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Alt 06.11.2016, 22:25
frodos95 frodos95 ist offline
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Frage ärztliches Gutachten, bitte um eure Hilfe liebes Forum

Guten Tag,
ich bin neu hier im Forum und hoffe ich bin in der richtigen Kategorie für mein Anliegen, falls nicht bitte verzeiht mir

Ich habe mich nun nach langer Zeit entschlossen meine Lage hier ins Forum zu Posten, ich hatte schon einen Anwalt um rat gebeten (er ist ein guter Anwalt meiner Eltern, dieser hatte aber keine große "Lust" sich mit mir rum zuärgern, ich hatte dass Gefühl er sieht mich als den "Kriminellen" Sohn einer Geschäftsfamilie.

Ich hatte auch schon einen Termin bei einem Verkehrspsychologen, dieser aber konnte mir zwar ein paar Informationen vermitteln, dass Geld ist trotzdem falsch investiert gewesen, da er mir nicht weiterhelfen wollte wie ich durch das Gutachten komme ohne eine MPU.

(Ich bin Auszubildender, lebe alleine und bekommen zwar von meinen Eltern mentale Unterstützung, da Sie wissen ich bin nicht perfekt, aber Sie sehen mich sicherlich nicht als der Kriminelle, wie ich in diesem Bundesland schon oft behandelt wurde. Finanziell allerdings bin ich auf mich allein gestellt.)


Deswegen hoffe ich, mich durch eure Hilfe und Erfahrung möglichst bereichern zu können ohne nochmehr Geld falsch zu investieren.

Ich habe eine etwas komplizierte Sachlage und hoffe ich kann sie euch klar und Sachlich schildern, ohne gewisse Aufmerksamkeit der Führerscheinstelle auf diesen Post zu setzten (was dann hoffentlich nicht zu meiner Person verfolgt wird.)

Ich wurde anfang des Jahres frühs, auf dem weg zur Berufsschule mitten auf einer viel befahrenen Hauptstraße von einem Zivilfahrzeug angehalten.
(Ich war nicht angeschnallt, dass konnte man aber meines erachtens nach nicht durch meine Rückscheibe sehen, ich vermute, dass ich aufgrund des noch folgenden früheren Sachverhalt gezielt herausgezogen wurde. Allerdings war dass der Grund der mir von den Beamten genannt wurde ca 2 Minuten nachdem ich angehalten wurde und es der Beamte wohl bemerkt hatte als ich ohne mich abzuschnallen aussteigte.

Die Beamten sind direkt ohne wenn und aber auf Drogen gekommen.
Sie wollten mich allerdings keinen schnelltest machen lassen, da sie angeblich keinen dabei hatten (er wäre sicherlich auf THC positiv gewesen, aber er wurde mir mehr oder weniger verwährt). Der Deamte hat mich seine Lampe mit den Augen verfolgen lassen und nach guten 20 Sekunden gesagt, mein Auto sei hiermit stillgelegt ich muss mit auf die Wache, dort würde mir dann Blut abgenommen werden. (Ich war mir 100% Sicher, dass ich fahrfähig bin und war auserdem an diesem morgen wirklich sehr gut gelaunt und wach, bis zu dem zeitpunkt als ich in die Kontrolle kam natürlich)

Ich war nett und zuvorkommend zu den Beamten, aber wie dass hier in Bayern leider so ist, waren die Beamten alles andere als höfliich zu meiner Person.

Sie wussten von 2 früheren Anzeigen, und sagten zu mir als wir im Auto saßen, wann ich dass letztemal wirklich Cannabis Konsumiert habe, ich war so dumm und naiv und sagte als Schutzbehauptung dass ich Freitags Cannabis Konsumiert hätte, in der hoffnung, die Blutabnahe evtl noch durch ehrlichkeit zu verhindern, dass das natürlich absolut unwahrscheinlich ist, ist mir im Nachhinein auch klar, aber wenn so etwas passiert handelt man manchmal aus der Situation heraus, dass wissen sicherlich viele von euch
(habe auf der Wache allerdings keinerlei aussage, noch Konsum angabe gemacht)

Habe mich auch viel belesen, was die Maastrich-Studie usw angeht, allerdings finde ich leider zu dem thema vorallem wie in meinem Fall recht wenig Informationen um absolute Klarheit zu schaffen.

jetzt zu den Fakten:

Blutwerte:
2,8NG THC
30,0NG THC-COOH

Ich wurde außerdem leider unabhängig, von diesem Ergebnis bereits vorher einmal mit 2 XTC Tabletten erwischt, und kurzen zeitraum darauf nochmal mit 0,15 Gramm Cannabis.


In meinem Brieg von der Führerscheinstelle steht, dass die Frage mit mindestens 2 forensisch gesicherten Untersuchungen ODER einer Haaranalyse zu klären ist. (Habe bei PIMA,TÜV und AVUS nachgefragt, alle außer der TÜV meinten ich könnte mir aussuchen was ich bevorzuge: Stimmt diese Aussage so?) Habe dass Schreiben von der AVUS schon erhalten mit der Zahlung, allerdings lässt sich nicht daraus schließen, ob ich nun Haar oder Urintests machen muss, da die Preise bei der Stelle für beide Gutachten 1:1 gleich hoch sind, im gegensatz zum Tüv, dort waren die Haartests meistens um die 100€ teuer (habe ca 15 Stellen insgesamt angerufen)


Ich weiß ich muss auf den Probierkonsum heraus, ist dies bei der vorhandenen Sachlage überhaupt irgendwie möglich?
Falls ihr die wahrscheinlichkeit gleich 0 seht, dann werde ich mir dass Gutachten ersparen, da es ja auch eine Stange Geld kostet.

Ich bin seit ich erwischt wurde ABSOLUT sauber. Hatte auch 0 Probleme mit dem aufhören, hab immer Zeitweise konsumiert habe ein intaktes Arbeits-(Ausbildungs) Verhältnis, mir noch nie eine in meinen Augen "echte" Straftat zuschulden kommen lassen und stehe auch sonst mitten im Leben.



-Ich frage mich ob die Werte noch mit einem einmaligen Konsum verhandelbar sind.

-nebenbei noch die Frage, mein Verkehrspsychologe meinte ich könnte dass Gutachten auch einfach sausen lassen, und 6 Monate Urinscreenings machen könnte mit aufarbeitung meines Drogenkonsums bereits nach 6 Monaten meinen Führerschein wieder neu beantragen könnte. (Da es hier ja auch um MDMA also Ecstasy geht dort werden in der Regel, falls Konsum nachgewiesen ja 12 Monate Nachweise vorrausgesetzt) 12 Monate wären der absolute Horror, bin bereits in meinem Monat fahrverbot jeden Tag 45 Kilometer zur Arbeit gefahren. Im Sommer ist das ja noch vertretbar, im Winter allerdings eine absolute Katastrophe, weiß nicht wie ich dass bewältigen werde. Bus und Bahn sind ausgeschlossen leider keien Verbindungen möglich!

-woher weiß ich ca. welche Fragen auf mich zukommen werden? Kann man irgendeine einsicht vordern bei der Führerscheinstelle oder ähnlichem?

-Und ob ich denn überhaupt aus der "Falle" glimpflich herauskommen kann?

Allein die Tatsache, dass ich wirklich innerhalb 2 Monaten so oft erwischt wurde gibt mir zu denken, ich habe auch nicht vor den Konsum wieder anzufangen, da mir bewusst geworden ist, dass man einfach komplett Kriminalisiert wird, ich meine die Blutwerte alles über 1NG als eine Straftat anzusehen ist meines erachtens nach absoluter schwachsinn, ich habe Abends mit Freundin in einer gemütlichen Runde geraucht.

(bin übringens zu dem Zeitpunkt noch in der Probezeit gewesen leider, hab den zeitraum dannach ganz knapp verfehlt ich weiß schon, dass ich ein "besonderes" Aufbauseminar absolvieren muss für Alkohol- und Drogenauffälligkeiten im Straßenverkehr.

Ich habe meiner Führerscheinstelle mitgeteilt, dass ich zu einer AVUS stelle gehen werde (da TÜV und PIMA ja leider das selbe Unternehmen sind und ich alleine beim anrufen schon direkt anders behandelt wurde wie bei der AVUS) Mag sein, dass das alles keinen unterschied macht, aber habe Freunde die beim TÜV schon solch ein gutachten machen mussten, allerdings nicht wegen Fahren unter Drogeneinfluss, sondern nur wegen Besitz, Sie haben zwar beide bestanden, fühlten sich aber beide bei 2 unterschiedlichen Stellen vom TÜV als Krimineller behandelt. BZW einfach nicht Freundlich als Kunden behandelt, sondern einfach als eine art von "Abschaum".


(Entschuldigt mich für Rechtschreibfehler und dass "wilde" durcheinander habe ständig Informationen, die mir noch eingefallen sind ausbessern müssen. Bin schon recht früh auf den Beinen gewesen, da ich noch Arbeiten musste und werde mich jetzt direkt ins Bett legen, war zuviel des guten heute)

Ich hoffe liebes Forum, dass Ihr mir weiterhelfen könnt.
(Fals Ihr der Meinung seid, es gäbe evtl einen Anwalt, der mir bei der Lösung dieses Problems weiterhelfen könnte würde ich auch dass nochmal in Erwägung ziehen.)

Bin wirklich um jeden Tipp und Ratschlag sehr sehr dankbar und kann auch gut mit Kritik umgehen.
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  #2  
Alt 07.11.2016, 20:16
Benutzerbild von samuel
samuel samuel ist offline
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In Deinem Fall ist das FÄG für die Katz, da Du einen aktiven Wert hattest und dazu noch Konsum vor mehreren Tagen eingeräumt hast, wirst Du ohne MPU aus der Nummer nicht raus kommen.

Dazu kommen noch harte Drogen und Bayern, das sind keine mildernden Umstände.
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  #3  
Alt 08.11.2016, 18:57
frodos95 frodos95 ist offline
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danke für die Antwort, als es um Konsumangabe geht hab ich bei der "Aussage" auf der Wache keine Angabe gemacht, harte Drogen wurden zwar gefunden mir aber nie ein Konsum anchgewießen, wenn ich dass richtig sehe.

Ich frage mich auch warum die Führerscheinstelle dann nicht direkt eine MPU fordert, scheibar, weil sie noch nicht die passenden Vorraussetzungen haben, um mir diese aufzubrummen sehe ich dass falsch?

bin echt für jede Hilfe dankbar, deswegen großes Danke an dich @Samuel
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  #4  
Alt 08.11.2016, 20:15
Benutzerbild von samuel
samuel samuel ist offline
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Ich kenn die Aktenlage nicht, aber vorher ein nutzloses FÄG einzufordern ist durchaus gängige Praxis.

Rede doch mal mit Deinem Sachbearbeiter auf der Führerscheinstelle, wie es weiter geht, wenn Du ein für Dich positives FÄG beibringen kannst.
Die aktiven Werte von 2,8 ng/ml THC reichen eigentlich aus um den Schein sofort zu entziehen.
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  #5  
Alt 08.11.2016, 20:57
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Alana Alana ist offline
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Sind deine beiden anderen Ermittlungsverfahren überhaupt schon abgeschlossen?
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Liebe Grüße
Alana
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  #6  
Alt 11.11.2016, 19:16
frodos95 frodos95 ist offline
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Hallo, also wäre es dennoch möglich mir meinen Schein zu entziehen obwohl dass Gutachten postivi ist (für mich). Dachte nur wenn dass Gutachten negativ ausfällt, würde ich den schein abgeben müssen? Dann wäre ich schon sehr irritiert jetzt, mein Verkehrspsychologe meinte dass ebenso...
Ja die Verfahren sind abgeschlossen.
Danke lg und schönes Wochenende euch.
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  #7  
Alt 11.11.2016, 20:54
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samuel samuel ist offline
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Wenn Du konsumfrei bist, kann es sein, dass sie Dir den Schein bis zum positiven Gutachten lassen. Kann sein, muss nicht.

Einfach mal mit dem Sachbearbeiter einen Schwatz halten und schauen was der so sagt.
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Stichworte
cannabis, ecstasy, gutachten, mdma, ärztliches gutachten

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