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  #21  
Alt 14.05.2017, 13:04
Mutlubey Mutlubey ist offline
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Hallo zusammen,

da leider noch niemand die Zeit gefunden hat, mir Anmerkungen zu meinem FB zu geben, wäre es mir auch schon eine große Hilfe ein paar Antworten auf die aus meiner Sicht dringlichsten Fragen zu bekommen, lässt sich dann auch schneller beantworten, als so ein ganzer Haufen Text.

1. Wie seht ihr die Sache mit dem Alkohol. Habe in meinem fachärtzlichen gutachten, das dem Begutachter vorliegen wird angegeben in der Woche 1-2 Gläser Bier, Wein zu trinken. Für meine MPU würde ich gerne vermeiden in die Konsumverlagerungsschiene zu geraten, weswegen ich angeben möchte nur noch an ganz speziellen Anlässen zu trinken. Das letze mal habe ich Alkohol Anfang April konsumiert, eine 3 monatige HA könnte ich also nicht anbieten. Wie gehe ich damit um?

2. Ist meine Geschichte mit der "verlorenen Zeit" als negative Auswirkung des Konsums in Ordnung? Sie entspricht der wahrheit und ich denke ich kann ganz gut darlegen, wie gut es mir nun geht meine Freizeit aktiv zu gestalten.

3. In der Fragestellung wird MDMA, welches ich nur zum probieren einmalig vor 7-8 Jahren genommen habe, aber bei der Hausdurchsuchung im hintersten Eck einer Schublade gefunden wurde, da ich es damals dort hingelegt und danach vergessen hatte, erwähnt. Wie sehr muss ich in meiner Geschichte darauf eingehen, da ich darüber bis auf den einmaligen Konsum eigentlich nicht viel zu erzählen habe.

Danke schonmal für eure Hilfe und einen angenehmen Sonntag.
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  #22  
Alt 19.05.2017, 16:56
Mutlubey Mutlubey ist offline
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So liebe Leute,

letzte Gelegenheit mir noch eure Weiseheiten mit auf den Weg zu geben.
Ansonsten gebe ich auf jeden Fall nach der Begutchtung Rückmeldung, wie es gelaufen ist.
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  #23  
Alt 21.05.2017, 16:56
Mutlubey Mutlubey ist offline
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Hallo zusammen,

eine Frage hätte ich doch noch, deren Beantwortung mir am Herzen liegt:

Ich weiß, dass man es unbedingt vermeiden sollte sich während der MPU selbst zu wiedersprechen. Ist es jedoch verzeihbar, wenn ich zugebe meinen Konsum im vorher durchgeführten fachärtztlichen Gutachten etwas beschönigt zu haben und nun reinen Tisch mache, oder sollte ich mich unbedingt an die im fachärtztlichen gutachten gemachten Aussagen bezüglich Konsummustern halten?

Vielleicht hat ja jemand eine Antwort auf diese Frage.
Beste Grüße
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  #24  
Alt 21.05.2017, 17:16
kapomick kapomick ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Mutlubey Beitrag anzeigen
Ich weiß, dass man es unbedingt vermeiden sollte sich während der MPU selbst zu wiedersprechen. Ist es jedoch verzeihbar, wenn ich zugebe meinen Konsum im vorher durchgeführten fachärtztlichen Gutachten etwas beschönigt zu haben und nun reinen Tisch mache, oder sollte ich mich unbedingt an die im fachärtztlichen gutachten gemachten Aussagen bezüglich Konsummustern halten?
Also in diesem Fall ist ein Widerspruch nicht von Nachteil. Dadurch, dass du einen höheren Konsum angibst, verschaffst du dir ja keinen Vorteil und es zeugt von Ehrlichkeit, die der GA gewiss anerkennen wird. Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass beim FäG eher eine Beschönigung betrieben wird.

Kritischer sehe ich deinen geplanten Widerspruch im Umgang mit Alkohol. Wenn du beim FäG einen wöchentlichen Konsum von 1 Glas Wein oder Bier angegeben hast, warum soll es jetzt plötzlich nur noch bei besonderen Gelegenheiten sein? Da hast du in meinen Augen dann ein Glaubwürdigkeitsproblem. Ich würde an deiner Stelle die Aussage des FäG beibehalten, vielleicht noch ergänzend, dass du nicht zwanghaft jede Woche ein Bier trinkst, aber gerade im Sommer kann das bei Grillfeiern vorkommen, dass du auf das eine Bier die Woche kommst. Wenn du daran scheitern solltest, dann hat was anderes nicht gestimmt. Aber wenn du generell die Trinkmenge gegenüber dem FäG reduzierst, machst du dich unglaubwürdig.
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  #25  
Alt 21.05.2017, 20:38
Mutlubey Mutlubey ist offline
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Danke dir für deine Einschätzung kapomick. Dann werde ich das so wie du gesagt hast angeben.
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  #26  
Alt 09.06.2017, 03:04
Mutlubey Mutlubey ist offline
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Beiträge: 18
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Habe heute mein positives Ergebnis der MPU bekommen. Nach dem psychologischen Gespräch war sich der Gutachter noch nicht vollkommen sicher, ob er mir meine Geschichte auf Grund der großen Menge Cannabis (80g, wenn auch nur Blätter mit 2% THC) abkaufen könne und meinte, es würde wohl auf ein positives Ergebnis mit Auflagen hinauslaufen. Von den Auflagen ist nun im finalen Gutachten jedoch nichtsmehr zu lesen, so dass ich überglücklich bin. Die Vorbereitung hier im Forum, im speziellen das studieren von anderen Erfahrungsberichten haben mich in meiner Vorbereitung sehr unterstüzt.

Beste Grüße!
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Stichworte
cannabis, fäg, mdma, mpu

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