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  #1  
Alt 06.12.2017, 00:54
Franky84 Franky84 ist offline
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Registriert seit: 09.11.2017
Beiträge: 5
Standard 2.mpu 11.12 bitte um eure hilfe

Zur Person
Geschlecht: männlich
Größe:190 cm
Gewicht: 85kg
Alter:33

Was ist passiert?
Betrunken gefahren nachts von einer Feier nach Hause wollte.

Datum der Auffälligkeit: 2016
BAK: 2:11
Trinkbeginn: 18:00 Uhr
Trinkende:ca. 00:30 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: ca 01:45 Uhr

Hallo zusammen,

ich mache am 11.12 Dienstag meine 2.MPU. Die Trunkenheitsfahrt liegt 5 Jahre zurück. Ich habe einen Abstinenznachweis von 12 Monaten via Haarprobe.

Erste TF war 2010 Mpu beim erstem mal bestanden 2011

Ich würde mich freuen wenn mir der ein oder andere noch Verbesserungsvorschläge machen würde. Vielen Dank im voraus.


1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Das war am 13.05.2016 ich hatte an diesem Tag frei und wollte am Abend auf eine Hochzeitsfreier mit einem freund der mir aber kurzfristig abgesagt hat. Ich bin dann alleine gegen 17:00 zur Hochzeitfeier gefahren. Auf der Hochzeitsfeier waren auch paar Freunde, wir saßen alle zusammen an einem Tisch. Am Anfang wurde kein Alkohol getrunken weil wahrscheinlich jeder drauf gewartet hat das einer denn Anfang macht, was auch nicht lang gedauert hat es fing an mit Bier an endete mit Jacky-Cola. So gegen 01:15 war die Hochzeitsfeier zu ende. Ich bin dann zum Auto und bin gefahren. Gegen ca. 1:45 wurde ich von der Polizei angehalten weil ich Schlangenlinen fuhr. Ich wurde mitgenommen aufs Revier wo eine Blutentnahme angeordnet wurde. Die war ca. 2:40 Uhr. Das Blutalkoholkonzentration betrag 2,11%.


2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?

Ungefähr 4 Weizen und 8-10 Longdrinks mit 4 cl

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Nach 10 km angehalten worden, wollte noch 25 km fahren.


4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein ! ich hatte einen Filmriss, aber ich im nach hinein war ich zu dieser zeit überhaupt nicht in der Lage sicher ein KFZ führen zu können oder in der Lage zu entscheiden was richtig oder falsch ist.


5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

auf Grund meiner hohen Alkoholisierung habe ich ich mir keine Gedanken gemacht, ich habe mich Selbst und die Gefahr unterschätzt und ohne zu denken einfach rein gesetzt und losgefahren.


6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Ja 1 TF 11/09 und 2 TF 02/10 ohne Führerschein


7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Einige hundert mal bestimmt.


8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?

Das war ungefähr mit 17 Jahren da waren wir mit freunden zelten, da habe ich da erste mal Bier getrunken. Was mir gar nicht geschmeckt hat.


9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

Von 23 bis 26 Jahre (2007- 2010)
An den Wochenenden Freitags oder Samstags mit freunden auf Partys oder auf irgendwelchen Veranstaltungen was am Anfang nicht so oft war aber sich mit der zeit gesteigert hat bis zu meiner 1 TF fahrt.

Von 26 bis 30 Jahre 2010 bis 2014
kein Alkohol

Von 30 bis 32 Jahre 2014 bis 2016
An denn Wochenenden Freitags oder Samstags in der Kneipe
und bei besonderen anläsen


Von 32 bis heute kein Alkohol also seit der TF 14.05.2016


10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?

So in Durchschnitt 5 bis 10 Longdrinks. Am Wochenende wenn ich frei hatte da ich Schicht arbeitete. Ich nicht jedes Wochenende frei.


11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?


Mit meinem alten Freundeskreis. In Kneipen, Bars und Veranstaltungen.


12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)


Am 17.12.2013 ist meine Mutter plötzlich verstorben durch ein Herzversagen. Ich lebte mit meiner Mutter und mit meiner kleinen Schwester zusammen, mein Vater lebt in der Türkei. Das war ein Schock für uns alle weil es plötzlich passiert ist. Als dann noch meine Schwester heiratete war ich alleine ich fühlte mich überfordert. Alles war anders der Verlust meiner Mutter hatte mich ganz schön mitgenommen weil ich Sie sehr geliebt habe, es war meine Bezugsperson mit ihr konnte ich über alles reden. Ich habe mich wieder an meinen alten Freundeskreis gewendet um diese Lücke zu füllen. Traf mich mit denen in Bars Kneipen und später gingen wir dann auch zu Veranstaltungen. Ich fang wieder an zu trinken um diesen Schmerz und diese leere nicht mehr zu spüren. Es hat mich abgelenkt aber dadurch waren meine Probleme nicht weg im gegen teil es wurden immer mehr. Ich war nicht mehr zuverlässig ich habe Termine nicht wahr genommen ich habe denn Kontakt zu meiner Familie nicht aufrecht gehalten, meine Beziehung war fast am Ende. Alles im großen und ganzen ging es Berg ab.



13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?*
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Ich wurde heiter und offen. ich wurde gesprächsfähiger.
Und bei höheren Promille wurde ich unvernünftig. Ich konnte nicht mehr richtig beurteilen ob das was ich grade mache richtig oder falsch ist. Ich war nicht mehr ich.



14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?


Ja die gab es von meiner Freundin und von meinem anderen Freundeskreis die kein Alkohol konsumieren. Ich habe es immer verharmlost obwohl es nicht so wahr die hatten vollkommen recht damit.


15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?


Körperlich, sowie psychisch , ging es mir immer schlechter. Meine Beziehung zu meiner Freundin war auch fast am ende weil wir uns oft gestritten haben. Der Kontakt zu meiner Familie schien auch zu schwinden.


16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?

Nein.



17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja das waren 3 mal da hatte ich Filmrisse und konnte mich nicht an denn ganzen Abend erinnern.



18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Ja nach meiner früheren TF also von 09.2010 bis 11/2014


19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?

Früher als Gesellschaftstrinker oder Partytrinker.


Heute sehe ich dass ich Alkoholmissbrauch betrieben habe. Es entwickelte sich zum Wirkungstrinker um Probleme und Sorgen auszublenden.


20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Nein ich lebe Abstinent
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  #2  
Alt 06.12.2017, 00:55
Franky84 Franky84 ist offline
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21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Bei meiner TF am 14.05.2016


22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein


23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?


Hätte ich so weiter gemacht wäre ich in die Abhängigkeit geraten und ich hätte viel mehr verloren Familie, freunde, Freundin, Job. Mein leben hat wieder Struktur meine Freundin trink nicht und lebt bei mir. Wir sind beide sportlich sehr aktiv (Joggen,Schwimmen,Fitness) der Sport hilft mir gelassener und glücklicher zu werden.


24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

ich war fälschlich der Meinung mit Alkohol kann ich meine Probleme vergessen, bei Seite schieben oder mir Erleichterung verschaffen.



25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Der 2. Führerschienenzug hat mich auf die richtige bahn wieder gebracht.
Ich habe zwar am Anfang die schuld bei der Polizei und anderen gesucht aber später habe ich begriffen dass alleine ich für das verantwortlich bin was ich tue und gemacht habe.
Ich habe mich ins Auto gesetzt und bin gefahren, ich habe andere und mich selbst gefährdet.
Ich schadete meiner Gesundheit, meiner Beziehung, meinem Hirn, meinem Image, meiner Familie.
Seit meiner Abstinenz hat sich sehr viel zum positiven geändert ich habe viel mehr Ordnung in meinem leben, meine Beziehung läuft besser, wir denken schon über ein Kind nach. Der Kontakt zu meiner Familie ist auch besser geworden ich rede öfter mit ihnen und wir unternehmen auch öfters gemeinsam was zusammen. Ich fühle mich gesundheitlich sehr fit und stark ich bin nicht mehr träge und sehr aktiv, mein Gedanken sind klarer meine und Entscheidungen erwachsener und weiser.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Die viele miesen Erfahrungen, ja sogar viele Schicksalsschläge haben langfristig positive Konsequenzen für mich mitgebracht.

Ich will eine Familie gründen und das kann ich nicht mit meinem alten Angewohnheiten. Ich liebe alles momentan wie es ist und ich werde in Zukunft versuchen alles besser zu machen. Mit Problem werde ich ich besser umgehen und sie nicht als negativ ansehen und mir diese fragen stellen:

Wer weiß, wozu das jetzt gut ist?
Wer weiß, was diese hässliche Sache langfristig für Türen öffnet?
Wer weiß, was daraus Gutes entstehen wird?
28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
Theoretisch vorstellen kann ich mir ehrlich gesagt alles. Ich musste in der Vergangenheit leider schon feststellen, dass ich nicht immer alles so im Griff habe wie ich dachte. Mit dem Rückschlag musste ich erst fertig werden.
Aber ich tue alles mir immer wieder vor Augen zu führen, dass ich nicht Nachlässig werden darf.



29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

In dem ich mich weiterhin Abstinent bleibe.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Ich bin froh das durch meine Dummheit und Leichtsinnigkeit keiner zu schaden gekommen ist, es könnte alles viel schlimmer kommen können. Ich habe viel über mich und durch meine Erfahrung gelernt.
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  #3  
Alt 06.12.2017, 19:34
kapomick kapomick ist gerade online
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Registriert seit: 18.04.2013
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Hallo Franky84,

willkommen im Forum.
Deine Angaben wirken ein wenig unstrukturiert, ich darf dich mal zitieren: "Meine Trunkenheitsfahrt liegt 5 Jahre zurück". Das kann weder für die ersten, noch für die aktuelle gelten. Insofern füll doch bitte erst mal den Profilbogen aus mit ALLEN relevanten Daten, du hast ja schon weng was auf dem Kerbholz.
http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...ad.php?t=15226

Mit welcher Maßgabe bist du in die letzte MPU gegangen, AB oder KT?

Was schon mal gar nicht geht, ist Frage 12! Da fängst du mit 2013 an. Du musst mit deiner Alkoholproblematik von Beginn anfangen, da wirst du genug zu berichten haben. Und was mir gleich ins Auge gestochen ist, war Frage 27. Da antwortest du quasi mit Gegenfragen! DIE müsstest du im Mindesten beantwortet haben. Also mit Gegenfragen beim GA aufzutreten, mag einen gewissen philologischen Charakter haben, werden dir aber absolut nicht dienlich sein. Mit guten Vorsätzen und Anfragen zu kommen ist ein klarer Hinweis, dass das diesmal nichts wird. Überhaupt ist der ganze FB noch völlig ohne Fleisch. Mit den paar Worten wirst du ein GA-Gespräch von wenigstens einer Stunde nicht bestehen können. Les dich bitte erst mal in die Problematik ein und mach dich mal der Sachlage vertraut, dass du als WHT´ler noch eine besondere Fragestellung hast: warum haben deine guten Vorsätze alle nicht funktioniert? Da bist du noch ganz am Anfang deiner Aufarbeitung.
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  #4  
Alt 06.12.2017, 20:50
Franky84 Franky84 ist offline
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Beiträge: 5
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Zur Person
Geschlecht: M
Größe: 190
Gewicht: 85KG
Alter: 33

eventl. Bundesland* HESSEN
(bitte angeben, da sich zw. den BL einige Änderungen ergeben haben): Hessen

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 14.05.2016
BAK: 2.11
Trinkbeginn:18 uhr
Trinkende: 1 uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: 02.40 uhr

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: nein
Strafbefehl schon bekommen: ja
Dauer der Sperrfrist: 27.08.2017

Führerschein
Hab ich noch: nein
Hab ich neu beantragt: ja
Wurde mir entzogen: ja
Noch in der Probezeit?: nein


Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: ja
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: ja TF 11/2009 mit 1,9 und TF ohne FS 02.2010 mit 1,67
Fragestellung der Fsst (falls bekannt):
Ist es zu erwarten dass der Untersuchte auch künftig ein Kraftfahrzeug der gruppe 1 unter Alkoholeinfluss führen wird und oder liegen psychofunktionale oder andere alkoholassozierte Beeinträchtigungen vor, die das sichere Führen eines Kraftfahrzeuges der Gruppe 1 in Frage stellen?

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: nein
Ich lebe abstinent seit: 14.05.2016

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja, wie viele bisher und seit wann: 4 stück seit Dezemeber 2016
Nein ich befinden mich im Urinscreeningprogram seit: -



Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: nein
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: nein
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein


werden derzeit Medikamente eingenommen?Antidepressiva etc: nein

MPU
Datum: 10.12.2017
Welche Stelle (MPI): Avus Frankfurt
Schon bezahlt?: ja

Schon eine MPU gehabt?
Wer hat das Gutachten gesehen?:nein

Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:

Welche Empfehlung (Auflagen) wurden ausgesprochen:

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten:

Hatte schon mal eine MPU 2011 ansonsten keine Auffälligkeiten
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  #5  
Alt 06.12.2017, 21:06
Franky84 Franky84 ist offline
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Beiträge: 5
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12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)


Am 17.12.2013 ist meine Mutter plötzlich verstorben durch ein Herzversagen. Ich lebte mit meiner Mutter und mit meiner kleinen Schwester zusammen, mein Vater lebt in der Türkei. Das war ein Schock für uns alle weil es plötzlich passiert ist. Als dann noch meine Schwester heiratete war ich alleine ich fühlte mich überfordert. Alles war anders der Verlust meiner Mutter hatte mich ganz schön mitgenommen weil ich Sie sehr geliebt habe, es war meine Bezugsperson mit ihr konnte ich über alles reden. Ich habe mich wieder an meinen alten Freundeskreis gewendet um diese Lücke zu füllen. Traf mich mit denen in Bars Kneipen und später gingen wir dann auch zu Veranstaltungen. Ich fang wieder an zu trinken um diesen Schmerz und diese leere nicht mehr zu spüren. Es hat mich abgelenkt aber dadurch waren meine Probleme nicht weg im gegen teil es wurden immer mehr. Ich war nicht mehr zuverlässig ich habe Termine nicht wahr genommen ich habe denn Kontakt zu meiner Familie nicht aufrecht gehalten, meine Beziehung war fast am Ende. Alles im großen und ganzen ging es Berg ab.

Bis ich am 14.05.2016 angehalten worden bin, da wurde mir wieder bewusst das ich auf dem falschen weg bin. Ich wahr enttäuscht von mir selber warum alles soweit kommen musste. Ich habe viel nachgedacht und mich entschlossen alles wieder in die richtige Richtung zu leiten. Als ersten musste ich mit meinem Arbeitgeber informieren wegen meinem Führerschein weil Ich ihn brauche für meine Arbeit. Mein Arbeitgeber wahr sehr tolerant und bot mir eine Teilzeitstelle an bis ich mein Führerschein wieder erhalte und dann darf ich wieder Vollzeit arbeiten. Das zweite Problem war der Verlust meiner Mutter denn ich nicht richtig verarbeiten konnte. Dafür bin ich in die Türkei geflogen zu Grabstätte und zu meinem Vater. Ich habe viel mit ihm geredet über meine Mutter und über mein Schmerz was mir sehr geholfen hat, es hat mich auch näher zu meinem Vater gebracht es hat und mehr zusammengeschweißt. Ich war seit 06/2016 bis 03/2017 überwiegend in der Türkei und hab meinem Vater geholfen (kleines Hotel). Meine Freundin und ich haben uns auch entschieden zusammen zu ziehen Sie wohnt jetzt bei mir.
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  #6  
Alt 07.12.2017, 18:24
kapomick kapomick ist gerade online
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Ein ganz wichtiger Punkt ist, warum du deine alten Vorsätze nicht einhalten konntest. Deshalb werden folgende Fragen, die @solaris schön zusammengestellt hat, von großer Wichtigkeit sein, die du gut durcharbeiten solltest (wie auch den sonstigen FB):

- Was ist geschehen, das die Abstinenz scheitern ließ?
- Warum hat da dein Wille zur Abstinenz nicht ausgereicht?
- Warum haben all deine Rückfallvorsorgen versagt?

- Was hast Du aus diesem Rückfall gelernt, was Du nach der 1. TF nicht schon wußtest?
- Welche Konsequenzen hast Du jetzt gezogen?
- Wie sehen jetzt deine Vorsorgemaßnahmen aus?

Du fängst bei deiner Frage 12 immer noch im Jahr 2013 an. Du musst das tiefer ergründen. Du hast ja auch schon davor getrunken. Wie passen die damals angegebenen Motive mit dem zusammen, was du jetzt für dich erkennst. Glaube nicht, dass du erst ab der Zeit seit der letzten MPU anfangen musst. Alles hängt im gesamten Leben irgendwie zusammen, das ist das Credo eines GA. Drauf solltest du dich einlassen.
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  #7  
Alt 07.12.2017, 18:47
Kai R. Kai R. ist offline
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das Kernproblem ist ja auch nicht, dass Du die Leere nicht mehr spüren wolltest. Das Kernproblem ist, dass Du keinen anderen Weg gefunden hast, um mit der Leere umzugehen.

Andere Leute verkraften Verluste, ohne zum Alk zu greifen. Was ist der Grund dafür, dass Du keinen anderen Weg findest, als in den Alk zu flüchten. Dann kannst Du auch die Motivfrage vernünftig beantworten.
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  #8  
Alt 07.12.2017, 19:59
willin willin ist offline
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Registriert seit: 04.11.2011
Beiträge: 1.100
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Moin Franky84

zuerst mal die Fakten:
Zitat:
Datum der Auffälligkeit: 14.05.2016
BAK: 2.11
Zitat:
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: ja TF 11/2009 mit 1,9 und TF ohne FS 02.2010 mit 1,67
Zitat:
Erste TF war 2010 Mpu beim erstem mal bestanden 2011
Und wie bestanden, mit KT oder AB? Und jetzt als dreifacher WHT mit reichlich Atü gehst Du
Zitat:
mitHaaranalyse ja, wie viele bisher und seit wann: 4 stück seit Dezemeber 2016
ins Rennen ohne das
Zitat:
Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: nein
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: nein
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein
und weißt noch nichtmal das genaue Datum:
Zitat:
MPU
Datum: 10.12.2017
Zitat:
ich mache am 11.12 Dienstag meine 2.MPU.
der 11.12. ist der Montag, da bleibt Dir noch reichlich Zeit.

Um bei dieser Ausgangslage eine reelle Chance zu haben, musst Du ein umwerfend überzeugendes Gespräch mit der Psychologin führen und dazu noch mit der Ärztin. Dafür gibt Dein FB aber noch rein gar nichts her.
Und gelesen Hier hast Du auch Nichts.
Aber möglich ist fast Alles.

willin
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  #9  
Alt 07.12.2017, 20:54
Franky84 Franky84 ist offline
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Registriert seit: 09.11.2017
Beiträge: 5
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Hallo erstmal danke für eurer Engagement. Ich werde noch mal überarbeiten heute abend.

Vg

Franky
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