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  #21  
Alt 17.06.2017, 17:09
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samuel samuel ist offline
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Manchmal haben eben alle was anderes zu tun. Kommt vor.

Nach einem Jahr Abstinenz habe ich letztmalig im Juli 2015 konsumiert.


Abstinenz ist so ein Wort wie schwanger, sowas gibt es nicht nur ein bisschen, wenn Du abstinent bist, dann für immer, wenn es ein Jahr ohne ist, dann nennt man das eine Konsumpause.

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Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
Ja ich habe trotz der genannten Folgen weiterhin konsumiert.


Weil?
Was hattest Du mit Canabis, was Du ohne nicht hattest, obwohl Du Dir der negativen Auswirkungen:


Ich war nach dem Konsum von Cannabis immer sehr müde am nächsten Tag. Die Konzentration auf der Arbeit und in der Schule war am Anfang der Woche nach den Wochenenden an denen ich konsumierte sehr eingeschränkt. Ich habe nach dem Konsum immer sehr lange geschlafen, jedoch hatte ich morgens das Gefühl, dass der Schlaf überhaupt nicht erholsam war.


(dazu komen sicher trockener Mund, Fressgelüste, weiche Knie usw.)


bewusst warst?

-------------------------

Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
Nein es gab keinen besonderen Anlass. Ich wollte Zeit mit meinen damaligen „Freunden“ verbringen.


Gab es einen besonderen Grund?
Bei Deinem angegebenen Muster ist praktisch für jeden Kunsum ein besonderer Grund zu nennen, Nö ist eher was für Leute die jeden Tag dampfen wie die Schlote.

-------------------------

Ja. In der Zeit mit der Clique hatte ich mich zunächst allein gefühlt und wollte die neu gewonnenen Freunde nicht wieder verlieren also konsumierte ich mit Ihnen zusammen. Es war für mich eine Art Mitläufertum aufgrund von fehlendem Selbstbewusstsein.


Das heißt, wenn die Anderen Hühner ficken gegangen wären, hättest Du mit Hühner gefickt?

Das ist ein ganz schwacher Weg. Du bist Täter und hast Dich entsprechend zu präsentieren. Wenn Dir die Kifferei nicht gepasst hätte, hättest Du vermutlich die Leute gewechselt, also sind vielleicht die Leute passend zur Droge gekommen?

Gleiches hier, wenn es eine Nazi Jüngerin gewesen wäre, die am liebsten Punks aufschlitzt, was dann?

-----------------------------

Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?
Ja. Ich hätte mich damals früher intensiver mit meiner Familie darüber unterhalten können und auf meinen Vater und meine Mutter hören können.


oha, das klingt aber ganz anders hier:

Meine Eltern hatten sich seit dem Jahre 2007 ständig gestritten und sich im Jahr 2011 getrennt und 2012 letztlich scheiden lassen. Dies hat mich sehr verunsichert und mir oft das Gefühl gegeben nicht willkommen zu sein. Die unabhängige Zeit im Internat gefiel mir damals sehr gut. Ich hatte meine Freunde um mich herum und ich gehörte dazu. Keine Streitigkeiten die ich gezwungen war mit anzuhören und selbständig Wohnen. Ich hatte mir vorgenommen so schnell wie möglich von zuhause auszuziehen, sobald ich die Ausbildung beendet habe. Meine große Schwester war ein Jahr zuvor bereits ausgezogen, welche immer eine Art Vorbildfunktion für mich hatte. Ich habe Dies daher als einzig richtigen Schritt empfunden. Ich bin im September 2011 in meine erste eigene Wohnung gezogen und wollte einen Tapetenwechsel.

beides gleichzeitg kann nicht die Wahrheit sein. Das wird den Gutachter verwirren, das ist nicht gut.

-------------------------

Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
Ich habe erkannt, dass Drogen in meinem Leben nichts zu suchen haben. Rückblickend hat es nur Nachteile für mich gebracht mich je dafür entschieden zu haben Cannabis zu konsumieren. Ich habe inzwischen einen sehr guten Kontakt zu meinen Eltern, ich sehe sie mindestens jedes zweite Wochenende und ich möchte weder meinen Vater noch meine Mutter je wieder so sehr enttäuschen. Auch mit meiner Schwester und mit anderen Freunden die ich in der Abendschule und auf der Arbeit kennen gelernt habe, habe ich sehr viel Kontakt und Spaß. Das möchte ich auf keinen Fall aufs Spiel setzen, indem ich wieder Drogen konsumiere.


Warum tun wir etwas?
Weil wir was davon haben!

Hier sollten die Konsumgründe aufgearbeitet sein und durch Änderungen ein zufriedenes Leben geschidert sein.

Du warst einsam und hattest wenig Selbstbewusstsein.
So wie ich das sehen, kannst Du arbeiten, auf die Volkshochschule gehen, Mami und Papi lieb haben und trotzdem 2x im Jahr einen buffen. Das ist kein Widerspruch in sich.

Wenn Du so etwas nicht mehr tust, dann sollte Dir das ein persönliches Anliegen sein, welches aus Dir selber gewachsen ist. Wieso ist die Abstinenz für Dich besser als der sporadische Konsum, den Du betrieben hast?

Wo holst Du Dir Dein Selbstbewusstsein her?
Wie suchst Du Dir Deine Bekannstschaften aus?
Was tust Du, wenn es Dir langweilig wird?

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(((Kurze Info ans Forum: Ich war bei einem Beratungsgespräch der Pro-Non Essen und dort wurde mir geraten die Anzeige miteinzubeziehen. Wenn es nicht in der Akte steht bekomme ich Pluspunkte fürs ehrlich sein und wenn es doch drin steht muss ich es sowieso erwähnen – was haltet Ihr davon?)))

Alles was unter oder auf gleicher Deliktlage ist und Dein Konsummuster oder andere getroffene Aussagen nicht verändert kannst Du unbeschadet zugeben.

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Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
Wenn ich wieder einen Freundeskreis hätte welcher Cannabis konsumieren und sonst keine Freunde oder Familie hätte an die ich mich wenden könnte. Wenn ich eine Frau kennen lerne und es stellt sich heraus das sie gerne Cannabis konsumiert.


Auch hier: "Schlud sind die Anderen" - das kommt immer ganz mies rüber.
siehe auch:

Natürlich hatte ich auch meinen Gefallen daran zu konsumieren und genoss die Wirkung, jedoch diente die Wirkung nicht zum Abschalten, dies war eher ein positiv wahrgenommener Nebeneffekt.
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  #22  
Alt 19.06.2017, 11:18
nordfuchs nordfuchs ist offline
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Hallo Samuel! Vielen vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst.

Nach einem Jahr Abstinenz habe ich letztmalig im Kuli 2015 konsumiert.
-Stimmt. Abstinenz wird durch Konsumpause ersetzt.

Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
- Na weil es mir gefallen hat einfach dumm rumzulachen und dabei mit den Freunden abzuhängen. Habe die negativen Folgen als nicht schlimm angesehen bzw. sie ausgeblendet. Kann ich das so in etwa sagen? Ein neuer Fragebogen wird selbstverständlich folgen.

Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
- Na was wäre denn ein 'besonderer' Grund? Es war halt Wochenende. Es gab ja nicht wirklich einen besonderen Grund. Es war einfach unser Hobby damals.
Hab Schiss da in die Abhängigkeitsschiene eingestuft zu werden, mit Blick auf die ICD 10 Kriterien ... Für die anderen Male (Mit Freundin, Kollege in Holland besucht, da hatte ich tatsächlich besondere Gründe)

Ja. In der Zeit mit der Clique hatte ich mich zunächst allein gefühlt und wollte die neu gewonnenen Freunde nicht wieder verlieren....
- Ja du hast Recht. Ich fand die Droge geil und die Leute sind passend dazu gekommen. Und nein ich hätte keine Hühner gefickt xD ... Wie verpacke ich das am besten?

Hätten Sie, rückblickend eine Drogenkarriere verhindern können?
- Stimmt absolut. Das mit den Eltern lasse ich raus.

Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
-Konsumgründe werden ja im Punkt 'Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Konsum?' erläutert und der Vorher Nachher Effekt im Punkt 'Wie haben Sie die Umstellung erlebt' erläutert.
Soll ich es trotzdem alles bei diesem Punkt erläutern? kommt mir doppelt gemoppelt vor. Aber du bist der Chef.

Anzeige Wird mit reingebracht.

Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
- Hmmm also wenn innere und äußere Motive wieder eintretet würden? Sprich verlangen der Droge durch Langweile, weil mein neues Ventil fehlt oder so was? Wenn ich das Gefühl des bekifft seins vermissen würde? Wäre das dann nicht wieder Abhängigkeitsverdächtig? Dann rät der Hirnbohrer mit doch bestimmt zu ner Therapie oder sehe ich das falsch?

Würde mich über eine baldige Antwort sehr freuen, damit ich den neuen Fragbogen ideal ausfüllen und posten kann. Die Zeit rennt nächste Woche ist es schon so weit und ich hab jetzt schon nen Kackstift in der Hose
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  #23  
Alt 19.06.2017, 14:12
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samuel samuel ist offline
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Na weil es mir gefallen hat einfach dumm rumzulachen und dabei mit den Freunden abzuhängen.

Nun hättest Du ja auch Muttermorden oder Vaterschänden gehen können.
Hast Du aber nicht, Du hast gekifft, weil Du bekifft was sein konntest, was Du im Normalfall nicht warst.
Es hatte sozusagen eine Funktion.

In den Änderungen brauchst Du etwas, was diese Funktion heute ersetzt.
Du warst einsam, hast Dir Leute gesucht, die haben gekifft. Dir hat das gefallen, darum bist Du bei denen hängen geblieben.

Mit der Zeit hast Du mitbekommen, dass außer Kiffen nicht viel geht, das war Dir zu wenig und gefährlich außerdem, also hast Du Dir was Neues gesucht.

300 Wörter mit Beipielen, warum das Neue besser ist

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Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
-Konsumgründe werden ja im Punkt 'Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Konsum?' erläutert und der Vorher Nachher Effekt im Punkt 'Wie haben Sie die Umstellung erlebt' erläutert.
Soll ich es trotzdem alles bei diesem Punkt erläutern? kommt mir doppelt gemoppelt vor. Aber du bist der Chef.


Der Spaß dauert ungefähr eine Stunde, wobei der Teil "Warum passiert es nicht wieder?" etwa genau so lang sein sollte wie die Teile "Was und Warum ist es passiert?" Denkst Du, da bist Du gut dabei?

guckst Du auch bei den Musterfragebögen:

http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...1&postcount=12

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Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
- Hmmm also wenn innere und äußere Motive wieder eintretet würden? Sprich verlangen der Droge durch Langweile, weil mein neues Ventil fehlt oder so was? Wenn ich das Gefühl des bekifft seins vermissen würde? Wäre das dann nicht wieder Abhängigkeitsverdächtig? Dann rät der Hirnbohrer mit doch bestimmt zu ner Therapie oder sehe ich das falsch?


"Das wird schon nicht wieder passieren", ist es jedenfalls nicht.

Du beobachtest Dich selber, kennst Deine Schwachstellen und wirst aktiv, bevor das Kind im Brunnen ist
und 2. lässt Du Dich von Deinem Umfeld beobachten, Du hälst Rücksprache und reagierst auf Hinweise von außen.
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  #24  
Alt 20.06.2017, 17:30
nordfuchs nordfuchs ist offline
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So hier ist mein neuer Fragebogen. Ist gaaanz schön viel…
1000 Dank Samuel!
Du bist spitze !

Was ist passiert?

Vorgeschichte:

Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?
-Das erste Mal habe ich in der Realschule von Drogen gehört. Wir haben das Thema im Unterricht besprochen.

Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)
-Zum ersten Mal habe ich im Oktober 2010 konsumiert. Ich habe damals im Rahmen meiner Ausbildung im Internat gewohnt. Ich habe (wenn überhaupt) nur eine sehr schwache Wirkung wahrgenommen.

Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Wie lange habt Ihr was in welcher Menge genommen?)
-Nach meinem Erstkonsum hatte ich eine Konsumpause bis ich meine Ausbildung beendet hatte. Das war im Juli 2011.
Anschließend bin ich im September 2011 jedes zweite bis dritte Wochenende mit meiner damaligen Clique mit dem Zug nach Holland (Venlo) gefahren und habe dort konsumiert.
Dieses Konsummuster mit teilweise Wochenlangen Pausen habe ich bis zur Auffälligkeit am 29.04.2012 fortgeführt.
Nach der Auffälligkeit hatte ich für ca. 10 Monate eine Konsumpause. Meine Damalige Clique hatte sich inzwischen größtenteils aufgelöst, jedoch studierte einer meiner Bekannten in Holland und so habe ich Ihn ab und zu dort besucht. Wir konsumierten zusammen Cannabis. Das war ca. 4-mal im Jahr 2013.
Im Jahre 2014 habe ich meine damalige Freundin kennen gelernt. Nach einigen Monaten Beziehung fingen wir an zusammen Cannabis zu konsumieren, etwa nach dem alten Konsummuster also alle paar Wochen in Holland. Dies ging bis zum Sommer des Jahres 2014. Ich trennte mich von Ihr. Einige Wochen später stellte sich raus das bei Ihr eine drogeninduzierte Psychose diagnostiziert wurde. Als ich davon erfahren hatte, habe ich mit dem Konsum aufgehört.
Nach einem Jahr Abstinenz habe ich letztmalig im Juli 2015 konsumiert.

Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
-Nein. Ich habe im Internat gesehen wie sehr jemand nach dem Konsum von Cannabis und Alkohol abgestürzt ist. Das hat mich sehr abgeschreckt.

Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
-Alkohol habe ich immer schon sehr ungerne konsumiert. Ich trinke ein Glass Sekt zu besonderen Anlässen wie Sylvester oder Geburtstage meiner Eltern. Ansonsten nahm und nehme ich Abstand von Alkohol.

Sonstige Suchtmitteleinnahme?
-10 Zigaretten am Tag




Haben Sie bei sich negative Folgen festgestellt?
-Ich war nach dem Konsum von Cannabis immer sehr müde am nächsten Tag. Die Konzentration auf der Arbeit und in der Schule war am Anfang der Woche nach den Wochenenden an denen ich konsumierte sehr eingeschränkt. Ich habe nach dem Konsum immer sehr lange geschlafen, jedoch hatte ich morgens das Gefühl, dass der Schlaf überhaupt nicht erholsam war.

Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
-Ja. Mir hat der Konsum und die damit zusammenhängende Zeit, die ich mit meinen Freunden verbracht habe zunächst sehr viel Spaß bereitet. So konnte ich die schlechten Gefühle und die Einsamkeit durch den Verlust der Internatsbekanntschaften sehr leicht überbrücken. Ich dachte damals der einfachste Weg um mich glücklich zu machen wäre das Graß und habe den Rattenschwanz, der beim Konsum von Drogen immer mit dranhängt zunächst ausgeblendet. Es hat durchaus Spaß gemacht in der Gruppe sinnlos zu lachen und sich keine Gedanken um Probleme oder Stress machen zu müssen, doch der Trott, der dadurch entstand und die vielen Wochenenden, an denen ich immer nur das Gleiche gemacht habe, haben mich nach und nach gelangweilt. Nach der Auffälligkeit habe ich verstanden, dass wenn ich weiterhin mit der Gruppe Zeit verbringe, ich wahrscheinlich immer tiefer in den Konsum hineingeraten würde. Das war mir zu gefährlich. So habe ich mich abgekapselt und mich anschließend voll auf mein Abendgymnasium und meine Arbeit konzentriert. So habe ich mir nach und nach mein jetziges Leben aufgebaut.
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  #25  
Alt 20.06.2017, 17:31
nordfuchs nordfuchs ist offline
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Auffälligkeit:

Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt
-1,5 THC und 15,9 THC COOH

Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
-Ich wurde am Sonntagabend auffällig und habe am Samstag insgesamt 1 Gramm konsumiert.

Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?
-Gar nichts.

Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
-Für mich war damals jedes Wochenende im Grunde ein besonderer Anlass, da ich so mein mangelndes Selbstbewusstsein zumindest temporär aufputschen konnte. Später war der Anlass die Zeit mit meiner Freundin und die Einladungen von Flo nach Holland in seine Studenten WG.

Wie sind Sie auffällig geworden?
-Ich habe im Auto mit 2 Bekannten auf meinen anderen Bekannten gewartet und dabei eine Zigarette im Auto geraucht. Ein Polizist hatte uns dabei beobachtet. Nachdem mein Kollege einstieg, bin ich losgefahren und einige hundert Meter später wurde ich angehalten. Die Polizisten hatten mich angeblich dabei gesehen, wie ich Cannabis im Auto konsumierte und forderten einen Drogentest.


Nur für die, die im Straßenverkehr ermittelt wurden(auch Parkplatz):
Was war der Zweck der Fahrt?
-Ich wollte einen Freund von zuhause abholen und anschließend zu mir fahren. Wir hatten uns zum Fußball gucken verabredet.

Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?
-Ich bin 9 Kilometer gefahren und wollte weitere 9 Kilometer fahren.

Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?
-Da ich im Zuge der Aufarbeitung meiner Konsumgeschichte festgestellt habe, dass THC bis zu 72 Stunden wirken kann muss ich davon ausgehen, dass ich an den Montagen und teils auch Dienstagen an denen ich gefahren bin unter dem Einfluss von Cannabis stand. Anfang des Jahres 2012 habe ich mit dem Abitur auf dem Abendgymnasium angefangen. Morgens zur Arbeit, dann nach Hause, dann zur Schule und wieder nach Hause daher waren es 4 Fahrten pro Tag ab 01.02.2012. Ich komme insgesamt auf ca. 100 Fahrten.

Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
-Ich habe eine Nacht gewartet bis ich wieder gefahren bin und habe mir keine weiteren Gedanken gemacht. Diese Annahme, dass etwa 12 Stunden ausreichen war natürlich falsch und so habe ich den Konflikt letzten Endes gar nicht gelöst. Heute bin ich einfach nur froh, dass ich mit meinem damaligen Verhalten keinen Menschen verletzt habe.

Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?
(Beschreibung bitte für die zutreffende Substanz)
-Cannabis verlangsamt die Reaktionsfähigkeit und das räumliche und zeitliche Denken. Geschwindigkeiten und Abstände können so nicht richtig eingeschätzt werden. Zudem macht es müde und unkonzentriert, sodass Fehler im Straßenverkehr wesentlich wahrscheinlicher werden.

Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluss?
-Bis zu 72 Stunden, in Einzelfällen auch länger.

Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
-Es kann eine psychische Abhängigkeit entstehen. Es können Depressionen auftreten und Psychosen ausgelöst werden. Das Risiko für Lungenerkrankungen wird gesteigert und es kann dazu führen, dass man sich von anderen Menschen immer mehr abkapselt und so immer tiefer eine Abhängigkeit rutscht. Zudem kann das Kurzzeitgedächtnis einen dauerhaften Schaden davontragen.
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  #26  
Alt 20.06.2017, 17:32
nordfuchs nordfuchs ist offline
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Warum ist es passiert?

Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
-Ich denke der Grundstein für meine persönlichen Hintergründe wurde während meiner Pubertät geschaffen. Meine Eltern hatten sich seit dem Jahre 2007 ständig gestritten und sich im Jahr 2011 getrennt und 2012 letztlich scheiden lassen. Dies hat mich sehr verunsichert und mir oft das Gefühl gegeben nicht willkommen zu sein. Die unabhängige Zeit im Internat gefiel mir damals sehr gut. Ich hatte meine Freunde um mich herum und ich gehörte dazu. Keine Streitigkeiten die ich gezwungen war mit anzuhören und selbständig Wohnen. Ich hatte mir vorgenommen so schnell wie möglich von zuhause auszuziehen, sobald ich die Ausbildung beendet habe. Meine große Schwester war ein Jahr zuvor bereits ausgezogen, welche immer eine Art Vorbildfunktion für mich hatte. Ich habe Dies daher als einzig richtigen Schritt empfunden. Ich bin im September 2011 in meine erste eigene Wohnung gezogen und wollte einen Tapetenwechsel. Schnell fühlte ich mich jedoch einsam. Meine Internatsbekanntschaften wohnten weit weg und wir konnten uns wenn überhaupt nur sehr selten sehen. Nach einigen Wochen habe ich einen alten Kumpel von mir (Yama) angeschrieben. Ich habe ihm erzählt das ich nun eine eigene Wohnung habe und das fand er super. Er hatte mich daraufhin besucht und 2 seiner Freunde mitgebracht, mit denen ich mich nach kurzer Zeit auch anfreundete. So hatte sich meine damalige Clique (bestehend als Yama, Flo und Nicola) gebildet. Alle drei hatten bereits Erfahrungen mit Cannabis und da ich dazugehören wollte, habe ich erzählt, dass auch ich bereits Erfahrungen im Internat gesammelt hatte. Über die Zeit hatte es sich so entwickelt das wir an den Wochenenden nach Venlo gefahren sind, uns in den Coffeeshop gesetzt haben und dort konsumierten. Ich habe das Gefühl der Dazugehörigkeit genossen und wollte nicht, dass meine neugewonnenen Freunde sich von mir abkapseln, also bin ich mitgefahren.

Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?
-Die Clique mit der ich konsumiert hatte war es ziemlich egal das ich konsumierte, sie haben es ja mit mir zusammen getan. Sie haben den Konsum eher als cool empfunden.
Meinen Eltern habe ich es erst nach der Auffälligkeit erzählt. Sie waren sichtlich enttäuscht, jedoch haben sie mich nicht angeschrien oder waren sauer auf mich. Es tat mir weh sie enttäuscht von mir zu sehen. Damals bin ich weiteren Gesprächen mit meinen Eltern aus dem Weg gegangen, da es mir vor meinen Eltern peinlich war darüber zu reden. Wenn sie mich jedoch fragten ob ich denn noch konsumiere sagte ich die Wahrheit, dass es auch nach der Auffälligkeit noch zu gelegentlichem Konsum kam. Ich war nicht auf den Führerschein angewiesen und zu wenig informiert um die Gefahren (mögliche Abhängigkeit, ggf psychische Schäden) zu erkennen.

Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?
-Ja. In der Zeit mit der Clique, welche ich gesucht hatte. Mir hat es vor allem an Selbstbewusstsein gemangelt und auch die Einsamkeit ließ sich leicht mit Cannabis überschatten. An diesen temporären Glücksmomenten mit der Clique wollte ich festhalten und die neu gewonnenen Freunde nicht wieder verlieren. Es war für mich eine Art Mitläufertum aufgrund von fehlendem Selbstbewusstsein.
2014 kam ich mit meiner damaligen Freundin zusammen. Ich zog schon nach kurzer Zeit zu Ihr und war wieder von meiner Familie und Freunden entfernt. Ich wollte stets mit ihr auf einer Wellenlänge sein und die Frage ob ich nicht Lust hätte mal Cannabis zu rauchen antwortete ich mit ja. So fing ich an ab und zu am Wochenende mit ihr in Holland zu konsumieren. Heute würde ich vieles anders machen. Ich bin kein Jasager mehr sondern versuche Probleme stets mit Worten zu lösen.


Haben Sie vor der Auffälligkeit jemand um Hilfe gebeten, um den Drogenkonsum zu beenden?
(Warum, wann, wer, mit welchem Erfolg?)
-Nein. Das tat ich leider nicht.

Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?
-Nein

Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Wann?
-2011 - 2012 (Zeit mit der damaligen Clique)
2014 (Damalige Freundin)

Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?
-Ich konnte auch ohne Droge abschalten. Ich habe Cannabis zwar missbraucht um der Einsamkeit zu entkommen jedoch vor allem um dazuzugehören. Natürlich hatte ich auch meinen Gefallen daran zu konsumieren und genoss die Wirkung, jedoch diente die Wirkung nicht zum Abschalten, dies war eher ein positiv wahrgenommener Nebeneffekt. Mit der Gruppe traf ich mich ja nicht jeden Tag und an den Tagen an denen ich allein war konnte ich auch so abschalten.

Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
-Ja das war ich definitiv. Wäre ich aus dem Trott mit der Clique nicht rausgekommen, hätte es sein können, dass sich der Konsum zu einer Abhängigkeit entwickelt hätte. Grundsätzlich ist jeder der Drogen konsumiert gefährdet in eine Abhängigkeit zu geraten.

Waren sie Drogenabhängig?
-Nein. Ich hatte keine Probleme komplett auf die Abstinenz umzusteigen und auch während dem gelegentlichen Konsum keine körperlichen oder psychischen Entzugserscheinungen oder das Verlangen zu konsumieren. Ich musste die Droge nicht nehmen um abzuschalten.
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  #27  
Alt 20.06.2017, 17:33
nordfuchs nordfuchs ist offline
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Wieso passiert das nicht wieder?

Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?
-Ja. Einige Arbeitskollegen mit denen ich inzwischen gut befreundet bin nahmen nie Cannabis, ich hätte mich bereits früher mit ihnen anfreunden können. Meine Tante ist im sozialen Bereich tätig und hat immer ein offenes Ohr für mich. Als ich mich damals einsam fühlte hätte ich mit ihr darüber reden können anstatt mir Bekanntschaften zu suchen, welche Drogen konsumieren. Auch hätte ich bereits früher mit anderen Leuten aus meiner Klasse anzufreunden können. Ich mache inzwischen auch viel mit meiner Schwester, die mit Cannabis nie etwas zu tun hatte. Auch an sie hätte ich mich wenden können.

Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
-Ich habe damals zu den Drogen gegriffen, weil ich einsam war und weil ich ein geringes Selbstvertrauen hatte. Ich weiß nun, dass ich den falschen Weg gegangen bin. Cannabis werde ich immer damit assoziieren, wie schwach ich damals war und wie langweilig und gefährlich mein Leben einmal war. Ich weiß man hat Höhen und Tiefen im Leben und wenn ich heute so darüber nachdenke, möchte ich so tief nie mehr leben. Daher die Entscheidung nie wieder zu konsumieren. Heute hole ich mir mein Selbstbewusstsein aus den Dingen die ich gut kann. Aus meinen Hobbys und aus meinen sozialen Kontakten und auch die Zeit mit der Familie macht mir immer wieder Freude. Falls doch einmal Langeweile aufkommt gehe ich zum Wasser und lasse die Seele baumeln. Angeln ist die spannendste Langeweile. Im Angelverein lerne ich immer wieder nette Menschen kennen, die praktischerweise das gleiche Hobby haben wie ich. Mein Bekanntenkreis baut sich also stetig auf. Wenn ich mal gerade nichts mit meinen Kumpels von der Arbeit oder aus der Schule mache, findet sich eigentlich immer jemand zum Angeln. Da ich inzwischen erkennt habe, dass Drogen in meinem Leben nichts zu suchen haben und der Konsum mir rückblickend nur Nachteile für mich gebracht hat, habe ich für mich selbst entschieden, komplett Abstinent von Drogen zu leben. Ich möchte außerdem den guten Kontakt, den ich inzwischen zu meiner Familie habe, nicht aufs Spiel setzen, indem ich sie durch Drogenkonsum enttäusche.



Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)

-Nach der Auffälligkeit hatte ich bereits keine sonderlich große Lust mehr zu konsumieren. Ich hatte mich mit meiner Clique gestritten und den Kontakt aufgegeben und verbrauchte viel Zeit bei der Abendschule. Ich bildete Lerngemeinschaften und lernte neue Leute kennen. Der eigentliche Knackpunkt war jedoch im Sommer 2014. Kurz bevor ich mich von meiner Damaligen Freundin getrennt hatte, wurde bei mir ein Gramm Haschisch gefunden, welches ich auf Wunsch meiner Freundin nach Hause nehmen sollte. Ich selbst konsumierte immer nur Graß. Ich erhielt wenig später eine Anzeige und musste vor das Amtsgericht. Das Verfahren wurde zwar eingestellt, jedoch hatte ich große Angst meinen Job zu verlieren (Ich bin in einem Beamtenverhältnis) Mein Arbeitgeber bekam jedoch nichts davon mit.
Einige Wochen nach der Trennung wurde bei meiner Ex Freundin eine leichte drogeninduzierte Psychose diagnostiziert. Es war ein großer Schock für mich und ich habe mit meinen eigenen Augen erfahren, welche Schäden Drogen bei einem Menschen auslösen können.
Anschließend hatte ich eine 13 Monatige Konsumpause und habe nach der erfolgreichen Abiturprüfung meinen Freund in Holland besucht. Er hatte Geburtstag und auf der Feier habe ich einen Zug von seinem Joint genommen. Die Wirkung hat mich sehr abgeschreckt, es war keinesfalls vergleichbar mit meinen anfänglichen Erfahrungen. Ich hatte Angst meinen Job zu verlieren und es ging mir einfach schlecht. Ich musste mich übergeben und habe mir und meinen Eltern und anderen Bekannten anschließend geschworen nie wieder zu konsumieren.




Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in Betracht?
-Ich möchte nie wieder meine Gesundheit und meinen guten Draht zu meiner Familie so aufs Spiel setzen. Ich weiß was Cannabis auch bei gelegentlichem Konsum anrichten kann und ich weiß, dass ich es nicht brauche um ein glückliches Leben zu führen. Als ich zuletzt konsumierte schreckte mich die Wirkung sehr ab. Ich habe mich persönlich dazu entschieden komplett abstinent zu leben, da ich Cannabis mit vielen negativen Emotionen assoziiere.

Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
-Durchweg positiv. Ich habe inzwischen einen gesunden Freundeskreis und unternehme jedes Wochenende entweder etwas mit meinen Freunden oder mit meiner Familie. Zudem habe ich mich im Fitnessstudio angemeldet und gehe auch regelmäßig zum Sport. Ein Arbeitskollege, mit dem ich auch privat viel zu tun habe begleitet mich oft dabei. Nach dem Abitur habe ich mir einen Kindheitswunsch erfüllt und den Angelschein gemacht. 2 Meiner Freunde, welche ich im Abendgymnasium kennen gelernt habe, haben ebenfalls den Angelschein und immer wenn gutes Wetter ist gehen wir ans Wasser. Das Abitur habe ich mit einer guten Note abgeschossen und wurde auf der Arbeit dieses Jahr befördert. Ich bin sehr glücklich mit meinem Leben und vor allem sehr viel selbstbewusster als früher und bin mir sicher, dass es weiter bergauf geht.

Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
-Meine neuen Freunde haben mir oft gesagt, wie gut sie es finden dass ich zur Abstinenz übergegangen bin und mich um die Aufarbeitung meiner Konsumgeschichte kümmere. Auch mit meiner Mutter und meinem Vater habe ich oft über das Thema gesprochen und es macht mich sehr glücklich zu sehen, dass meine Familie immer ein offenes Ohr für mich hat. Es hat mir auch sehr geholfen mich in Internetforen angemeldet zu haben, wo ich mich mit anderen Leuten austauschen konnte, welche ähnliche Probleme haben/hatten wie ich. (verweis auf dieses Forum hier).


Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
-Sehr positiv. Meine Familie sagt mir immer noch oft wie gut sie es finden dass ich davon die Finger lasse. Auch meine Freunde respektieren es, dass ich für meine Handlungen gerade stehen möchte und sprechen mir Mut zu. Dies bestärkt mich in meinen Vorhaben keine Drogen mehr zu konsumieren.

Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
-Ja. Nicht mit der kompletten Clique, aber Flo, welcher ein Teil der Clique war, besuchte ich noch einige Male in Holland. Inzwischen wohnt er wieder bei seinen Eltern und lebt ebenfalls abstinent. Wir haben aber kaum Kontakt mehr. Wenn wir uns zufällig sehen führen wir etwas Smalltalk und gehen dann getrennter Wege.

Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?
-Ja. 4 Mal in 2013 (Mit Flo in Holland), 2014 einige Monate mit der damaligen Freundin und ein letztes Mal mit Flo in 2015.

Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?
-Es wird keinen Konsum mehr geben. Wenn ich mitbekomme wie irgendwo Cannabis oder andere Drogen konsumiert werden, gehe ich diesen Leuten aus dem Weg.

Haben Sie zu Hause Cannabis?
-Nein

Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
-In dem ich keine Drogen mehr konsumieren werde.


Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
-Ich kenne meine Schwachstellen und weiß warum ich damals zu den Drogen gegriffen habe. Diese Erkenntnisse werden mir dabei helfen alles in meiner Macht stehende dagegen zu unternehmen wieder zu konsumieren. Meinen Freunden habe ich oft von meinen negativen Erfahrungen mit Cannabis erzählt und sie wissen alle, dass ich dem Abgeschworen habe. Wenn ich dazu neigen würde wieder Cannabis zu rauchen würden sie es sicher merken und mit mir reden. Da habe ich Vertrauen in meine Freunde und vor allem auch in meine Familie. Sie hat mir schon oft angeboten mich in meinem Vorhaben zu unterstützen. Dies habe ich dankend angenommen. Ich werde stets auf entsprechende Hinweise reagieren und weiß inzwischen gut wie ich mit Problemen umzugehen habe. Ein klärendes Gespräch ist in solchen Fällen immer Gold wert.

Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
-Alkohol konsumiere ich nur zu besonderen Anlässen wie Geburtstage meiner Eltern oder Sylvester. Meistens trinke ich dann ein Glass Sekt, jedoch mag ich die Wirkung von Alkohol nicht. Es macht mich nur schläfrig und ich bekomme schnell Übelkeit und Kopfschmerzen.
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  #28  
Alt 21.06.2017, 20:21
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samuel samuel ist offline
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Nach einem Jahr Abstinenz habe ich letztmalig im Juli 2015 konsumiert.

einfach selber noch mal den eigenen Beitrag korrektur lesen

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Ich habe mich persönlich dazu entschieden komplett abstinent zu leben, da ich Cannabis mit vielen negativen Emotionen assoziiere.


ah ja, das klingt hier aber ganz anders:

-Ja. Mir hat der Konsum und die damit zusammenhängende Zeit, die ich mit meinen Freunden verbracht habe zunächst sehr viel Spaß bereitet. So konnte ich die schlechten Gefühle und die Einsamkeit durch den Verlust der Internatsbekanntschaften sehr leicht überbrücken. Ich dachte damals der einfachste Weg um mich glücklich zu machen wäre das Graß und habe den Rattenschwanz, der beim Konsum von Drogen immer mit dranhängt zunächst ausgeblendet. Es hat durchaus Spaß gemacht in der Gruppe sinnlos zu lachen und sich keine Gedanken um Probleme oder Stress machen zu müssen, doch der Trott, der dadurch entstand und die vielen Wochenenden, an denen ich immer nur das Gleiche gemacht habe, haben mich nach und nach gelangweilt.

Letztendlich geht es bei den Änderungen nicht darum, dass das Gras schlecht ist, sondern dass das neue Leben viel erfüllter und spannender rüber kommt. Nur weil das Alte doof ist, ist das Neue dadurch nicht automatisch besser.

genau so ist es richtig:

Ich bin sehr glücklich mit meinem Leben und vor allem sehr viel selbstbewusster als früher und bin mir sicher, dass es weiter bergauf geht.

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sollte reichen
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Wer mich sucht, der findet mich als mpu-samuel bei eBay
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  #29  
Alt 21.06.2017, 22:11
nordfuchs nordfuchs ist offline
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Beiträge: 21
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Huhu,

Ach verdammt ja war ein Flüchtigkeitsfehler. Soll natürlich Konsumpause heißen.
Ich lasse das jetzt einfach mal so stehen ... mein Fehler

Ja die schlechten Emotionen sind nicht auf das Gefühl bezogen, welches ich durch das Cannabs hatte, sondern auf mein ganzes altes Leben. Die unnötigen Risiken, die Einsamkeit und wie schlecht es mir ging.. All das verbinde ich nun mal mit dem Zeug.
Habe mich da vielleicht missverständlich ausgedrückt. Sollte bei der MPU nicht passieren

Zeitlich sollte das passen brauche deutlich über eine Stunde beim üben und zwar wenn ich durchgehend rede.

Bin mal sehr gespannt und werde selbstverständlich berichten.

Vielen Dank nochmal an der Stelle!
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abstinenz, akteneinsicht, fragen psychologe

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