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  #21  
Alt 09.03.2018, 18:45
keinbockaufmpu keinbockaufmpu ist offline
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9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

Nein, regelmäßig habe ich nie getrunken.
Ich habe zwischen 15-17 Jahren selten etwas getrunken und auch nie bis zum Rausch, da mir häufig schnell vom Alkohol schlecht wurde.
Mit 17-21 Jahren während der Zeit meines Abiturs, habe ich angefangen mehr zu trinken, auch stärkere Alkoholika als Bier und Wein. Ich bin zu Abi-Parties gegangen und wollte Teil der Gruppe sein und auch natürlich "feiern" und es half dabei den Mut zu fassen sich dem anderen Geschlecht zu nähern.
Mit 21-25 Jahren als ich meine Pflegeausbildung angefangen hatte und auch als Pfleger gearbeitet habe, ist diese exzessive "Feierei" deutlich weniger geworden, einmal weil ich keine Zeit mehr dafür hatte zum anderen waren mir andere Dinge wichtiger, dennoch gab es Wochenenden, Feste und Geburtstage bei denen ich zum harten Kern gehörte und deutlich zu viel getrunken (sicher >1 Promille) hatte.
Mit 25-29 Jahren während meines Studiums, war mein Alkoholkonsum durchwachsen und schwankend. Im ersten Semester, besonders in der berüchtigten „Medizin-Ersti-Woche“ trank mindestens genauso viel wie zur Abiturszeit. Eine Party folgte der anderen und aufgrund meines fortgeschrittenen Alters wollte ich den Anfang-20-jährigen in nichts nachstehen. Aufgrund meines jugendlichen Aussehens und meines Charakters fühlte ich mich mit den jüngeren Kommilitonen deutlich wohler als mit den gleichaltrigen und somit war ich Teil eines Freundeskreises der noch dabei war sich die Hörner abzustoßen. Ich wollte das positiv sehen und hatte den Gedanken, die Parties die ich aufgrund meines Pflegeberufs verpasst hatte nun nachholen zu können.
Nach dem ersten Semester lernte ich beim Lernen XXXXXXXXXXXXXXX. XXXXXXXXXXXXX. Aus diesem Grund trank ich deutlich weniger, manchmal monatelang nichts. Jedoch nach Klausuren nahm ich mir manchmal frei von meiner XXXXXXXX und feierte exzessiv mit meinen Freunden. Da ich sonst viel Zeit mit XXXXXXXXX verbrachte war dies für alle in Ordnung. 2 Jahre später XXXXXXX, nach einigen Wochen war ich wieder häufiger auf Uni Parties und trank mal exzessiv mal weniger, jedoch wollte ich mich wieder sozial integrieren und in diesem Freundeskreis war Trinken häufig fester Bestandteil der Freizeitaktivität (WG Parties, Maitouren).

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

15-17 Jahren; Bier 2x 0,33L, 1 Glas Wein,
17-21 Jahren; Bier, Wein, harte Alkoholika in Mengen in denen ich den Alkohol stark gespürt habe und häufig gebrochen habe, weil ich zu viel getrunken habe. Fast jedes Wochenende war ich feiern.
21-25 Jahren; je nach Anlass von einem Radler bis schwere Alkoholika, jedoch deutlich seltener (manchmal musste ich 3 Wochenenden im Monat arbeiten, Geburtstage aufgrund von Diensten verpasst, etc.)
25-TF; Zu Beginn sehr viel, dann stark abnehmend bis gar nichts über einen längeren Zeitraum, dann wieder stark zunehmend, dass dann während des Festivals und in der TF gipfelte

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive; Anmerkung: o.g. Link "psychologisches Gespräch" lesen)

Ich habe mit 15-19 Jahren getrunken um meine Schüchternheit gegenüber dem anderen Geschlecht zu verringern und um Teil der Gruppe zu sein. Ich war immer groß und extrem schlank (1,83m und 67kg) und habe mich damit sehr unwohl gefühlt. Zudem die XXXXXXX hat mir auch das Gefühl gegeben evtl. nicht so anziehend auf das andere Geschlecht zu wirken. Dies Motivation löste sich mit meiner ersten festen Freundin mit 19 Jahren. Sie hatte ich ohne den Konsum von Alkohol kennen gelernt und in mir wuchs die Gewissheit, dass ich ein netter interessanter Typ bin, der sich zu sehr mit seinen Mankos beschäftigt. Danach trank ich mit Freunden zu feiern um das Gefühl der Entspannung, Ausgelassenheit und der Geselligkeit zu verstärken.
Während des ersten Semesters als auch in den 2 Semestern vor der TF trank ich um wieder Teil der Gruppe zu sein und mich meinen jüngeren Kommilitonen anzupassen, da ich mich mit den gleichaltrigen kaum verstand, hatte ich Sorge zum alten Eisen gezählt zu werden oder als Spießer wenn ich nicht genauso feierte wie meine jungen Kommilitonen.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja am Tag der TF, war mir nicht klar wie viel getrunken hatte und konnte dies nur sehr schwer rekonstruieren. 2 Monate davor auf einem Festival ebenfalls, zum Physikum und in der Erstsemester-Woche zu Studienbeginn, sowie in der Abiturszeit 3 oder 4 mal, jedoch musste man sich nie um mich kümmern o.ä., wenn mir bewusst wurde das ich betrunken war und mit mir nichts anzufangen war ging ich nach Hause.
Manchmal trank ich beim Fußball schauen ungeplant mehr als nur 1 Bier, jedoch nie exzessiv, aber hier kann man wohl auch davon sprechen das ich die Kontrolle über die Trinkmenge verlor.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Ja nach Trennungen von meinen Ex-Partnerinnen trinke ich prinzipiell nichts, solange bis ich mich wieder wohl fühle, da ich denke die Lösung von Problemen und schlechten Gefühlen nicht auf dem Boden einer Flasche zu finden sind und für mich das ertränken von Problemen mit Alkohol „Endstation“ bedeutet.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung,) ->Hintergrund der Frage ist, welche Umstände können dazu führen, dass Sie wieder
in alte Gewohnheiten zurückfallen würden, wie merken sie das und was tun sie dagegen?<-

Natürlich besteht die Gefahr dass ich rückfällig werde, jedoch steht für mich mehr auf dem Spiel als eine einfache MPU. Sollte ich nochmals mit einer TF straffällig werden, könnte meine zukünftige Approbation in Gefahr sein. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen was mir persönlich wichtig ist und was ich in meinem Leben haben möchte und was nicht. Ich möchte Arzt sein, der auch auf Feiern im Notfall handlungsfähig ist und einen Mehrwert für seine Freunde und seine Gesellschaft darstellt. Ich will nicht mit >30 noch sturzbetrunken auf Parties rumlallen und in Notfallsituation handlungsunfähig sein. Meine Familie unterstützt mich, unsere Zusammenhalt ist seither stärker geworden. Meine Freunde respektieren meine Entscheidung und ich habe gelernt das ich bei mir wichtigen Menschen immer Teil der Gruppe sein werde ob ich nun Alkohol trinke oder nicht.
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  #22  
Alt 09.03.2018, 18:52
keinbockaufmpu keinbockaufmpu ist offline
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die Verbesserung von Frage 25 und 27 kommt morgen. ich habe einige Fragen nochmal ausführlicher geschrieben und hab noch mehr in meiner Motivation gebohrt. Leider melde ich mich erst jetzt, da ich viel zu tun hatte.
Vielen Dank für eure Rückmeldungen.
Ich möchte versuchen den Begriff KT nicht zu verwenden, da lt. verschiedener Fachartikel dies ein höchst umstrittener Therapieansatz ist. Und ich weiß nicht wie man es abnehmen will das es kein unterdrücktes Trinken ist wenn man ganz genaue Grammzahlen hat wie viel man konsumieren darf/soll. Ich finde es praktikabler an festen Getränken das fest zu machen. Bin ich da irgendwie schief gewickelt?
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  #23  
Alt 10.03.2018, 14:19
Benutzerbild von darksoul
darksoul darksoul ist offline
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Zitat:
die Verbesserung von Frage 25 und 27 kommt morgen.
Schau ich mir dann komplett nochmal an. Da wäre es, auch wenn es redundant wird, nicht verkehrt den kompletten FB am Stück nochmal zu posten.

Ist (im Zusammenhang) einfach flüssiger zu lesen und zu verstehen!

Zitat:
Ich möchte versuchen den Begriff KT nicht zu verwenden, da lt. verschiedener Fachartikel dies ein höchst umstrittener Therapieansatz ist. Und ich weiß nicht wie man es abnehmen will das es kein unterdrücktes Trinken ist wenn man ganz genaue Grammzahlen hat wie viel man konsumieren darf/soll. Ich finde es praktikabler an festen Getränken das fest zu machen. Bin ich da irgendwie schief gewickelt?
Ich persönlich bin auch kein Fan davon alles bis auf letzte Gramm auszurechnen. Dennoch sollten natürlich Regeln bestehen, die eingehalten werden. Also Trinkanlässe, Art der Getränke und Mengen davon sollten irgendwo innerhalb des KT-Rahmens sein. Ob es jetzt 2- oder 3 Trinkeinheiten / Abend sind, ich denke das macht den Braten nicht fett.

Aber zu sagen ich setzt mir 2 Liter Bier (nur als Bsp.) als max. Grenze geht m.E. zu weit. Ich denke Du verstehst, was ich sagen will...
__________________
Liebe Grüße, darksoul
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  #24  
Alt 11.03.2018, 15:14
promillePrille promillePrille ist offline
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Zitat:
Zitat von keinbockaufmpu Beitrag anzeigen
Ich möchte versuchen den Begriff KT nicht zu verwenden, da lt. verschiedener Fachartikel dies ein höchst umstrittener Therapieansatz ist. Und ich weiß nicht wie man es abnehmen will das es kein unterdrücktes Trinken ist wenn man ganz genaue Grammzahlen hat wie viel man konsumieren darf/soll. Ich finde es praktikabler an festen Getränken das fest zu machen. Bin ich da irgendwie schief gewickelt?
Hi keinbockaufmpu,

das geht mir genauso. Aber den Begriff KT zu verwenden, ist m.E. nach immer noch besser, als dem GA zu sagen, dass man seine eigenen Regeln gemacht hat und die (vielleicht) auch einhält.

Mir gefällt folgende Definition ganz gut (kommt ohne Gramm-Zahlen aus):

KT: 1-2x im Monat, zu vorher fest geplanten Anlässen (wichtig: nicht spontan!), 1-2 alkoholhaltige Getränke (z.B. ein Bier, ein Glas Sekt, ...) in vernünftigen Dosierungen (damit ist gemeint: keine 1L-Flaschen Wein).

Das ist aber schon eine eher strikte Variante des Kontrollierten Trinkens. Vielleicht ganz gut so - in "Fachartikeln" wird berichtet, dass die Grenze für "risikoarmen Konsum" bei 24g Alkohol pro Tag liegt. Aber trinkt jetzt einer, der jeden Tag eine Flasche Bier trinkt, noch risikoarm? ...

Quelle: https://www.kenn-dein-limit.de/alkoh...kanter-konsum/
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  #25  
Alt 12.03.2018, 15:18
keinbockaufmpu keinbockaufmpu ist offline
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Zitat:
Zitat von promillePrille Beitrag anzeigen
Hi keinbockaufmpu,

das geht mir genauso. Aber den Begriff KT zu verwenden, ist m.E. nach immer noch besser, als dem GA zu sagen, dass man seine eigenen Regeln gemacht hat und die (vielleicht) auch einhält.

Mir gefällt folgende Definition ganz gut (kommt ohne Gramm-Zahlen aus):

KT: 1-2x im Monat, zu vorher fest geplanten Anlässen (wichtig: nicht spontan!), 1-2 alkoholhaltige Getränke (z.B. ein Bier, ein Glas Sekt, ...) in vernünftigen Dosierungen (damit ist gemeint: keine 1L-Flaschen Wein).

Das ist aber schon eine eher strikte Variante des Kontrollierten Trinkens. Vielleicht ganz gut so - in "Fachartikeln" wird berichtet, dass die Grenze für "risikoarmen Konsum" bei 24g Alkohol pro Tag liegt. Aber trinkt jetzt einer, der jeden Tag eine Flasche Bier trinkt, noch risikoarm? ...

Quelle: https://www.kenn-dein-limit.de/alkoh...kanter-konsum/
das ist ne gute Lösung ein guter Ansatz, ich denke ich werde diese Definition übernehmen. Ich finde es halt immer problematisch wenn es so rüber kommt wie würde man ein festgelegtes Skript sich vornehmen. Stelle mir dann immer den GA vor wie er innerlich die Augen verdreht weil er das an dem Tag 4 mal hört. Und ich will nicht einfach nur ne Vokabel nennen um nen guten Eindruck zu machen sondern will ja zeigen das ich gelernt habe.
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  #26  
Alt 12.03.2018, 15:19
keinbockaufmpu keinbockaufmpu ist offline
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Die Ergänzungen kommen im so schnell es geht, bin nur ziemlich im Stress. Danke auf jeden fall für die Unterstützung.
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  #27  
Alt 13.03.2018, 10:34
keinbockaufmpu keinbockaufmpu ist offline
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Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
Es war der XXXX, an diesem Tag hatte ich meine letzte, und lt. Kommilitonen meine schwerste Klausur des Semesters. Ein Semester in dem ich das erste Mal eine Klausur (ganz zu Beginn des Semesters) nicht bestanden hatte und einfach glücklich war, dass das Semester doch noch gut verlief aber nun endlich vorbei war.
Die Klausur war erst gegen 14 Uhr am Nachmittag, obwohl ich sehr gut vorbereitet war, war ich sehr nervös und konnte an diesem Tag nur bedingt frühstücken und beschloss gegen 11 Uhr Frühstück und Mittagessen in einem Müsli zu kombinieren. Gegen 13 Uhr fuhr ich los zur XXXXXX (gr. Hörsaal). Gegen 14 Uhr begann die Klausur, ich war sehr nervös, dennoch lief die Klausur gut und habe dann nach ca. 30 min abgegeben. Als ich vor die Klinik trat, waren bereits Kommilitonen am Anstoßen mit Bier, da sie scheinfrei geworden waren. Ich lehnte angebotenes Bier ab, da das angebotene Bier mich nicht überzeugte. Wir standen 30-40 min in der Gruppe zusammen, wir unterhielten uns und verabredeten uns auf eine WG-Party am Abend, bevor wir dann zu einer Party der Fachschaft Medizin aufbrechen wollten.
Ich musste dann gegen 15.10 Uhr auch schon los, da ich gegen 16 Uhr Besuch von einem Freund aus XXXXXX erwartete. Da dieser Verspätung hatte (Stau) traf er erst gegen 16.30 Uhr ein. Gegen 16.45 Uhr eröffnete ich ihm, bei einem 0,33L Bier (5,0, die Abendplanung, dass wir zuerst gegen 18 Uhr auf die WG-Party gehen würden und dann anschließend auf die Party der Fachschaft. Wir hatten uns ewig nicht mehr gesehen und somit war ein recht angeregtes Gespräch in dem wir die Zeit vergaßen und gegen 17.30 Uhr ein zweites 0,33L Bier tranken. Gegen 18.20 Uhr entschieden wir uns das Rad zu nehmen, da mit der Straßenbahn die Anfahrt zur WG-Party uns zu lange gedauert hätte und wir bereits spät dran waren. Der Plan war aufgrund des schlechten Wetters als auch dem Konsum von Alkohol, das Rad gar nicht zu nehmen. Gegen 18.45 Uhr kamen wir auf der WG-Party an, es war eine ausgelassene Stimmung und es waren viele interessante Leute dort, sowie 2 Kühlschränke voller Bier. Mir und meinem Gast aus XXXXXX wurde jeweils ein 0,33L Bier (5,0 in die Hand gedrückt was ich dankend annahm. Ich unterhielt mich und behielt mein Getränk stets in der Hand da es nicht viele Möglichkeiten gab dies abzustellen, dadurch trank ich sehr zügig mein Bier. Ich pendelte innerhalb der 3h-4h, in denen ich mich auf dieser WG-Party befand, von Balkon (Rauchen), Küche (Musik) und den anderen Zimmer (andere interessante Leute) hin und her. Mit jedem weiteren Gast und Bier wurde die Stimmung immer ausgelassener und ich war glücklich das Semester hinter mir lassen zu können. Ich trank auf der WG-Party noch ca. 7 weitere 0,33L Biere, ohne darüber zu reflektieren wie viel ich bereits getrunken hatte oder darüber nachzudenken das es zu viel sein könnte. Die Unterhaltungen fielen mir jedoch gegen 22.30 Uhr bereits deutlich schwerer.
Gegen 22.30 Uhr brach die gesamte Party-Gesellschaft, nach langer Diskussion (Taxi oder Fahrrad), mit dem Rad, nach Wieblingen zur Autobahnbrücke auf, unter der die Fachschaft Medizin ihre Sommersemester-Abschlussparty jedes Jahr feiert und es Bier umsonst gibt. Bereits während der Fahrt merkte ich dass ich Ausfallerscheinungen hatte, dennoch fühlte ich mich nicht in der Lage für mich selbst hinzustellen und zu sagen dass ich lieber alleine mit dem Taxi fahre, anstatt so angetrunken mit dem Rad. Dort angekommen traf ich viele Bekanntschaften/Freunde von mir, unter anderem eine junge Dame, mit der ich mich schon lange sehr gut verstand. Sie hatte Gin und Tonic Water dabei und bot mir einen GinTonic (23.00 Uhr, ca. 0,04L Schnaps) an, ich nahm dankend an und wir unterhielten uns angeregt. In dieser Zeit verlor ich meinen Gast aus XXXXXX komplett aus den Augen. Dieser besagte Freund war jemand der ständig Probleme magisch anzog und ich das Gefühl hatte ihm, bei seinem fabrizierten Mist raushelfen zu müssen. Mich beunruhigte sein Fehlen sehr, da er im schlimmsten Fall nicht wissen würde, wie er zu mir nach Hause kommen würde. Deshalb begann ich ihn gegen 23.30 Uhr zu suchen und traf auf der Suche immer wieder Leute, mit denen ich ins Gespräch kam und mit ihnen trank, dabei trank ich zwischen 23.30 und 0.30 Uhr erneut zwei weitere GinTonics (je ca. 0,04L Schnaps) und ein 0,5L Bier. In dieser Phase war ich schon stark betrunken und so wurde das Wiederfinden des Freundes gegen 0.45 Uhr mit einem weiteren 0,5L Bier gefeiert. Ich war ständig in "Unterhaltungen" in denen ich entweder zu betrunken war um zu folgen oder nur sehr seichte Gespräche geführt wurden. Gegen 1.30 Uhr trank ich erneut ein 0,5L Bier, genauso wie um 2.00 Uhr und um 2.45 Uhr nochmals ein 0,33L Bier. Ich war ständig in „Gesprächen“ und es wurden immer wieder neue "Runden" gebracht, da das Bier ja umsonst war.
Gegen 3 Uhr ging es mir gar nicht gut, ich konnte keiner Unterhaltung mehr folgen und mir war schlecht und der Freund aus XXXXX in der Nähe, deshalb beschloss ich die Zeit zu nutzen und die Party mit dem Freund zu verlassen und zu mir nach Hause zu gehen um den Rausch auszuschlafen.
Als wir zu den Rädern gingen klärten wir in einer weiteren Diskussion das Rad zu schieben und nicht zu fahren. Also schoben wir das Rad, von der Autobahnbrücke auf dem asphaltierten Feldweg, ca. 500m in dieser Zeit jammerte der Freund das es zu lange dauern würde und stieg aufs Rad und fuhr los. Ich rief ihm hinterher nichts kam zurück. Ich schob das Rad weitere 50-100m und rief in der Zeit immer wieder seinen Namen, worauf keine Antwort kam. Ich sorgte mich und versuchte auf das Rad zu steigen. Ich stürzte 2 mal beim Versuch aufzusteigen, beim 3 mal schaffte ich es auf dem Rad sitzen zu bleiben und fuhr den Feldweg, in Schlangenlinien, entlang. Kurz vor Ende des Feldweges erreichte ich ihn und versuchte während der Fahrt ihn zu überzeugen vom Rad abzusteigen, jedoch nicht mehr mit dem Nachdruck den ich davor noch hatte, da ich selbst Gefallen an dem Gedanken gefunden hatte früher Zuhause zu sein. Wir fuhren auf die XXXXX Straße, mittlerweile war meine Argumentation verstummt. Der Freund fuhr plötzlich rechts ab ich folgte ihm, überholte ihn und fragte ihn warum er den rechts abbiegt, -keine Antwort. Ich fuhr ca. 5m vor ihm und bog nach links auf die XXX Straße. Plötzlich bemerkte ich, dass die Polizei ihn anhielt, ich stellte mein Fahrrad ca. 30m weiter entfernt ab und lief zurück um ihm zu helfen. Es war ca. 3.30 Uhr als ich bei einem Atemalkohol-Test 1,76 Promille hatte. Die Polizei meinte wir seien Schlangenlinien gefahren, deshalb haben sie uns angehalten. Ich wurde mit auf das Revier genommen für eine BAK, die wenige Tage einen Wert von 1,7 Promille ergab.
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  #28  
Alt 13.03.2018, 10:37
keinbockaufmpu keinbockaufmpu ist offline
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2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
11x 0,33L Bier
3x 0,04L Gin
4x 0,5L Bier

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
1,7km, zur nächsten Straßenbahn-Haltestelle die ich kannte, wären es noch ca. 700m gewesen (SRH Campus). Jedoch muss ich ehrlich eingestehen, dass wenn keine Straßenbahn zu einem zeitnahen Zeitpunkt gekommen wäre, wäre ich von dort aus mit dem Rad nach Haus gefahren. Wenn ich insgesamt nach Hause gefahren wäre, wären es ca. 6,8km gewesen.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)
Nein, zu Beginn überhaupt nicht, da ich 2 mal beim Aufsteigen gestürzt war und zu Beginn starke Schlangenlinien gefahren bin. Ich versuchte durch Geschwindigkeit stabiler zur fahren. Im Verlauf der Trunkenheitsfahrt hatte ich das Gefühl immer besser zu fahren.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Das Rad Zuhause stehen lassen, mit dem Taxi zur Party, Öffentliche Verkehrsmittel.
Das Rad schieben als letzte Alternative, jedoch als ich dann drauf saß und fuhr konnte ich von dem Wunsch des Vermeidens kaum noch sprechen.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein, ich bin bisher nie mit Alkohol im Straßenverkehr aufgefallen.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus? (Tip Anmerkung von Jody lesen (danke Jody) KLICK)

Mir war nicht bewusst wie schnell man unter Alkoholeinfluss am Straßenverkehr teilnimmt, ich habe nie über meinen Alkoholkonsum so reflektiert, wie ich dies die letzten 8 Monate getan habe.
Alleine am Tag meiner TF habe ich 3 mal alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen. In der Zeit vor meiner TF ca. 4-5 mal im Semester (insgesamt in den letzten 5 Jahren: 50 mal), jedoch nie in diesem Zustand, aber rückblickend waren sicherlich auch Fahrten mit deutlich über 1 Promille dabei.
Wenn ich jedoch auch geringe Mengen, wie ein Weizenbier zum Fußball schauen oder ein Radler an der Neckarwiese in Betracht ziehe, kann man o.g. Wert sicher mit dem Faktor 5 multiplizieren (ca. 250 mal).

In meiner Zeit vor dem Studium als ich noch ein Auto hatte, war aufgrund meiner Erziehung der Eltern 0,0 Promille beim Autofahren für mich selbstverständlich. Dies wurde von mir befolgt da eine Partybekanntschaft bei einem Autounfall mit Alkoholeinfluss verstarb als ich 19 Jahre war. Dennoch muss ich sagen, dass ich das Thema Restalkohol nicht so sehr beachtet hatte wie ich dies heute tue.
Ich habe mir keine Gedanken um meinen Alkoholkonsum im Straßenverkehr gemacht, da beim Auto- und Motorradfahren stets geachtet habe 0,0 Promille zu haben und beim Fahrrad fahren, die Einstellung hatte ich fahre "nur" Rad und kann niemals die 1,6 Promille erreichen.
Ich hatte mich an meinen Kommilitonen orientiert und deren Konsum mit meinem Verglichen und da ich häufig weniger getrunken hatte, habe ich gedacht dass dies ein Problem ist was andere betrifft aber nicht mich. Rückblickend kann ich mir nicht erklären wie mir mein mehr als fragwürdiger Konsum nicht auffallen konnte, außer dass ich die Tatsachen (mittlerweile eine hohe Toleranz entwickelt zu haben) verdrängt habe.
Bin hier nochmal in mich gegangen, also wenn ich auch Situationen in Betracht ziehe, in denen ich den Alkohol überhaupt nicht gespürt habe, dann war es sicher 250 mal in den letzten 4,5 Jahren. Aber das sind nur „Hochrechnungen“ ich kann hier keine valide Zahl nennen, vielleicht irre ich mich da auch komplett. Widerspreche ich mir hier, da ich sage ich habe mir keine Gedanken gemacht aber dennoch an meinen Kommilitonen orientiert? Aber ehrlich gesagt so war es. Ich hab geschaut das ich nicht der Depp war, der am Vollsten gewesen war und sich daneben benommen hat.
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  #29  
Alt 13.03.2018, 10:39
keinbockaufmpu keinbockaufmpu ist offline
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8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

1. 8 oder 9 Jahre alt gewesen und auf einem Familienfest haben die Erwachsenen Saft (Wein) getrunken den die Kinder nicht bekommen haben.
2. 14 Jahre, ein Freund hatte sturmfrei und wir haben uns dort getroffen und Bier getrunken (2x 0,33L Bier). Hat mir nicht geschmeckt, aber man musste ja so tun als ob.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

Nein, regelmäßig habe ich nie getrunken.
Ich habe zwischen 15-17 Jahren selten etwas getrunken und auch nie bis zum Rausch, da mir häufig schnell vom Alkohol schlecht wurde.
Mit 17-21 Jahren während der Zeit meines Abiturs, habe ich angefangen mehr zu trinken, auch stärkere Alkoholika als Bier und Wein. Ich bin zu Abi-Parties gegangen und wollte Teil der Gruppe sein und auch natürlich "feiern" und es half dabei den Mut zu fassen sich dem anderen Geschlecht zu nähern.
Mit 21-25 Jahren als ich meine Pflegeausbildung angefangen hatte und auch als Pfleger gearbeitet habe, ist diese exzessive "Feierei" deutlich weniger geworden, einmal weil ich keine Zeit mehr dafür hatte zum anderen waren mir andere Dinge wichtiger, dennoch gab es Wochenenden, Feste und Geburtstage bei denen ich zum harten Kern gehörte und deutlich zu viel getrunken (sicher >1 Promille) hatte.
Mit 25-29 Jahren während meines Studiums, war mein Alkoholkonsum durchwachsen und schwankend. Im ersten Semester, besonders in der berüchtigten „Medizin-Ersti-Woche“ trank mindestens genauso viel wie zur Abiturszeit. Eine Party folgte der anderen und aufgrund meines fortgeschrittenen Alters wollte ich den Anfang-20-jährigen in nichts nachstehen. Aufgrund meines jugendlichen Aussehens und meines Charakters fühlte ich mich mit den jüngeren Kommilitonen deutlich wohler als mit den gleichaltrigen und somit war ich Teil eines Freundeskreises der noch dabei war sich die Hörner abzustoßen. Ich wollte das positiv sehen und hatte den Gedanken, die Parties die ich aufgrund meines Pflegeberufs verpasst hatte nun nachholen zu können.
Nach dem ersten Semester lernte ich beim Lernen XXXXXXXXXXXXXXX. XXXXXXXXXXXXX. Aus diesem Grund trank ich deutlich weniger, manchmal monatelang nichts. Jedoch nach Klausuren nahm ich mir manchmal frei von meiner XXXXXXXX und feierte exzessiv mit meinen Freunden. Da ich sonst viel Zeit mit XXXXXXXXX verbrachte war dies für alle in Ordnung. 2 Jahre später XXXXXXX, nach einigen Wochen war ich wieder häufiger auf Uni Parties und trank mal exzessiv mal weniger, jedoch wollte ich mich wieder sozial integrieren und in diesem Freundeskreis war Trinken häufig fester Bestandteil der Freizeitaktivität (WG Parties, Maitouren).




10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

15-17 Jahren; Bier 2x 0,33L, 1 Glas Wein,
17-21 Jahren; Bier, Wein, harte Alkoholika in Mengen in denen ich den Alkohol stark gespürt habe und häufig gebrochen habe, weil ich zu viel getrunken habe. Fast jedes Wochenende war ich feiern.
21-25 Jahren; je nach Anlass von einem Radler bis schwere Alkoholika, jedoch deutlich seltener (manchmal musste ich 3 Wochenenden im Monat arbeiten, Geburtstage aufgrund von Diensten verpasst, etc.)
25-TF; Zu Beginn sehr viel, dann stark abnehmend bis gar nichts über einen längeren Zeitraum, dann wieder stark zunehmend, dass dann während des Festivals und in der TF gipfelte

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Geburtstage von Freunden, Parties, Dorffeste, Festivals, am Wochenend. Hauptsächlich mit engen Freunden, manchmal waren zusätzlich Bekannte oder auch Fremde dabei die man beim "Feiern" kennen gelernt hatte.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive; Anmerkung: o.g. Link "psychologisches Gespräch" lesen)

Ich habe mit 15-19 Jahren getrunken um meine Schüchternheit gegenüber dem anderen Geschlecht zu verringern und um Teil der Gruppe zu sein. Ich war immer groß und extrem schlank (1,83m und 67kg) und habe mich damit sehr unwohl gefühlt. Zudem die XXXXXXX hat mir auch das Gefühl gegeben evtl. nicht so anziehend auf das andere Geschlecht zu wirken. Dies Motivation löste sich mit meiner ersten festen Freundin mit 19 Jahren. Sie hatte ich ohne den Konsum von Alkohol kennen gelernt und in mir wuchs die Gewissheit, dass ich ein netter interessanter Typ bin, der sich zu sehr mit seinen Mankos beschäftigt. Danach trank ich mit Freunden zu feiern um das Gefühl der Entspannung, Ausgelassenheit und der Geselligkeit zu verstärken.
Während des ersten Semesters als auch in den 2 Semestern vor der TF trank ich um wieder Teil der Gruppe zu sein und mich meinen jüngeren Kommilitonen anzupassen, da ich mich mit den gleichaltrigen kaum verstand, hatte ich Sorge zum alten Eisen gezählt zu werden oder als Spießer wenn ich nicht genauso feierte wie meine Kommilitonen.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)
wenig: angeheitert, gesellig, offener, gesprächsfreudiger
viel: starke Ausfallerscheinungen in Sprache und Motorik , rededrang, Dinge erzählt die einem danach peinlich waren, Gefühl der Verbrüderung mit Wildfremden, die mit mir getrunken haben
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  #30  
Alt 13.03.2018, 10:41
keinbockaufmpu keinbockaufmpu ist offline
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14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Nein, meine Eltern haben zur Abiturszeit bevor ich weggegangen bin pauschal gesagt, ich solle doch nicht so viel trinken, egal ob ich nun wirklich vor hatte zu trinken oder nicht. Aber da ich meine Pflichten alle erfüllte, hatten meine Eltern keinen Anlass zu ernsthaften Sorge erfuhr ich in den letzten 8 Monaten in den offenen Gesprächen mit ihnen.


15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Ich habe die Wochenenden, an denen ich verkatert im Bett lag, nicht nutzen können, so wie andere sie genutzt haben (z.B. Lernen, Segelschein, Ski fahren lernen, Städtetrips). Zudem war ich deutlich schlechter erholt nach den Wochenenden und stand häufiger stärker unter Stress im Vergleich zu jetzt. Ich habe das Gefühl, in der Vergangenheit, viel Quality Time verloren zu haben, die ich mir am Wochenende hätte bescheren können. Ich hatte bei weniger Aufgaben gefühlt weniger Zeit als jetzt.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

(Diagramm)
Ja, in den Semestern vor der Trunkenheitsfahrt und zur Abiturszeit. Ich hatte Menschen um mich herum, die genauso wie ich, die vollbrachte Leistungen mit einem unreflektierten exzessiven Alkoholkonsum feierten. Ich selbst hatte das nie hinterfragt, da wir schließlich alles Abiturienten/Studenten waren, die eben mal "feierten". Alkoholismus betreffe ja schließlich nur andere Leute aber keine Medizinstudenten.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja am Tag der TF, war mir nicht klar wie viel getrunken hatte und konnte dies nur sehr schwer rekonstruieren. 2 Monate davor auf einem Festival ebenfalls, zum Physikum und in der Erstsemester-Woche zu Studienbeginn, sowie in der Abiturszeit 3 oder 4 mal, jedoch musste man sich nie um mich kümmern o.ä., wenn mir bewusst wurde das ich betrunken war und mit mir nichts anzufangen war ging ich nach Hause.
Manchmal trank ich beim Fußball schauen ungeplant mehr als nur 1 Bier, jedoch nie exzessiv, aber hier kann man wohl auch davon sprechen das ich die Kontrolle über die Trinkmenge verlor.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Ja nach Trennungen von meinen Ex-Partnerinnen trinke ich prinzipiell nichts, solange bis ich mich wieder wohl fühle, da ich denke die Lösung von Problemen und schlechten Gefühlen nicht auf dem Boden einer Flasche zu finden sind und für mich das ertränken von Problemen mit Alkohol „Endstation“ bedeutet.








19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)
früher: "Partytrinker" mit einem Konsum "wie alle anderen auch"
heute: Gelegenheitstrinker, wobei ich nicht jede Gelegenheit zwangsläufig genutzt hatte, die Stimmung musste ebenfalls passen. Aufgrund meines BA-Spiegels ist mir heute rückblickend bewusst das ich häufiger einen sehr hohen Promillebereich beim "Feiern" haben musste, da ich eine so starke Toleranz entwickelt habe. Deshalb denke ich das ich gefährdet war in den Alkoholismus abzurutschen. 1,7 Promille ist für mich nicht mehr normal und hat heute für mich auch nichts mehr mit "feiern" zu tun.
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