gute.
Ich bin ja selber davon ausgegangen, dass ich keine Chancen habe mit einer positiven Prognose davon zu kommen.

Im GA Gespräch hat sich beinahe alles darum gedreht was sich denn verändert habe und das konnte ich gut darlegen. Die Nachweise von damals haben auch heute noch bestand gehabt für die GA unabhängig davon, dass ich danach noch öfters getrunken hatte. Die GA meinte eben "Sie haben ja auch schon sehr viel unternommen" und ich denke es hat ihr sehr gut gefallen, dass ich meine Selbstwertproblematik erkannt habe.

Dass ihr u.U. die 6 Monate AB ausreichen begründe ich einfach damit, dass es sich hierbei um einen kurzen (wenn auch heftigen) Rückfall gehandelt hat, dem eine über 3 Jährige Abstinenz vorausging und dem eine inzwischen 9 Monatige AB gefolgt ist.

Letztendlich bleibt es natürlich abzuwarten, aber ich denke (und HOFFE), dass die GA nicht ohne solche Absichten äußert "Ich denke wir können hier was für Sie tun".

Ob die dauer der AB ausreichend ist, entscheidet doch die GA oder? Die Ärztin hat in der Hinsicht doch keine Entscheidungsgewalt? Oder täusche ich mich da?

Die GA wollte die Abstinenznachweise auch garnicht sehen, sie meinte ich solle diese der Ärztin geben. Aber aus meinen Erzählungen muss ihr ja klar gewesen sein, dass ich keine 12 Monate AB nachweisen kann. Jan - Okt sind eben nur 9 Monate.

Oder aber sie hat die Daten derartig vertauscht, dass sie dachte es sei Jan 2016 gewesen???

Ich weiß es nicht...
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  #419  
Alt 21.10.2017, 10:04
AndreW1988 AndreW1988 ist offline
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Wer entscheidet denn nun ob die Abstinenzdauer ausreichend lang war, die Ärztin oder die GA?

An anderer Stelle hier im Forum habe ich folgenden Satz gelesen "dem Arzt reichen die Abstinenznachweise doch nicht aus"

Heißt das, dass die Ärztin entscheidet ob 6 oder 12 Monate angebracht sind?
Ich war der Meinung dass die Psychologin das zu entscheiden hat??

Ich werd noch verrückt
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  #420  
Alt 21.10.2017, 10:10
octopussy octopussy ist offline
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Abstinenznachweise sind Sache des Arztes. Deswegen musstest du die ja auch dort abgeben.
Der Arzt prüft erstmal, ob alles ctu konform ist.
Ob die Dauer ausreichend ist, wird gemeinschaftlich entschieden.

Du wirst warten müssen, hilft nix.

Im übrigen ist ein Lapsus in den Beurteilungskriterien thematisiert, und 6 Monate werden als Mindestmaß für die Aufarbeitung genannt.
__________________
Liebe Grüße
Octopussy
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