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  #81  
Alt 23.11.2017, 15:42
Kai R. Kai R. ist offline
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Zitat:
Zitat von Alana Beitrag anzeigen
Mit Verlaub, dies hast Du nicht gesagt, sonst hätte ich selbstverständlich auch als Quelle angegeben: Ob es zu einer tatsächlichen Verhandlung kommt, liegt im Ermessen des Gerichts, nicht dem des Beklagten.
Lass uns nicht um Worte streiten, ob man sagt "ich wünsche eine Entscheidung im schriftlichen Verfahren" oder "ich bin mit einer Entscheidung im schriftlichen Verfahren einverstanden" wird im Ergebnis keinerlei Auswirkungen haben. Wenn man sich damit einverstanden erklärt hat, geht das in der Regel auch so durch.

@Minilee war die mit der Aussage, dass es auch bei einer Beschränkung auf die Tagessatzhöhe vor Gericht geht, das habe ich korrigiert.

Zitat:
Zitat von Alana Beitrag anzeigen
Ansonsten habe ich mit eurem Scharmützel hier nichts zu tun.
Ich bin es im Übrigen auch nicht, der das immer wieder anfacht

Zitat:
Zitat von Alana Beitrag anzeigen
Kann man natürlich machen, muß jeder für sich entscheiden. Hängt ja auch davon ab, ob man eine Rechtsschutzversicherung hat, nicht das die Anwaltsrechnung die reduzierten TS wieder wettmacht.
Geht auch ohne Anwalt
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  #82  
Alt 23.11.2017, 17:53
minilee minilee ist offline
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Zitat:
ob man sagt "ich wünsche eine Entscheidung im schriftlichen Verfahren" oder "ich bin mit einer Entscheidung im schriftlichen Verfahren einverstanden" wird im Ergebnis keinerlei Auswirkungen haben. Wenn man sich damit einverstanden erklärt hat, geht das in der Regel auch so durch.
das kann sich aber niemals auf die Anzahl der Tagessätze beziehen... allenfalls die Höhe des TS kann im schriftlichen Verfahren geändert werden... ansonsten gilt:

HV mit Beweißaufnahme, einen Haufen Kosten... und dann?

ach ja,

Zitat:
@Minilee war die mit der Aussage
er ist ein der und seit mehr als 25 Jahren RA...
__________________
Das Leben wird vorwärts gelebt, aber nur rückwärts verstanden...
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  #83  
Alt 23.11.2017, 18:27
Kai R. Kai R. ist offline
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Zitat:
Zitat von minilee Beitrag anzeigen
das kann sich aber niemals auf die Anzahl der Tagessätze beziehen... allenfalls die Höhe des TS kann im schriftlichen Verfahren geändert werden...
schrieb ich doch so, es wurde aber von Dir bestritten:
Zitat:
Zitat von minilee Beitrag anzeigen
es geht auch bei einem isolierten Einspruch vor Gericht, nur geht es dann eben nur um die Höhe des Tagessatzes....
Zitat:
Zitat von minilee Beitrag anzeigen
HV mit Beweißaufnahme, einen Haufen Kosten... und dann?
wie läuft denn so eine Verhandlung realistisch ab?
Beschuldigter: ich bestreite nicht die Tat, aber die Strafe ist zu hoch
Richter: warum sollte sie niedriger sein?
Beschuldigter: die Tagessätze sind zu hoch (Nachweise) und ich habe mich gebessert, es kommt bestimmt nicht wieder vor (Verkehrspsychologe, Suchtberatung, AB-Nachweis)
Richter: ah ja. Neues Urteil.

Da findet doch keine Beweisaufnahme mehr statt, wenn die Tat nicht bestritten wird, weil jeder Richter froh ist. Die Kosten für die Gerichtsverhandlung sind überschaubar. Einen Anwalt braucht man für "ich habe mich gebessert" auch nicht.

Lass uns doch vielleicht einfach mal mit den Nicklichkeiten aufhören. Ich spreche Dir Deine Kompetenz nicht ab. Ich mache Fehler, Du auch mal. Das wird korrigiert und fertig. Es ist wahrlich wichtiger, sich um die Belange der Fragensteller zu kümmern.
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  #84  
Alt 23.11.2017, 18:58
minilee minilee ist offline
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Zitat:
Lass uns doch vielleicht einfach mal mit den Nicklichkeiten aufhören.
können wir gerne, aber ein Strafprozess unterliegt nun mal den Förmlichkeiten der StPO...

und dann ist das, aber auch nur evtl. (betrifft das Tatgeschehen ja nicht)

Zitat:
Beschuldigter: die Tagessätze sind zu hoch (Nachweise) und ich habe mich gebessert, es kommt bestimmt nicht wieder vor (Verkehrspsychologe, Suchtberatung, AB-Nachweis)
ein Strafzumessungsgrund...

Zitat:
die Tagessätze sind zu hoch (Nachweise)
eben, Verdienstnachweis vorlegen und Unterhaltsverpflichtungen nachweisen...
__________________
Das Leben wird vorwärts gelebt, aber nur rückwärts verstanden...
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  #85  
Alt 23.11.2017, 19:07
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Alana Alana ist offline
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Zitat:
Zitat von Kai R. Beitrag anzeigen
Beschuldigter: die Tagessätze sind zu hoch (Nachweise) und ich habe mich gebessert, es kommt bestimmt nicht wieder vor (Verkehrspsychologe, Suchtberatung, AB-Nachweis)
Richter: ah ja. Neues Urteil.
Mag ja sein, daß er so sagt. Das Problem ist nur, daß @Sven139 da nicht wirklich etwas zu bieten hat:
Zitat:
Zitat von Sven139 Beitrag anzeigen
Abstinenznachweise
Haaranalyse ja, wie viele bisher und seit wann: nein
Nein ich befinden mich im Urinscreeningprogram seit:
[...]
Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: nein
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: nein
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein
Ambulante/stationäre Therapie: nein
Und bisher war in diesem Thread, wenn ich nicht etwas überlesen habe, auch nicht die Rede von irgendwelchen Plänen in die Richtung. Warum also sollte ein Richter seinen gerade erst unterschriebenen Strafbefehl korrigieren? Also, ein Selbstläufer wird das nicht.

Mit der Höhe der TS ist das selbstverständlich etwas Anderes, da gibt es feste Regeln, unabhängig von der Einschätzung der Tat und des Täters.
__________________
Liebe Grüße
Alana

Geändert von Alana (23.11.2017 um 19:19 Uhr)
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  #86  
Alt 24.11.2017, 08:28
Sven139 Sven139 ist offline
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Guten Morgen an alle,

bitte streitet euch nicht unnötig.
Ich habe mich hier registriert um Hilfe von Leuten zu bekommen, die in dieser Thematik Erfahrung haben. Hab ja auch schon viel bekommen was mir weiter geholfen hat. Dafür gleich ein dickes Danke an Alle.

Ich bin auch nicht hier um irgendetwas schön zu reden oder sonstiges in der Richtung. Warum auch? Bringt mir ja überhaupt nix, ganz im Gegenteil.

Fakt ist: ich habe komplett Einspruch erhoben. Mein Anwalt wird zum Glück von der Rechtschutz übernommen. Ich habe bereits mit der Caritas wegen eines VP kontakt aufgenommen (Teuer aber brauchen werde ich es ja sowieso). Sowie bereits das Labor rausgesucht (Synlab) bei dem ich mich zum AN anmelde. Dies wird auch alles zur Hauptverhandlung mitgebracht.
Lohnnachweise sind schon beim Anwalt, und da wird die höhe der TS auf jeden Fall drastisch weniger. Auch gibt es noch perönliche Faktoren die mitgenommen werden, und die lt. Anwalt auch wichtig sind.

@mentos: würde mich interessieren wie es bei dir weiter geht. Bitte informiere mich doch.

und meinen Verlauf werde ich auch immer wieder posten. Vielleicht hilfts ja dem einen, oder anderen.
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  #87  
Alt 24.11.2017, 12:42
mentos mentos ist offline
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Hallo Sven

Ich halte dich bzw. euch ohnehin auf den laufenden
Mein Anwalt hat Einspruch auf de Rechtsfolgenausspruch eingelegt (nur das Maß der Strafe wird verhandelt - das fahrlässige fahren unter Alkohol wird rechtskräftig).
Ich habe mich bevor das alles los ging beim TÜV für 10 Stunden bei einem VP angemeldet und die haben mir schon eine Betsätigung geschickt, die dann bei der Verhandlung mitgebracht wird (kann die auch Abend hochladen wenn gewünscht - wenn’s interessiert)

Das kann auf jeden Fall schon mal sehr gut sein für die Milderung, da man ja aktiv und freiwillig an sich und die Eignung arbeitet. Bei der Abstinenz ist es galt gut, wenn die Proben die du bisher abgeben hast nochmal bestätigt werde für das Gericht (macht bei mir die pima ) .

Also Identischer Weg wie gesagt Verhandlung ist am 17.01. da geht in Richtung Geld bzw. Sperrzeit bestimmt was !
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  #88  
Alt 13.01.2018, 10:21
Sven139 Sven139 ist offline
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Mal ein Update.

Habe am 24.1. die Verhandlung. Muss uach persönlich erscheinen.
War diese Woche bei der Verkehrspsychologin. Die ratet mir zur Haaranalyse und die "muss" ein Jahr sein. Ist natürlich doof, sollte sich die Sperrfrist von 13 Monaten verkürzen hab ich nix davon. VP sagt ich solle 1 Woche zuwarten bis zur ersten Analyse, Arzt sagt 4 Wochen. Ausserdem arbeite ich im Gesundheitswesen und verwende jeden Tag Händedesinfektion. Arzt sagt macht nix, Labor sagt macht schon was. super!
Naja, Plan ist: Wenn meine Sperrfrist kürzer als 12 Monate wird, versuche ich die MPU trotzdem vorher zu machen. Analog dazu mache ich trotzdem die Haaranalyse. Bekomme da jedesmal das Ergebnis. Interessant wird natürlich wie ich dem GA weismachen soll, dass ich keinen Kontrollverlust hatte bei meiner TF mit BAK 1,75.
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  #89  
Alt 13.01.2018, 18:38
Unnoetig Unnoetig ist offline
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Zitat:
Zitat von Sven139 Beitrag anzeigen
Mal ein Update.

Habe am 24.1. die Verhandlung. Muss uach persönlich erscheinen.
War diese Woche bei der Verkehrspsychologin. Die ratet mir zur Haaranalyse und die "muss" ein Jahr sein. Ist natürlich doof, sollte sich die Sperrfrist von 13 Monaten verkürzen hab ich nix davon. VP sagt ich solle 1 Woche zuwarten bis zur ersten Analyse, Arzt sagt 4 Wochen. Ausserdem arbeite ich im Gesundheitswesen und verwende jeden Tag Händedesinfektion. Arzt sagt macht nix, Labor sagt macht schon was. super!
Naja, Plan ist: Wenn meine Sperrfrist kürzer als 12 Monate wird, versuche ich die MPU trotzdem vorher zu machen. Analog dazu mache ich trotzdem die Haaranalyse. Bekomme da jedesmal das Ergebnis. Interessant wird natürlich wie ich dem GA weismachen soll, dass ich keinen Kontrollverlust hatte bei meiner TF mit BAK 1,75.
Hallo Sven,
ich habe gerade meine MPU hinter mir und bestanden. Wie auch immer. Bereite Dich auf den Termin bei der Verhandlung vor, als wäre es eine MPU. Schnapp Dir den Fragenbogen ackere den durch und beantworte für Dich die Fragen. Ich denke die eine oder andere Frage wird der Richter auch stellen und dann solltest Du sehr gut vorbereitet sein.
Denke auch an das Auftreten beim Richter, Klamotten, etc.

Nach der Verhandlung sag mal bitte sofort Bescheid, wie die ausgegangen ist, denn die Zeit tickt immer.

Ich hatte eine Sperrfrist bei 1,71 BAK (Stand auf dem Parkplatz auf der Autobahn) von 10.02.2017 bis 31.12.2017. Das ganze in Hessen. Ich hatte 40 Tagessätze á 50 Eur. Das war meine erste Tat. Noch nie ein Punkt, etc.

Ich hoffe Du bist noch abstinent, das hilft erst allemal.
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  #90  
Alt 14.01.2018, 01:56
Hara Hara ist offline
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Zitat:
Zitat von Sven139 Beitrag anzeigen
Interessant wird natürlich wie ich dem GA weismachen soll, dass ich keinen Kontrollverlust hatte bei meiner TF mit BAK 1,75.
Ich denke, diese Frage wird sich doch nicht stellen, denn eine hohe Promillezahl entsteht doch grundsätzlich durch einen Kontrollverlust. Das wird man doch erst gar nicht groß erklären müssen, dies dürfte eine Tatsache sein. Oder liege ich da falsch?

Gruß
Hara
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