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  #31  
Alt 27.02.2018, 16:24
Markus67 Markus67 ist offline
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Hallo octopussy,

meine nächste Haaranalyse ist am 19. April somit könnte ich dann zum MPU Termin lückenlos 15 Monate AB nachweisen und zusätzlich noch 8 Monate aufgrund der vorhergehenden Therapien ( auf die 80 € kommt es nun wirklich nicht mehr an ) und es wären 3 Monate nach der ambulanten Therapie vergangen.

Somit könnten die bei der MPU, was das alles anbelangt, mir keine Probleme mehr machen, oder ?

so der Plan und übrigens werde ich, unabhängig vom Führerschein, weiterhin alles dafür tun um mein restliches Leben Abstinent verbringen zu "dürfen"
__________________
Liebe Grüße
Markus
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  #32  
Alt 27.02.2018, 16:56
octopussy octopussy ist offline
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Zitat:
Hallo octopussy,

meine nächste Haaranalyse ist am 19. April somit könnte ich dann zum MPU Termin lückenlos 15 Monate AB nachweisen und zusätzlich noch 8 Monate aufgrund der vorhergehenden Therapien ( auf die 80 € kommt es nun wirklich nicht mehr an ) und es wären 3 Monate nach der ambulanten Therapie vergangen.
Das schaut gut aus. Hättest du aber auch gleich schreiben können, dass noch eine HA geplant ist
Und du meinst 3 Monate nach der Nachsorge...
Zitat:
Somit könnten die bei der MPU, was das alles anbelangt, mir keine Probleme mehr machen, oder ?
Eingangsvoraussetzungen schauen jetzt gut aus. Vorausgesetzt, du bekommst die Bescheinigung, dass die zweiten 6 Monate der ambulanten Therapie als Nachsorge gelten.
Zitat:
so der Plan und übrigens werde ich, unabhängig vom Führerschein, weiterhin alles dafür tun um mein restliches Leben Abstinent verbringen zu "dürfen"
__________________
Liebe Grüße
Octopussy
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  #33  
Alt 19.03.2018, 16:16
Markus67 Markus67 ist offline
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Standard Mein Fragebogen

Hallo an alle Mitleser

ich stelle jetzt mal meinen vorläufigen Fragebogen ein, er ist zwar noch nicht ganz fertig aber es ist mir wichtig in hier reinzustellen um weiter damit arbeiten zu können und natürlich Rückmeldungen zu bekommem

Zur Person
Geschlecht: männlich
Größe: 1,75
Gewicht: 75
Alter: 50

Bundesland: BW

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 30.6.2016
BAK: 2,17
Trinkbeginn: 27.06.16
Trinkende: 30.06.2016
Uhrzeit der Blutabnahme: 17 Uhr


Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

wird noch nachgereicht



2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Am Tag meiner Trunkenheitsfahrt habe ich schon einige Bier und auch Wodka ( war zuvor niemals mein Getränk) getrunken, wobei der Restalkohol von den Tagen zuvor auch noch dazu kam.

Die genaue Menge kann ich nicht mehr nachvollziehen da dieses Besäufnis schon eine ganze Woche anhielt.
Zu dieser Zeit war ich Krankgeschrieben.



3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Ich fuhr ca. 10 Kilometer und insgesamt wären es ca. 20 Kilometer gewesen.




4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Ja, wobei ich durch meinen tagelangen Alkoholkonsum nicht mehr klar
denken konnte.

Im Nachhinein, aus heutiger Sicht, bekomme ich jedes Mal einen
großen Schrecken wenn ich darüber nachdenke das ich das war.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

hab überhaupt nicht nachgedacht, es ging mir nur um die fehlende Krankmeldung
um nicht alles noch schlimmer zu machen.


6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Ja des Öfteren, vor allem mit Restpromille vom Vortag.
Es ist nie aufgefallen.



7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus? (Tip Anmerkung von Jody lesen (danke Jody) KLICK)


wird noch nachgereicht




Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Kontakt mit Alkohol hatte ich schon immer, in unserer Familie wurde viel Alkohol getrunken.

In meiner Kindheit, so ca. mit 7 Jahren bemerkte ich das meine Mutter jeden Tag Alkohol trank und da wurde mir bewusst das dies doch nicht ganz normal sei, wobei mein Vater immer alles verharmloste, sei ja alles nicht so schlimm Haushalt in Ordnung, finanziell geht es uns doch gut………
Das ist heute noch seine Meinung dazu.

Das erste Mal Alkohol getrunken habe ich mit ca. 15 Jahren.



9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

Ich habe seit meinem 15. Lebensjahr regelmäßig Alkohol getrunken, mein Trinkverhalten entwickelte sich in den letzten Jahren vom gefährlichen Missbrauch zur Abhängigkeit.
Die Kontrolle über meinen Alkoholkonsum hatte ich nicht mehr im Griff.
Der Alkohol bestimmte meinen täglichen Alltag somit war ich nicht mehr selbstbestimmt über mein Leben.




10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit

Ich trank täglich Alkohol, meist nach Feierabend, so ca. 5-10 halbe Liter Bier,
an den Wochenenden konnte es auch mehr sein.




11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Überwiegend trank ich alleine zuhause.





12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive; Anmerkung: o.g. Link "psychologisches Gespräch" lesen)

wird noch nachgereicht



13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

bei wenig war ich gesellig, lustig und voller Selbstbewusstsein, bei viel Alkoholkonsum,
wie es meistens der Fall war, wurde ich sehr deprimiert, müde, träge und hatte ein schlechtes
Gewissen.




14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

wird noch nachgereicht



15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Ich war nicht mehr selbstbestimmt, hatte weniger Kraft und Energie um meinen Arbeitstag
Meistern zu können, Vernachlässigung sozialer Kontakte, Lustlosigkeit, Appetitlosigkeit und
dadurch natürlich auch gesundheitliche Problem wie zb. Gewichtsabnahme, Konzentrations-
probleme, schlechtes körperliches Aussehen…..

Mein Umfeld bemerkte es mit Sicherheit aber wie es so ist wird es leider in unserer Gesellschaft
meist totgeschwiegen.





16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.




17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja, das kam des Öfteren vor




18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Ja, von 2014 bis 2016 habe ich abstinent gelebt.





19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Heute und in Zukunft


wird noch nachgereicht




20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Nein, ich lebe seit 2016 abstinent


21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 30.06.2016


22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Ich trinke heute keinen Alkohol mehr da ich weiß das bei mir eine Abhängigkeit entstanden ist
und der weitere Konsum von Alkohol, neben der Gesundheit, mich noch weiter in den sozialen Abstieg führen würde. Arbeitsplatzverlust, Beziehungsende, finanzielle Probleme, Wohnungsverlust………….

Der Führerscheinentzug ist nur der Anfang der schwerwiegenden Probleme die in Zukunft kommen
würden.


24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

wird noch nachgereicht



25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?




26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?




27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?


eine 100 prozentige Garantie wird es dafür nicht geben, auch diese Krankheit kann einen jederzeit wieder einholen wobei man es zum „Glück“, im Vergleich zu einer Krebserkrankung, selbst steuern kann ob man eine zufriedene Abstinenz leben möchte.

wird noch weiter ausgeführt



28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung,) ->Hintergrund der Frage ist, welche Umstände können dazu führen, dass Sie wieder
in alte Gewohnheiten zurückfallen würden, wie merken sie das und was tun sie dagegen?<-

nein das möchte ich in keinem Fall, das sich mein jetziges Leben sehr zum Positiven verändert hat.


29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

diese Frage möchte ich mir in Zukunft keinesfalls stellen müssen und ich werde alles dafür tun.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
__________________
Liebe Grüße
Markus
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  #34  
Alt 19.03.2018, 16:41
ricompu ricompu ist gerade online
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Sehr gut.!!
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  #35  
Alt 19.03.2018, 20:34
Markus67 Markus67 ist offline
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Zitat:
Zitat von ricompu Beitrag anzeigen
Sehr gut.!!

Aber noch zu wenig, da sollte noch ein wenig mehr kommen
__________________
Liebe Grüße
Markus
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  #36  
Alt 19.03.2018, 22:33
Benutzerbild von marianee
marianee marianee ist offline
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Standard Markus67

Wie octopussy und alana bereits geschrieben haben, hast du von alkoholtechnischer Aufarbeitung eine Menge zu bieten.
Aber dein FB, da muss noch ne ganze Latte dran gefeilt werden.
Allein mit den Nachweisen, die notwendig sind, kommst du nicht durch.
Du musst natürlich auch ganz klar überzeugen können, was du für die Zukunft planst. Das was bisher geschah, ist von den praktischen Voraussetzungen nicht schlecht, aber der FB ist, entschuldige, ne Katastrophe. Hier fehlen ja fast alle Punkte. Und die, die du beschreibst, na ja.
Setz dich doch einfach mal mit ein paar 5-Sterne-FB´s auseinander.
Sonst denkt der GA, du hast alle in der Aufarbeitung angegebenen Maßnahmen unter dem Aspekt, durch die MPU zu kommen, gemacht.
Du musst auch überzeugen können, warum dein Wert so hoch war. 2,17 atü sind kein Pappenstiel und die hast du, auch mit sonstwieviel Therapien und ohne Umdenkungsprozess, in deinem Alter, locker in 2 Tagen wieder drauf.
Beim Rückfall meine ich, den ich dir nicht unterstelle.
Wie kommst du auf diesen Wert, in welchem Zeitraum und und und
Was hast du vor?
Du bist jetzt hier schon lange dabei und hättest bedeutend weiter sein können!
Sorry für die harten Worte.
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  #37  
Alt 20.03.2018, 16:02
Markus67 Markus67 ist offline
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Hallo marianee,

harte Worte sind gut, vor allem dann wenn sie berechtigt sind und das ist so in meinem Fall, also keine Entschuldigung nötig

mein Fragebogen ist natürlich noch nicht fertig, wie ich ja auch schon geschrieben hatte. Es gibt noch einiges zu tun.
__________________
Liebe Grüße
Markus
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  #38  
Alt 20.03.2018, 16:23
Kai R. Kai R. ist offline
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ja, aber tu Dir und uns den Gefallen und stell nur aussagefähige Inhalte zur Diskussion. Wenn es sein muss fragenweise, aber nicht so einen Torso, das ist wirklich sinnlos, sich damit schon zu beschäftigen.
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  #39  
Alt 20.03.2018, 19:20
Markus67 Markus67 ist offline
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Zitat:
Zitat von Kai R. Beitrag anzeigen
ja, aber tu Dir und uns den Gefallen und stell nur aussagefähige Inhalte zur Diskussion. Wenn es sein muss fragenweise, aber nicht so einen Torso, das ist wirklich sinnlos, sich damit schon zu beschäftigen.
sorry, ich kapiere es nicht so ganz wie du das mit
dem "Torso" gemeint hast
__________________
Liebe Grüße
Markus
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  #40  
Alt 20.03.2018, 19:32
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marianee marianee ist offline
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Er meint mit Sicherheit deinen fragmentarischen FB.
Schau doch einfach mal die umfangreichen 5-Sterne-Bögen an! Da hast du Vorlagen, wie in etwa es sein sollte. Es gibt da Vordrucke und die arbeitest du sukzessive Punkt für Punkt durch.
Du hast dich in der ganzen Zeit nicht mit der Problematik auseinandergesetzt. Sorry, dass ich das zum 2. Mal so deutlich sage. Du hattest genug Zeit und kommst jetzt richtig ins schwimmen. Glaub mir. Vergiss die MPU in den nächsten 4-6 Wochen und mach dich an die Arbeit!
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