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  #11  
Alt 15.05.2018, 00:01
kapomick kapomick ist gerade online
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Die MPU kennt den Dreisatz:
Was ist passiert?
Warum ist es passiert?
Warum passiert es nicht wieder?

Der Tag der TF ist natürlich wesentlich, aber die Geschichte, wie es dazu gekommen ist, dass du dir eine Trinkfähigkeit aufgebaut hast und wie die Trinkhistorie aussah, spielt dabei in dem Zusammenhang eine wesentliche Rolle. Nur wenn du dir bewusst bist, warum du dir im Laufe der Zeit so eine Trinkleistung angeeignet hast, die diese BAK möglich machten, kannst du dem entgegensteuern.
Dass du momentan noch etwas überfordert bist, das für dich zu erkennen, ist völlig normal. Du steckst ja erst am Anfang deiner Aufarbeitung. Deshalb hab ich dir ja andere FB´s als Impuls vorgeschlagen. Nicht zum Abschreiben, sondern um zu erkennen, wie andere diesen Denkprozess gegangen sind. Und oftmals gibt es sehr ähnliche Gründe zum erhöhten Trinkkonsum.
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  #12  
Alt 15.05.2018, 13:11
dabayer dabayer ist offline
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Ok, ich denke die Aufarbeitung hier mit euch bzw. den FB´s wird für mich funktionieren.

Trotzdem will ich unbedingt noch eine essentielle Frage vorab klären.
Angenommen ich praktiziere KT.
Bei der MPU kommt der GA zu dem Schluss, "ne, mit KT kommen wir nicht auf das gewünschte Ergebnis, jetzt ordnen wir dann mal 12 Monate AB mit Nachweisen an." -- die ich dann natürlich nicht habe.
Wäre so eine Situation denkbar?
Wäre es nicht sinnvoller so oder so die 6 Monate AB zu machen mit Bescheinigungen, um mir, sollte es wirklich zu einer 2. MPU kommen zumindest ein wenig Zeit zu sparen? Oder habe ich wie gesagt (Aufarbeitung geschieht so oder so) vllt. sogar von vorne herein größere Chancen mit AB?

VG und danke für eure Hilfe
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  #13  
Alt 15.05.2018, 16:22
kapomick kapomick ist gerade online
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Zitat:
Zitat von dabayer Beitrag anzeigen
Angenommen ich praktiziere KT.
Bei der MPU kommt der GA zu dem Schluss, "ne, mit KT kommen wir nicht auf das gewünschte Ergebnis, jetzt ordnen wir dann mal 12 Monate AB mit Nachweisen an." -- die ich dann natürlich nicht habe.
Wäre so eine Situation denkbar?
Klar ist das denkbar: wenn du dich bei der MPU derart reingeritten hast, dass du 12 Monate AB-pflichtig bist. Deshalb ist eine gute Aufarbeitung das A und O. Ich sage immer: "alles, was du sagst, sei wahr, aber nicht alles, was wahr ist, sage." Schonungslose Offenheit ist nicht zwingend der Königsweg zu einer gelungenen MPU, rumlügen allerdings auch nicht.

Zitat:
Wäre es nicht sinnvoller so oder so die 6 Monate AB zu machen mit Bescheinigungen, um mir, sollte es wirklich zu einer 2. MPU kommen zumindest ein wenig Zeit zu sparen? Oder habe ich wie gesagt (Aufarbeitung geschieht so oder so) vllt. sogar von vorne herein größere Chancen mit AB?
Du klingst aktuell so, als ob du KT machen willst. Warum solltest du dann nicht konsequent diesen Weg gehen? Wir können hier für nichts garantieren, obs klappt, haben allerdings schon etwas Erfahrung, dass es meistens klappt. Und die meisten, die trotz Forum beim 1. Mal nicht erfolgreich sind, haben einen riskanten Weg gewählt, auf den auch hingewiesen wurde. Klar, wenn du mit 6 Monaten AB ins Rennen gehst und durchsemmelst, dann ist das ärgerlich, aber selbst dann heißt es ja nicht, dass du zwingend weitere 6 Monate brauchst. Gutachten nicht abgeben, anderes MPI, bessere Aufarbeitung, dann klappts.
Und 6 Monate AB gelingt eh nur, wenn der GA dir eigentlich auch KT zutraut. Da du das eh möchtest, dann mach das halt. Ist auf jeden Fall kostengünstiger. Klar wärs ganz schön gewesen, wenn du ne dokumentierte Trinkpause von 3 Monaten nach der TF gehabt hättest, hast du aber nicht. Also ist es eben so.
Füll einfach mal die ersten 11 Fragen aus. Dann sehen wir weiter.
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  #14  
Alt 15.05.2018, 16:24
derm derm ist offline
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Zitat:
"ne, mit KT kommen wir nicht auf das gewünschte Ergebnis, jetzt ordnen wir dann mal 12 Monate AB mit Nachweisen an."
Das ist durchaus möglich. Daher wird geraten ein negatives Gutachten nicht bei der Führerscheinstelle abzugeben! Wenn du das tust, musst du die Empfehlungen des Gutachters erfüllen, um die nächste MPU bestehen zu können.

Gibst du das Gutachten nicht ab, kannst du "einfach" eine neue MPU bei einem anderen MPI versuchen.

Einfach in Anführungszeichen, weil du deinen Antrag zurückziehen und neu stellen musst. (Kostenpflichtig)

Zitat:
Wäre es nicht sinnvoller so oder so die 6 Monate AB zu machen
Hier ist die Frage vor allem wie du in Zukunft leben willst.
Wenn du hier deinen Fragebogen einstellt werden dir die Profis aber ziemlich genau sagen, ob die MPU mit KT zu bestehen ist.
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  #15  
Alt 15.05.2018, 18:57
dabayer dabayer ist offline
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Zitat:
Zitat von kapomick Beitrag anzeigen
Du klingst aktuell so, als ob du KT machen willst. Warum solltest du dann nicht konsequent diesen Weg gehen? Wir können hier für nichts garantieren, obs klappt, haben allerdings schon etwas Erfahrung, dass es meistens klappt.
Eigentlich nur aus dem simplen Grund, einen Fehler gemacht zu haben, den ich in 6 Monaten bei meiner MPU dann erfahren muss, wenn der GA sagt, "ne du.. lass mal.. bis in einem Jahr wenn du deine Nachweise hast"


Ich habe mich mit einem Verkehrspsychologen unterhalten. Der meint mind. 12 Monate AB.

Ich habe mich mit der Suchberatung meiner Stadt unterhalten. Ab 1,5 BAK mind. 12 Monate AB.

Aber ja, ich würde am liebsten KT machen. Auch wenn AB für mich kein Problem sein wird. Deswegen habe ich nochmal nachgefragt!



Nachfolgend versuche ich mal ein paar Fragen zu beantworten.

Zitat:
Bitte wiederholt diese Angaben nochmal, da diese zum Überprüfen eurer Trinkmengen benötigt werde:
Zur Person
Geschlecht: Männlich
Größe: 184
Gewicht: 70
Alter: 27

eventl. Bundesland: BAY

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 2.2.18
BAK: 1,86
Trinkbeginn: 10:00
Trinkende: 15:30
Uhrzeit der Blutabnahme: 17:15

Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
Ich bin Student und hatte am 2.2. meine letzte Prüfung. Ein paar Kommilitonen und ich hatten uns nach der Prüfung verabredet uns nochmal zu treffen und ein gepflegtes Frühstück mit Weißwurst und Bier zu genehmigen. Von da an wurde gegessen und Bier getrunken. Eins nach dem anderen. Um ca. 16:00 haben die anderen entschieden, sich von der privaten Feier zu verabschieden und zu einer anderen Feier weiter zu gehen. Nachdem ich gemerkt hatte, dass ich nicht mehr mitgehen wollte bzw. nicht mehr trinken wollte entschied ich mich, vor Ort zu bleiben und diesen Tag/Nacht hier zu verbringen und am nächsten Tag nachhause zu fahren. Als ich aber nun alleine Zuhause war, rief meine Freundin an, die bei mir zu Hause auf mich wartete. Ich entschied mich ins Auto zu steigen und nachhause zu fahren.


2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
Ausschließlich Bier. Nach meinem Wissen waren es 6 Bier. Laut Berechnung kommt das aber nicht so ganz hin, weswegen ich sagen muss, dass ich es nicht mehr weiß.

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
Insges. Sind es ca. 70 km, gefahren bin ich 60. Ich wurde beim Durchfahren einer Ortschaft mit geringfügig erhöhter geschw. geblitzt, weswegen ich vermutlich 3 km weiter aufgehalten wurde.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)
Nein, ich hatte natürlich das Gefühl nicht mehr sicher fahren zu können, alles war verschwommen.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Wollte ich nicht, im Gegenteil.. Ich wollte ja nach Hause kommen.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Ja, im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden, aber noch nicht aufgefallen

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus? (Tip Anmerkung von Jody lesen (danke Jody) KLICK)
Hm, ich weiß dass die Statistik was anderes sagt. Ich bin insges. 3 mal mit zuviel Alkohol Auto gefahren. Ich habe selbst kein Auto habe und fahre nur ab und zu mit dem Auto meiner Eltern zum studieren und wieder zurück. Und eben ganz selten zu irgendwelchen Partys oder Feiern

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)
Ich komme vom Dorf, mit 13 habe ich das erste mal ein Bier probiert, mit 15 habe ich zum ersten mal mehr getrunken. Ca. 4 bier 0,33

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Frühers nie regelmäßig. In den letzten Jahren, durchs Studium regelmäßiger. Unter der Woche kaum. Jeden 3. Tag ein Bier. Am Wochenende regelmäßig

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
Jeden 3. Tag ein Bier, jedes Wochenende zusätzlich Cocktails.

(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
Unter der Woche nicht regelmäßig, wenn überhaupt mal ein Bier alle 3 Tage. Am Wochenende mehrere Bier und Cocktails? Es war ja jedes mal unterschiedlich. Durchschnittlich 3 Cocktails 3 Bier 0,5 l.


11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
Ausschließlich mit Kollegen vom Studium. Zumeist in Clubs oder Bars, selten zuhause.
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  #16  
Alt 15.05.2018, 19:22
kapomick kapomick ist gerade online
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Zitat:
Zitat von dabayer Beitrag anzeigen
Ich habe mich mit einem Verkehrspsychologen unterhalten. Der meint mind. 12 Monate AB.
Womit begründet er das? Bei einem kurzen Vorstellen? Das ist wenig seriös.

Zitat:
Ich habe mich mit der Suchberatung meiner Stadt unterhalten. Ab 1,5 BAK mind. 12 Monate AB.
Völliger Quatsch! Dann müsste ja quasi jeder, der MPU macht, 12 Monate AB machen. Wir haben reihenweise KT´ler mit höheren Werten als deinen.

Solche Aussagen von Fachleuten enttäuschen mich! Die BAK ist nicht allein entscheiden, sondern die gesamte Trinkgeschichte.

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
Ausschließlich Bier. Nach meinem Wissen waren es 6 Bier. Laut Berechnung kommt das aber nicht so ganz hin, weswegen ich sagen muss, dass ich es nicht mehr weiß.

Nicht wissen ist bei einer MPU suboptimal. Wenn du es nicht weißt, dann rechne nach.

Zitat:
3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
Insges. Sind es ca. 70 km, gefahren bin ich 60. Ich wurde beim Durchfahren einer Ortschaft mit geringfügig erhöhter geschw. geblitzt, weswegen ich vermutlich 3 km weiter aufgehalten wurde.
Das zeugt von ordentlicher Verträglichkeit und Fähigkeit, ein Auto im alkoholisierten Zustand steuern zu können und widerstrebt deiner Antwort in Frage 7 erheblich.

Zitat:
6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Ja, im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden, aber noch nicht aufgefallen
Also nein.

Zitat:
7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus? (Tip Anmerkung von Jody lesen (danke Jody) KLICK)
Hm, ich weiß dass die Statistik was anderes sagt. Ich bin insges. 3 mal mit zuviel Alkohol Auto gefahren. Ich habe selbst kein Auto habe und fahre nur ab und zu mit dem Auto meiner Eltern zum studieren und wieder zurück. Und eben ganz selten zu irgendwelchen Partys oder Feiern
Wer 60km unfallfrei bei den BAK fahren kann, der ist für den GA ein alkoholerprobter Fahrer. Da hast du eine lange Diskussion vor dir.

Zitat:
8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)
Ich komme vom Dorf, mit 13 habe ich das erste mal ein Bier probiert, mit 15 habe ich zum ersten mal mehr getrunken. Ca. 4 bier 0,33
Erster Kontakt heißt: wann hast du zum ersten Mal wahrgenommen, dass es Alkohol gibt und wie? Lustiger Onkel, laut feiernde Erwachsene oder so.

Zitat:
9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Frühers nie regelmäßig. In den letzten Jahren, durchs Studium regelmäßiger. Unter der Woche kaum. Jeden 3. Tag ein Bier. Am Wochenende regelmäßig
Regelmäßig ist bei KT nie gut.

Zitat:
10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
Jeden 3. Tag ein Bier, jedes Wochenende zusätzlich Cocktails.

(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
Unter der Woche nicht regelmäßig, wenn überhaupt mal ein Bier alle 3 Tage. Am Wochenende mehrere Bier und Cocktails? Es war ja jedes mal unterschiedlich. Durchschnittlich 3 Cocktails 3 Bier 0,5 l.
Das ist noch gar nichts! GENAUE Angaben sind ernst gemeint. In welchem Alter von was wie viel wie häufig? Da muss man eine Entwicklung erkennen können.

Zitat:
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
Ausschließlich mit Kollegen vom Studium. Zumeist in Clubs oder Bars, selten zuhause.
Das sollte auch ganz selten bleiben.

Das ist noch sehr dürftig. Lesen, lesen, lesen.
Was natürlich wirklich nicht gut für dich ist, sind die 60km Fahrt. Das ist echt ein Problem bei der Abwägung.

So viel in Kürze, muss los.
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  #17  
Alt 15.05.2018, 21:20
dabayer dabayer ist offline
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Zitat:
Zitat von kapomick Beitrag anzeigen
Womit begründet er das? Bei einem kurzen Vorstellen? Das ist wenig seriös.
"mit seiner 20-jährigen Berufserfahrung"???? Ne, ich hab keine Ahnung, ich denk auch, dass ich ihn mit der Frage ein bisschen überrumpelt habe und er mir diese in der 1. Sitzung nicht beantworten wollte. Aber ich hab explizit nachgefragt!

Zitat:
Zitat von kapomick Beitrag anzeigen

Völliger Quatsch! Dann müsste ja quasi jeder, der MPU macht, 12 Monate AB machen. Wir haben reihenweise KT´ler mit höheren Werten als deinen.

Solche Aussagen von Fachleuten enttäuschen mich! Die BAK ist nicht allein entscheiden, sondern die gesamte Trinkgeschichte.
Ich zitiere die gute Dame nur. Ich hab keine Ahnung. Liegt es evtl. am Bundesland? -Bayern.
Ansonsten weiß ich nicht wieso mir die netten Leute sowas erzählen. Vllt. weil sie nur mit Betroffenen in Kontakt kommen die wirklich ihre Nachweise machen und die anderen eher seltener zu Psychologen oder Selbsthilfegruppen gehen? Wie gesagt, ich kann es nur vermuten.

Zitat:
Zitat von kapomick Beitrag anzeigen

Nicht wissen ist bei einer MPU suboptimal. Wenn du es nicht weißt, dann rechne nach.
9 Bier!

Zitat:
Zitat von kapomick Beitrag anzeigen

Das zeugt von ordentlicher Verträglichkeit und Fähigkeit, ein Auto im alkoholisierten Zustand steuern zu können und widerstrebt deiner Antwort in Frage 7 erheblich.
Klar.. widerstrebt.. Was soll ich machen? Sagen, dass ich öfters gefahren bin, auch wenn es nicht stimmt?

Zitat:
Zitat von kapomick Beitrag anzeigen
Wer 60km unfallfrei bei den BAK fahren kann, der ist für den GA ein alkoholerprobter Fahrer. Da hast du eine lange Diskussion vor dir.
Auf die ich eigentlich nicht so Lust habe.
Ich hab 3 Möglichkeiten
1. Ich lass mir da auf die Diskussion ein und versuche das Beste daraus zu machen
2. Ich hatte nur eine Strecke von 25 km zu bewältigen und bin dann nach 10 km aufgehalten worden? (Hat das irgend einen Vorteil, wenn ich das behaupte?)
3. Bringt es was, wenn die ganze Sauferei spontan war? Dann würde zumindest die Frage wegfallen, wieso ich auf eine Feier gefahren! bin, wissentlich wieder heimkommen zu müssen?

Die anderen Fragen folgen.

VG und danke für deine Antwort
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  #18  
Alt 15.05.2018, 22:40
kapomick kapomick ist gerade online
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Zitat:
Zitat von dabayer Beitrag anzeigen
"mit seiner 20-jährigen Berufserfahrung"???? Ne, ich hab keine Ahnung, ich denk auch, dass ich ihn mit der Frage ein bisschen überrumpelt habe und er mir diese in der 1. Sitzung nicht beantworten wollte. Aber ich hab explizit nachgefragt!
Es ist schon dein Stil, dass du möglichst schnell möglichst klar und eindeutig eine Antwort haben willst, so ein bisschen mit dem Kopf durch die Wand. Aber grad ein VP mit 20-jähriger Berufserfahrung sollte das gewohnt sein und sich nicht aus der Reserve locken lassen. Ich würde dir niemals nach ein paar dürren Darlegungen deinerseits auf den Kopf sagen: 12 Monate AB. Das "mind." ist ja dann schon ein wenig übertrieben. Die BAST ist im Normalfall mit 12 Monaten Verhaltensänderung zufrieden, in gut gelagerten Fällen mit 6. Das steht so in den Begutachtungsrichtlinien.
Welche Trinkangaben bezüglich deiner Vergangenheit hast du denn bei ihm gemacht, also unsere Frage 10? Die ist ja noch sehr dürftig, insofern kann ich noch überhaupt net einschätzen, wo dein Weg hinführt.

Zitat:
Ich zitiere die gute Dame nur. Ich hab keine Ahnung. Liegt es evtl. am Bundesland? -Bayern.
Nein, daran liegt es sicher nicht. Wir haben in Bayern zwar schon manchmal eigene Gesetze, aber mit 1,5‰ muss ich ja noch nicht mal, wenn ich nicht WHT´ler bin oder nen Unfall gebaut hab, zur MPU. Warum sollte ich dann AB leben?

Zitat:
Ansonsten weiß ich nicht wieso mir die netten Leute sowas erzählen. Vllt. weil sie nur mit Betroffenen in Kontakt kommen die wirklich ihre Nachweise machen und die anderen eher seltener zu Psychologen oder Selbsthilfegruppen gehen? Wie gesagt, ich kann es nur vermuten.
Es erschließt sich mir nicht wirklich. Grad von der SB bin ich enttäuscht. Das ist eine völlige Fehlaussage! Ich kann es nicht anders sagen und les dich durchs Forum durch: hier gibts unzählige bis 2‰, die mit KT und guten 6 Monaten bestanden haben, über 2‰ wirds dünner, ist aber noch möglich. Aber es hat doch nicht jeder 12 Monate AB gemacht.

Zitat:
9 Bier!
Das kannst du ja dann auch umgarnen, indem du sagst, du konntest es an den Flaschen nachzählen oder du hast es nachgerechnet. Genau wissen solltest du es nicht mehr

Zitat:
Ich hab 3 Möglichkeiten
1. Ich lass mir da auf die Diskussion ein und versuche das Beste daraus zu machen
Das ist ein echtes Abwägen. Wie gesagt, der Rahmen (große Entfernung, am hellen Tag) spricht eine ganz andere Sprache. Wenn du deine plötzlich erkrankte Oma am Neujahrsmorgen um 1:30 Uhr in der Frühe zum Krankenhaus hättest fahren wollen, dann könnte man ja noch sagen: ok, im Affekt und da ist die Wahrscheinlichkeit, aufzufallen, groß. Aber bei dem Rahmen halte ich es für mutig. Oder mal so gefragt: warum bist du sonst nie alkoholisiert gefahren und grad da?

Zitat:
2. Ich hatte nur eine Strecke von 25 km zu bewältigen und bin dann nach 10 km aufgehalten worden? (Hat das irgend einen Vorteil, wenn ich das behaupte?)
Ein bisschen weniger wenigstens. Deckt sich das mit den Angaben in deiner Akte? Widersprüche solltest du dir zumindest nicht leisten.

Zitat:
3. Bringt es was, wenn die ganze Sauferei spontan war? Dann würde zumindest die Frage wegfallen, wieso ich auf eine Feier gefahren! bin, wissentlich wieder heimkommen zu müssen?
Viel ändert es nicht. Es bleibt beidesmal die Frage, warum du zurückgefahren bist. Bei der Frage nach der Vermeidung siehts ein wenig anders. Du kannst ja selbstverständlich mit einem Auto zu einer Feier fahren, es muss nur klar sein, dass es nicht zurück geht mit dem Auto. Hier sind ein Streit in der Gruppe, Liebeskummer der Freundin, die anruft oder ein eintreffender Notruf am Smartphone beliebte Erzählungen. Kann man glauben, muss man nicht. Stell dir selbst erst vernünftig die Frage: was hat dich so in deine vertraute Umgebung gezogen hat, dass du nicht mehr eine Nacht in der Studentenstadt ausgehalten hast? Sehnsucht nach jemandem oder einem Gefühl, das dir nur deine Heimat bieten kann und das du nach der Entladung des Drucks nach der Prüfung unbedingt wahrnehmen wolltest? Wenn man betrunken ist, kommen ja manchmal solche Urinstinkte in einem hoch.
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  #19  
Alt 15.05.2018, 23:03
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Standard

Zitat:
Ich habe mich mit einem Verkehrspsychologen unterhalten. Der meint mind. 12 Monate AB.
Vielleicht steckte da auch ein kommerzielles Interesse dahinter, Komplettpaket mit Nachweisen, Kursangebot und so.
Zitat:
Ich habe mich mit der Suchberatung meiner Stadt unterhalten. Ab 1,5 BAK mind. 12 Monate AB.
Die Suchtberatung hat einen anderen Blickwinkel, MPU ist deren Stärke meist nicht.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #20  
Alt 15.05.2018, 23:09
kapomick kapomick ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Alana Beitrag anzeigen
Die Suchtberatung hat einen anderen Blickwinkel, MPU ist deren Stärke meist nicht.
Das mag wohl sein, aber dann sollte man mit Dieter Nuhr gehen: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal:..."
Lieber auf das konzentrieren, was man kann. Solche Ratschläge verunsichern doch total, wenn man net zufällig aufs Forum gestoßen ist und ne andere Sichtweise bekommt...
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