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  #21  
Alt 18.10.2017, 11:51
Nop1989 Nop1989 ist offline
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Ok aber so wie es jetzt ist ist es doch am schlimmsten...
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  #22  
Alt 18.10.2017, 22:58
Rope Rope ist offline
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Zitat:
Zitat von Nop1989 Beitrag anzeigen
Ok aber so wie es jetzt ist ist es doch am schlimmsten...
... ich verstehe gerade nicht so richtig, was du damit meinst ...

Die Alkoholfahrt und den Unfall kannst du nicht ungeschehen machen, da kann auch der Anwalt nicht helfen. Und bevor du nicht weißt, was dir "aufgebrummt" wird, kannst du doch eh' nichts weiter machen, oder?

Es sei denn, dass sich aus deiner Akteneinsicht noch "verschlimmernde Umstände" ergeben haben...
Diese müsstest du dann aber schon hier mitteilen, wenn du einen Rat haben möchtest. Was ist denn alles aktenkundig und wie ist der Unfall laut Polizeibericht abgelaufen?

LG Rope
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  #23  
Alt 19.10.2017, 00:38
Nop1989 Nop1989 ist offline
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Laut meinem neuen Anwalt und der Einsicht in die Akte haben die 2 Zeugen nur mein Trinkverhalten von 2 Bier geschildert, der wo ja nicht stimmt, hab mir das irgendwie eingeredet. Nunja somit ist da nix großes bei den zeugen rausgekommen. Sonst großartiges steht da nicht mehr im Polizeibericht, nur doe Behauptung zum Unfallhergang vom Geschädigten und das beide Fahrzeuge anderst standen. Mein Anwalt meinte, er setzt jetzt erstmal Wiederspruch, dann werden wir sehen ob ich vor gericht muss, oder man es so klären kann, bzw. Das ganze als Ordnungswidrigkeiten laufen lassen kann.
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  #24  
Alt 19.10.2017, 01:22
Rope Rope ist offline
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Also egal ob OWI oder nicht, 6 Monate FE-Entzug sollten doch irgendwie zu überbrücken sein, oder? Die Strafe musst du eh' bezahlen, dafür hast du ja auch die Scheiße gebaut!
Sei froh, dass du niemandem deine "Eignung zum Führen von Kfz" glauhaft machen musst ....
Wenn man dir nicht "totale Ausfallerscheinungen" in Bezug auf die BAK nachweisen kann, dürfte es nicht so schlimm werden.

Lies' dir hier mal einige Threads durch, dann weisst du, was "echte Sorgen" sind!

Also locker bleiben..., ich wundere mich, dass du wegen dieser "relativen"
Lappalie so einen Frust schiebst ...

LG Rope
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  #25  
Alt 19.10.2017, 09:20
Kai R. Kai R. ist offline
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Quatsch. Der Unterschied zwischen einem Monat Fahrverbot und einem knappen Jahr macht vielleicht Dir nichts aus. Ich würde das aber anders sehen und der TE vermutlich auch. Auch der Unterschied zwischen 500.- € Bußgeld und einem Monatslohn an Geldstrafe ist für die meisten Leute erheblich. Und da haben wir über Kosten für Neubeantragung, 10 Jahre Tilgungsfrist und Straftat noch nicht gesprochen.

Was sind "totale Ausfallerscheinungen"? Im Übrigen überlass es doch bitte dem TE, was ihm "echte Sorgen" macht.
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  #26  
Alt 19.10.2017, 11:33
Rope Rope ist offline
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Zitat:
Zitat von Nop1989 Beitrag anzeigen
... Mein Anwalt meinte, er setzt jetzt erstmal Wiederspruch, dann werden wir sehen ob ich vor gericht muss, oder man es so klären kann, bzw. Das ganze als Ordnungswidrigkeiten laufen lassen kann.
Wogegen will dein Anwalt denn Widerspruch einlegen?
Du hast doch noch keine Strafe bekommen.
So wie ich dich verstanden habe läuft das Ermittlungsverfahren noch und dagegen kann niemand Widerspruch einlegen.

Zitat:
Zitat von Nop1989 Beitrag anzeigen
Laut meinem neuen Anwalt und der Einsicht in die Akte haben die 2 Zeugen nur mein Trinkverhalten von 2 Bier geschildert, der wo ja nicht stimmt, hab mir das irgendwie eingeredet.
Woher kennen denn die 2 Zeugen dein Trinkverhalten? Sind es Bekannte von dir und waren sie zum Zeitpunkt des Unfalles dabei?

Wichtig wäre auch zu erfahren, ob und welche Angaben du in der schriftlichen polizeilichen Anhörung gemacht hast. Leider kann man dir dazu ja nichts mehr raten, da die Angelegenheit bestimmt schon erledigt ist, oder?
Alle Angaben in dieser Anhörung, außer denen zu deiner Person, sind nämlich freiwillig. Heißt, als Beschuldigter musst du dich nicht selbst belasten.
Meiner Erfahrung nach ist es auch fast immer besser (außer du hast ein wirklich geringes Einkommen) den Punkt mit der Frage nach dem Einkommen nicht zu beantworten. Sollte es doch als Straftat gewertet werden, hängt die Höhe deiner Geldstrafe davon ab. Gibst du nichts an, wird vom Gericht geschätzt. Ich habe es damals (mehr zufällig) so gemacht und bin mit der geringst möglichen Tagessatzhöhe davongekommen.

Sicher ist es immer von Vorteil mit einer OWI statt einer Straftat davon zu kommen, so wie ich dich verstanden hatte, ist dein Hauptproblem aber die potentielle MPU.


LG Rope
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  #27  
Alt 19.10.2017, 11:53
Nop1989 Nop1989 ist offline
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Ich hab mit 2 Zeugen geredet, die wo anwesend waren und mich gefragt haben, wie das passiert ist. Dann sagte ich halt auch zwischendrin das ich 2 Bier getrunken hab.
Somit steht gerade Aussage Aussage. Es ist halt das fahrverbot und die Kosten ( Schmerzensgeld, anwalt, strafe, Reparatur) was ich bezahlen muss, wenn es so kommen würde das ich zu 100% an allem schuld bin. Der Wiederspruch ist gegen den vorläufigen Entzug meiner Fahrerlaubnis, weil der unfall nicht so passiert ist wie der Gegner behauptet. Ich zu mir halt schwer positiv zu denken, ich denke meist immer negativ... gruss
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  #28  
Alt 19.10.2017, 12:25
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Zitat:
Zitat von Nop1989 Beitrag anzeigen
Ich hab mit 2 Zeugen geredet, die wo anwesend waren und mich gefragt haben, wie das passiert ist. Dann sagte ich halt auch zwischendrin das ich 2 Bier getrunken hab. Somit steht gerade Aussage Aussage.
Für den Punkt bedarf es weder Deiner noch der Zeugen Aussagen. Das steht fest!
Zitat:
Alkohol war beim Bluttest 0,84 Promille
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #29  
Alt 20.10.2017, 02:25
Rope Rope ist offline
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Zitat:
Zitat von Nop1989 Beitrag anzeigen
Der Wiederspruch ist gegen den vorläufigen Entzug meiner Fahrerlaubnis,...
Das ist natürlich großer Mist ... Das mit dem vorläufigen Entzug deiner FE ...

vor Allem, weil es darauf hinauslaufen könnte:

"Schon während des noch laufen Ermittlungsverfahrens kann der Führerschein für die Dauer des Verfahrens zu den Akten sichergestellt werden. Dies geschieht, wenn nach der Art und Schwere der Tat zu erwarten ist, dass dem Beschuldigten später im Strafverfahren die Fahrerlaubnis entzogen werden wird - wenn also eine Regelfall nach § 69 StGB vorliegt."


Das hattest du aber auch hier noch nicht so mitgeteilt, oder?
Sonst hätte ich natürlich nichts von Lappalie geschrieben...
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  #30  
Alt 20.10.2017, 07:12
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Alana Alana ist offline
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Ich hatte bereits in #18 darauf hingewiesen, dass das die Absicht der StA sein wird.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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