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  #1  
Alt 13.09.2018, 13:53
Enemenetri Enemenetri ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 13.09.2018
Beiträge: 2
Standard Interpretation Ergebnis äG

Hallo wertes MPU Forum,

ich wurde am 11.06 mit 1g Cannabis und 0.8g Amphetamin vor einer Diskothek erwischt. Ich habe nun mein Gutachten erhalten. Ich habe zwei Urinproben abgegeben, die beide negativ waren.

Das Gutachten wurde folgendermaßen beantwortet: "Herr MPU nimmt aktuell keine Betäubungsmittel im Sinne des BtMG oder andere psychoaktiv wirkende Stoffe ein, die die Fahreignung nach Anlage 4 FeV infrage stellen"
--> Das ist doch an sich gut und positiv für mich oder?

Bewertung: Bei Herr MPU hat sich nach seinen Angaben im Sinne der Beurteilungskriterien eine Drogengefährdung entwickelt (ist das schlecht für meine FE?).

Herr MPU konsumierte nach seinen Angaben seit Frühjahr 2017 Cannabis 1-2x im Monat in Gesellschaft bis 25.06.2018. Abstinenz bestehe seit 26.06.2018 (da kam die Aufforderung zum äG)

Chemisch-toxikologische Befunde, die zu den Angaben im Widerspruch stehen, waren der behördlichen Akte nicht zu entnehmen.

Bei der am 31.07.2018 durchgeführten medizinischen Untersuchung ergaben sich in Bezug zur behördlichen Fragestellen bei der körperlichen und bei der laborchemischen Analyse keine Anzeichen für einen aktuellen Drogenkonsum.

Auch drogeninduzierte Störungen von Organsystemen/Langzeitschäden wurden nicht festgestellt.

In der Gesamtschau der Befunde lässt sich das Konsumverhalten von Herrn MPU als Drogengefährdung einstufen.

Im Rahmen der angeordneten Untersuchung war kein aktueller Drogenkonsum nachweisbar.

-----------------

Soviel dazu. Was meint ihr, kann ich das Gutachten abgeben und meinen FE behalten oder sollte ich das nicht tun?


Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
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  #2  
Alt 13.09.2018, 17:20
falo999 falo999 ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 20.03.2014
Beiträge: 1.235
Standard

Schwer zu sagen.

Zum einen hast du dir keinen Gefallen getan einen Konsum zuzugeben, wenn der nicht zuvor bekannt war hättest du jeglichen Konsum leugnen sollen.

Da du ja nicht im Straßenverkehr erwischt wurdest ist das Gutachten was das THC angeht eigentlich ausreichent weil gelegentlicher Konsum mit vorhandenen Trennvermögen ist nicht eignungschädlich.

Aber dann gibt es noch die 0,8 Gramm Amphetamin = harte Drogen und das kann dir jetzt die FE kosten denn selbst besitzt von harten Drogen reicht normal aus, nur verstehe ich dann nicht was das äG überhaupt soll.

Taucht in dem äG in der Fragestellung oder im äG das Thema Amp/harte Drogen auf?
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  #3  
Alt 13.09.2018, 20:25
Enemenetri Enemenetri ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 13.09.2018
Beiträge: 2
Standard

Hey, danke dir für die Nachricht!

Ich habe gelegentlichen Konsum zugegeben, da ich die Befürchtung hatte noch Restwerte im Urin zu haben und auf Nummer sicher zu gehen. Aber wie du sagtest, ist gelegentlicher Konsum mit Trennvermögen nicht eignungsschädlich.

Soweit ich weiß, führt lediglich der Konsum von harten Drogen zu Verlust der FE, nicht der alleinige Besitz. Allerdings führt der alleinige Besitz von harten Drogen automatisch zu einem ärztlichen Gutachten. Da mir kein Konsum von harten Drogen (bzw. allgemein von BtM) nachgewiesen konnte, wurde meine Fragestellung positiv für mich beantwortet.

Mir bereitet nur die Einstufung als drogengefährdet Kopfschmerzen, da ich mit 1–2 im Monat kiffen ja nicht als regelmäßiger oder gewohnheitsmäßiger Konsument eingestuft werde, was mir hier allerdings passiert ist....
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