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Alt 11.08.2017, 20:40
Pastel Pastel ist offline
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Beitrag Anordnung zur MPU in Bezug auf Drogen wegen doofer Ausage

Zu meinem Fall……

Am 24.5.2016 hatte ich Zuhause mit Freundin stress (wegen Sauferei) und bin geflüchtet.

Ich in den Supermarkt einen Kasten Bier gekauft und ab an den Badeweiher, mit Auto und noch Nüchtern. Am Badeweiher angekommen kräftig Bier getrunken, dürften so 6-7 0,5L gewesen sein. Irgendwann eingepennt, Schläfchen gemacht. Als ich Wach wurde waren an dem Badeweiher eine Horde Ausländischer Feldarbeiter(Rumänen, Ungarn und Bulgaren) die Feierabend hatten. Noch in guter Alkoholstimmung mit denen kräftig Bier und selbstgebrannten Schnaps den die dabei hatten getrunken, bis der Sprit leer war. Dann ich mit Auto mit 3 von denen an Tanke gefahren (ca. 5km entfernt) kräftig Sprit gekauft Bier, Wodka und was mein da noch volles Portemonnaie hergab (ca. 200€).

Mit denen weiter gesoffen bis wiederum alles leer war, dann hab ich ein paar von denen mit meinem Auto los geschickt Sprit kaufen, soweit alles ohne besondere Vorkommnisse.

Gegen 0Uhr nachts wurde ich dann wieder wach, natürlich total besoffen…..Ich Müde und wollte Heim ins Bett. Losgefahren und bestimmt 1h rum gefahren ohne zu wissen wo ich rum fahre.

Irgendwann bin ich dann einen Abhang runter gefahren und konnte von dort nicht mehr raus fahren (kein Flurschaden, das Auto war auch nicht weiter beschädigt und noch fahrtauglich) da alles Schlammig war. Ich dann raus aus dem Auto und Weggelaufen. Relativ schnell gingen dann bei der Polizei anrufe ein das ein Auto im Graben stehen würde da diese Straße viel befahren war.

Die Polizei hatte dann zwischenzeitlich eine Halterfeststellung gemacht und sofort bei meiner Freundin angerufen, nach 15min standen dann Polizisten bei meiner Freundin in Wohnung auf der Suche nach mir. Ich irrte aber irgendwo umher.

Nun kommen meine Fehler, da ich ja total besoffen war und meine Freundin mich angerufen hatte, habe ich Ihr meinen Standort mittgeteilt und die hat mich eingesammelt und da Sie auch total eingeschüchtert von den Polizisten war diese dann zu unserem Standort gerufen ( 5km entfernt vom Auto).

Die Polizisten wollten dann Vorort direkt einen Alkoholtest mit mir durchführen, diesen habe ich verweigert. Also ab auf die Wache. Dort habe ich gefragt ohne Richter keine Blutprobe, woraufhin der Polizist meinte wir holen diese Blutprobe aus Ihnen raus und wenn es mit Gewalt ist…...Immer schwierig sowas dann im Nachhinein zu beweisen.

Nun zu meinen weiteren Fehlern….

Bei der Aussage habe ich dann verschiedenste Aussagen gemacht wer gefahren sei.

Einmal habe ich gesagt ein Rumäne, mal ein Ungar (das stimmte ja eigentlich auch, nur der Zeitpunkt war ein anderer). Dann mal ein Freund von mir der gar nicht Vorort war, und wohl irgendwann auch ich sei gefahren. Alles in allem 5 verschiedene Fahrer.

Meine Blutprobe ergab 2,11 Promille.

Jetzt zu meinem größten Fehler, ich habe dann auch angegeben dass ich Heroinabhänig war und Methadon genommen hätte. Daraufhin wurde natürlich auch gleich ein großer Drogentest mit meinem Blut gemacht (Der hat mich 370€ gekostet und ALLE Substanzen wurden getestet). Allerdings habe ich in meinem ganzem Leben NIE Drogen genommen…fragt mich nicht warum ich diesen Müll erzählt habe, ich fühlte mich vom Polizisten provoziert…. Der Drogentest war natürlich Negativ auf alle Substanzen.

So nun zum Richterspruch, 5 Monate Fahrverbot, 1800€ Strafe wegen dem Alkohol und nur Alkohol von Drogen kein Wort im Urteil. Damit hatte ich mich dann abgefunden, mein Anwalt den ich hatte war leider kein Verkehrsrechtler.

Ich mich informiert was kommt, MPU, Abstinenz 1Jahr. Ich mich im Oktober 2016 zum Abstinezprogramm angemeldet. Im Juli 2017 habe ich dann bei der Führerscheinstelle Antrag auf wieder Erteilung der Fahrerlaubnis gestellt.

Dann der Schock als der Brief von der Stelle kam, Aufforderung zur Feststellung der Fahreignung in Bezug auf Alkohol (damit habe ich ja Aufgrund des Urteils gerechnet) und Feststellung der Fahreignung in Bezug auf Drogen…...Damit hatte ich nicht gerechnet und natürlich auch keinen Abstinenznachweis begonnen.

Die Fakten, viele verschieden Aussagen bei der Polizei wer gefahren ist, selbst hat mich niemand gesehen. Meine doofe Aussage mit 2,11 Promille ich hätte mal Drogen genommen obwohl der Drogentest in der besagten Nacht Negativ war und ich auch keinerlei Vorstrafen habe (wirklich 0, auch Ersttäter bei Alk).

Meinen Widerspruch bei der Führerscheinstelle in Bezug auf Drogen wurde abgelehnt mit der Begründung „es ist von einer Schutz Behauptung in Bezug auf Drogen auszugehen“.

Ich bin ja kein Jurist, mir wurde aber mal Beigebracht in unserem Rechtssytem muss erstmal die Schuld nachgewiesen werden bevor man dafür bestraft werden kann….

Wäre Nett wenn Ihr mir mal eurer Meinung dazu mitteilen könntet.
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  #2  
Alt 11.08.2017, 22:16
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Registriert seit: 06.08.2011
Beiträge: 9.735
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Ich lege diesen Thread mal still. Antworten bitte im textgeichen, zweiten Thread

http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...ad.php?t=28010
__________________
Liebe Grüße
Alana
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