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  #101  
Alt 15.02.2018, 14:44
kapomick kapomick ist gerade online
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Na klar kannst du so ein Trinkprotokoll erstellen. Es dient ja deiner persönlichen Aufarbeitung und was du schriftlich machst und für dich visualisierst, das kann dir schon helfen, dass du damit besser zurecht kommst.
Mitnehmen kannst du es auch, wie der GA damit umgeht, ist völlig unterschiedlich. Manch einer schaut es genauer an, manch einer will davon nix groß wissen, du zeigst aber auf jeden Fall an, dass du dich gekümmert hast. Und was die Benutzung von Notizen u.ä. betrifft: einfach dem GA sagen, dass es dir hilfreich ist, dann lassen es die meisten zu. Aber nicht alles als Text hinschreiben, so dass du nur ablesen müsstest. Es sollte bei klar gegliederten Stichpunkten bleiben, die du aber nur im Notfall verwendest. Wenn du bei jeder Frage sagst: oh, da muss ich erst mal schauen, dann kommt das nicht gut. Aber gerade, was die Trinkvergangenheit angeht, ist so eine Übersicht sinnvoll.
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  #102  
Alt 15.02.2018, 15:45
Tobias1990 Tobias1990 ist offline
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Trinkprotokoll

Mein erster bewusster Kontakt mit Alkohol hatte ich mit 8 Jahren im Sommer 1998, als meine Eltern eine Gartenparty hielten und sie 1 Fass Bier angestochen haben und ich immer das Bier für die Gäste eingeschenkt habe.

Das 1. mal Alkohol habe ich mit 14 Jahren getrunken am 31.12.2004 – 2 Cola-Weizen = 1 Liter Bier insgesamt am Abend auf einer Silvesterfeier.

Von 14-15 Jahren habe ich alle paar Wochen 3-4 Biermischgetränke = 2 Liter Bier insgesamt an einem Abend auf einer Feier mit Freunden getrunken.
Mit 16 habe ich 2 Mal im Monat 2 Liter Bier und 20 ml Kirschlikör oder Cremelikör getrunken.

Von 17-19 Jahren habe ich 2-4 mal im Monat 3 Liter Bier und 200 ml Wodka oder Bacardi getrunken.

Von 20-22 Jahre (November 2010 bis Oktober 2012) habe ich kontrolliertes Trinken durchgeführt weil ich eine Bewährungsstrafe vom Gericht bekommen hatte und weil ich gemerkt habe das die meisten Strafdaten nur unter Alkoholeinfluss entstanden sind. Da habe ich dann nur zu besonderen Anlässen wie Geburtstagsfeiern, Silvester, Geburtstag des Chefs, Einladungen zum Essen 1-2 Trinkeinheiten Bier oder Sekt getrunken.

Von 22 bis 22 ½ Jahren ab Oktober 2012 trank ich plötzlich wieder mehr Alkohol nach dem Tod der geliebten Urgroßoma der mich völlig aus der Bahn geworfen hat. Erst waren es ½ Liter Bier und 4 cl Schnaps an einem Abend, dann mit monatlicher Steigerung bis zum Juli 2013 wöchentlich Freitags oder Samstags oder am Abend vor meinem freien Tag bis zu ½ Liter Schnaps und 3 Liter Bier.

Im September 2012 ist meine Urgroßmutter verstorben an der ich sehr hing und die mich als Kleinkind mit aufzog als meine Mutter wieder arbeiten ging. Ich war sehr traurig und am Boden zerstört. Zu meiner Omi bin ich immer in letzter Zeit gegangen wenn ich Probleme hatte und ich konnte immer mit ihr reden und sie verstand mich. Im Nachhinein wusste ich das ich mir professionelle Hilfe hätte suchen müssen nach ihrem Tod. Ab diesem Zeitpunkt habe ich leider wieder angefangen mehr Alkohol zu trinken. Erst 1 Flasche Bier (500 ml) mit meinen Arbeitskollegen nach der Arbeit, auf einem Fest auch mal 1 Liter Bier und 2 Schnäpse (4 cl). Es steigerte sich von Monat zu Monat mit der Zeit wieder mehr und ich trank auch bei Problemen wieder Alkohol, wollte nach dem Tod der Urgroßmutter mit niemandem mehr reden….bis der schwere Unfall am 5.7.2013 passierte und mich endgültig wach rüttelte.

Seit dem 05.07.2013 lebe ich abstinent.
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  #103  
Alt 15.02.2018, 16:15
Tobias1990 Tobias1990 ist offline
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Ich war wieder zu schnell. Ich war im März 2013 bei der MPU und gab dort an das ich nur noch kontrolliert trinke. Da kann ich jetzt nicht angeben das ich im September 2012 wieder mehr getrunken habe. Dann würde er mir ja unterstellen das ich gelogen habe bei der letzten MPU. Ich muss den Tod meiner Omi etwas verschieben auf April 2013 und von da an habe ich wieder mehr getrunken. Ich stelle das Protokoll nochmal mit den geänderten Daten ein. Sorry.....
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  #104  
Alt 15.02.2018, 16:18
Tobias1990 Tobias1990 ist offline
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Trinkprotokoll

Mein erster bewusster Kontakt mit Alkohol hatte ich mit 8 Jahren im Sommer 1998, als meine Eltern eine Gartenparty hielten und sie 1 Fass Bier angestochen haben und ich immer das Bier für die Gäste eingeschenkt habe.

Das 1. mal Alkohol habe ich mit 14 Jahren getrunken am 31.12.2004 – 2 Cola-Weizen = 1 Liter Bier insgesamt am Abend auf einer Silvesterfeier.

Von 14-15 Jahren habe ich alle paar Wochen 3-4 Biermischgetränke = 2 Liter Bier insgesamt an einem Abend auf einer Feier mit Freunden getrunken.

Mit 16 habe ich 2 Mal im Monat 2 Liter Bier und 20 ml Kirschlikör oder Cremelikör getrunken.

Von 17-19 Jahren habe ich 2-4 mal im Monat 3 Liter Bier und 200 ml Wodka oder Bacardi getrunken.

Von 20-22 Jahre (November 2010 bis April 2013) habe ich kontrolliertes Trinken durchgeführt weil ich eine Bewährungsstrafe vom Gericht bekommen hatte und weil ich gemerkt habe das die meisten Strafdaten nur unter Alkoholeinfluss entstanden sind. Da habe ich dann nur zu besonderen Anlässen wie Geburtstagsfeiern, Silvester, Geburtstag des Chefs, Einladungen zum Essen 1-2 Trinkeinheiten Bier oder Sekt getrunken.

Ab April 2013 trank ich plötzlich wieder mehr Alkohol nach dem Tod der geliebten Urgroßoma der mich völlig aus der Bahn geworfen hat. Erst waren es ½ Liter Bier und 4 cl Schnaps an einem Abend, dann mit monatlicher Steigerung bis zum Juli 2013 wöchentlich Freitags oder Samstags oder am Abend vor meinem freien Tag bis zu ½ Liter Schnaps und 3 Liter Bier.

Im April 2013 ist meine Urgroßmutter verstorben an der ich sehr hing und die mich als Kleinkind mit aufzog als meine Mutter wieder arbeiten ging. Ich war sehr traurig und am Boden zerstört. Zu meiner Omi bin ich immer in letzter Zeit gegangen wenn ich Probleme hatte und ich konnte immer mit ihr reden und sie verstand mich. Im Nachhinein wusste ich das ich mir professionelle Hilfe hätte suchen müssen nach ihrem Tod. Ab diesem Zeitpunkt habe ich leider wieder angefangen mehr Alkohol zu trinken. Erst 1 Flasche Bier (500 ml) mit meinen Arbeitskollegen nach der Arbeit, auf einem Fest auch mal 1 Liter Bier und 2 Schnäpse (4 cl). Der Alkoholkonsum steigerte sich von April bis Juli 2013 mit der Zeit wieder mehr und ich trank auch bei Problemen wieder Alkohol, wollte nach dem Tod der Urgroßmutter mit niemandem mehr reden….bis der schwere Unfall am 5.7.2013 passierte und mich endgültig wach rüttelte.

Seit dem 05.07.2013 lebe ich abstinent.
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alkohol, institut, psychologe

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