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  #21  
Alt 17.11.2016, 20:39
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darksoul darksoul ist offline
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Zitat:
Übrigens ein geübter Trinker baut wesentlich mehr Alkohol in einer Stunde ab, als ein Gelegenheitstrinker. (Solange die Leber noch arbeitet) Das geht bis zu 0,4 %o pro Stunde.
Insofern spielt das doch eigentlich einem Alkoholiker in die Karten je länger die Trinkzeit ist, weil eben für jede abgebaute Stunde nur 0,15 Promille an Abbau auf die gemessen BAK draufgeschlagen wird, seh ich das richtig? Müssten demnach deutlich weniger Alkohol "erklären".
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Liebe Grüße, darksoul
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  #22  
Alt 17.11.2016, 20:44
octopussy octopussy ist offline
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Zitat:
Zitat von darksoul
Insofern spielt das doch eigentlich einem Alkoholiker in die Karten je länger die Trinkzeit ist, weil eben für jede abgebaute Stunde nur 0,15 Promille an Abbau auf die gemessen BAK draufgeschlagen wird, seh ich das richtig? Müssten demnach deutlich weniger Alkohol "erklären".
Theoretisch hast du Recht, aber die meisten GA rechnen mit dem Schnitt von 0,15 / Stunde.
Außerdem spielt das bei einer MPU als Alkoholiker eine absolut untergeordnete Rolle.
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Liebe Grüße
Octopussy
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  #23  
Alt 17.11.2016, 21:29
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darksoul darksoul ist offline
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Zitat:
Außerdem spielt das bei einer MPU als Alkoholiker eine absolut untergeordnete Rolle.
Da hast Du natürlich vollkommen recht. Es ist ja sowieso ratsam, ehrlich in die MPU zu gehen. Von daher... aber kam mir gerade so in den Sinn.
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Liebe Grüße, darksoul
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  #24  
Alt 17.11.2016, 21:34
octopussy octopussy ist offline
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Zitat:
Zitat von darksoul
Da hast Du natürlich vollkommen recht. Es ist ja sowieso ratsam, ehrlich in die MPU zu gehen. Von daher... aber kam mir gerade so in den Sinn.
Vorsicht ist da aber schon geboten. Besser ist: Was man erzählt sollte wahr sein, aber nicht alles was wahr ist sollte man erzählen. (Stammt nicht von mir)
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Liebe Grüße
Octopussy
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  #25  
Alt 03.12.2016, 19:08
troy troy ist gerade online
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Hallo,

eiss jemand wie im Saarland die Bestimmungen zur MPU Anordnung sind?
Im privaten Kreis gab es kürzlich eine TF mit 1,4%o.
Handhabt das Saarland wie BaWue und spricht bereits nach 1.1 %o eine MPU Anordnung aus,
oder hatte sie nochmal Glück gehabt?

liebe grüße Stefan
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  #26  
Alt 24.12.2016, 16:03
troy troy ist gerade online
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Hallo,

ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Und ihr wisst ja, don't drink and drive!

Liebe Grüße,
Stefan
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  #27  
Alt 20.10.2018, 06:31
troy troy ist gerade online
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Standard Tilgung aus Akten

Hallo liebes Forum,

ich habe in letzter Zeit aus Studien bzw. inzwischen beruflichen Gründen kaum Zeit gehabt, in das Forum zu blicken. Erst in letzter Zeit fing ich an, mal wieder ein wenig querzulesen.

Ich habe aktuell eine Frage, die mich ein wenig interessiert: Ab wann kann ich unten genannte, aktenkundige Unterlagen aus meiner Führerscheinakte tilgen lassen? / bzw. passiert dies automatisch? Ab wann macht es Sinn, dies zu kontrollieren?

Zu meiner Vorgeschichte, nochmal kurz zusammengefasst:
Herbst 2009 - Kenntnisnahme eine Alkoholabhängigkeit durch Polizei/Führerscheinstelle
Herbst 2010 - freiwillige Rückgabe der Fahrerlaubnis
Herbst 2012 - Antrag auf Neuerteilung, MPU absolviert (mündliche Aussage, dass Gutachten positiv sein wird)
Winter 2012 - endlich das positive Gutachten erhalten
Januar 2013 - Neuerteilung der Fahrerlaubnis.

Wenn ich richtig informiert bin, beginnt nach "Vorfall" eine 5-jährige Frist nach welcher dann eine 10 jährige Frist beginnt. Nach Ablaufen der letzteren müssten die Vorfälle aus der Akte verschwinden? Demnach wäre das 2024? Ist das soweit richtig, oder beginnt die Frist/die Fristen erst nach Neuerteilung? Oder sind es doch "nur" 10 Jahre?

Muss ich hierfür (zu gegebenem Zeitraum aktiv werden, oder werden die Unterlagen tatsächlich automatisch entfernt?)

Ich lebe nach wie vor glücklich abstinent, daher kommt auch eine TF nicht in Frage. Dennoch hätte ich gern die Altlasten aus der Akte entfernt.

Ich würde mich über antworten freuen.

Herzlichen Dank,
Stefan
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  #28  
Alt 20.10.2018, 11:14
falo999 falo999 ist offline
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Die Tilgungsfrist beträgt 10 Jahre.

Allerdings meint der Gesetzgeber das du ja ohne FE ja gar nicht zeigen kannst das du dich an die Regeln hältst weil du ja gar nicht fahren darfst.
Deswegen kommen vor der Tilgung noch 5 Jahre Anlaufhemmung solange man keine FE hat.

Deswegen beginnen die 10 Jahre Tilgung erst nach den 5 Jahren Anlaufhemmung ODER nach der Neuerteilung der FE.

Bei dir war das Jan 2013 und dementsprechent dann Jan 2023.


Die Eintragungen im KBA Register in Flensburg werden automatisch gelöscht.

Eintragungen in der FSST normal nur wenn sie im Rahmen eines Verwaltungsvorganges bearbeitet wird.
Soweit ich weiß hast du auch keinen Rechtsanspruch das die Akte 'nur bereinigt' wird.
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  #29  
Alt 27.10.2018, 12:58
troy troy ist gerade online
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Hallo Falo999,

vielen Dank für deine Erklärungen.

Es ist nicht so, dass ich dem Zeitpunkt der Tilgung entgegenfiebere. Auch habe ich nicht vor, meine gelebte Abstinenz in irgendeiner Weise zu ändern, sodass die Eintragungen auch keinerlei Konsequenzen haben dürften.

Dennoch, man weiß ja nie was passiert, wäre es mir lieber, die Akte wäre sauber. Besonders stört mich daran, dass ich, wie du sagst, keinen Anspruch auf Entfernung der Unterlagen aus meiner Akte in der FSST habe.

Angenommen, (rein spekulativ), ich werde 2030 mit 0,6% von der Polizei angehalten, dann landet das bei der FSST und diese sieht, dass ich 17 Jahre vorher eine Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach MPU mit AB, hatte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Info dann unbeachtet bleibt und ich würde erwarten, dass dies automatisch eine neue MPU bedeuten würde.

Nochmals, ich habe nicht vor mein AB zu ändern, aber wenn der Vorfall verjährt ist, dann dürfen bitte auch die Unterlagen dazu verschwinden.

Ein "Verwaltungsvorgang" kann z.B. was sein? Ein Erlangen einer weiteren Führerscheinqualifizierung (Klasse A zb) wäre ein Verwaltungsvorgang? Beantragen eines internationalen Führerscheins reicht mit Sicherheit nicht aus.

Herzlichen Dank für Eure Infos,
Stefan
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  #30  
Alt 27.10.2018, 13:58
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Alana Alana ist offline
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Zitat:
Zitat von troy Beitrag anzeigen
Angenommen, (rein spekulativ), ich werde 2030 mit 0,6% von der Polizei angehalten, dann landet das bei der FSST und diese sieht, dass ich 17 Jahre vorher eine Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach MPU mit AB, hatte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Info dann unbeachtet bleibt und ich würde erwarten, dass dies automatisch eine neue MPU bedeuten würde.
Doch. Genauso erfolgt ganz praktisch die Bereinigung der Akte. Akte wird gebraucht, angefaßt und auf den aktuellen Stand gebracht. Altes fliegt raus. In deinem Fall: keine MPU.

Zitat:
Ein "Verwaltungsvorgang" kann z.B. was sein? Ein Erlangen einer weiteren Führerscheinqualifizierung (Klasse A zb) wäre ein Verwaltungsvorgang? Beantragen eines internationalen Führerscheins reicht mit Sicherheit nicht aus
Alles, was dazu führt, daß ein SB die Akte in die Hand nehmen und etwas entscheiden muß, ist ein Verwaltungsakt. Also auch jeder Antrag.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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