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  #21  
Alt 12.08.2018, 22:03
HipperKrat HipperKrat ist offline
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Was ist passiert?
Vorgeschichte:

Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?
In der Grundschule. Damals hieß es, ein Mitschüler käme nicht mehr zur

Wann haben Sie das erste Mal konsumiert?
April 2014 auf der Geburstagsfeier einer Freundin, für die ich damals viel empfand.

Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Wie lange habt Ihr was in welcher Menge genommen?)
2004: Erstes mal gekifft. Dann nur noch etwa 4 mal auf Parties, um Menschen etwas zu beweisen.
2006-Mai 2007: Mit Umzug nach Berlin und eigener Wohnung Beginn von vermehrten Cannabis-Konsum, zuerst nur etwa 1x/Monat
2007: Nach Ende Zivildienst zunehmend mehr Cannabis-Konsum, auf Wochenenden beschränkt, zunehmend mehr
2008- 09/2010: In dieser Zeit Verlagerung Konsum auch in Wochentage, Regel des “nur am WE kiffen” ganz aufgehoben.
09/2010-03/2011: Kein Konsum, da in Istanbul, außer zwei Tage bei Berlin Aufenthalt während Weihnachten
03/2011 - 08/2013: etwas weniger Konsum als vor Istanbul, trotzdem ca. 2-3x/Woche. In Lernphasen und beruflichem Stress kein Konsum.
08/2013 - 12/2013: Kein Konsum aufgrund einer Affäre, die keinen Cannabiskonsum von mir wollte
01/2014 - Ende 2015: Wieder etwa 2-3 x/Woche Konsum, allerdings mit zunehmenden Problemen (soziale Rückzug) beim Kiffen
Seit Beginn 2016: Abstinenz


Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
Nein, da mir bei Mischkonsum von THC und Alkohol unmittelbar schlecht wird, sich alles “wie auf dem Karussel” sich zu drehen beginnt und ich dann auch mehrfach Erbrechen muss.

Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
Als jugendlicher an den Wochenenden starker Konsum 1-2x/Woche auf die Wochenende beschränkt, später wenig Alkohol (sondern viel Cannabis, da beides Zusammen bei mir nicht zusammen “ging”). Seit Abstinenz kaum bis garkein Alkohol, nur zu besonderen Anlässen (Silvester, Feiern, Restaurant - nie mehr als 1 Glas Sekt oder Wein, sonst Übelkeit/starkes Sodbrennen). Zusätzlich leide ich unter einem sehr empfindlichen Magen und nehme regelmäßig Magensäureblocker, für das körperliche Wohlbefinden ist Alkohol da absolut kontraproduktiv.

Sonstige Suchtmitteleinnahme?
Tabak in den Joints (jetzt nicht mehr)
Kaffee (seit Magenproblemen wenig)

Haben Sie bei sich negative Folgen festgestellt?
Lange Zeit habe ich die negativen Folgen mir nicht bewusst gemacht / sie auf andere Umstände geschoben: Antriebslosigkeit im Studium. Rückblickend lässt sich sogar erkennen, dass ich vermutlich auch konsumiert habe, weil ich negative Folgen des Konsums hatte (Teufelskreis) - wenn mir Ausgehen und Aktivitäten mal wieder “zuviel” waren, habe ich einfach mit Bekannten zuhause rumgehangen und gekifft.
Nach langer Zeit des Konsums und einigen Gesprächen mit alten Freunden habe ich jedoch bemerkt, dass ich mich in Gruppen bekifft sehr introvertiert und gehemmt gezeigt habe und garnicht so extrovertiert wie früher war, mich also sozial zurückgezogen habe. Das ist mir allerdings erst endgültig deutlich geworden, als ich nach einer krankheitsbedingten Rauchpause nicht direkt wieder anfangen wollte und mich somit auch viel besser in Gruppen bewegen konnte. In diesem Prozess habe ich dann immer mehr realisiert, wie sehr sich die Droge in mein Leben geschlichen hatte, wie sehr ich meinen Alltag und Freundeskreis danach strukturiere habe. Mit dem Ende des Kiffens habe ich aber auch den Kontakt zu einigen alten Freunden verloren, da sich diese Kontakte hauptsächlich über den Konsum von Cannabis definierten.

Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
Ja, zuerst, weil ich die negativen Folgen verdrängt habe, also garnicht realisiert habe, was für Muster sich bei mir einschleichen. Als diese mir zunehmend bewusst wurden, habe ich mich auch schlecht beim Konsum gefühlt. Dann habe ich mich nach einer Woche krankheitsbedinger Rauchpause dazu entschlossen, nicht wieder anzufangen und wurde damit auch mit weniger werdenden negativen Folgen “belohnt.”


Auffälligkeit:

Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?
  • THC+Metabolite i.S. : 3.7 ng/ml
  • THC-Carbonsäure i.S. : 100.0 ng/ml
  • Hydroxy-THC i.S. : 1.4 ng/ml



Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
An 6 von 7 Tagen

Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?
2 eigene Joints am Lagerfeuer eines Freundes gebaut und rumgehen lassen, bei 2 weiteren Joints mitgeraucht, also 4 Joints.

Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
Beisammensein mit Freunden (Gruppe von Freunden zu Besuch bei mir und zwei Kumpels in Ostfriesland), alleine hätte ich wohl nicht gekifft. Allerdings war dieses Zusammensein nicht “besonders” und ich habe oft in Geselligkeit konsumiert.

Wie sind Sie auffällig geworden?
Ich bin nachts mit dem Auto meiner Mutter nach Hause gefahren, da sie es am nächsten morgen brauchte. Da kein Nummernschild hinten angebracht war (scheinbar abgefallen), haben mich zwei Polizeibeamte angehalten und kontrolliert, dabei Cannabis bei mir gefunden und eine Urinprobe durchgeführt.

Nur für die, die im Straßenverkehr ermittelt wurden(auch Parkplatz):
Was war der Zweck der Fahrt?
Das Auto meiner Mutter zurück von Freunden nach Hause zu fahren
Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?
15 km bis nach Hause, bei etwa 13 km zurück gelegtem Weg bin ich angehalten worden.

Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluß im Straßenverkehr unterwegs?
Da ich regelmäßig gekifft habe, vermutlich jede Autofahrt, da ich nicht ausschließen kann, dass das THC schon vollständig abgebaut war, wenn ich wieder in ein Auto gestiegen bin. Ich bin relativ selten Auto gefahren (meistens in Ostfriesland, in Berlin wohl nur etwa 10-15 mal mit fremden geliehenen Autos, zuhause bei ca. 15 Besuchen und durchschnittlich ca. 4 Fahrten/Besuch wohl etwas mehr als 75 Fahrten).

Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
Ich habe diesen Konflikt nicht gelöst, sondern bin sobald ich keinen unmittelbar spürbaren Rausch mehr gefühlt habe auch Auto gefahren, da ich dies damals noch so für mich rechtfertigen konnte. Mittlerweile sehe ich das anders, nur weil ich den Rausch nicht spüre, bedeutet dies nicht, dass ich nicht mehr unter Einfluss von Cannabis stehe.

Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?
Es ist verboten unter Cannabis-Einfluss zu fahren, weil sich die Konzentration vermindert, die Blendempfindlichkeit zunimmt und das Reaktionsvermögen schlechter wird. Dies ist eine Gefährdung für mich und andere!

Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluß?
Das lässt sich bei THC schwer abschätzen, mindestens würde ich von 72h ausgehen. Es kann jedoch durchaus länger dauern und zu Flashbacks kommen, da THC fettlöslich ist und nicht linear aus meinem System ausgeschieden werden kann.
Tatsächlich würde ich aber sogar sagen, dass der Einfluss weit über die physischen Folgen hinaus geht, da sich die psychischen Folgen weitaus länger ziehen müssen. Strukturierung des sozialen Umfelds und des Alltags wirken weit länger nach als die reine Verminderung der Verkehrstauglichkeit.

Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
Ein solcher Konsum kann Psychosen zu Tage fördern, eine Suchterkrankung erzeugen (oder darstellen) und Kurzzeitgedächtnis sowie Konzentrations- und Reaktionsvermögen langfristig schädigen. Außerdem hat Cannabis eine Reihe von weiteren psychischen Folgen, wie z.B. sozialer Rückzug und Verstärkung von Symptomen aus dem Angst-Formenkreis (Depression, Panikattacken).
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  #22  
Alt 12.08.2018, 22:04
HipperKrat HipperKrat ist offline
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Beitrag Fragebogen Teil 2

Warum ist es passiert?
Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
Ich denke die Gründe haben sich im Laufe meiner Cannabis-Karriere verschoben. Zuerst wollte ich nur “dazu gehören” und vielleicht auch irgendwie “cool” sein. Später wurde der Konsum Bestandteil von einigen sozialen Gruppen, in denen ich verkehrte, und gehörte somit “immer dazu”.
In der Nachbetrachtung habe ich auch Cannabis konsumiert, um persönliche Probleme zu verdrängen. Diese wurden in meinen Kiffer-Freundeskreisen nicht wirklich thematisiert und somit habe ich es als angenehm empfunden, wenn diese Probleme nicht besprochen wurden. Mittlerweile ist mir jedoch auch durch meine Nicht-kiffenden Freunde klar geworden, dass es noch viel besser tut, mit seinen Freunden über Probleme zu sprechen, statt sie auszuschweigen.

Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?
Mein eines Umfeld (auch Konsumenten) hat sich eher über meine gelegentlichen Konsumpausen gewundert und mich auch zum Konsum ermuntert. Meinen nichtkonsumierenden Bekannten habe ich den Konsum größtenteils verheimlicht (z.B. Kommilitonen), einige enge Freunde habe ich während des Konsums alles erzählt. Diese haben mich auch in den Gesprächen über meinen sozialen Rückzug darin bestärkt, mit dem Konsum aufzuhören und mir geholfen zu verstehen, dass dies mit dem Konsum von Cannabis zu tun hat.
Meine Mutter wusste, dass ich schonmal Cannabis rauche, aber nicht über den Umfang. Sie war immer dagegen, hat das Thema, ähnlich wie meine Geschwister, aber nie besonders thematisiert.

Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?
Ja, lange Phasen, in denen ich mit meinen Kiffer-Freunden zusammen war. Speziell drei Urlaube, in denen wir sehr viel konsumiert haben. Danach habe ich selbst meist eine kurze Konsumpause von 2-3 Wochen eingehalten, dann aber bei sozialen Gelegenheiten wieder angefangen.

Haben Sie vor der Auffälligkeit jemand um Hilfe gebeten, um den Drogenkonsum zu beenden?
(Warum, wann, wer, mit welchem Erfolg?)
Nein.

Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?
Davon ist mir nichts bekannt, auf persönliche Nachfrage haben dies meine engen Familienmitglieder alle verneint.

Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Wann?
Wie oben beschrieben bei drei Urlauben:
Sommer 2007, Sommer 2008, Sommer 2010; danach haben wir diese Art der Kifferurlaube nicht mehr gemacht.

Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?
In meiner Freiteit mit Nicht-Konsumenten habe ich mich entweder nicht wirklich vertraut gefühlt, über Probleme zu sprechen. Gut ging es mir eher mit den wenigen engen Freunden, denen ich mich anvertrauen konnte und die nicht kiffen - denn nur mit denen habe ich wirklich über meine persönlichen Probleme sprechen und diese auch bearbeiten können. Danach ging es mir immer besser.
Mein Kiffer-Freundeskreis hat nicht wirklich über persönliche Probleme geredet.

Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
Ja, da ich regelmäßig konsumiert habe bestand die Gefahr einer Abhängigkeit. Schließlich habe ich bei mir selbst auch negative Folgen (anti-soziales Verhalten) festgestellt, was auch dazu führte, dass ich den Konsum immer wieder temporär eingestellt habe. Die Unvereinbartkeit eines permanenten Konsums mit meinem Studium und Arbeitsalltag, meine Familie und meine nicht kiffenden Freunde sehe ich als Hauptgründe, nicht in eine Abhängigkeit geraten zu sein.

Waren sie Drogenabhängig?
Nein, darüber habe ich viel nachgedacht und im Rahmen meines Studiums mich dann auch nochmal mit den ICD-10 Kriterien für Sucht auseinandergesetzt. Ich habe nicht alleine gekifft und auch lange Phasen problemlos ohne Konsum verbracht (besonders zu arbeitsintensiven Zeiten, dabei kein Verlangen nach Kiffen). Außerdem hatte ich keine Probleme physischer oder psychischer Art den Konsum von Cannabis einzustellen, nicht zu beginnen (z.B. in Nicht-Kiffer-Freundeskreisen habe ich nicht gekifft) und auch keine Entzugssymptome oder Kontrollprobleme. Auch habe ich nach Beendigung des Konsums kein Verlangen gespürt, nochmal zu kiffen.

Wieso passiert das nicht wieder?

Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?
Ja, ich am besten hätte ich garnicht erst anfangen sollen und mich mehr damit auseinander setzen, wie Drogen auf den Menschen wirken. Auch nach dem ersten “Probieren” hätte ich erkennen können, dass sich bestimmte Freundeskreise, die ich damals als “cool” empfand, hauptsächlich über den Konsum von Drogen definierten. Meine nicht-konsumierenden Freunde sind mir jetzt auch immer noch wichtig und waren mir auch damals schon gute Freunde. Das schien mir damals aber wohl nicht “genug”.

Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
Ich habe zunehmend bemerkt, dass mich Kiffen in einen sozialen Rückzug drängt. Als ich dann länger abstinent war, habe ich das ganze noch viel mehr reflektiert und dabei gemerkt, dass es mir ohne Kiffen nicht nur sozial sondern auch insgesamt besser geht, da ich das Gefühl habe, viel besser über Probleme nachdenken zu können.

Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)
Dies war eigentlich kein dramatischer Knackpunkt: ich hatte einen grippalen Infekt und konnte deswegen nicht “kiffen”, danach habe ich noch etwas länger nicht gekifft und dabei bemerkt, wie viel leichter ich mich wieder in Gruppen bewegen konnte. Auch habe ich das Gefühl des Rausches in dieser Zeit zunehmend unangenehm empfunden, es stellte sich Gedankenrasen und starke Unkonzentriertheit ohne positive Rauscheffekte ein. Das hat mich zusätzlich darin bestärkt, es ganz sein zu lassen.

Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in betracht?
Kiffen führt zu sozialem Rückzug bei mir und ich . Außerdem verspüre ich mittlerweile garkein Verlangen mehr danach, auch wenn ich z.B. an den Orten bin, mit denen ich mit meinen früheren Kiffer-Freunden häufiger konsumiert habe. Das Gefühl des Cannabisrausches hat sich ins negative gekehrt, aber auch mit dem Ausblick auf das “alte Rauschgefühl” sehe ich keinen Mehrgewinn für mich, ich bin glücklicher ohne Konsum. Da macht “mal ein Joint” überhaupt kein Sinn, das wäre wie “mal wieder unglücklich” sein, und wer weiß - am Ende besteht immer die Gefahr auch in alte Muster abzurutschen.

Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
Durchweg positiv. Obwohl die Erkenntnis, das ich einige Freunde nur wegen des Kiffens hatte, doch ein wenig wehtat. Allerdings bin ich darüber mittlerweile auch froh, denn

Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
Zwei Freunde und eine Freundin waren sehr hilfreich. Meine Familie nur indirekt, da ich mich nach dem Ende des Kiffens wieder mehr Zeit mit ihnen verbracht habe und ich das auch genießen konnte.

Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
Ein Teil hat es in Unkenntnis meines Konsums garnicht mitbekommen (Arbeit, Studium), meine Mutter ist sehr froh und natürlich auch meine engeren Nicht-Kiffer Freunde.
Meine Kifferfreunde haben sich bis auf einen Freund, der etwas nach mir aufgehört hat zu kiffen, ziemlich von mir zurückgezogen - oder ich mich von ihnen. Wir haben nur noch sehr oberflächlichen Kontakt wenn wir uns sehen, aber es gibt keine Feindseligkeiten. Diese Freundschaften haben sich mit Konsumende “verlaufen”.

Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
Ja, nach der Auffälligkeit noch sehr lange. Aber der Kontakt zu Drogenbekannten ist mit Beginn der Abstinenz merklich weniger geworden, d.h. ich treffe diese meist eher zufällig und wir verabreden uns garnicht mehr.

Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?
Ja, s.o. Mit Beginn meiner Abstinenz haben sie es auch respektiert, dass ich nicht kiffen möchte, obwohl sie mich nicht unbedingt unterstützt haben (immer wieder Joints angeboten). Dann hat sich der Kontakt aber sehr schnell verlaufen.

Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?
Ich lebe abstinent, d.h. ich werde überhaupt kein Cannabis mehr konsumieren. Außerdem werde ich weiterhin kritisch gegenüber Cannabiskonsumenten bleiben, da ich glaube, dass sich deren Persönlichkeit speziell deren soziales Umfeld durch die Droge beeinflusst und ich mich lieber mit Menschen die nicht unter dem Einfluss von Cannabis stehen, umgebe.

Haben Sie zu Hause Cannabis?
Nein.

Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?
Ich werde auch weiterhin abstinent leben, d.h. kein Cannabis konsumieren.

Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
Für mich ist klar, dass ich keinen Joint mehr rauchen möchte. Jeder Konsum von Cannabis wäre für mich der Beginn eines Rückfalls. Dafür sehe ich aber keinen Anlass, da ich keinen Cannabisrausch mehr erleben möchte.

Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
Er beschränkt sich derzeit auf geringen Konsum - als ich nach meinem Staatsexamen 2 Gläser Sekt und 1 Liter Bier getrunken habe, habe ich das betrunkene Gefühl danach als unangenehm wahrgenommen und habe seitdem auch nicht mehr getrunken. Ich trinke zu besonderen Anlässen und dann nicht viel, explizit nicht jedes Wochenende, wie viele Menschen das tun.
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  #23  
Alt 13.08.2018, 21:38
HipperKrat HipperKrat ist offline
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Ich weiß, das ist alles etwas kurzfristig (einen anderen Termin gab es auf absehbare Zeit nicht), aber hat vielleicht noch jemand ein Anmerkung oder ähnliches für mich übrig?
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  #24  
Alt 13.08.2018, 22:32
btm-mpu btm-mpu ist offline
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Registriert seit: 02.08.2018
Beiträge: 27
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Die Probleme die du in deinen Motiven zum Konsum ansprichst solltest du erläutern. Detailliert erläutern.
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  #25  
Alt 07.09.2018, 14:49
HipperKrat HipperKrat ist offline
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Registriert seit: 04.10.2016
Beiträge: 13
Ausrufezeichen

Hey Leute,
ich habe die MPU bestanden und gerade das Gutachten erhalten, juchu!
Vielen Dank an dieser Stelle für die viele Hilfe in diesem Forum.

Ich wollte jetzt nochmal fragen, wie die nächsten Schritte sind:
1.) gehe ich mit dem Gutachten persönlich zur Führerscheinstelle oder schicke ich denen das per Post?
2.) weiß jemand, wie die gängigen Regelungen in Berlin bzgl. einer erneuten Fahrprüfung sind? Ich habe gerade gelesen, dass ich dadurch, dass ich schon so lange kein Fahrzeug mehr geführt habe, evlt. nochmal eine Prüfung machen muss (aaah), allerdings gibt es dazu unterschiedliche Auffassungen in Netz. Weiß jemand mehr? (wie gesagt: letzte Fahrt 2009)
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  #26  
Alt 07.09.2018, 15:00
kapomick kapomick ist gerade online
MPU Profi
 
Registriert seit: 18.04.2013
Beiträge: 5.768
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Na denn Glückwunsch!

Zitat:
Zitat von HipperKrat Beitrag anzeigen
1.) gehe ich mit dem Gutachten persönlich zur Führerscheinstelle oder schicke ich denen das per Post?
Da gehst du natürlich persönlich hin! So viel Zeit muss sein.

Zitat:
2.) weiß jemand, wie die gängigen Regelungen in Berlin bzgl. einer erneuten Fahrprüfung sind? Ich habe gerade gelesen, dass ich dadurch, dass ich schon so lange kein Fahrzeug mehr geführt habe, evlt. nochmal eine Prüfung machen muss (aaah), allerdings gibt es dazu unterschiedliche Auffassungen in Netz. Weiß jemand mehr? (wie gesagt: letzte Fahrt 2009)
Dadurch, dass es Ermessenssache ist, kann dir das wohl nur dein SB konkret beantworten. Im Regelfall wird bei einem FE-Verlust von unter 10 Jahren keine erneute Prüfung gefordert. Insofern wäre ein persönlicher Gang zur FSSt auch sinnvoll, weil du ja dann deinen Lappen wieder mitnehmen kannst.
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  #27  
Alt 07.09.2018, 15:07
Kai R. Kai R. ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 07.02.2008
Beiträge: 3.167
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Zitat:
Zitat von kapomick Beitrag anzeigen
Im Regelfall wird bei einem FE-Verlust von unter 10 Jahren keine erneute Prüfung gefordert.
sofern man den Führerschein annähernd so lange hatte, wie er dann weg war.
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