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  #1  
Alt 09.06.2009, 18:27
Oskar1974 Oskar1974 ist offline
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Standard Positive MPU trotz Methadon-Substitution?

Hallo!

a) Führerscheinentzug: 1993 (Grund Haschischpfeife gefunden + THC im Urin - KEINE BE

b) Fahren ohne FE in 2 Fällen (1993) - aufgrund dessen dass ich Angst hatte meine Ausbildung zum Gas-und Wasserinstall. zu verlieren (in dieser musste ich den Firmenwagen zu den Baustellen fahren) hatte ich Chef den FE-Entzug verheimlicht - nachdem dies dann aufflog nachdem ich 2 mal gepackt wurde, habe ich meine Arbeit dann tatsächlich verloren, als Chef erfuhr dass keine FE mehr vorhanden ist

c) 1.MPU 1995 > nicht bestanden - auch keine weitere gemacht, aufgrund dessen dass ich das Vertrauen in diese Instution verloren hatte,da ich alles getan hatte was von mir damals verlangt wurde und ich trotzdem nicht bestanden hab

d) 1996 dann kompletter Abstieg ins Drogenmilieu - Umstieg von weichen (THC) Drogen auf harte Drogen (Heroin)

e) 2003 Aufnahme in Methadonsubstitution, nachdem ich meine heutige Lebensgefährtin kennen gelernt habe - Methadondosis ist so berechnet, dass wirklich nur mein Entzug abgedeckt ist und ich nicht vom Methadon berauscht bin, seitdem stabil und ohne Beikonsum - nach meinem Äusseren beurteilt, würde man auch nie denken, dass ich Drogen konsumiert habe / ich substituiert bin - hat man mir auch schon oft gesagt

f) diesen Punkt kann nun glauben wer will, aber es war tatsächlich so : Feb.08 sehr heftiger Streit mit meiner Freundin, in diesem hat meine Freundin die Beziehung beendet - daraufhin hatte ich mich betrunken und, igdwie auch aus Trotz gegenüber meiner Freundin, bin ich dann los und habe dann (seit Jahren das 1.Mal) eine kleine Menge Heroin gekauft, ich habe dann auf der Strasse randaliert (mit dem Heroin in der Tasche) und die Polizei hat mich aufgegriffen und mich in PG genommen, dort wurde dann das Heroin entdeckt! Ohne Mist, ich war sogar froh darüber dass mich die Polizei unbewusst dann wohl davor gerettet hat, dass Heroin auch zu konsumieren - ich weiss zwar nicht 100% ob ich es auch genommen hätte, aber aufgrund meines Zustands damals, denke ich mal dass ich es wohl getan hätte! Das Problem ist jetzt aber dass der BTM-Besitz im Führungszeugnis steht! Übrigens erfolgte nach ein paar Tagen die Versöhnung mit der Freundin, und wir sind jetzt noch zusammen, haben 2 kleine Kinder! Deswegen wäre der FS auch so ungemein wichtig!

g) 05.05.2009 Antrag auf Neuerteilung der FE (nachdem ich erfahren hatte, dass bei dem Arzt wo ich substituiert bin 3 Leute ihre FE wiederbekommen haben (ebenso substituierte)) - Antrag wurde abgewiesen, mit der Auflage dass ich eine MPU machen muss (ich hatte in dem Antrag aber nichts von der Methadon-Substitution gesagt) - als Grund, dass ich eine MPU machen muss, wurde der BTM-Besitz von 2008 angegeben!

Ich habe mich im Internet zwar schon darüber erkundigt, ob man mit Methadon-Substitution überhaupt eine MPU machen kann und zum Führen einer FE berechtigt ist aber igdwie findet man nichts woran man sich festhalten kann. Das Ergebnis war, dass es wohl unter Umständen möglich ist! Diese Umstände erfülle ich wohl! Aber trotzdem denke ich, dass es seeehr schwierig ist, eine MPU positiv zu bestehen, als Methadon-Substituierter! Wie seht Ihr das? Und gibt es hier Leute, die schon Erfahrung damit haben?!

Folgende wichtige Fragen liegen mir noch auf dem Herzen:
1. Wie ist das mit den Leberwerten? Da ich direkt zu Beginn meiner Heroin-Sucht an einer Hepatitis C erkrankt bin, ist es so, dass ich durchgehend schlechte Leberwerte habe, ohne übehaupt etwas zu konsumieren! Eine Hep.C bedeutet immer in mehr oder weniger grossem Ausmass, schlechte bis katastrophale Leberwerte! Und eben diese sind ja auch ausschlaggebend für die Bewertung, nur in meinem Fall, wie würde das da gewertet?

2. Weiss jemand, bei welchen MPU-Stellen man schon Erfahrung hat mit Leuten wie mir? Denn eine MPU-Stelle, die noch gar keine Erfahrung mit meinem Thema hat, sehe ich nicht unbedingt als kompetent in der Bewertung eines Methadon-Substituierten an! Denn Menschen, die überhaupt keine Erfahrung und kein Wissen haben was Drogen und Ersatzdrogen betrifft, die werfen alles in einen Topf, für die ist alles gleich schlimm und die wissen nicht, dass Methadon nicht heisst, dass man ballerbreit durch die Gegend rennt, sondern dass ein Arzt seinen Patienten an eine bestimmte Dosis heranführt und ihn darauf einstellt, und zwar so, dass die optimale Dosis gefunden ist, so dass der Patient zwar seinen Entzug abgedeckt hat, aber eben nur diesen und das heisst, man hat keinen Rauschzustand! Viele Menschen, die clean leben, sind unruhiger und unaufmerksamer, als ein perfekt eingestellter Methadon-Substituierter, der keinen Suchtdruck hat und ganz normal sein Leben leben kann und eben aus dem Grund, keinen Suchtdruck zu haben und somit Ruhe und Konzentration für alles um ihn herum haben zu können, kann ein Substituierter oftmals eher dazu imstande sein angemessen auf seine Umwelt zu reagieren, als ein clean lebender Mensch! Ich lebe seit 6 Jahren als Substituierter und habe in meiner Heroinsucht auch mal 2 1/2 Jahre clean gelebt! Und clean war ich nicht so gefestigt und in mir selbst ruhend wie jetzt! Ich hatte jeden Tag der 2 1/2 Jahre das Problem, mich von morgens bis abends davon abzuhalten nicht wieder zur Droge zu greifen, nach kurzer Abstinenz kam die Suchtverlagerung hinzu, ich fing an oft und viel zu trinken, da ich sonst unter einer inneren Unruhe litt, die nicht auszuhalten war, ich konnte mich kaum auf andere Dinge konzentrieren! All dies nimmt einem die Methadon-Substitution! Und aus Selbsthilfe-Gruppen weiss ich, dass ich nicht der einzige bin, dem es so geht, wenn er clean ist. Es geht eigentlich jedem so, der schon länger abhängig war! Und eben dies wissen eben die meisten Menschen nicht, die selbst nie was mit Drogen zu tun hatten und alles (zum Glück für die) aus der Theorie kennen! Solche Leute meinen : Clean = geheilt = Festigung = Konzentration = Vernunft (und eben dies ist oftmals quatsch)

Deswegen wäre es wirklich sehr wichtig für jemanden wie mich, zu wissen bei welchen MPU-Stellen man Erfahrung mit meiner Thematik hat!

Es steht jetzt einfach der BTM-Besitz von 2/08 im Raum, für den ich mir so in den Hintern treten könnte und der wirklich nicht hätte sein müssen! Vor allem habe ich Angst, dass der Psychologe eben das, wie es wirklich war nicht glaubt! Denn bei meiner 1. MPU vor vielen Jahren, wurde mir ungefähr nichts geglaubt und da hatte ich nunmal auch die Wahrheit gesagt! Vielleicht hilft es ja, dass ich durch zahlreiche unangekündigte Urinkontrollen meines Arztes - über mehrere Jahre hinweg - zu beweisen, dass ich wirklich nicht konsumiert habe, und ich wirklich das Pech hatte (oder eigentlich meiner Meinung nach war es auch schon sowas wie Glück - denn ich war immer so stolz darauf, dass ich wirklich drogenabstinent gelebt habe) bei dem 1 mal wo ich das Heroin gekauft hatte, erwischt worden zu sein (was ja auch ned verwunderlich war, da ich ja randaliert habe auf der Strasse)! Ich habe wirklich Angst, dass ich wieder durchfallen könnte, bzw. dass ich aufgrund der Substituion sowieso schon ausgeschlossen ist, die MPU bestehen zu können, es wäre sooo schön wenn mir hier jmd helfen könnte oder wenn sich jmd meldet, der sowas schon erlebt hat! Wir haben 2 kleine Kinder (3 und 1 Jahr) und unser Leben ist ohne Auto wirklich sehr hart, in der kleinen Stadt in der wir leben! Aktionen, die andere 5 Minuten kosten, bedeuten für uns oftmals Grossunternehmen, die den halben Tag beanspruchen! Ein Auto würde für meine Familie, wirklich LEBEN und ein Stück weit auch GLÜCK bedeuten! Ohne Auto wird unsere Lebenszeit teilweise wirklich verschwendet und vor allem tut es mir so weh für meine Kinder! Mit Auto könnten wir auch mal in den Urlaub fahren!

Also wenn hier jemand wirkliches Wissen oder Erfahrung zu dem Thema/meinen Fragen hat, dann bitte melden. Ich bin froh über jedes Wort und sehr dankbar dafür! Ich wäre so froh wenn es doch nur einen Weg gäbe meinen FS wiederzubekommen! Also schonmal ein GROSSES DANKESCHÖN an jeden der dies hier gelesen hat und an jeden der antworten wird!

Ganz LG
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  #2  
Alt 09.06.2009, 19:27
Benutzerbild von samuel
samuel samuel ist offline
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Du schätzt Deine Lage falsch ein.

Dein Krisenmanagement ist unter aller Sau.
Wenn es bei Dir eng wird, säufst Du Dir einen an und bist wieder an der Droge.
Da kannst Du Dir die Substitution schön reden, wie Du willst.

Hast Du ein Nachsorgekonzept, welches Dich in schwierigen Situationen abholt?

Du hast Deinen Arzt und Deine Familie, aber wenn Dein Arzt im Urlaub und Deine Frau auf dem Kriegspfad, was dann?

Wie willst Du derartige Rückfälle in Zukunft vermeiden?

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Deswegen wäre es wirklich sehr wichtig für jemanden wie mich, zu wissen bei welchen MPU-Stellen man Erfahrung mit meiner Thematik hat!


Substituierte kommen hier aller 2 Jahre einer vorbei.
Mein Tipp ist wie immer, rede vor der MPU und bevor Du das Geld ausgibst mit den Leuten. Finde raus, welche Auflagen Du genau zu erfüllen hast.

Wohin Du gehen kannst, siehst Du hier:

http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...ead.php?t=7859

-------------

Hier gibt es noch einen Bericht über MPU+Sub

http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...ad.php?t=11700
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  #3  
Alt 09.06.2009, 22:13
Oskar1974 Oskar1974 ist offline
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Danke für Deine Antwort! Die Beiträge sind sehr hilfreich und ich werde mich gleich weiter daranmachen sie komplett durchzulesen! Für mich ist es immer nur ziemlich schwierig, in so grossen Foren mit so vielen verschiedenen Unterkategorien (was ich aber suuupertoll finde), mich zurecht zu finden - deswegen ein supergosses DANKE für die Links !

Aber in einem liegst Du nicht ganz richtig! Denn das war ja nicht die einzige Krise in meinem Leben! Z.B. Sind meine beiden Kinder als extreme Frühchen zur Welt gekommen, und ihr Leben hing an einem seidenen Faden! Deinem Urteil nach hätt' ich mir dann ja auch einen ansaufen müssen und mich dann mit Drogen zuballern müssen (und das über Monate hinweg), aber dem war nicht 1x so. Und das ist ja wohl eine Krise im Leben eines Menschen, eine grössere kann ich mir nicht vorstellen! Und Alkohol, du magst es glauben oder nicht, ist überhaupt nicht mein Fall! Ich habe, wie schon in meinem Beitrag erwähnt, das eine mal getrunken und die Droge gekauft, tja und bei dem einen Mal ist es eben auch geblieben. Wie gesagt durch Drogenscreenings belegbar! Auf jeden Fall ist es nicht so, dass das mein üblicher Weg ist, mit Krisen umzugehen, und von denen gab es genug in den letzten Jahren! Dass ich mich an dem Tag besoffen habe und die Droge gekauft habe, war eine Trotzreaktion gegenüber meiner Freundin, weil ich wusste dass ich sie damit treffen werde! Total bescheuert, aber eben das habe ich eingesehen! Ich bin übrigens auch in psychologischer Behandlung und habe regelmässigen Kontakt zur Drogenberatung seit langer Zeit, vielleicht beantwortet das Deine Frage mit dem Nachsorgekonzept! Man darf nicht immer alles so vorschnell über einen Kamm scheren und vorverurteilen! Das ist eine Sache, die ich leider nur allzu oft bei den Leuten bemerke! Auch das gibts vielleicht nicht oft, aber Drogensüchtige bei denen die Substitution wirklich das bringt was sie soll (und die die Substitution nicht missbrauchen) GIBT ES AUCH! Wenn leider auch nur wirklich wenige! LG
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  #4  
Alt 09.06.2009, 23:32
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samuel samuel ist offline
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Oskar!

Mach den Fehler nicht und halte das für meine Meinung, so was hab ich nicht.
Ich geb Dir nur eine MPU reale Einschätzung der Situation wieder.
----------------

Dein Einzelfall mag super stimmen und seiest Du der wandelnde Messias, der außer der Wahrheit gar nichts anderes kann.
Das interessiert aber keine Sau.

Du bist ein Substituierender, der mit Beikonsum Alkohol + Droge erwischt wurde.
Statistisch gesehen ist das gar nicht so selten, also wirst Du da mit eingegliedert. Wenn Du jetzt auf Einzelfall bestehst, bist Du eine statistische Unwahrscheinlichkeit und deshalb wirst Du negativ begutachtet werden.

Weil die Wahrscheinlichkeit, daß Du zur großen Masse der Beikonsumenten gehörst, einfach xx fach höher ist, als der Einzelfall.

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Aber in einem liegst Du nicht ganz richtig! Denn das war ja nicht die einzige Krise in meinem Leben!

Nur weil Du nicht erwischt wurdest, bedeutet das nicht, daß Du da sauber warst.

Ich habe, wie schon in meinem Beitrag erwähnt, das eine mal getrunken und die Droge gekauft, tja und bei dem einen Mal ist es eben auch geblieben.

Aber gut, gehen wir von dem einem Mal aus.
Das ist ja amtlich.

Bleibt nun die Frage, wie willst Du das zukünftig verhindern, daß es wieder passiert?
Das ist der Punkt, der das Gutachten positiv macht, wozu Du Dich aber nicht äußern mochtest.

Ich bin übrigens auch in psychologischer Behandlung und habe regelmässigen Kontakt zur Drogenberatung seit langer Zeit, vielleicht beantwortet das Deine Frage mit dem Nachsorgekonzept!

Das hat nicht gegriffen, sonst hätte es den Rückfall nicht gegeben.
Und viel zu taugen scheint es auch nicht, denn sonst würdest Du eine Abfolge von bewußten Entscheidungen nicht

war eine Trotzreaktion gegenüber meiner Freundin

nennen. Du hattest ein Dutzend Möglichkeiten diese Entscheidung zu korrigieren, aber Du und/oder Dein Unterbewußtsein, haben den leichten Weg des Verdrängens mit Drogen (gehört der Alk auch zu) gewählt.

Ziel der MPU Vorbereitung wird es sein, diese Kausalkette zu ergründen, die einzelnen Stationen zu beschreiben und an jedem Punkt Markierungen anzubringen, die Dich beim nächsten Eintauchen in eine ähnliche Situation mit Warnhinweisen versorgen, damit der Abend nicht wieder mit Heroin auf dem Polizeirevier endet.

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Wie gesagt durch Drogenscreenings belegbar!

In welchem Abstand für welchen Zeitraum?

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daraufhin hatte ich mich betrunken
Wieviel hattest Du denn im Blut?

Wenn es mehr als 1,1% waren, dann kannst Du:

Und Alkohol, du magst es glauben oder nicht, ist überhaupt nicht mein Fall!


schon mal ersatzlos streichen.

Samuel
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  #5  
Alt 10.06.2009, 16:32
Oskar1974 Oskar1974 ist offline
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Ganz lieben Dank Samuel! Von dem Standpunkt her, finde ich das richtig super was Du machst, dass Du so antwortest, wie ich es bei der MPU zu erwarten hätte, so kann man sich schonmal gewissermassen darauf vorbereiten und man setzt sich automatisch auseinander mit den Fragen die da u.a. auf einen zukommen werden (auch wenn ich schon eine MPU gemacht habe, diese liegt fast 15 Jahre zurück, und ich war eben nicht darauf vorbereitet) ! Und igdwie ist es bei mir so, dass ich ständig drüber nachdenke, was kann man machen damit man auch wirklich glaubwürdig erscheint! Es ist nunmal so dass es so war wie ich geschrieben hab, aber meine Freundin und ich unterhalten uns ständig darüber, dass das bestimmt kein Mensch glauben wird! Aber ich möchte nunmal gerne bei der Wahrheit bleiben! Ich überlege ständig, wie ich das beweisen kann oder denke darüber nach, dass der Psychologe vermittelt bekommen will, dass man bestimmte Dinge nie wieder macht (Alkohol-Drogen, etc.) und ich weiss für den Moment dass ich gefestigt bin und dass ich Leute habe (DROBS - Psychologe) an die ich mich auch wenden kann, sollte eine deftige Krise auf mich zukommen, aber igdwie, wenn ich Psychologe wär und man würde mir erzählen: *Also hören se mal Herr Psycho...ich bin ja sowat von gefestigt und rehabilitiert, ich weiss ich werde niiiie wieder etwas tun, dass das Führen meiner FE in Frage stellen könnte!* Egal wie/was derjenige und wie glaubhaft er das rüberbringen würde um mir dies zu beweisen, letztendlich würde ICH denken: Wie kann man wissen was sein wird! Gerdae das würde ich als unglaubwürdig ansehen!
Wenn Du Dir meinen Fall anschaust, also eben das was Du davon weisst, was meinst Du was könnte denn als glaubwürdig erscheinen und wie könnte ich (wenn überhaupt möglich) zu einem positiven Gutachten kommen?! Insbesondere meine ich jetzt meine Geschichte und wie ich sie dem Psycho im Gespräch darlegen soll! Die Fakten in Form von Haaranalyse oder ähnlich beweiskräftigen Analysen (runterdosieren der Methadondosis oder gegebenenfalls sogar umstellen lassen auf Subutex).. also da weiss ich ja was ich machen muss, aber eben meine Geschichte (der Drogenbesitz + Alkoholkonsum) die ich hier erzählt habe, wie kann ich dem Psychologen diese so rüberbringen dass er es vllt glaubt oder zur Not, wenn das aus statistischen Gründen eben nicht glaubhaft darzustellen ist, muss ich halt lügen, aber was soll ich in dem Fall dann erzählen? Es wäre so schrecklich für meine Fa,ilie, wenn ich die FE nicht wiederbekommen würde. Und ich hab auch nicht die finanziellen Mittel ständig eine neue MPU machen zu können, bis ich dann mal ein positives Ergebnis bekomme! Das war ja u.a. auch der Grund warum ich erst jetzt wieder eine mache, mal abgesehen von meinem Misstrauen + Hoffnungslosigkeit die überhaupt bestehen zu können!
Zu welcher Vorbereitung ich gehe, weiss ich auch noch nicht wirklich! Würde gerne dorthin wo diese Mascha war (das war die Person, die den Bericht über ihre positive MPU trotz Substitution gemacht hat in dem Link den Du mir gepostet hast)! Da steht zwar TÜV Nord, aber in welcher Stadt das war konnte ich nicht rausbekommen! Ich habe jetzt schon so viel gelesen, aber man wird ständig wieder verunsichert! Eigentlich wollte ich TÜV Süd gehen, aber diese Mascha schrieb, dass sie glaubt, dass man da ned so leicht ein +Gutachten trotz Substitution bekommt!

Euer Forum ist super... echt klasse macht Ihr das!!!
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  #6  
Alt 11.06.2009, 00:06
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samuel samuel ist offline
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Aber ich möchte nunmal gerne bei der Wahrheit bleiben!

Kein Problem, verzichtest Du halt auf den Führerschein.

----------------

dass man bestimmte Dinge nie wieder macht (Alkohol-Drogen, etc.)

Dafür ist es bereits zu spät, denn Du bist bereits Rückfalltäter

----------------

Wenn Du Dir meinen Fall anschaust, also eben das was Du davon weisst, was meinst Du was könnte denn als glaubwürdig erscheinen und wie könnte ich (wenn überhaupt möglich) zu einem positiven Gutachten kommen?!

Du könntest zum Beispiel mal die Fragen beantworten, welche Dir gestellt werden.
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  #7  
Alt 16.06.2009, 10:35
I3enjamin I3enjamin ist offline
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Zitat:
Ich habe mich im Internet zwar schon darüber erkundigt, ob man mit Methadon-Substitution überhaupt eine MPU machen kann und zum Führen einer FE berechtigt ist aber igdwie findet man nichts woran man sich festhalten kann. Das Ergebnis war, dass es wohl unter Umständen möglich ist! Diese Umstände erfülle ich wohl! Aber trotzdem denke ich, dass es seeehr schwierig ist, eine MPU positiv zu bestehen, als Methadon-Substituierter! Wie seht Ihr das? Und gibt es hier Leute, die schon Erfahrung damit haben?!
Ich kann dir zu MPU unter Methadon nicht viel sagen, habe aber meine Drogenberatungsstelle rein aus Interesse gefragt, ob es überhaupt möglich ist eine MPU unter Methadon zu machen. Mein Soz.Päd. meinte das kann jede Führerscheinstelle von Bundesland zu Bundesland anderst handhaben. Gesetze oder ähnliches gäbe es seines Wissens nicht.
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  #8  
Alt 16.06.2009, 11:05
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samuel samuel ist offline
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Zitat:
Zitat von I3enjamin Beitrag anzeigen
Ich kann dir zu MPU unter Methadon nicht viel sagen, habe aber meine Drogenberatungsstelle rein aus Interesse gefragt, ob es überhaupt möglich ist eine MPU unter Methadon zu machen. Mein Soz.Päd. meinte das kann jede Führerscheinstelle von Bundesland zu Bundesland anderst handhaben. Gesetze oder ähnliches gäbe es seines Wissens nicht.
Die FSS entscheidet auf Grundlage des MPU Gutachtens, ist das positiv, gibt es den Lappen wieder. Es geht also darum ein MPI zu finden.
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btm, heroin, mpu trotz methadon, substitution

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