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  #11  
Alt 10.07.2018, 16:48
Kaan96 Kaan96 ist offline
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MPU-Aufforderung: https://www.dropbox.com/sh/k42jxmiv6...tl5Tu5nEa?dl=0


Was ist passiert?

Warum sind Sie hier?


Ich bin hier weil die Führerscheinstelle Zweifel an meiner Fahreignung hat und ich diese Zweifel heute mit Ihrer Hilfe aus der Welt schaffen will.

Wie viele Verstöße hatten sie?

mit Motorrad
-10 x 700 x 1,5= ca. 10.000

Was waren das für Verstöße?

-Oft überhöhte Geschwindigkeit, Missachtung von Überholverboten usw.

Erwischt bei:

- 29.05.17: Fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs (+Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes)

- Überhöhte Geschwindigkeit 75kmh bei erlaubten 50kmh

- Straßenrennen verhindert durch Polizeikontrolle

Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?

-Der Polizist und andere Verkehrsteilnehmer hätten verletzt werden und ich dabei sterben können, wovon auch nur wenige cm gefehlt hatten.

Ich hätte mit einem Fahrradfahrer kollidieren und diesen schwer verletzen können.

Ich hätte wegrutschen und in die Felswand krachen, dabei noch andere Motorradfahrer mitnehmen können.

Bei dem Rennen hätte ich die Kontrolle über das Motorrad verlieren und andere verletzen können.

Was ist ihrer Meinung nach im Straßenverkehr besonders wichtig?

-Besonders wichtig ist die gegenseitige Rücksichtnahme und das Bewusstsein, dass Regeln und Gesetze nicht zur Schikane, sondern zum geregelten und sicheren Verkehr da sind.

Es ist wichtig mit den Fehlern anderer zu rechnen und dabei die Gefährdung anderer durch seine eigenen Fehler zu vermeiden.

Warum ist es passiert? 2. Teil

Wie konnten so viele Verstöße zusammenkommen?

-Ich war meine gesamte Freizeit auf dem Motorrad unterwegs und nur zum Schlafen zuhause. Nach und nach wurde das Motorrad vom Hobby zur Sucht und der Fahrstil zur Visitenkarte in der Gruppe.

Beim Fahren in der Gruppe hat man sich immer gegenseitig gepusht und man wollte nie der letzte, langsamste sein. Nach einiger Zeit wurde es Gewohnheit ich bin auch wenn ich alleine gefahren bin so rasant gefahren, wie in der Gruppe.

Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?

-Ich hatte keinen Anlass gesehen mich anders zu verhalten, von den Polizisten nicht erwischt zu werden war ein Erfolg in der Gruppe.

Wie war Ihre Gefühlslage bei diesen Delikten?

-Wie im Rausch, man hat sich keine Gedanken gemacht über Konsequenzen oder Gefahren.

Es bestand eine Gleichgültigkeit gegenüber Folgen und Sanktionen, es war nicht egal was passierte, sondern wurde vollständig ausgeblendet. Wenn doch mal kurz der Gedanke aufkam, dass es gerade doch wieder etwas knapp war, wurde dieser gleich wieder verworfen.

Was haben Sie als Ursache für die Verstöße herausgefunden, hatten Sie dabei Hilfe? aktualisiert

-Ich habe das Fahren als Ventil benutzt für alles was mich bedrückt hat. Als mein Opa krank wurde habe ich kein Wort mit jemandem geredet sondern bin nur aufs Motorrad gestiegen und gerast. Ich habe alle meine Freude nur aus dem Fahren gezogen. Ich habe mir meine Anerkennung die ich von meinem Vater nicht bekam aus der Gruppe geholt.

Geholfen hat mir dabei vor allem meine Familie mit der ich zum ersten mal viel und tiefgründiges beredet habe. Sie haben mir andere Sichtweisen gezeigt und beigebracht, dass ich nicht alleine mit meinen Problemen kämpfen muss. Mein Vater hat mich unterstützt, indem er bei jedem Anwalts- und Gerichtstermin dabei war und dabei alles getan hat was er konnte, um mir zu helfen.
Auch meine Freunde von vor der Zeit des Motorradfahrens waren mir eine große Stütze und haben mich in dieser schweren Zeit aufgefangen - obwohl ich sie davor lange im Stich gelassen hatte.

Wie schätzen Sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?

-Damals dachte ich, ich wäre einer der besten Fahrer die ich kenne. Heute weiß ich, dass ich rücksichtslos war und die anderen Verkehrsteilnehmer und mich in Gefahr gebracht habe und schäme mich für meinen Fahrstil.

Wie haben sie auf das Verhalten der Polizei reagiert nachdem sie gestoppt oder gelasert wurden? aktualisiert

-Als ich wegen der erhöhten Geschwindigkeit aufgehalten wurde beschäftigte ich mich nich mit dem Fehler meinerseits für den ich soeben bestraft wurde, sondern schimpfte nur, warum genau wir aufgehalten wurden, wenn die anderen Motorradfahrer doch doppelt so schnell waren. Deswegen konnte ich nach dem ersten Bußgeld auch auf keine Notwendigkeit für eine Verhaltensänderung schließen, ich wurde ja nach meiner damaligen Sicht nur schikaniert.

Am Kesselberg war es etwas anders, ich wusste was ich falsch gemacht hatte, habe das aber runtergespielt und es nicht erstgenomme Ich hatte den Beinah-Unfall verdrängt, das wurde mir erst ein Tag später bei einem Gespräch mit dem Polizisten wieder bewusst.

Wie haben sie auf die ersten Verwarn- bzw. Bußgelder reagiert?

-Ich hatte mein Bußgeld für die überhöhte Geschwindigkeit bezahlt und danach nicht mehr an den Verstoß gedacht.

Als der Bußgeldbescheid in Höhe von 6400€ eintraf war ich erstmal erleichtert, dass die Zeit des Bangens, was mich nach der Kontrolle erwartet, vorbei ist, auch wenn ich viele der Vergehen nicht verstand und die Höhe des Bußgelds utopisch fand. Nach ungefähr einem Monat kam zusätzlich noch der Strafbefehl mit einer weiteren 4-stelligen Geldstrafe und dem Entzug der Fahrerlaubnis. Erst da ist mir klar geworden wie ernst die Sache ist. Im Bußgeldbescheid und dem Strafbefehl war ausführlich beschrieben, welche Gesetze ich gebrochen hatte und wie gefährlich mein Fahrstil war und dann fing ich langsam an wirklich nachzudenken und sprach mit meiner Mutter darüber.

Was hatten sie sich vorgenommen, um keine Vekehrssünden zu begehen?
-Damals hatte ich mir nichts vorgenommen, es war ja ganz normal mit immer mindestens 20-30 km/h über dem Limit zu fahren. Ab und zu hatten wir uns in der Gruppe mal vorgenommen ein bisschen ruhiger zu fahren aber sobald wir losfuhren war das vergessen.

Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?

-Es war nicht ernst genug und da ich die Konsequenzen ausgeblendet hatte und mir die Verkehrsregeln egal waren, gab es in meinen Augen keinen Grund.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?

-Ich habe mich viel mit meinem Vater gestritten weil er mich nicht ernst nahm und immer zu erniedrigen versuchte, deswegen war ich nicht gern Zuhause und hatte immer eine Wut im Bauch. Ich fühlte mich von ihm nicht akzeptiert.

Ich trat dann einer Motorradgruppe bei und fand dort die Anerkennung und den Zusammenhalt den ich Zuhause vermisste. Wir waren jeden Tag, den ganzen Tag zusammen unterwegs worunter auch die Arbeit und Uni vernachlässigte und weswegen ich wohl einen für meine Zukunft wichtigen Job in den Sand gesetzt habe. Ich war bis zu diesem Zeitpunkt mit dem Auto nicht auffällig geworden

Wie hat Ihr Umfeld auf Ihr Verhalten reagiert? aktualisiert

-Meine Mutter war immer in Sorge und ich versprach ihr jeden Tag vorsichtig zu fahren, auch wenn das eine Minute später wieder vergessen war. Mein großer Bruder versuchte immer wieder mit Gesprächen an mich ranzukommen aber ich hatte damals kein Einsehen und blockte komplett ab. Andere Verwandte versuchten mich mit Schauergeschichten über Motorradunfälle davon abzubringen aber dabei schaltete ich immer auf Durchzug.

Meine Nicht-Motorrad Freunde versuchten anfangs oft Kontakt zu mir aufzunehmen aber ich sagte immer ab, da ich immer auf dem Motorrad war. Irgendwann hatten sie es auch aufgegeben und der Kontakt ist abgebrochen.

Wieso passiert es nicht wieder?
(3. Teil - Hier kommt alles rein, was als Änderung gegenüber vorher durchgehen kann. Dieser Teil sollte so lang sein wie 1. + 2. zusammen)

Was war der konkrete Anlaß für Ihr Umdenken?
aktualisiert

-Ernsthaft Gedanken gemacht habe ich mir erst als ich Bußgeldbescheid und Strafbefehl vor mir liegen hatte, ich die Schilderungen des Beinah-Unfalls des Polizisten las und mir klar wurde, das ich durch meinen Fahrstil beinahe jemanden verletzt und mich fast getötet hatte. Danach suchte ich das erste Mal seit Jahren das Gespräch mit meiner Mutter -sonst hatte ich immer alles mit mir selbst ausgemacht-. Ich habe dann erst gemerkt wie sehr sich meine Familie gesorgt hat und wie sehr ein Gespräch helfen kann sich zu öffnen und auch andere Gedanken zuzulassen. Beispielsweise sagte meine Mutter ich solle mir doch Mal überlegen, dass der Polizist mich nich bestraft, sondern mir mein Leben gerettet hat. Da begriff ich dass ich ein Fehler gemacht hatte und dafür die Verantwortung tragen muss.

Danach führte ich auch ein langes Gespräch mit meinem Vater und stellte ihn zur Rede, warum er mir keine Anerkennung schenkte und mich nicht akzeptierten wollte wie ich bin und ich seinen Ansprüchen nicht genügte. Beim Abendessen waren meine Vergehen meist das Top-Thema und ich fing an nicht komplett abzublocken, sondern mitzureden und das Ernst zu nehmen was meine Familie sagte und ihnen auch zu erklären was mich bewegt hat. Ich merkte dann wie sehr es meinen großen Bruder beschäftige und fast schon quälte, dass er mir sein Motorrad überlassen hatte und er sich nun tagtäglich sorgen um mein Leben machen musste. Er sagte mir auch, dass wenn ich jemals wieder so im Strassenverkehr fahren würde, würde er den Kontakt zu mir abbrechen, da er die ständigen Sorgen nicht aushalten kann. Da begriff ich, was ich auch meiner Familie angetan hatte und dass ihre Sorgen ernstgemeint waren.
Außerdem wollte ich nie wieder diese Sorgen haben jeden Morgen mit Bauchschmerzen aufzuwachen und nicht zu wissen was einen erwartet, vor jedem Anruf und Brief Angst zu bekommen.
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  #12  
Alt 10.07.2018, 16:52
Kaan96 Kaan96 ist offline
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Was haben Sie an Änderungen unternommen? aktualisiert

-Ich bin aus der Motorradgruppe ausgetreten und habe den Kontakt zu den Mitgliedern abgebrochen. Ich treffe mich jetzt wieder viel mit meinen alten Freunden und hab hier auch wieder Ansprechpartner gefunden, mit den ich über meine Sorgen sprechen kann. Ich fühle mich jetzt wieder aufgenommen ohne, dass ich etwas dafür leisten oder Leben gefährden muss.

Außerdem habe ich gelernt mit meiner Familie über meine Probleme und Sorgen zu sprechen und ich weiß nun ich kann ehrlich zu ihnen sein ohne verurteilt zu werden und kann auf ihre Hilfe vertrauen. Mein Vater und ich haben uns ausgesprochen und er zeigt nun Interesse an meinem Leben und mir und wir sitzen regelmäßig als Familie zusammen und unternehmen öfter zusammen etwas. Nach dem Gespräch mit meinem Vater ist einiges an Druck von mir abgefallen. Er versteht mich jetzt besser und ich weiß warum er sich so verhalten hat.

Ich nehme mein Studium wieder ernst, das unter dem exzessiven Motorradfahren sehr gelitten hat und besuche wieder regelmäßig die Uni. Ich habe Begriffen wie wichtig meine berufliche Zukunft ist und dass es einiges Wichtigeres gibt als von morgens bis abends ziellos durch die Gegend zu fahren. Ich merke, dass mir der geregelte Tagesablauf gut tut und ich wieder Struktur in meinem Leben bekommen habe.

Ich arbeite jetzt als Kinderschwimmlehrer, was mir großen Spaß macht. Hier habe ich gelernt Verantwortung zu übernehmen, wenn ich die Fürsorge für viele Kinder gleichzeitig anvertraut bekomme. Die positive Rückmeldung der Eltern gibt mir Anerkennung und ein gutes Gefühl. Außerdem bin ich nach den Kursen ausgepowert aber zufrieden, wenn ich merke ich konnte den Kindern etwas beibringen, das zu Ihrer Sicherheit beiträgt.

Ich habe den Sport wieder als Ventil für mich entdeckt. So kann ich überschüssige Energie und Emotionen abbauen. Ich gehe beinahe täglich zum Sport und die verbesserte Fitness steigert zudem noch mein Selbstbewusstsein. Es tut gut zu sehen wie mein Bauch schrumpft und die Frauen ganz anders auf mich reagieren.

Einige Motorrad-Freunde, die nicht in dieser Gruppe waren, überzeugten mich davon, dass das Motorradfahren auf der Straße zu gefährlich sei und ich doch mit ihnen zusammen auf die Rennstrecke kommen kann, um dort in sicherer und legaler Weise zu fahren. Daraufhin haben wir zusammen mein Motorrad dauerhaft für die Rennstrecke umgebaut. So kann ich mich auf der Rennstrecke austoben ohne jemanden zu gefährden.

Wer hat Ihnen dabei wie geholfen? aktualisiert
-Am meisten hat mir die Unterstützung meiner Familie geholfen, die mir meine Augen geöffnet haben ohne mich zu verurteilen. Wir setzen uns nun einmal in der Woche alle zusammen und jeder kann darüber reden, was ihn beschäftigt. Ich weiß jetzt, dass ich mich voll auf Ihre Unterstützung verlassen kann auch wenn ich Mist gebaut habe.

Außerdem haben meine Freunde, mit den ich auf die Rennstrecke fahre und der Polizeibeamte mich davon überzeugt, dass es als Motorradfahrer auch mit moderater Fahrweise sehr gefährlich ist auf der Straße. Seit meinem Führerscheinentzug habe ich beinahe wöchentlich von verunfallten und verunglückten Motorradfahrern gehört und gelesen, was ich damals wohl ausgeblendet hatte. Somit hatte ich beschlossen erstmal nur noch auf der Rennstrecke Motorrad zu fahren. Wir gehen auch zusammen alle 2 Wochen Kart fahre, das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch ziemlich anstrengend und man powert sich gut aus.

Außerdem haben mir Gespräche mit "Ex-MPUlern" geholfen, die erzählt haben wie es bei ihnen soweit kam und wie sie die Kurve bekommen haben. [Habe 2 Bekannte, die beide eine MPU wegen Straftaten hinter sich haben, die mittlerweile auch nur noch auf der Rennstrecke fahren.]
Sie haben mir mit Ihren Erfahrungen etwas die Angst vor der MPU genommen und mir Tipps für die Vorbereitung gegeben.

Wie empfinden sie diese Änderungen?

-Die Änderungen sind vollumfänglich lebensverändernd. Ich nutze meine Zeit jetzt sinnvoll und bin ausgelassener. Mein gesamtes Empfinden hat sich geändert und ich bin zufriedener mit meinem Leben und mir.

Durch den Sport bin ich wieder fitter, fühle mich in meinem Körper wohl und bin somit Selbstbewusster.

Ich kann nun mit Problemen besser umgehen indem ich mit Familie und Freunden darüber reden kann und ihre Hilfe in Anspruch nehmen kann. Dadurch bin ich ich ausgeglichener und bleibe auch in stressigen Situationen gelassen.

Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Änderungen?

-Fast ausschließlich positiv, der enge Umgang mit meiner Familie spiegelt sich im gesamten Familienleben wieder. Es herrscht nun Vertrauen und Offenheit.

Durch das Aussprechen mit meinem Vater erfahren ich nun Anerkennung und väterliche Zuneigung. Ich verstehe nun was ihn angetrieben hat und er akzeptiert mich so wie ich bin.

Meine Mutter ist überglücklich dass ich kein Motorrad mehr fahre und hat nicht mehr die ständige Sorge, dass mir etwas passiert und ich kann wieder ein gutes Gewissen gegenüber meiner Mutter haben


Gibt es negative Rückmeldungen zu Ihrem jetzigen Leben?

-Vereinzelt aus der alten Motorradgruppe. Aber da kann ich mittlerweile drüberstehen und finde es nur schade, dass ich nur wenigen die Augen öffnen konnte.

Welche Einstellung zur Verkehrssicherheit haben sie heute und was ist daran neu?

-Meine Einstellung ist beinahe komplett neu. Ich sehe die Strasse nichtmehr als Strecke auf der ich meinen Spaß haben kann ohne Folgen sondern halte mir ständig bewusst welche Konsequenzen mein Handeln auf der Straße auf andere haben kann. Verkehrssicherheit bedeutet für mich ständige Vorsicht und Rücksicht, sowie rücksichtsvoll, verantwortungsbewusst, selbstbeherrschend und anpassungsfähig zu handeln. (Attribute abgeschrieben aus dem Straßenverkehrsgesetz)

Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können? aktualisiert

-Ich halte mich fern von dem schlechten Einfluss von dem ich mich aus mangelndem Selbstwertgefühl mitreißen ließ und in dem ich auch andere mitgerissen habe. Ich kann mir Anerkennung nun von Leuten holen die mich als Person schätzen und nicht nur wenn ich auf dem Motorrad mein Leben riskiere.

Ich führe regelmäßig Gespräche mit meiner Familie und spreche mit ihnen über meine Probleme. Ich merke wie gut es tut meine Probleme zu teilen und welche Last dabei von den Schultern fällt nichtmehr alles alleine mit sich selbst auszumachen.

Ich nutze den Sport als Ventil für meine Energie. Das hilft meiner wiedererlangten Routine im Alltag und fordert mich körperlich. Wenn ich mich mit meinen Freunden messen will kann ich das hierbei oder beim Kart-Fahren machen ohne mich oder andere zu gefährden.

Was könnte ihre guten Vorsätze wieder zum scheitern bringen?

-Mein Leben hat sich im letzen Jahr grundlegend geändert. Ich fühle mich seit langem mal wieder gut, bin zufrieden mit mir selbst und habe nicht das Gefühl zwanghaft von meinem Umfeld gestellte Ansprüche zu erfüllen. Alle durchlebten Veränderungen dienen als solide Basis meines Neubeginns. Alle Komponenten daraus sorgen dafür, dass ich die Motivation und Ernsthaftigkeit hinter meinen Vorsätzen nicht verliere.

Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen? aktualisiert

-Durch die Beschäftigung mit mir selbst, habe ich gelernt zu erkennen wann ich meine eigene Unzufriedenheit auf mein Umfeld abwälze. Ich habe nun genug Selbstkontrolle um zu erkennen wenn ich gerade kopflos unterwegs bin. Ich halte mir vor Augen, welche Konsequenzen mein Handeln auf andere hat und ich achte darauf nicht kopflos, ohne Nachzudenken zu handeln, sondern atme tief durch und denke einen Schritt weiter- an die Folgen, bevor ich etwas anfange.

Als häufiger Beifahrer in letzter Zeit, habe ich gemerkt, wie sensibel ich geworden bin gegenüber dem Verkehr und ertappe mich ständig dabei, wie ich den Tacho des Fahrers checke.

Was wollen Sie unternehmen, wenn Sie einen Rückfall bemerken? aktualisiert

-Einen Rückfall zu verhindern hat schon früh damit begonnen als ich mir Gedanken über mein Verhalten gemacht und angefangen habe dieses zu ändern. Wenn ich zuviel Emotionen und Energie aufgestaut habe atme ich durch, besinne Ich mich darauf was ich gelernt habe und denke darüber nach was mich aufgewühlt hat. Ich mache mir Gedanken über die Auswirkungen, die meiner Handeln auf andere und mich selber hat und was ich mir mit der Ignoranz in der Vergangenheit eingebrockt habe. Beim Sport kann ich dann auf andere Gedanken kommen und mich auspowern. Wenn ich dann noch innere Unruhe verspüre, wende ich mich an meine Mutter und vertraue mich ihr an.
Auf der Rennstrecke und der Kart-Bahn kann ich das Fahren als Sport ausüben und mich austoben ohne jemanden zu gefährden.
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  #13  
Alt 10.07.2018, 16:56
Kaan96 Kaan96 ist offline
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Hier ist mein Fragebogen v2.0. Ich denke ich habe die geänderten/ ergänzten Passagen weitreichend markiert, damit das alles auch gut leserlich bleibt.

Ansonsten freue ich mich über Eure Kritik/ Änderungsvorschläge/ Ergänzungen!

Vielen Dank!
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  #14  
Alt 12.07.2018, 05:53
Paschkaaa Paschkaaa ist offline
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hab mal deinen Bogen überflogen (nur überflogen weil so spät) liest sich "OK"

Ich habe auf meiner gixxer ziemlich ähnliche scheisse gebaut... Auch Straßenverkehrsgefährdung... Werde demnächst auch mal den Fragebogen mal ausfüllen. hab immerhin jetzt 15 Monate Zeit gehabt mich mit meinem Fehlverhalten auseinander zu setzen ��

Meinst du den mit deinen Antworten alles ernst? Vieles liest sich wie Notlügen. Man liest heraus das es ein leidenschaftliches Hobby ist, wie bei mir auch. Wenn ich sage das ich deswegen aufhöre Motorrad zu fahren muss ich lügen.

Geändert von Paschkaaa (12.07.2018 um 06:01 Uhr) Grund: Ergänzung
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  #15  
Alt 12.07.2018, 12:59
Kai R. Kai R. ist offline
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Hallo,

ich finde die Aufarbeitung gelungen, allerdings sprichst Du ganz oft von "man" und das solltest Du vermeiden. Schließlich hast Du die Dinge angerichtet und solltest sie jetzt auch für Dich wieder in die Reihe bekommen.

Weiterhin bist Du beim Motiv noch zu schwammig.

Zitat:
Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?
Du erwähnst die Thematik mit Deinem Vater nur zwischen den Zeilen, für das Motiv scheint mir das aber zentral zu sein. Anerkennung ist ein sehr starkes Motiv und es wäre naheliegend, dass Du Dir die auf dem Bike geholt hast, weil Du sie zu hause nicht bekommen hast. Führe das noch weiter aus.

Ansonsten kannst Du mit der Aufarbeitung eine positive Beurteilung erreichen.
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  #16  
Alt 12.07.2018, 13:50
Kaan96 Kaan96 ist offline
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Hallo @Paschkaaa,

Danke für deine Einschätzung, bin gespannt auf deinen Fragebogen und die Story dazu.

Zitat:
Vieles liest sich wie Notlügen.
Welche Passagen meinst du denn? Dann schau ich mir die nochmal an.


Also, dass ich kein Motorrad mehr für die Straße habe verhindert sowieso erstmal, dass ich auf der Straße fahre. Dass ich nie wieder Motorrad fahre sage ich nicht, aber erstmal lass ichs bleiben.Ob es schon nächste Saison oder erst die drauf wird kann ich nicht sagen. Vielleicht muss ich was das angeht nochmal "in mich reinhören" und es gegebenfalls anpassen.



Auch dir danke für deine Einschätzung @Kai R.
Zitat:
allerdings sprichst Du ganz oft von "man"
Oh ja jetzt wo dus sagst fällts mir auch auf!

Zitat:
Du erwähnst die Thematik mit Deinem Vater nur zwischen den Zeilen, für das Motiv scheint mir das aber zentral zu sein. Anerkennung ist ein sehr starkes Motiv und es wäre naheliegend, dass Du Dir die auf dem Bike geholt hast, weil Du sie zu hause nicht bekommen hast. Führe das noch weiter aus.
Ist ein schwieriges Thema, aber du hast Recht, als Motiv wichtig. Werde ich mir nochmal anschauen und ausbauen.

Zitat:
Ansonsten kannst Du mit der Aufarbeitung eine positive Beurteilung erreichen.
Dann bin ich ja schon auf dem richtigen Weg, vielen Dank!
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  #17  
Alt 15.07.2018, 14:49
Kaan96 Kaan96 ist offline
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Hallo zusammen!

Hab gerade gesehen, dass gestern ein Brief von der Avus gekommen ist...MPU Termin für den 17.07.

Ich solle doch 3 Tage vorher Bescheid sagen, wenn der Termin nicht passt. Poststempel vom 11.07., angekommen am 14.07.

In 2 Tagen schon die MPU kommt mir doch jetzt ein wenig kurzfristig vor, vor Allem weil ich am Montag und Mittwoch Prüfungen für die Uni hab...

Was meint Ihr? Auch wenn der Termin nicht mehr verschoben werden kann erscheinen und teilnehmen? Wenn ich den Termin nicht wahrnehme muss ich die Hälfte an Gebühren bezahlen, weil die 3 Tage "Absagefrist" vorbei sind.

Danke für Eure Meinungen
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  #18  
Alt 15.07.2018, 18:06
Kai R. Kai R. ist offline
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Sicher nicht bei so kurzfristiger Benachrichtigung. Da haben die noch einen Slot freigehabt, aber den musst Du ja nicht nehmen
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  #19  
Alt 16.07.2018, 20:52
Kaan96 Kaan96 ist offline
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Ja genauso war's! Hab jetzt einen neuen Termin für nächsten Montag den 23.07.
Geht also jetzt auf den Endspurt zu. Werde nochmal meinen Fragebogen überarbeiten.
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  #20  
Alt 20.07.2018, 11:41
Kaan96 Kaan96 ist offline
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Was ist passiert?

Warum sind Sie hier?


Ich bin hier weil die Führerscheinstelle Zweifel an meiner Fahreignung hat und ich diese Zweifel heute mit Ihrer Hilfe aus der Welt schaffen will.

Wie viele Verstöße hatten sie?

mit Motorrad
-10 x 700 x 1,5= ca. 10.000

Was waren das für Verstöße?

-Oft überhöhte Geschwindigkeit, Missachtung von Überholverboten usw.

Erwischt bei:

- 29.05.17: Fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs (+Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes)

- Überhöhte Geschwindigkeit 75kmh bei erlaubten 50kmh

- Straßenrennen verhindert durch Polizeikontrolle

Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?

-Der Polizist und andere Verkehrsteilnehmer hätten verletzt werden und ich dabei sterben können, wovon auch nur wenige cm gefehlt hatten.

Ich hätte mit einem Fahrradfahrer kollidieren und diesen schwer verletzen können.

Ich hätte wegrutschen und in die Felswand krachen, dabei noch andere Motorradfahrer mitnehmen können.

Bei dem Rennen hätte ich die Kontrolle über das Motorrad verlieren und andere verletzen können.

Was ist ihrer Meinung nach im Straßenverkehr besonders wichtig?

-Besonders wichtig ist die gegenseitige Rücksichtnahme und das Bewusstsein, dass Regeln und Gesetze nicht zur Schikane, sondern zum geregelten und sicheren Verkehr da sind.

Es ist wichtig mit den Fehlern anderer zu rechnen und dabei die Gefährdung anderer durch seine eigenen Fehler zu vermeiden.

Warum ist es passiert? 2. Teil

Wie konnten so viele Verstöße zusammenkommen?

-Ich war meine gesamte Freizeit auf dem Motorrad unterwegs und nur zum Schlafen zuhause. Nach und nach wurde das Motorrad vom Hobby zur Sucht und der Fahrstil zur Visitenkarte in der Gruppe.

Beim Fahren in der Gruppe hat man sich immer gegenseitig gepusht und man wollte nie der letzte, langsamste sein. Nach einiger Zeit wurde es Gewohnheit ich bin auch wenn ich alleine gefahren bin so rasant gefahren, wie in der Gruppe.

Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?

-Ich hatte keinen Anlass gesehen mich anders zu verhalten, von den Polizisten nicht erwischt zu werden war ein Erfolg in der Gruppe.

Wie war Ihre Gefühlslage bei diesen Delikten?

-Wie im Rausch, man hat sich keine Gedanken gemacht über Konsequenzen oder Gefahren.

Es bestand eine Gleichgültigkeit gegenüber Folgen und Sanktionen, es war nicht egal was passierte, sondern wurde vollständig ausgeblendet. Wenn doch mal kurz der Gedanke aufkam, dass es gerade doch wieder etwas knapp war, wurde dieser gleich wieder verworfen.

Was haben Sie als Ursache für die Verstöße herausgefunden, hatten Sie dabei Hilfe? aktualisiert

-Ich habe das Fahren als Ventil benutzt für alles was mich bedrückt hat. Wenn ich schlechte Laune hatte, wenn ich eine schlechte Note bekommen hatte, wenn ich Stress hatte oder mich mit jemandem gestritten hatte. Ich habe während dem Fahren nicht mehr daran gedacht, aber wenn ich abstieg waren die ganzen Probleme ja immer noch da. Als mein Opa krank wurde habe ich kein Wort mit jemandem geredet sondern bin nur aufs Motorrad gestiegen und gerast. Ich habe alle meine Freude damals nur aus dem Fahren gezogen. Mittlerweile habe ich erkannt, dass ich damals ein Problem mit meinem Selbstbewusstsein hatte. Da mich mein Vater immer nur kritisierte, herablassend behandelte und nicht wertschätzte, versuchte ich die Anerkennung die ich von meinem Vater nicht bekam aus der Gruppe zu holen. Dass dies auf Kosten Anderer und auch meiner eigenen Gesundheit geschah, habe ich ausgeblendet.

Geholfen das Ganze zu erkennen hat mir dabei vor allem meine Familie mit der ich zum ersten mal viel und tiefgründiges beredet habe. Sie haben mir andere Sichtweisen gezeigt und beigebracht, dass ich nicht alleine mit meinen Problemen kämpfen muss. Mein Vater hat mich unterstützt, indem er bei jedem Anwalts- und Gerichtstermin dabei war und dabei alles getan hat was er konnte, um mir zu helfen.
Auch meine Freunde von vor der Zeit des Motorradfahrens waren mir eine große Stütze und haben mich in dieser schweren Zeit aufgefangen - obwohl ich sie davor lange im Stich gelassen hatte.

Wie schätzen Sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?

-Damals dachte ich, ich wäre einer der besten Fahrer die ich kenne. Heute weiß ich, dass ich rücksichtslos war und die anderen Verkehrsteilnehmer und mich in Gefahr gebracht habe und schäme mich für meinen Fahrstil.

Wie haben sie auf das Verhalten der Polizei reagiert nachdem sie gestoppt oder gelasert wurden? aktualisiert

-Als ich wegen der erhöhten Geschwindigkeit aufgehalten wurde beschäftigte ich mich nich mit dem Fehler meinerseits für den ich soeben bestraft wurde, sondern schimpfte nur, warum genau wir aufgehalten wurden, wenn die anderen Motorradfahrer doch doppelt so schnell waren. Deswegen konnte ich nach dem ersten Bußgeld auch auf keine Notwendigkeit für eine Verhaltensänderung schließen, ich wurde ja nach meiner damaligen Sicht nur schikaniert.

Am Kesselberg war es etwas anders, ich wusste was ich falsch gemacht hatte, habe das aber runtergespielt und es nicht erstgenomme Ich hatte den Beinah-Unfall verdrängt, das wurde mir erst ein Tag später bei einem Gespräch mit dem Polizisten wieder bewusst.

Wie haben sie auf die ersten Verwarn- bzw. Bußgelder reagiert?

-Ich hatte mein Bußgeld für die überhöhte Geschwindigkeit bezahlt und danach nicht mehr an den Verstoß gedacht.

Als der Bußgeldbescheid in Höhe von 6400€ eintraf war ich erstmal erleichtert, dass die Zeit des Bangens, was mich nach der Kontrolle erwartet, vorbei ist, auch wenn ich viele der Vergehen nicht verstand und die Höhe des Bußgelds utopisch fand. Nach ungefähr einem Monat kam zusätzlich noch der Strafbefehl mit einer weiteren 4-stelligen Geldstrafe und dem Entzug der Fahrerlaubnis. Erst da ist mir klar geworden wie ernst die Sache ist. Im Bußgeldbescheid und dem Strafbefehl war ausführlich beschrieben, welche Gesetze ich gebrochen hatte und wie gefährlich mein Fahrstil war und dann fing ich langsam an wirklich nachzudenken und sprach mit meiner Mutter darüber.

Was hatten sie sich vorgenommen, um keine Vekehrssünden zu begehen?
-Damals hatte ich mir nichts vorgenommen, es war ja ganz normal mit immer mindestens 20-30 km/h über dem Limit zu fahren. Ab und zu hatten wir uns in der Gruppe mal vorgenommen ein bisschen ruhiger zu fahren aber sobald wir losfuhren war das vergessen.

Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?

-Es war nicht ernst genug und da ich die Konsequenzen ausgeblendet hatte und mir die Verkehrsregeln egal waren, gab es in meinen Augen keinen Grund.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?

-Ich habe mich viel mit meinem Vater gestritten weil er mich nicht ernst nahm und immer zu erniedrigen versuchte, deswegen war ich nicht gern Zuhause und hatte immer eine Wut im Bauch. Ich fühlte mich von ihm nicht akzeptiert.

Ich trat dann einer Motorradgruppe bei und fand dort die Anerkennung und den Zusammenhalt den ich Zuhause vermisste. Wir waren jeden Tag, den ganzen Tag zusammen unterwegs worunter auch die Arbeit und Uni vernachlässigte und weswegen ich wohl einen für meine Zukunft wichtigen Job in den Sand gesetzt habe. Ich war bis zu diesem Zeitpunkt mit dem Auto nicht auffällig geworden

Wie hat Ihr Umfeld auf Ihr Verhalten reagiert? aktualisiert

-Meine Mutter war immer in Sorge und ich versprach ihr jeden Tag vorsichtig zu fahren, auch wenn das eine Minute später wieder vergessen war. Mein großer Bruder versuchte immer wieder mit Gesprächen an mich ranzukommen aber ich hatte damals kein Einsehen und blockte komplett ab. Andere Verwandte versuchten mich mit Schauergeschichten über Motorradunfälle davon abzubringen aber dabei schaltete ich immer auf Durchzug.

Meine Nicht-Motorrad Freunde versuchten anfangs oft Kontakt zu mir aufzunehmen aber ich sagte immer ab, da ich immer auf dem Motorrad war. Irgendwann hatten sie es auch aufgegeben und der Kontakt ist abgebrochen.
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gefährdung straßenverkehr, mpu, sonstige, straftat

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