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  #1  
Alt 23.02.2017, 15:31
xxxixxx xxxixxx ist offline
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Standard MPU wegen Straftaten und BTM

Hallo zusammen,

gerne möchte ich euch meinen Fall schildern und hoffe auf euren Rat.
Den Fragebogen werde ich, sobald mich mich in die Materie eingelesen habe nachreichen.


Was ist passiert?


Januar 2011: zwei Jahre Haft auf Bewährung wegen unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmittel.

Februar 2012: Körperverletzung unter Alkoholeinfluss (Keine Blutprobe, nicht gepustet). sechst Monate Haft auf Bewährung.

November 2016: Fahrerflucht (Schaden 1100 Euro) Strafbefehl über 1500 Euro.

Wie ist der Stand des Verfahrens?

Führerschein
Hab ich noch: Ja habe ich noch
Hab ich abgegeben: nein
Hab ich neu beantragt, wann?: nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Unfall beim Links-Abbiegen. Kein Personenschaden. (Punkt)
Fragestellung der Fsst:

Kann xxxixxx trotz der Hinweise auf Betäubungsmittel ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr sicher führen? Liegt eine stabile Abstinenz vor und ist deshalb nicht zu erwarten, dass ein KFZ unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln oder anderen Psychoaktiven Stoffen oder deren Nachwirkung geführt wird.

Ist trotz der auf Grund der aktenkundigen erheblichen Straftaten entstandenen Zweifel an der charakterlichen Eignung nicht zu erwarten, dass Herr xxxixxx erheblich oder wiederholt gegen Strafrechtliche Bestimmungen verstoßen wird?

Akteneinsicht bei der Führerscheinstelle?
Hatte ich nicht

Hilfe
Bin ich noch am überlegen.

MPU
Nein

Negative MPU?
Nein

Rückfalltäter?
Nein

Gestern flatterte mir die Aufforderung zur MPU ins Haus.

Über die Fragestellung bin ich überrascht, aber eben auch nicht, da:

- Meinen Führerschein machte ich erst nach der Verurteilung wegen Betäubungsmittel. Mein Antrag auf Ersterteilung lag auch auf Eis des Landratsamtes in meinem Alten Wohnort, da sie mir mitteilten, dass es einen Vermerk der Polizei zu BtM gibt und sie erst auf das Urteil des Gerichts warten müssen. Vor Gericht gab ich auch an, gelegentlich so ziemlich alle BtMs ausprobiert zu haben, aber nie Süchtig war.

Zu meiner Überraschung gab das Landratsamt meinem Antrag statt, ohne eine MPU zu verlangen und ich machte meinen Führerschein.

So jetzt stellt sich mir die Frage, wieso die BtM-Fragestellung obwohl diese schon vor sechs Jahren überprüft wurde und es absolut keine Vorfälle bzgl. BtM gab hier gestellt wird. Ist das rechtens?
Oder weiß die neue Fsst (da umgezogen) nicht, dass dieser Punkt schon von der alten Fsst verneint wurde. Oder spielt es einfach keine Rolle?

Die Andere Frage ist: Ich habe zwei Monate Zeit bekommen das Gutachten zu liefern. Ist es eurer Meinung nach realistisch sich in dieser Zeit auf die MPU zu vorbereiten um die gestellten Fragen positiv zu beantworten? Auch ohne einen VP? Bis zur Fahrerflucht kann ich definitiv Veränderungen aufzeigen, davon aber im Fragebogen mehr.

Abstinenznachweise habe ich schon, da die Fahrerflucht Ende 2015 Stattfand und ich irgendwo befürchtet habe, dass sowas passiert. Ganz 2016 kann ich nachweisen und habe aktuell die richtige Haarlänge um eine weitere Analyse machen zu lassen um die Lücke Ende 2016 bis zur MPU zu schließen.

Ich freue mich auf eure Antworte und danke euch herzlichst.

xxxixxx

Nachtrag: Soll Pro Fragestellung ein Bogen ausgefüllt werde? Im Schreiben werden folgende Paragraphen genannt: § 11 Abs. 3 Ziff. 5 und 7 und § 14 Abs 2 Ziff. 2

Geändert von xxxixxx (23.02.2017 um 15:55 Uhr)
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  #2  
Alt 23.02.2017, 15:54
minilee minilee ist offline
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Willkommen im Forum,

Zitat:
- Meinen Führerschein machte ich erst nach der Verurteilung wegen Betäubungsmittel. Mein Antrag auf Ersterteilung lag auch auf Eis des Landratsamtes in meinem Alten Wohnort, da sie mir mitteilten, dass es einen Vermerk der Polizei zu BtM gibt und sie erst auf das Urteil des Gerichts warten müssen. Vor Gericht gab ich auch an, gelegentlich so ziemlich alle BtMs ausprobiert zu haben, aber nie Süchtig war.

Zu meiner Überraschung gab das Landratsamt meinem Antrag statt, ohne eine MPU zu verlangen und ich machte meinen Führerschein.

So jetzt stellt sich mir die Frage, wieso die BtM-Fragestellung obwohl diese schon vor sechs Jahren überprüft wurde und es absolut keine Vorfälle bzgl. BtM gab hier gestellt wird. Ist das rechtens?
darüber solltest du mal ein höfliches Gespräch mit der Fsst führen, evtl. hat da jemand die Daten der Ersterteilung und deiner Verurteilung wg. BtM nicht richtig gelesen...
__________________
Das Leben wird vorwärts gelebt, aber nur rückwärts verstanden...
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  #3  
Alt 24.02.2017, 13:49
xxxixxx xxxixxx ist offline
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Hallo zusammen,

eine weitere Frage hätte ich noch, da ich gelesen habe, dass wenn jemand in Drogentherapie war auch einen Abstinenznachweis für Alkohol liefern muss.

Folgender Satz meinerseits ist in der Hauptverhandlung Februar 2012 gefallen und wird auch im schreiben der Fsst angegeben.

"Ich habe selbst schon Drogen genommen, gelegentlich habe ich etwas konsumiert, seit 2 Jahren nichts mehr, ich war auch in Drogentherspie, habe Amphetamine konsumiert, Drogentherapie war im Sommer 2011. Ich war niemals abhängig, habe alle 2 Monate auf Party etwas konsumiert. Ich muss mich berichtigen, es waren 3 Beratungsgespräche bei einer Drogenberatung."

Diese 3 Beratungsgespräche wurden mir in der Verhandlung Januar 2011 aufgedrückt.

Kann dieses vom GA als Therapie gewertet werden, sodass auch ein Abstinenznachweis für Alkohol verlangt wird?

Vielen Dank und beste Grüße,

xxxixxx
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  #4  
Alt 26.02.2017, 16:24
Benutzerbild von samuel
samuel samuel ist offline
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3 Gespräche bei der Drobse sind keine Therapie und auch nicht als solche zu werten. Bei einer Therapie gibt es einen schriftlichen Abschlussbericht, dieser wird angefordert.

Diese 3 Beratungsgespräche wurden mir in der Verhandlung Januar 2011 aufgedrückt.

Das würde ich im Gespräch etwas positiver formulieren.
__________________
Wer mich sucht, der findet mich als mpu-samuel bei eBay
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  #5  
Alt 28.02.2017, 11:37
xxxixxx xxxixxx ist offline
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Hallo zusammen,

vielen Dank schon mal für eure Antworten. Am Donnerstag gehe ich zur Fsst, um die BtM-Fragestellung zu hinterfragen und um Akteneinsicht zu nehmen.

Meinen BtM-Fragebogen habe ich schon ausgefüllt und stelle diesen gleich rein.

Ich freu mich auf eure Antworten und bedanke mich im Voraus,

xxxixxx
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  #6  
Alt 28.02.2017, 11:39
xxxixxx xxxixxx ist offline
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Standard BTM-Fragebogen

1. Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?

Mit 12 Jahren. In der Schule gab es einen Vortrag eines Sozialarbeiters zum Thema HIV – der Sozialarbeiter selbst war HIV-Positiv und gab an sich während seiner Heroinsucht angesteckt zu haben.


2. Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)

Mit 16 Jahren habe ich das erste Mal Cannabis konsumiert. Da habe ich mehrmals an einem Joint gezogen. In meinem Freundeskreis wurde Cannabis zu diesem Zeitpunkt bereits seit zwei Jahren konsumiert


3. Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Was, Wie, Welche Gelegenheit?)

Am Folgetag meines ersten Konsums habe ich wieder Cannabis geraucht innerhalb desselben Freundeskreises. Da ich beim ersten Mal keine Wirkung spürte rauchte ich dieses Mal mehr, konnte aber hier auch wieder keine Wirkung feststellen. Cannabis blieb für mich daher uninteressant und ich konsumierte es auch nicht wieder.
Ca. zwei Jahre später es war die Feier zu meinem 18. Geburtstag, bot mir ein Gast sowohl Amphetamine als Kokain an. Welches ich dann auch zu mir nahm. Hier verspürte ich auch das erste Mal eine Wirkung. Ich fühlte mich voller Energie und auch viel Selbstbewusster.
Ich konsumierte seit meinem 18. Geburtstag nur noch einmal Amphetamine. Mit Ende 19 begann ich in unregelmäßigen Abständen, vor allem auf Partys Amphetamine zu konsumieren. Kokain deutlich seltener. Die Abstände zwischen den Konsum waren zwischen 2 und 6 Monaten. Es war immer davon abhängig ob jemand „etwas“ hatte und ich auch gerade was nehmen wollte. Ob ich was nehmen wollte hing stark davon ab, wie ich mich gerade fühlte. Wenn ich bedrückt war, war ich meistens empfänglicher.
Vier Jahre später auch wieder zu meinem Geburtstag, entschloss ich mich diesen in einer anderen Stadt bei einem Freund zu feiern. Als Geburtstagsgeschenk erhielt ich einen Beutel mit diversen Drogen. Es waren Amphetamine, Kokain, Cannabis, LSD-Tickets, Pilze, Extacy und Oxicodon dabei.
An diesem Abend, besser gesagt in den folgenden zwei Tagen konsumierte ich alles bis auf das Cannabis, da ich für dieses seit dem ersten mal probieren nichts übrig hatte und es weiterhin für mich uninteressant blieb. Bei Pilzen, Extacy, LSD und Oxicodon blieb es beim einmaligen Konsum
Danach konsumierte ich wieder in unregelmäßigen Abständen Amphetamine auf Partys, bis März 2010. Seit diesem Zeitpunkt habe ich keine illegalen Drogen mehr genommen.





4. Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?

Nur bei meinem 18. Geburtstag. Hier war ich schon alkoholisiert, bevor ich das Amphetamine und Kokain zu mir nahm. Sonst gab es keinen Mischkonsum, da mir in der Szene schon von Anfang an vermittelt wurde, dass die Wirkung in Kombination nicht so gut sei. Alkohol hatte in dieser auch eher einen verpönten Status.


5. Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
Schon bei meiner ersten Erfahrung mit 15 trank ich Schnaps, worauf mir so schlecht wurde, dass ich mich übergeben musste. Worauf ich dann erstmal keinen Alkohol mehr konsumierte.
Ab dem Alter von 17 trank ich gelegentlich Bier auf Partys, aber auch nicht auf jeder Party. Ebenso bei besonderen Anlässen zum Anstoßen einen Sekt oder einen Schnaps. Mischgetränke und Wein probierte ich auch. Doch diese schmeckten mir nicht.
Den gelegentlichen Bierkonsum behielt ich bei.
Nur einmal am xx. August 2011 trank ich verschiedenste Sachen und war stark alkoholisiert. An diesem Tag beging ich auch die Körperverletzung. (Gehört hier schon rein, was an dem Tag besonders war, ich gefühlt habe und wie es zum erhöhten Konsum vom Alkohol und der Körperverletzung kam?)


6. Sonstige Suchtmitteleinnahme?

Ja, ca. 15 Zigaretten am Tag, sowie 2-3 Tassen Kaffee


7. Haben Sie bei sich negative Folgen festgestellt?
Ja, wenn ich Amphetamine konsumierte habe ich kaum geschlafen, so kam es vor, dass ich Freitag was konsumierte und Sonntagabend erst ins Bett ging und selbst da noch Probleme mit dem Einschlafen hatte. Ebenso verlor ich dann mein Hungergefühl. Ich aß deutlich weniger. Aufgrund des mangelnden Schlafes war ich Werktags immer müde und unkonzentriert, sowie leicht reizbar. Ebenso verschlechterte sich mein gesamtes Hautbild und aufgrund der mangelnden Ernährung und Schlafs sah ich in den Tagen nach dem Konsum immer Krank und blass aus.




8. Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?

Ja, habe ich. Die Folgen habe ich ignoriert, da ich mir immer dachte. 1-2 Nächte ordentlich schlafen, etwas Obst und Gemüse essen und dann passt das wieder. Da ich zu der Zeit Schüler bzw. mich am Anfang des Studiums befand und trotzdem gute Leistungen erbrachte und nie fehlte habe ich die folgen als halb so schlimm abgetan, da ich mich nach 1-2 Tagen Regeneration wieder richtig fit fühlte.



9. Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?

Keine

10. Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?

Im Mai 2010 wurde ich aufgrund des Handels mit BtM festgenommen. Da es bereits im Mäz 2010 eine Hausdurchsuchung beim mir gab, stellte ich den Konsum komplett ein. Daher wurde in der Woche vor der Auffälligkeit nichts konsumiert.


11. Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?

Nichts.


12. Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?

Kein Konsum

13. Wie sind Sie auffällig geworden?

Im Mai 2010 wurde ich Aufgrund des Handels mit BtM in 3 Fällen festgenommen. Es wurde eine Urinprobe abgegeben, ohne negativen Befund.


Nur für die, die im Straßenverkehr ermittelt wurden(auch Parkplatz):

14. Was war der Zweck der Fahrt?

Keine Fahrt

15. Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?

-


16. Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?

Nie




17. Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?

Es gab keinen Konflikt, da ich während der Konsumzeit keinen Führerschein besaß und ich bei der Ersterteilung bereits ca. 15 Monate nichts mehr konsumiert habe.


18. Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
(Beschreibung bitte für die zutreffende Substanz)

Drogen haben auf den gesamten Organismus und die Psyche einen Einfluss. Auch noch lange nach der aktiven Wirkung. Sie führen zur Selbstüberschätzung, erhöhter Risikobereitschaft, verzehrter Wahrnehmung und vermindern die Konzentrationsfähigkeit. Selbst Tage nach dem Konsum können Situationen und daraus resultierende Folgen nicht richtig eingeschätzt werden. Selbst wenn keine Substanzen mehr im Körper vorhanden sind, so gehören die Müdigkeit und Reizbarkarkeit aufgrund mangelnden Schlafes durch den Amphetamine Missbrauch zu den Nachwirkungen des Konsums, wodurch ein sicheres Führen eines KFZ nicht mehr möglich ist
Beim Führen eines KFZ ist es wichtig permanent Aufmerksam, Vorausschauend und hochkonzentriert zu sein, sodass in jedem Fall schnell und richtig reagiert werde kann. Diese Voraussetzungen sind unter dem Einfluss vom BtM und den Nachwirkungen nicht gegeben, wodurch man eine große Gefahr für seine Mitmenschen und sich selbst ist. Deswegen ist es verboten und Drogeneinfluss ein KFZ zu führen


19. Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluss?

Die aktive Wirkdauer, also der Rausch den man erlebt, hält bei Amphetaminen bis zu 12 Stunden an. Bei Kokain ca. 3 Stunden. Konsumiert man während man bereits unter dem Einfluss der Droge steht erneut, verlängert sich die Wirkungsdauer. Die Nachwirkungen halten deutlich länger an. Selbst Tage nach dem Konsum, auch wenn man selber meint wieder fit oder fahrtauglich zu sein. Auch 2-4 Tagen nach dem Konsum können emotionale Tiefs, Reizbarkeit und Müdigkeit sich bemerkbar machen.


20. Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
Täglicher Drogenkonsum führ zur Drogenabhängigkeit und zu fatalen Folgen im Privat- als auch Berufsleben, sowie der eigenen Gesundheit. Pflichten werden nur leichtfertig oder gar nicht mehr erfüllt. Berufliche Nachteile können entstehen, welche zu weiteren Problemen führen. Soziale Kontakte und Familie werden vernachlässigt.
Es kommt zu einem Physischen und Psychischen Verfall. Ebenso kann der tägliche Konsum zu erhöhten Aggressionen, Depressionen, Persönlichkeitsveränderungen führen. Es können irreparable Schäden im Nervensystem des Gehirns entstehen, Wodurch die mentale Leistung dauerhaft gemindert wird. De gesamte Organismus wird in Mitleidenschaft gezogen, was zu Herzschädigungen, Nierenversagen und zum Tod führen kann. Der Besitzt ist strafbar, was zum Konflikt mit dem Gesetzt führt und den daraus resultierenden Konsequenzen wie Geld oder Freiheitsstrafe
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  #7  
Alt 28.02.2017, 11:40
xxxixxx xxxixxx ist offline
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Standard BTM-Fragebogen

Warum ist es passiert?

21. Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Drogenkonsum?

Wir sind im Jahr 1993 nach Deutschland gezogen. Mein Vater verließ und schon nach einem halben Jahr und ich hatte seit diesem Zeitpunkt keinen Kontakt mehr zu ihm.
Meiner Mutter lernte kurzdarauf meinem verstorbenen Stiefvater kennen, worauf sie kurze Zeit später schwanger wurde und meinen Bruder zu Welt brachte. Nun waren wir 4 Geschwister, alles Jungs. Mein Stiefvater hatte für uns 3 nie etwas übrig, nur für meinen jüngsten Bruder, da er auch von ihm war. Meine Mutter hat zwar immer geschaut, dass es uns an nichts fehlt, aber Emotional war sich sehr verhalten. Eigentlich waren wir das alle untereinander. Über Gefühle haben wir uns nie unterhalten. Mein Stiefvater verstarb als ich 16 war und meine Mutter fiel in Depressionen, vor allem aus Geldnot. Ihr Zustand wurde immer schlimmer. An manchen Tagen redete sie kein Wort und an manchen hatte sie nur vorwürfe für uns übrig. So war es auch, als ich mich nach der Hauptschule für die Realschule bewerben wollte. Da kamen nur Vorwürfe, dass ich lieber Geld verdienen soll. Aus diesem Thema entstand ein richtiger Streit. Das war auch der Tag an welchem ich das erste Mal Cannabis konsumierte und mir erhoffte, dadurch den Tag ganz zu vergessen. Ich ging auch nicht nachhause, sondern schlief bei einem Freund. Als ich dann nachhause kam, tat sie so als ob nichts passiert wäre. Es interessierte sie auch nicht, dass ich über Nacht nicht zuhause war. Ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber, nicht finanziell zum Haushalt beizutragen ließ mich nicht los. So machte ich dann eine Malerausbildung. Nach einem Jahr brach ich die Ausbildung trotzdem ab und begann die Realschule, da ich mich geistig auf dem Bau so unterfordert fühlte, dass ich das nicht länger machen wollte. Als Maler arbeitete ich an den Wochenenden und Ferien trotzdem weiter um etwas beisteuern zu können.
Die Situation zuhaue blieb unverändert.
Mit Ende 19 kam es wieder mit meiner Mutter zum Streit wegen Geld. Da ich nicht alles, was ich auf dem Bau verdient habe abgeben wollte, sondern einen Teil behalten wollte um mit meiner Freundin etwas Schönes zu machen. Der Streit eskalierte soweit, dass sie mich rauswarf und ich zu einem Freund zog. Hier begann ich dann auch, wenn es die Möglichkeit gab, Amphetamine oder Kokain zu haben, dieses auch zu konsumieren. Wenn ich das tat, fühlte ich mich so stark, nur auf mich fokussiert und konnte alles andere ausblenden. Über die Folgen und die negativen Auswirkungen habe ich mir keinen Kopf gemacht. Ich fühlte mich einfach gut



22. Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?

Gar nicht. In meinem Freundeskreis konsumierte so gut wie jeder. Die die nicht konsumierten wussten es nicht. Meinen damaligen Freundinnen erzählte ich davon nichts und zu meiner Familie hatte ich keinen Kontakt mehr.

23. Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?

Nach dem Rauswurf von Zuhause habe ich verstärkt konsumiert. Davor habe ich zu so gut wie jeder Möglichkeit etwas zu konsumieren nein gesagt, danach so gut wie immer ja.
24. Haben Sie sich an Jemand um Hilfe gewandt, um den Drogenkonsum zu beenden?

Ich habe mich an keine spezielle Institution gewandt, um aufzuhören. Als ich mit dem Gesetzt in Konflikt kam, habe ich einfach aufgehört. Gespräche mit Freunden und auch mit meiner Mutter, zu welcher ich schon seit einiger Zeit wieder guten und regelmäßigen Kontakt haben, fanden erst ca. 2 Jahre nach meinem Abstinenzbeginn statt.


25. Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?

Mein jüngerer Bruder ist auch wegen Handels mit BtM aufgefallen.


26. Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Wann?

Ja, die Spitze war nach dem Rauswurf von Zuhause mit Ende 19. Hier war mir jede Gelegenheit willkommen etwas zu konsumieren. Wenn ich aber Prüfungen hatte und in der Vorbereitung war, konsumierte ich nichts. Ebenso wenn gerade alles gut lief in der Schule/Studium/Nebenjobs hatte ich kein Bedürfnis etwas zu konsumieren.

27. Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?

Abschalten konnte ich schon, wenn ich alleine für mich war. Ich hatte ein Problem unter gut gelaunten Menschen zu sein, wenn ich keine Drogen nahm. Sie sahen alle so glücklich und zufrieden aus. Und ich war das nicht – ich wollte es aber auch sein. Meine Probleme kamen mir immer hoch, wenn ich sie so unbeschwert sah. Ich wollte auch unbeschwert sein.





28. Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?

Ich denke, dass jeder Mensch der Drogen konsumiert von einer Drogenabhängigkeit gefährdet ist. Und behaupte von mir, dass ich großes Glück gehabt habe, vor allem Aufgrund meiner Zielstrebigkeit, meinem Verlangen nach Bildung und Wissen und der absoluten Konsequenz in Lern- und Vorbereitungsphasen nichts zu konsumieren, nicht tiefer in die Drogenszene zu rutschen. Dennoch weiß ich, dass die Gefahr immer da war und dass diese nicht zu unterschätzen ist.




29. Waren sie drogenabhängig?

Nein. Ich konsumierte in unregelmäßigen Abständen an den Wochenenden. Unter der Woche habe ich keine Drogen konsumiert. Es bereitete mir keine Probleme, den Konsum einzustellen, als ich mich schlussendlich dafür entschied. Ich hatte keinerlei Entzugserscheinungen. Ich konnte Nein sagen und nichts konsumieren, wenn irgendwas Wichtiges bevorstand, wie wenn ich lernen musste.

Wieso passiert das nicht wieder?

30. Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?

Sicherlich hätte ich die Drogenkarriere verhindern können, hätte ich schon damals über mich und meine Gefühle reden können.

31. Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?

Desto mehr ich mich mit meinen Problemen befasste, umso mehr begann ich die Szene kritisch zu betrachten. Die Menschen, welche ich aufgrund ihrer Unbeschwertheit so beneidete, schienen nur so unbeschwert, weil sie konsumierten. In Wirklichkeit hatten sie alle Probleme und haben genau wie ich mit den Drogen versucht diese zu verdrängen. Die negativen Folgen wurden mir immer klarer und um diesen Preis wollte ich diese falsche Unbeschwertheit nicht haben.

32. Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)
Ich habe mich insgesamt zwei Mal entschieden abstinent zu leben. Einmal kam Die Entscheidung als ich mit dem Gesetzt in Konflikt kam und ich mir aufgrund von Drogen keine weiteren „rechtlichen“ Steine in den Weg legen wollte. Und einmal zwei Jahre später. Obwohl ich zu dieser Zeit schon zwei Jahre abstinent war habe ich mich, vor allem nach dem ich mich mit meiner Mutter vershöhnt und ausgesprochen habe, nochmal dazu entschieden. Sie hatte sich stark verändert, war glücklich und schien keine Depressionen mehr zu haben. Zu dieser Zeit haben wir das erste Mal geredet, also wirklich geredet. Ich erfuhr so viel über sie und wieso sie so unglücklich war. Hier habe ich auch das erste Mal, soweit ich mich erinnere, auf die Frage wie es mir geht mit „mir geht es nicht gut“ geantwortet. Ich konnte alles erzählen, auch weinen und das tat so gut. Ich erkannte wie unglücklich ich in Wirklichkeit die letzten Jahre war und wie ich versuchte mit Drogen dieses Unglück zu betäuben. Mehr als ein betäuben war es aber nicht – im Gegenteil, jedes Problem, jede Angst und jede Unzufriedenheit war noch da. Im vollen Umfang. Die Unbeschwertheit, welche ich mir durch die Drogen erhoffte, kam nun mehr und mehr, ohne Drogen und ich hatte mir noch nicht einmal einen Bruchteil von der Seele geredet.
Hier erkannte ich, was ich eigentlich die letzten Jahre wirklich gemacht habe. Ich habe jedes Problem verschleppt, nie ein Wort über meine Gefühlslage verloren und wenn die negativen Gefühle zu viel wurden, habe ich diese mit Drogen zu betäuben und zu vergessen versucht. Ich wollte das nicht mehr. Ich wollte wirklich unbeschwert sein. Ich fühle mich unbeschwert, völlig ohne Drogen


33. Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in Betracht?

Gelegentlicher Konsum ist keine Option. Da dies eine gelegentliche Problemverdrängung für mich bedeuten würde. Ich stehe mitten im Leben, habe mir mit meinem Studium und einen guten Job, trotz schlechter Voraussetzungen etwas aufgebaut. Mit dem alten Lebensstil kann ich mich nicht identifizieren. Ich bin ein glücklicher und zukunftsorientierter Mensch. Ich möchte weiter glücklich und unbeschwert sein. Und das geht nur ohne Drogen.

34. Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
Sehr positiv! Ohne die Nachwirkungen einer Party fühle ich mich permanent fit und in Topform. Müdigkeit oder eine gereizte Stimmung zum Wochenanfang konnte ich keine mehr feststellen. Ich bin ständig motiviert, mich Geistig und Körperlich weiterzuentwickeln. Mein Studium beendete ich mit der „Note“ gut und fand ohne Probleme einen guten Job. Ich bin einfach glücklich und verdränge meine Probleme nicht mehr. Der Kontakt zu meiner Mutter, aber auch zu meinen Geschwistern ist wieder vorhanden, vor allem aber schön. Ich habe eine Familie. Dieses Gefühl hatte ich vorher nicht.
Der Umgang mit meinem Mitmenschen ist nun viel entspannter, da ich es auch bin, weil ich den inneren Druck der angehäuften Probleme nicht mehr spüre.
Ich traue mir in allen Lebensbereichen mehr Verantwortung zu und genieße diese auch.
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  #8  
Alt 28.02.2017, 11:41
xxxixxx xxxixxx ist offline
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35. Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?


Wie bereits erwähnt, bin ich seit der Hausdurchsuchung abstinent. Die wahre Abstinenz aber kam durch die vielen Gespräche mit meiner Mutter. Nach diesen Gesprächen war ich fähig mit anderen über das Thema zu sprechen.
So konnte ich mich auch mit meiner damaligen Freundin über das Thema unterhalten und erzählen, wie das alles zustande gekommen ist.


36. Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
Positiv! Mit meiner Geschichte gehe ich im sozialen Umfeld sehr offen um. Und sie wollen mir gar nicht glauben, dass ich so eine Vorgeschichte habe.
Meine Mutter bezeichnet mir bei jedem Treffen als ihren ganzen stolz.


37. Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?

Nein, keinen gezielten Kontakt. Meine Heimatstadt ist aber eher ein Dorf, daher sind zufällige Treffen nicht zu vermeiden. Ich grüße diese höfflich und betreibe auch Smalltalk.

38. Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?

Ja, wie gesagt ist meine Heimatstadt ein Dorf mit zwei guten Ausgehemöglichkeiten. Ich bekam schon mit, wenn ich auf das WC ging, dass mehrere Personen in der Kabine waren und höchstwahrscheinlich auch etwas konsumiert haben.

39. Wie haben Sie in Zukunft vor mit dem Konsum umzugehen?

Gar nicht. Ich konsumiere nicht mehr und ich habe auch nichts mehr zu tun

40. Haben Sie zu Hause Drogen?

Nein! Drogen sind kein und werden auch kein Thema mehr in meinem Leben sein.


41. Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?

Habe ich nie gemacht und werde ich auch nie machen.


42. Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
Einen Rückfall schließe ich für mich aus! Die Rückbetrachtung meines Lebens zeigt mir, dass Drogen gar nichts Positives zu meinem Leben beigetragen haben. Im Gegenteil, mit Drogen habe ich all meine Probleme nur verschleppt und wurde letztendlich immer unzufriedener.
Ich weiß, dass ich in Drogen nie Zufriedenheit gefunden habe und dies auch nicht werde.
Ich habe mich in allen Lebensbereichen so positiv entwickelt. Beruflich geht es für mich stetig Bergauf, sowohl im finanziellen als auch im Verantwortungsbereich. Ich weiß meine Arbeit sehr zu schätzen und möchte diese durch nichts gefährden.
Ebenso führe ich seit einem Jahr eine sehr glückliche Beziehung, in der ich offen über meine Vergangenheit rede, aber auch neue Probleme und Ängste immer offen anspreche.
Ich kann mit Familie, Freunden und meiner Freundin über alles sprechen, was ich auch immer tue und tun werde. In diesen werde ich immer eine Stütze haben.
Auch habe ich vor einer professionellen Unterstützung keine Scheu.


43. Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?

Ich trinke zu besonderen Anlässen ca. 2 Bier und vielleicht noch einen Sekt oder Schnaps zum anstoßen. Ich mag es nicht, die Kontrolle über meinen Körper zu verlieren.
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  #9  
Alt 28.02.2017, 12:51
Benutzerbild von samuel
samuel samuel ist offline
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Da ist schon viel Gutes dabei.

Gehe dvon aus, dass der Gutachter einen anderen Begriff von Regel - und Unregelmäßig hat, wenn es um Drogenkonsum geht. 2x im Jahr ist bereits als regelmäßig anzusehen, wenn es sich um mehrere Jahre in Folge handelt. 10x im Jahr ist auf jeden Fall regelmäßig.

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8. Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?

Ja, habe ich. Die Folgen habe ich ignoriert, da ich mir immer dachte. 1-2 Nächte ordentlich schlafen, etwas Obst und Gemüse essen und dann passt das wieder. Da ich zu der Zeit Schüler bzw. mich am Anfang des Studiums befand und trotzdem gute Leistungen erbrachte und nie fehlte habe ich die folgen als halb so schlimm abgetan, da ich mich nach 1-2 Tagen Regeneration wieder richtig fit fühlte.


stattdessen passt als Anwort besser:

Wenn ich das tat, fühlte ich mich so stark, nur auf mich fokussiert und konnte alles andere ausblenden. Über die Folgen und die negativen Auswirkungen habe ich mir keinen Kopf gemacht. Ich fühlte mich einfach gut


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30. Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?

Sicherlich hätte ich die Drogenkarriere verhindern können, hätte ich schon damals über mich und meine Gefühle reden können.


Jetzt mal zusammen genommen, was Du alles erzählt hast.

Mein Stiefvater hatte für uns 3 nie etwas übrig, nur für meinen jüngsten Bruder, da er auch von ihm war. Meine Mutter hat zwar immer geschaut, dass es uns an nichts fehlt, aber Emotional war sich sehr verhalten. Eigentlich waren wir das alle untereinander. Über Gefühle haben wir uns nie unterhalten. Mein Stiefvater verstarb als ich 16 war und meine Mutter fiel in Depressionen, vor allem aus Geldnot. Ihr Zustand wurde immer schlimmer. An manchen Tagen redete sie kein Wort und an manchen hatte sie nur vorwürfe für uns übrig.

Dein Bruder konnte das nicht, Du nicht, wie sieht es bei den anderen Beiden aus? Wo wolltest Du das auf einmal her haben und hast es nur nicht angewendet?

Hast Du jemanden weg geschickt, der Dich aus dem emotionalen Loch holen wollte, oder war schlicht einfach niemand da und Du hattest keine Chance?

In meinem Freundeskreis konsumierte so gut wie jeder. Die die nicht konsumierten wussten es nicht.

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Für die Änderungen ist Mama eine feine Sache, aber wie das Leben so spielt: Ziegel vom Dach gefallen und Schluss ist. Was dann?

Hilfe suchen und annehmen ist ein wichtiger Baustein für das positive Gutachten, stell Dich breiter auf, mehr Ansprechstationen und das hier:

und verdränge meine Probleme nicht mehr.

ist eine sogenannte "Nicht - Information"
Was tust Du denn, wenn Du nicht verdrängst?
Löst Du Deine Probleme?
Wenn ja, welche Probleme löst Du wie?
Das ist der spannende Teil.

Jetzt geht es Dir gut, alles ist schick, ergo brauchst Du keine Drogen.
Als Du konsumiert hast, war das aber nicht der Fall, Dir ging es mies und deshalb die Drogen.

Daraus folgt, dass der Gutachter von Dir im Detail erklärt haben will, wie Du Dich verhältst, wenn Du Druck hast.

Absichtserklärungen sind dabei unnütz.
Ich möchte weiter glücklich und unbeschwert sein

Viel mehr: "Welche konkreten Schritte unternehme ich?"
"Was kommt dabei für mich rum?"
"Was sagt mein Umfeld dazu?"
"Warum ist das besser als Drogenkonsum?"

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Einen Rückfall schließe ich für mich aus! Die Rückbetrachtung meines Lebens zeigt mir, dass Drogen gar nichts Positives zu meinem Leben beigetragen haben. Im Gegenteil, mit Drogen habe ich all meine Probleme nur verschleppt und wurde letztendlich immer unzufriedener.
Ich weiß, dass ich in Drogen nie Zufriedenheit gefunden habe und dies auch nicht werde.



Oben klang das noch wie glücklich und unzerstörbar, was ja auch nachvollziehbar ist. Mag ja sein, dass harte Drogen auf lange Sicht kein Lebensinhalt sind, doch auf die kurze Distanz haben sie schon Wirkung gezeigt, sonst hättest Du Dir den Stoff nicht eingebaut (siehe THC).

Rückfall ist immer möglich.
Sowas kommt aber nicht über Nacht und ist wie der Konsumbeginn ein Weg.
Wie willst Du erkennen, dass Du gerade auf dem Weg bist, der zum Konsum führt. Hast ihn ja schon hinter Dir, solltest also markante Punkte auf dem Weg dahin beschreiben können.
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  #10  
Alt 28.02.2017, 19:34
xxxixxx xxxixxx ist offline
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Registriert seit: 22.02.2017
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Hallo Samuel,

wow. Vielen Dank für deine schnelle und ausführliche Antwort.
Ich hoffe, dass ich alles richtig verstanden habe. Überarbeiteter FB folgt.

Kannst du mir bitte noch sagen, ob es die richtige Vorgehensweise ist, den Drogen und den Straftatenfragebogen separat auszufüllen und auf die Straftaten erstmal im Drogenfragebogen nicht einzugehen. Wie in der Fragestellung nach dem Alkoholkonsum. Da ich eine KV und Alkoholeinfluss beging?

Beste Grüße,

xxxixxx
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aggressionspotiental, btm, straftaten

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