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  #1  
Alt 10.10.2017, 14:17
vladderpfähler vladderpfähler ist offline
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Registriert seit: 10.10.2017
Beiträge: 4
Standard äG wegen MDMA

Hallo Zusammen,

ich wollte mal euren Rat einholen.

Ich bin im Mai diesen Jahres mit 4 MDMA Kapseln bei einer Polizeikontrolle auf dem Weg zum Festival erwischt worden. Ich war nicht der Fahrer, sondern nur Beifahrer.
Nun muss ich zum äG. Meine Story die ich erzählen will ist folgende:
"Das MDMA war nicht meins, sondern das des Fahrers. Dieser meinte zu mir ich soll das für ihn mitnehmen, da falls wir kontrolliert werden, er den Führerschein abgeben muss. Ich jedoch als Beifahrer, und nicht aktiv am Verkehr teilnehmender, nur eine Strafe bekomme, die er dann übernehmen würde. Das habe ich geglaubt, da ich mich damit nicht auskenne."
Ich weis nicht ob ich damit durchkomme oder ob ich lieber sagen soll, dass ich auf dem Festival das erste mal konsumieren wollte, aber das davor noch nie gemacht habe.


Drogentest: wurde keiner durchgeführt

Welche Angaben wurden gegenüber den Behörden gemacht?
-->Aussage wurde verweigert

Wurde BTM gefunden, wie viel?
-->4 Kapseln MDMA

Stand des Ermittlungsverfahrens
-->Abgeschlossen 150 Euro Strafe (Strafbefehl)

Führerschein
-->Habe ich noch

Sonstige Verstöße oder Straftaten?
-->wurde vor 3 Jahren wegen Verdachts auf Cannabisbesitzt vorgeladen, habe jedoch keine Aussage gemacht und das Verfahren wurde eingestellt. Von der FSST habe ich damals nichts bekommen.

Konsum
-->Ich konsumiere noch? kein Konsum mehr.
-->letzter Konsum? liegt 2 Monate zurück.

Wär toll wenn jemand was dazu sagen könnz
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  #2  
Alt 11.10.2017, 19:09
HilfeBenötiger12 HilfeBenötiger12 ist offline
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Registriert seit: 06.10.2017
Beiträge: 6
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Willkommen im Forum,

Das wichtigste ist natürlich, dass man dir keine Drogenrückstände nachweisen kann. Da es in deinem Fall um MDMA geht, welches im Urin nicht lange nachweisbar ist, wird die FeB mit großer Wahrscheinlichkeit auch eine Haaranalyse zusätzlich zur Urinanalyse fordern. Falls es doch nur 2 Urinproben sind hast aufgrund deines Konsumstops von vor 2 Monaten, eigentlich nichts zu befürchten. Wie oft hast du denn vor den 2 Monaten Konsumpause konsumiert? Wie lang sind deine Haare (falls nötig)?

Meiner Meinung nach wäre es nicht ratsam dort zu sagen, dass du es konsumieren wolltest. Die erste Geschichte klingt relativ plausibel, da die meisten Menschen, die vollkommen Unwissend in Sachen Fahrerlaubnis sind, diese Geschichte glauben würden. Möchte dir damit aber nicht sagen, dass du genau das sagen sollst. Vielleicht meldet sich jemand der sich damit besser auskennt.

Solange du also clean bist und keinen Konsum zugibst oder dich anderweitig nicht belastest, wirst du deinen Führerschein behalten und keine Konsequenzen zu befürchten haben.

Hoffe ich konnte dir helfen, bin noch ein Newbie..
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  #3  
Alt 11.10.2017, 20:18
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Registriert seit: 06.08.2011
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Zitat:
Meine Story die ich erzählen will ist folgende:
"Das MDMA war nicht meins, sondern das des Fahrers.
Damit hängst Du aber den Fahrer hin. Das ist Dir schon klar oder?
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #4  
Alt 12.10.2017, 12:44
vladderpfähler vladderpfähler ist offline
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Beiträge: 4
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Danke für die Antworten

vor den zwei Monaten habe ich vllt 1-2 mal im Monat was genommen, aber meine Haare sind clean, die habe ich kahl rasiert als ich die Strafe bezahlt habe und sind mittlerweile wieder um die 2 cm lang. Im Bescheid von der Stelle bei der ich das äG machen werde steht, dass ich lediglich 2 Urinproben abgeben muss.

@Alana
Ich muss ja beim Gespräch keine Namen nennen. Oder bin ich dazu verpflichtet, darüber Auskunft zu geben wer gefahren ist?
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  #5  
Alt 12.10.2017, 13:08
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 06.08.2011
Beiträge: 11.488
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Zitat:
Zitat von vladderpfähler Beitrag anzeigen
Ich muss ja beim Gespräch keine Namen nennen. Oder bin ich dazu verpflichtet, darüber Auskunft zu geben wer gefahren ist?
Bist Du Dir sicher, daß der nicht im Protokoll (z.B. als Zeuge) auftaucht? Schließlich hast Du neben dem gesessen und vermutlich ist er ja auch kontrolliert worden.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #6  
Alt 12.10.2017, 13:28
vladderpfähler vladderpfähler ist offline
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Registriert seit: 10.10.2017
Beiträge: 4
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Nicht zu 100% aber zu 90%. Er hatte ja nichts dabei und wurde daraufhin auch nicht befragt oder irgendwie schriftlich aufgenommen. Das Protokoll habe ich auch gesehen. Viel mehr als meine persönlichen Angaben standen da nicht drauf, da ich die Aussage verweigert habe.
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  #7  
Alt 28.12.2017, 22:44
vladderpfähler vladderpfähler ist offline
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Registriert seit: 10.10.2017
Beiträge: 4
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So, also Screenings waren negativ nur das Ärztliche Gespräch ging eher in die Richtung, dass meine Geschichte gelogen ist. Das war der Führerscheinstelle wohl egal, habe heute den Brief bekommen, dass die Sache aus ihrer Sicht abgeschlossen ist und die Eignungsbedenken für den Führerschein ausgeräumt sind.
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Stichworte
mdma, ärztliches gutachten

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