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  #51  
Alt 16.05.2018, 20:51
Benutzerbild von samuel
samuel samuel ist offline
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Registriert seit: 20.11.2004
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Warum sind Sie heute hier?

Ich bin hier weil die Führerscheinstelle eine MPU angeordnet hat, weil die Stelle Zweifel an meiner Fahreignung hat.


Du hast einen Führerschein beantragt und die FSS hat Zweifel und gibt Dir den Führerschein erst, wenn Du ein positives MPU Gutachten beibringst. Das ist keine Anordnung.

Du gehst zur MPU, weil Du mit Hilfe des Gutachters die Zweifel der Führerscheinstelle ausräumen möchtest.

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Man hat es immer mal wieder gehört

Ich habe mich in meiner Vorbereitungszeit viel mit MPU-Foren und allgemein im Internet beschäftigt, einige Einzelstunden bei einer professionellen Verkehrspsychologin verbracht und auch mit meiner Freundin an meiner Aufarbeitung gesessen. Zusätzlich habe ich mich durch das Buch ''Testknacker bei Führerscheinverlust'' von Thomas Wagenpfeil gelesen.

hat nicht viel gebracht, wenn Du bereits im ersten Satz Verallgemeinerungen bringst. Streiche "man" aus Deinem Wortschatz!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
Noch nie übermäßig viel konsumiert, seit 2 Jahren eher selten und seit einem dreiviertel Jahr nur noch zu besonderen Anlässen.


Immer konkrete Angaben: Sorte, Menge, Zeitraum

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Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
Ja, das Bewusstsein war zwar da, war aber längere Zeit nicht ausgeprägt genug um den Konsum einzustellen.


Ich habe geraucht, weil ich was davon hatte, was ich sonst nicht hatte.
So etwas nennt sich Funktionsanalyse.
Was hat Dir das Zeugs gegeben, obwohl Du wusstest, dass es nicht gut für Dich ist?

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Zumal ich niemals meinen Führerschein verlieren wollte, was nun letztendlich leider trotzdem passiert ist.

Du hast den Führerschein nicht verloren, Dir wurde die Fahreignung aberkannt.
Das ist ein großer Unterschied!!!!!!!!!!!!!!!!!

Abgesehen davon, streiche diese und alle ähnlichen Passagen.
Das ist der sichere Weg Fußgänger zu bleiben.

Wenn Du tatsächlich nie gefahren bist (THC kann bekanntlich bis 72 Stunden nachwirken) Du als Radfahrer trotzdem Verkehrsteilnehmer und solltest eine entsprechende Frage auch auf das Rad ausweiten. Von Dir aus, das zeigt dem Gutachter, dass Du die Schwere Deiner Verfehlungen anerkennst.

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die Wahrnehmung war anders und wir hatten Spaß

Es hat mich weder weiter gebracht, noch hat es Spaß gemacht



was nun?


Meine Eltern waren nie da,


und eine funktionierende Problemlösungsstrategie haben sie Dir vermutlich auch nicht vermitteln können.
Wieso eigentlich nicht? Was war da los?

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Bis auf einen einzigen Ausrutscher bin ich seit dem auch Abstinent.


Ja, der wäre?

Mit 17 Jahren Spitze erreicht, 3,4 mal wöchentlich, seit dem 2 lange Pausen gehabt und Mitte 2016 endgültiger Verzicht

Hier ist kein Ausrutscher, den Du als Rückfall bezeichnen solltest, aufgeführt.

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Trotz mehreren Monaten (5 Monate) Abstinenz

Das nennt sich in diesen und allen anderen Fällen Konsumpause, abstinent ist es erst, wenn es dabei bleibt.


Es wurde nicht mehr und nicht weniger. Cirka alle 4-6 Wochen habe ich in diesem Zeitraum einen geraucht. Ich habe mehrere Pausen gemacht
Heute bin ich weg vom Kiffen, was meine Abstinenznachweise bezeugen.


Die Nachweise belegen nur, dass Du derzeit nichts nimmst. Mehr nicht.
Wenn Du nachweislich ein Freund längerer Pausen bist und es als Genussmittel eingesetzt hast, besonders wenn niemand auf Dich Druck ausübte, wieso wird es nicht wieder so sein?

Deine Argumentation ist gaaaaaaanz dünn, das zerpflückt Dir der Gutachter mit 2 Sätzen.

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Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
In erster Linie habe ich mir alleine geholfen.


Das kann ich gut verstehen, bringt Dir aber keine Pluspunkte.
Wenn Du alles mit Dir selber ausmachst, woher willst Du dann wissen, dass es nicht wieder vor den Baum geht. Hilfe suchen, Hilfe annehemen und gemeinsam Lösungen erarbeiten ist ein wichtiger Teil im positiven Gutachten.

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Bis auf einen Langjährigen Freund habe ich in meinen Freundeskreis heute keine Konsumenen mehr.

zu viel Wahrheit

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Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
Einen Rückfall halte ich für ausgeschlossen.


falsche Antwort

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Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
Mein derzeitiger Alkoholkonsum ist selten und unregelmäßig, ich trinke nur zu besonderen Anlässen und meide ihn, da er mich sportlich nach hinten wirft.


Konkrete Angaben

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Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Auch wenn ich viel Mist gebaut habe


Du hast keinen Mist gebaut.

Sieh es eher so: Für die Bewältigung des Lebens hättest Du einen Koffer mit Spezialwerkzeug gebraucht. Den hast Du aber nicht mitbekommen, Du hattest nur einen Hammer, deswegen war alles was Du konntest: "hämmern".

Jetzt bist Du durch Deine Abstinenz in der Lage Dir Hilfe zu suchen und durch die Hilfe gelingt es Dir für jede Lebenslage das passende Werkzeug herzustellen oder zu organisieren.
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  #52  
Alt 24.05.2018, 10:23
fhenschel fhenschel ist offline
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Beiträge: 34
Standard Verfahren endlich abgeschlossen... Wie nun handeln?

Ich habe endlich mein Verfahren abgeschlossen.
Das Urteil (gestern augesprochen) lautet ''erwerbsmäßiger Drogenhandel'' und wurde mit 2000€ a 5 Monate ''bestraft''.
Mit der Geldstrafe hat das schon hin.. Was mich ärgert ist der Drogenhandel, der konnte nicht nachgewiesen werden..
Meine MPU steht jetzt demnächst an. In ca einem Monat. Dort werde ich doch vermutlich gefragt ob ich in den letzten Monaten ein Verfahren gehabt habe.
Ich würde gerne wahrheitsgememäß mit ja antworten. Ich kann aber defintiv nicht Drogenhandel bei der MPU zugeben. Das passt einfach nicht in das vorher von mir gesagte.. Habe jetzt noch knapp 6 Tage Zeit um Revision einzulegen, um dann zu hoffen das der Drogenhandel wegfällt. Könnte aber auch nach hinten los gehen. Und das Verfahren wäre dann auch nicht geschlossen. Das werde Ich am Sonntag mit einem Dritten Anwalt besprechen.
Was wäre der beste Weg? Das Verfahren verschweigen? Sagen ein Verfahren gehabt zu haben und es runterspielen? :/
Das sind ja alles nicht die besten Wege.. Ich weiß ja nicht wie sehr auf das Verfahren eingegangen wird.
Bitte um Hilfe ..
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  #53  
Alt 24.05.2018, 12:08
Benutzerbild von samuel
samuel samuel ist offline
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Registriert seit: 20.11.2004
Beiträge: 16.705
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Das Verfahren kannst Du nicht verschweigen.

Prinzipiell ist so ein Verfahren eine Aufarbeitung der Vergangenheit, während das MPU Gutachten mehr eine Zukunftsprognose darstellt.

Das Problem ist die Eindeutigkeit der Aussage mit der Aktenlage.

Das ist ein knifflige Sache, Du siehst Dich selber nicht als gewerbsmäßigen Drogenhändler mit krimineller Energie. Abgabe gegen Gefälligkeit oder zum Selbstkostenpreis im Bekanntenkreis ist unter Konsumenten eher die Regel als die Ausnahme.

Das würde ich so ansprechen, ich sehe mich so, sollte mich der Richter auch in nächster Instanz zum Handel verurteilen, muss ich wohl oder über damit leben, dass ich von der Justiz so gesehen werde und mir diese Sicht der Dinge zu eigen machen.

Ist wie gesagt extrem schwierig, da Du nie weißt, auf wen Du bei der Begutachtung triffst. Wichtig ist, dass es in Zukunft nicht wieder vor kommt.
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  #54  
Alt 31.05.2018, 16:40
fhenschel fhenschel ist offline
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Unglücklich Zur MPU ohne ausreichende Abstinentbelege?

Hey Leute,
Ich befinde mich im Zwiespalt. Ich weiß mir kann keiner die Sicherheit geben, die ich gerne hätte, aber über eure Meinung würde ich mich freuen.
Ich hatte vor 3 1/2 Wochen meine Haaranalyse für mein zweites halbes Jahr der Drogenabstinenz. Ergebnisse sind da, natürlich wurden keine Drogen gefunden. Aber die angegebene Länge der Haare sind 5cm und keine 6cm, obwohl ich mit meinen Arzt nachgemessen habe und er mir versichert habe, das passt.. Scheiße gelaufen. Nach dem ich bei der MPU Tante nachgefragt habe was ich machen kann, war ich heute bei meinem MPU-Arzt (TÜV SÜD) und habe ihn um seine Meinung herangehensweise gebeten. Er hat nur betont, dass ich ein klasse Mensch bin, der sich nicht verrückt machen sollte und es trotzdem probieren will. Das klingt vielleicht etwas komisch. Er ist echt in Ordnung, aber halt etwas Hippie-haft drauf und konnte mir nicht die Sicherheit geben die ich brauche. Er sagt ich solle es probieren, da ein lückenloser Abstinenznachweis nur bei Hardcore Drogenkonsumenten gefordert wird (Das hat er noch extra beim TÜV Psychologen erfragt..). Ich weiß nicht was ich machen soll. Irgendwo hat er ja Recht. Ich habe vor einigen Jahren scheiße gebaut und in den letzten Jahren hat sich mein Leben um 180 Grad gedreht und ich kann stolz auf mich sein, was ich erreicht habe, ohne Drogen. Aber ist das genug ein Risiko einzugehen? Was meint Ihr? Meine Freundin, Familie und persönliche Verkehrspsychologin von AFN sagen, ich solle bzw könne es probieren.. Dazu muss ich sagen, das im September meine (verlängerte) Frist für die MPU abläuft. Also habe ich vermutlich keine andere Wahl oder?
Ach Mensch, ich mach mich total verrückt und sollte mit dem Ganzen Thema etwas ruhiger umgehen, aber einige werden mich sicher verstehen können, es geht ja auch um Geld.

Danke für eure Antworten
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  #55  
Alt 31.05.2018, 18:37
Benutzerbild von samuel
samuel samuel ist offline
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Registriert seit: 20.11.2004
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Wenn Du noch Haare auf dem Kopf hast, dann sollte notfalls noch eine Haaranalyse möglich sein. Mach Dich da nicht verrückt.
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  #56  
Alt 31.05.2018, 20:04
fhenschel fhenschel ist offline
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Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
Wenn Du noch Haare auf dem Kopf hast, dann sollte notfalls noch eine Haaranalyse möglich sein. Mach Dich da nicht verrückt.
Das ist das Problem, hab mir die Haare schin schneiden lassen..
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  #57  
Alt 31.05.2018, 23:14
kapomick kapomick ist offline
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Beiträge: 5.674
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Ich versteh das nicht. Du liest doch hier schon ne ganze Zeit mit und es wird IMMER geraten, mit dem schicken Haarschnitt zu warten, bis alles rum ist. Warum machst du es dann einfach nicht? Das will mir nicht einleuchten. Meinst du, wir geben hier die Ratschläge zum Spaß? Wir wissen um solche Geschichten wie gerade deine.
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  #58  
Alt 02.06.2018, 14:19
fhenschel fhenschel ist offline
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Zitat:
Zitat von kapomick Beitrag anzeigen
Ich versteh das nicht. Du liest doch hier schon ne ganze Zeit mit und es wird IMMER geraten, mit dem schicken Haarschnitt zu warten, bis alles rum ist. Warum machst du es dann einfach nicht? Das will mir nicht einleuchten. Meinst du, wir geben hier die Ratschläge zum Spaß? Wir wissen um solche Geschichten wie gerade deine.
Du hast sicherlich Recht. Und ich habe mit der Aktion es mir defintiv nicht einfacher gemacht, aber trotzdem hätte ich gerne eine eigene Meinung und kein Anschiss.
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  #59  
Alt 07.06.2018, 07:21
fhenschel fhenschel ist offline
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Registriert seit: 16.01.2018
Beiträge: 34
Standard In einer Woche MPU - Fragen zum Drogenhandel?!

So ich habe mich jetzt entschieden in den Krieg zu ziehen!
Wenn ihr bereits mitgelesen habt wisst ihr vermutlich, dass ich vor wenigen Wochen vor Gericht stand.
Mich würde interessieren, was eurer Meinung nach Fragen des Psychologen auf das Verfahren, oder besser gesagt die Straftaten sein könnten, um mich vorzubereiten?

Kurze Info's zum Verfahren bzw weshalb verurteilt_
-vor 4 Jahren (während meiner Spitze 2014) online Drogen bestellt
-mit Freunden zusammen bestellt, aber auch Gewinnerzielung (so lautet zumindest die Urteilsverkündung..)
-Hash, Weed, Speed & XTC in nicht geringen Mengen
-in einem Zeitraum von einem halben Jahr 8 Bestellungen

Auf welche Fragen sollte ich mich definitiv vorbereiten?

PS: In meiner versemmelten MPU vor 2 Jahren habe ich nix davon erzählt.

Danke
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  #60  
Alt 11.06.2018, 20:11
fhenschel fhenschel ist offline
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Registriert seit: 16.01.2018
Beiträge: 34
Standard Fragen der Behörde bezüglich Drogenhandel?

Noch 3 Tage bis zu meiner MPU.
Was kann ich von dem Psychologen erwarten, welche Frage er stellt, wenn ich gestehe in einem kürzlich abgeschlossenem Verfahren lautet das Urteil erwerbsmäßiger Drogenhandel, Tatzeit 4 Jahre her (zu der Zeit Minderjährig)?
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