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  #41  
Alt 02.06.2018, 17:40
walle1991 walle1991 ist offline
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Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
Weil ich Mod bin.
Könntest du dann eventuell auf meine pn antworten es muss dringend was gelöscht werden sodass ich es neu zensieren kann und erneut hochladen kann danke im vorraus
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  #42  
Alt 02.06.2018, 21:08
kapomick kapomick ist gerade online
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@Tezzko: du machst das schon alles richtig. Ich wollte dich lediglich darauf hinweisen, dass es wichtig ist, deinen Glauben möglichst konkret näher zu bringen, was ja gar nicht so leicht ist. Glaube ist nichts sichtbares. Wenn du mit Muskelbergen vor dem GA sitzt und ihm erklärst, dass du Bodybuilding machst, dann ist das durchaus nachvollziehbar. In deinem Fall ist es einfach gut, wenn du die "Früchte" deines Glaubens beschreibst. Das hast du in deinem letzten Post auch sehr gut konkretisiert. Ein Lebenswandel ist halt nicht allein aufgrund der Worte "ich glaube jetzt" erkennbar, das kann ja jeder sagen, sondern aufgrund einer erkennbar veränderten Lebensführung.
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  #43  
Alt 02.06.2018, 22:07
Tezzko Tezzko ist offline
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Zitat:
Zitat von kapomick Beitrag anzeigen
@Tezzko: du machst das schon alles richtig. Ich wollte dich lediglich darauf hinweisen, dass es wichtig ist, deinen Glauben möglichst konkret näher zu bringen, was ja gar nicht so leicht ist. Glaube ist nichts sichtbares. Wenn du mit Muskelbergen vor dem GA sitzt und ihm erklärst, dass du Bodybuilding machst, dann ist das durchaus nachvollziehbar. In deinem Fall ist es einfach gut, wenn du die "Früchte" deines Glaubens beschreibst. Das hast du in deinem letzten Post auch sehr gut konkretisiert. Ein Lebenswandel ist halt nicht allein aufgrund der Worte "ich glaube jetzt" erkennbar, das kann ja jeder sagen, sondern aufgrund einer erkennbar veränderten Lebensführung.
Okay, habe dein Post anfangs ein wenig anders aufgenommen xD
Aber habe ihn jetzt verstanden und auch mein VP hat davon gesprochen, dass lediglich von Saulus zu Paulus nicht reicht.

Ich werde nur von positiven Veränderungen durch den Glauben reden und schon bald in den FB einbauen.

Bis hierhin möchte ich mich schonmal, bei allen Beteiligten, herzlich bedanken.

Ihr seid eine große Unterstützung!
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  #44  
Alt 25.09.2018, 00:17
Tezzko Tezzko ist offline
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Da bin ich wieder und melde mich zu Wort.

Update:
Antrag wurde gestellt
MPU ist in ca. einem Monat (Zitteranfälle und Bammel xD)

Habe in der Zwischenzeit eine Probe MPU(Ex-Gutachter, nun in der Vorbereitung tätig) gemacht und kann allen womöglich misstrauischen Lesern hiermit bestätigen, dass der Fragebogen zu 70-80% (evtl. auch mehr) genauso abgefragt wird.

Hier und da in abgewandelter Form, aber im Prinzip dasselbe in grün.
Hinzu kommt natürlich, dass individuell in der Geschichte rumgestochert wird.

Habe bis dahin noch eine Sitzung beim VP, dem ich meine Zusammenfassung präsentieren werde.

Ich bitte euch meine Story durchzulesen. Diese ist an manchen Stellen evtl. nicht chronologisch. Ich hab alles intuitiv geschrieben. Bitte um Kritik und ggf. direkter Korrektur.

Ich werde die Tage noch ein aktuellen Bogen hochladen.

Nach erfolgreicher MPU(Seele wieder beruhigt), werde ich mich hinsetzen und meine gesamte Erfahrung dokumentieren/hochladen. (VP, Drogenberatung, Probe MPU, Screenings, Preise, Forum, hilfreiche Unterlagen usw.)
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  #45  
Alt 25.09.2018, 00:25
Tezzko Tezzko ist offline
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Ich bin XXX, 20 Jahre jung.
Im Laufe meiner Kindheit haben sich meine Eltern sehr oft gestritten und letztendlich, als ich ca. 10 Jahre alt war, getrennt. Die Trennung war kurz nachdem in meinen Heimatort, meine Großeltern, Verwandte und meine Freunde verlassen habe und nach XXX gezogen bin.
Das war ein sehr großes Problem für mich, womit ich nicht umzugehen wusste. Ich habe den Streit meiner Eltern immer mitbekommen und habe meine Gefühle, wie Wut und Enttäuschung die dadurch entstanden sind, jahrelang in mich reingefressen. Die letztendliche Trennung habe ich auch nicht verkraftet und auch nicht wahr haben wollen. Zudem war ich in einer neuen Stadt, ohne Freunde und Bezugspersonen außer meiner Mutter. Meine Mutter ist russischer Herkunft und konnte zu dem Zeitpunkt sehr gebrochen Deutsch. Das hat dazu geführt, dass sie keinerlei soziale Kontakte gepflegt hat und ständig nur mit Arbeit beschäftigt war. So war ich als Kind quasi auf mich alleine gestellt, da mein Vater nur sehr selten Zeit fand, um sich mit mir zu treffen und selbst da hat er mir meistens nur Geld gegeben.

Meine Mutter hat mein Leben bestimmt und mir Erwartungen genannt, dass ich lernen muss, damit ich studieren muss und später besser Leben kann als sie. Sie kommt aus dem russischen Kommunismus und hat mir eben diese Werte vermittelt. Ich sollte also das werden, was sie und mein Vater nicht geschafft haben. Zugleich war ich auch der einzige Mann im Haus und sollte nicht so elendig werden, wie mein Vater, der nichts erreicht hat und auf Sozialhilfe lebt.

Das alles war für mich eine totale Überforderung und solange ich gut in der Schule war, durfte ich zuhause online Spiele spielen. Das entwickelte sich dazu, dass auch ich keinerlei sozialer Kontakte gepflegt habe und die online Welt für mich entdeckt habe. Dort konnte ich zeitweise der Realität und dem ganzen Druck, der von meiner Mutter gesetzt wurde, entfliehen.
Das Pensum an Spielzeit hat sich immer mehr erhöht, bis meine Noten angefangen haben sich zu verschlechtern und ich viel Stress zuhause bekam. Dadurch stieg die Wut in mir noch mehr an. Ich habe mich quasi, wie ein Sklave gefühlt, der solange seine erbrachten Leistungen stimmen nicht belangt wird.

Das Spielen wollte ich nicht mehr sein lassen, da es für mich ein Ausgleich zu meinem restlichen Leben war. Also versuchte ich gerade so an die 3-2er Noten zu kommen. Am 12.10.2013 bin ich eine Beziehung mit einer Mitschülerin eingegangen, die sehr kindisch war aber wir haben uns gut verstanden und des Öfteren gemeinsam Videospiele gespielt. Sie war u.a. meine Lebensbegleiterin, da meine Mutter ständig nur am arbeiten war.
Ich kam gerade so durch die Schulzeit und habe danach ein Praktikum angefangen.
Im Laufe des Praktikums traf ich auf dem Heimweg einen alten Schulkameraden, mit dem ich mich unterhalten habe und wir aus dem Gespräch heraus bemerkten, dass wir dasselbe Videospiel spielen. Anschließend lud er mich zu sich nach Hause ein, um gemeinsam zu spielen und ein wenig Zeit zu verbringen. Das bejahte ich und fuhr am darauffolgenden Wochenende zu ihm. Dort zockten wir zusammen und im Laufe des Abends fragte er mich ob ich schonmal gekifft hätte. Ich verneinte die Aussage und fragte warum er mich das fragt. Er antwortete, weil er sich jetzt einen Joint drehen will und fragte mich, ob ich mitrauchen möchte.
Ich überlegte und da ich kein Außenseiter sein wollte, es etwas neues und zu der Zeit cooles war, (da ich den Jungen als cool empfunden habe) bejahte ich und wir rauchten zusammen einen Joint.

Aus dem Rausch heraus ergaben sich lustige Momente und Gespräche und wir wurden enger befreundet, quasi ein kollektives Rauscherlebnis. Mir kam es zu der Zeit zumindest so vor, als wären wir gut befreundet. Endlich war ich auch cool und angesagt und wir trafen uns regelmäßig am Wochenende zum Zocken und rauchten zusammen einen Joint über den Abend verteilt.
Das Kiffen gab mir ein Gefühl von Zugehörigkeit und vertiefte die Wahrnehmung von Musik und Videospielen. Es hat sich angefühlt, als wäre man in dem Spiel drin. Ich bemerkte einen Art Tunnelblick, in dem ich alles um mich herum abschaltete und nur noch den Bildschirm sah.
Außerdem habe ich bemerkt, dass es öfters zu Fresskicks kam und wir sehr viel gegessen haben und ich dadurch nach und nach zugenommen habe.
Ab und an waren wir auch zu mehreren Leuten beim Freund am Zocken. Ich bekam Zusprüche, wie gut ich doch Zocken könne und das machte mich irgendwo stolz ein Prestige erreicht zu haben, wo mir Leute Respekt zollen bzw. mich dadurch cool finden. Das Kiffen verbesserte sogar zeitweise meine Leistungen, wegen dem o.g. Tunnelblick und dem daraus entstehenden Fokus.
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  #46  
Alt 25.09.2018, 00:26
Tezzko Tezzko ist offline
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Dadurch, dass ich mehr Zeit mit diesem Freund verbracht habe und weniger Zeit für meine Freundin hatte, musste ich diese oft versetzen und vor allem meinen Konsum gegenüber anderen Leuten verheimlichen. Ich wusste, dass meine Eltern und meine Freundin negativ gegenüber Cannabis eingestellt sind und deshalb behielt ich diese Sache für mich.

Das ging dann ca. 7 Monate bis zum 20. Januar 2018 so weiter, dass ich mich am Wochenende mit dem Kifferfreund getroffen habe. (Freitags oder Samstags - sprich 1x die Woche)
Am 20.01.18 traf ich meine Freundin wartend auf mich kurz vor meiner Haustür. Sie bemerkte, dass ich unter Cannabis Einfluss war und machte nach einer Ansage mit mir Schluss.
Sie war enttäuscht, dass ich nach ca. 4,5 Jahren, so mit ihr umging und den Konsum verheimlicht habe. Sie könne mir nicht mehr vertrauen und beendete die Beziehung.
Das war ein tiefer Schlag für mich, da sie eine wichtige Stütze für mich war. Außerdem habe ich mich nicht mehr geliebt gefühlt und mich geärgert, dass ich einen wichtigen Menschen verloren und mit meinem Verhalten sehr enttäuscht habe.
Ich wusste nicht mit der Trennung umzugehen und wollte die Trennung und meine Gefühle mithilfe von Cannabis verdrängen/vergessen.
Zu der Zeit hatte ich keinen Job und traf mich die darauffolgende Woche täglich mit meinem Kifferfreund, als er von der Spätschicht kam. Ich konnte mit ihm zusammen konsumieren und über die Trennung sprechen. Außerdem brachte er mich auf andere Gedanken und so konnte ich die Trennung in den Hintergrund rücken.

Am Donnerstag, den 25.08.18 traf ich mich auch mit ihm. Wir zockten und konsumierten jeweils einen Joint, von ca. 23 Uhr bis 01:30 Uhr. Um ca. 03:30 Uhr entschied ich mich nach Hause zu fahren, wo mich nach ca. 2km die Polizei im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle kontrollierte und sowohl leichten Cannabis Geruch als auch gerötete Augen und verzögerte Pupillenreaktionen feststellte. Ich wurde sehr nervös und hatte Angst vor den Folgen.

Als der Drogenschnelltest positiv ausfiel nahmen sie mich mit auf die Wache. Im Polizeiauto habe ich gesessen und mich geschämt und innerlich mit mir selbst geschimpft. Warum ich es so weit habe kommen lassen und habe mir ausgemalt, was doch alles schlimmeres hätte passieren können. Das war ein Schlüsselmoment in meinem Leben, wo mir quasi die Augen geöffnet wurden. Auch die Polizei hat auf mich eingeredet hat, dass ich das sein lassen soll und keine weiteren Straftaten begehen soll.

Zu dem Zeitpunkt war mir klar, dass ich das Kiffen mir, meiner Gesundheit und meiner Mitmenschen halber beenden muss. Ich hätte während der berauschten Fahrten Unfälle und schlimmstenfalls Todesfälle verursachen können.

So stoppte ich auch am selben Tag meinen Konsum und erklärte dies meinem Freund, der mich dafür eher belächelte und sagte: „Ach komm du Weichei, hab dich mal nicht so“. Ich wiederholte, dass wir gerne weiterhin zocken können, nur dass ich eben nicht mehr konsumieren werde.

Diese Freundschaft löste sich innerhalb kürzester Zeit auf, da er mich sofort versetze und durch andere Kiffer ersetzte. Dann wurde mir klar, dass diese Freundschaft nie echt war und uns nur das Kiffen verbunden hatte. So war auch für mich klar, dass ich mit Kiffern nichts mehr zu tun haben möchte und ich mich nun alleine der Realität, meinen Problemen und Gefühlen stellen muss.

Ersten Rat suchte ich bei meiner Mutter. In diesem Gespräch gab ich meinen Konsum zu und berichtete ihr von der Polizeikontrolle. Sie war völlig entsetzt und schreite mich an.
Nach ein paar Tagen, hat sie sich dennoch dazu entschlossen mir zu helfen und suchte zusammen mit mir nach psychologischer Hilfe. Auch mein Vater erfuhr irgendwann von dem Geschehen. Mitte Februar 2018 begann ich eine Verkehrstherapie bei XXX.

Sowohl meine Eltern als auch der VP halfen mir meine Beweggründe für den Konsum zu ermitteln und offen über meine Vergangenheit und Probleme zu sprechen. Aus dem Verlauf der Therapie wurden mir viele Dinge klar, die ich zuhause auch ansprach. Zum Beispiel, dass ich unbewusst nach dem Kommando meiner Eltern lebte und irgendwann anfing die Werte/Vorstellungen und Anforderungen, die an mich gestellt wurden, für mich selbst zu übernehmen und fing an danach zu leben und zu streben.
Dass die Videospiele meine Realitätsflucht waren und Cannabis diese Realitätsflucht noch verstärkte. Dass ich nicht mit meinen Gefühlen umgehen konnte, diese in mich reingefressen habe und diese auch mit anderen Leuten nicht besprach, weil ich das für unangenehm und komisch empfand und gerade deshalb die Realitätsflucht stattfand.
Meine Eltern fingen auch an zu reflektieren und zu verstehen, was alles schief gelaufen ist und arbeiteten an der Beziehung zu mir. Sie versuchten mich anderweitig zu beschäftigen und eine engere Beziehung zu mir aufzubauen. Anfangs traf ich mich mit Mutter oder Vater zum Kinobesuch oder Spieleabend, wie z.B. Bowling. Im Laufe der Zeit ergaben sich sogar gemeinsame Abende mit beiden Elternteilen. So versöhnten sich quasi meine Eltern auch ein wenig und konnten immerhin die Abende an einem Tisch ohne Streit verbringen.
Die gemeinsame Zeit schweißte uns letztendlich mehr zusammen und jetzt treffen wir uns gemeinsam ca. ein Mal im Monat.
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  #47  
Alt 25.09.2018, 00:27
Tezzko Tezzko ist offline
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Zu Anfang März habe ich eine neue Arbeitsstelle gefunden, wo ich mich beweisen musste und mich bis zum Ende hin auch bewiesen habe. Der Arbeitgeber war sehr zufrieden mit meiner Leistung und stellte mir ein hervorragendes Arbeitszeugnis aus. (soll ich das dem Gutachter vorlegen?)

Außerdem habe ich zum christlichen Glauben gefunden. Ich bin nun Teil einer freievangelischen Gemeinde in XXX und unterstütze diese im Technik-Team. Wir sehen uns als Glaubensgeschwister und es haben sich mittlerweile bereits echte Freundschaften entwickelt. Mir wurde geholfen mit meinen Problemen umzugehen und diese auch offen anzusprechen. So konnte ich auch auswärts des Psychologen und meiner Eltern mit jemandem in meinem Alter über meine Probleme sprechen. Ich habe von Anfang an meinen ehemaligen Konsum offen gelegt und es wurde sich um mich gekümmert, sodass es nicht mehr dazu kommt. Wir unternehmen viel miteinander, wie zum Beispiel die Erkundung anderer Städte, Fußballtraining oder auch simple Spaziergänge an schönen Orten. Das alleine lenkte mich schon sehr stark vom Konsum ab und es beruhigte mich auch, dass ich immer eine Adresse habe, um eventuelles verlangen nach Cannabis zu besprechen und die Gründe dafür zu erforschen.

Zusammen mit einem Freund aus dem Technik Team entwickeln und pflegen wir die Homepage der Gemeinde und lernen so gemeinsam für unser Informatik Studium dazu. Wir lernen auch Mathe zusammen und unterstützten und motivieren uns gegenseitig, um in Regelstudienzeit durch das Studium zu kommen.

Die Glaubensgeschwister und ich haben ein kleines Projekt ins Leben gerufen: „Eine Tüte Gutes“
Wir sammeln Spenden bzw. investieren unser eigenes Geld in Lebensmittel und Kleidung. Danach gehen wir raus auf die Straßen Kölns und verteilen jedem Obdachlosen ein wenig aus der Tüte.
Bei Interesse erzählen wir den Menschen auch von Gott und von der Liebe, die er in uns entfacht hat. Außerdem engagiere ich mich auch, fernab von meiner Gemeinde, in sozialen Netzwerken, wie Instagram. Dort bauen wir gemeinsam eine christliche Community auf, die sich gegenseitig unterstützt und motiviert.

Seitdem ich aufgehört habe zu konsumieren und angefangen habe zu glauben, habe ich viele innere Konflikte lösen und positive Wirkungen feststellen können:
Ich fühle mich akzeptiert, so wie ich bin und muss mich nicht mehr verstellen, um zu hoffen, dass ich zu einer Gruppe passe und dort dann angesehen werde.

Ich muss und will nie wieder jemandem etwas verheimlichen und dadurch auch Leute enttäuschen.

Ich fühle mich mehr geliebt als je zuvor (Denn so hat Gott die Welt geliebt) und möchte diese Liebe auch zurückgeben (Liebe deinen Nächsten)

Ich achte darauf, wie ich rede (hüte deine Zunge), was ich esse(nicht überfressen), auf meine Gesundheit, höre beim Training auf meinen Körper und kann während des Bibelstudiums neue positive Erkenntnisse für mein Leben gewinnen.



z.B Psalm 18; "Mit dir erstürme ich Wälle, mit meinem Gott überspringe ich Mauern.“
Das ist ein Vers, der mich derzeit motiviert immer wieder Mut zu fassen und Hürden zu überwinden. Jeder Mensch hat Tiefphasen im Leben, aber man muss wissen, dass danach auch wieder gute Zeiten folgen. Es ist quasi wie ein Licht am Horizont. (den Vers und die Interpretation habe ich von kapomick übernommen, weil er echt wie Faust aufs Auge passt)

Bedürfnis auf meinen Körper zu achten, den Tempel Gottes = gesündere und bewusstere Ernährung, keine schädlichen Dinge machen(z.B. Konsum) und regelmäßig Sport, um mich fit und gesund zu halten. Außerdem kann ich mich beim Sport auspowern und Stress abbauen.

Ein erhöhte Sinnes und Selbstwahrnehmung festgestellt, was ich als sehr positiv empfinde. (durch das Bibelstudium)

Das alles hat mich selbstsicherer und selbstbewusster gemacht, was ich damals nicht war.

Seit September bin ich eingeschriebener und motivierter Student, der versucht sein Studium in Regelzeit zu bestehen. Dadurch ergeben sich Bekanntschaften/Freundschaften, die am selben festhalten, wie ich. Wir haben eine Lerngruppe gebildet und sind u.a. im Motor Sport Verein der Hochschule vertreten, welcher die Hochschule in einem Autobau Projekt in der Softwareentwicklung unterstützt.

Mein Ziel ist es nun ein drogenfreies Leben zu führen und mich auf das Wesentliche und vor allem Reale im Leben zu fokussieren und das weiterhin positiv zu entwickeln. Ich möchte mein Studium, so schnell es geht erfolgreich abschließen und ein Unternehmen gründen.
Damals war ich quasi der Pro im virtuellen Bereich des Lebens. Das hat mir aber rückblickend keinerlei, im echten Leben verwertbare, Erfolge gebracht und sogar geschadet. Nach meinen Erfolgen im realen Leben in diesem Jahr, geht es mir so gut wie noch nie. Ich kriege Zusprüche, für echte Leistungen und kann andere Menschen in vielen Hinsichten unterstützen.
Um stets an meine Zielen festzuhalten und täglich vor Augen zu führen, habe ich mir ein Vision Board gemacht. Dieses bildet meine Ziele visuell ab und ich weiß, dass ich diese mit viel Fleiß und Ehrgeiz erreichen werde.
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  #48  
Alt 11.10.2018, 13:13
Tezzko Tezzko ist offline
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Sind noch ca. 3 Wochen bis zum Stichtag.

Könnte jemand irgendetwas zu meiner Zusammenfassung sagen?

Würden nämlich dann gerne den Bogen ggf. noch anpassen, bevor ich ihn reinstelle.



Liebe Grüße

Tezzko
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  #49  
Alt 28.10.2018, 19:29
Tezzko Tezzko ist offline
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2 Tage sind es noch

Wenn noch jemand drüber schaut, wäre es ganz praktisch, ansonsten trag ich das genauso vor :-)

Melde mich danach
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  #50  
Alt 28.10.2018, 22:16
Maddox Maddox ist offline
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Hey, viel Glück in zwei tagen
ich bin kein Profi sollte eigentlich nichts sagen,
tue es aber trotzdem

der Satz in dem du schreibst, das das Kiffen dich beim Zocken besser gemacht hat wegen dem Tunnelblick, der klingt so verherrlichend gegenüber dem kiffen.

Lies ihn nochmal, vielleicht merkst du was ich dabei gedacht habe.
Letzten Endes macht uns das kiffen in nichts besser glaube ich.

aber vielleicht sieht das ein Profi ja anders
Liebe Grüße
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aufarbeitung, cannabis, hilfe mpu, mpu, thc

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