Zurück   MPU Forum > MPU Diskussion > MPU Erfahrungsberichte

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 09.06.2017, 09:09
Benno Benno ist offline
Mitglied
 
Registriert seit: 05.08.2009
Beiträge: 19
Standard Ein Grund mehr, bei Behörden zu Lügen.

Hallo User,

seit fast 9 Jahren bin ich hier im Forum unterwegs und habe von so manchen , der glaubte seinen Fs nach bestandener MPU bei der Fs Behörde abholen können , diesen erst gegen weitere Auflagen zurück bekam.

Meine MPU habe ich zum einen aus finanziellen Gründen zum anderen weil ich den Fs nicht brauchte erst jetzt gemacht und sofort durch gute (langjährige Vorbereitung ) auf anhieb bestanden.
Zwar gab es bei der medizinischen Untersuchung etwas, was mir beinahe die MPU gekostet hätte, aber das lag an einem Missverständnis im Fragebogen den ich vor der MPU ausfüllen musste.
Ich erkläre es mal kurz.
Da lautet eine Frage: Ist bei ihnen eine Fettleber festgestellt worden ?

VORSICHT bei der Beantwortung.
Die meinen damit; ob zum jetzigen Zeitpunkt eine solche besteht.
Naturlich " Nein" ankreuzen.

Ich glaubte, die Frage bezieht sich auch auf " Jemals "

Wären da nicht die von mir freiwillig beigebrachten negativen HA gewesen, hätte sich die Ärztin aus medizinischer Sicht , gegen eine positive MPU ausgesprochen.
Erst wegen ihrer Zweifel darüber, ob es negative HA und dennoch Fettleber geben kann, sprach sie mich darauf an und somit ich konnte ihr erklären, dass mich der Hs Arzt vor etwa 10 Jahren.....also noch weit vor der TF mal davor gewarnt hat und erste Ansätze vorhanden wären.
So....und jetzt komme ich zu dem Punkt, wo meine Ehrlichkeit und das Vorgehen der Behörde aufeinander treffen, und mir so weiteres Geld, Zeit und Nerven kostet.
Bei der Antragstellung -----man achte auf das Datum----24.02.2017 ---habe ich im Antrag angegeben, dass ich an insulinpflichtiger Diabetes erkrankt bin.

Beizubringen ist zuvor.....übliches Bla..Bla..ein GA eines MPI, da es Zweifen an meiner......usw.

Kein einziges Wort darin, über weitere Auflagen wie Fahrstunden oder das ein GA beigebracht werden muss, welches ausschließt, dass es durch Diabetes bei mir durch Unkenntnis bzw. unzureichende Aufklärung zu Ausfallerscheinungen kommt oder in den letzten 12 Monaten gekommen ist..
Kl. Anmerkung dazu:
Festgestell wurde ein Diabetes vor genau 2 Jahren.
Auslöser war eine schwere Sepsis in Schulter und Knie so wie Krankenhauskeime nach einer OP.

Das perfide an der Vorgehensweise dieser Behörde ist.

Ich erfahre erst jetzt, wie hoch die Hürde von Seiten der Fs liegt und das ich die noch nehmen muss. §11 Abs 2 FeV
Wäre mir dies schon bei der Antragstellung mitgeteilt worden.....denn da steht wörtlich.....das man bei der Antragstellung am 24.02.2017 drüber Kenntnis erlangt hat......könnte ich mein Fs schon wieder haben.

Der Hammer kommt aber erst noch .
Diese Diabetologen oder Internisten müssen als verkehrsmedizinische GA zugelassen sein und davon gibt es bei mir in der Gegend nur sehr wenige.

D.h. der 1.Termin zur Begutachtung ist auch wegen des Urlaubs erst in 2 Monaten und bis das GA erstellt ist dauerts nochmals 3 Wochen.

"CARPE DIEM" sag ich da nur.....Ist das Behördenwillkür oder ist das Behördenwillkür ?

Am meisten ärgert mich meine Ehrlichkeit.
1/3 der Bevölkerung fährt Auto mit Diabetes und noch mehr, die gar nicht wissen, dass sie sie an Diabetes erkrankt sind.

Jetzt gibt es noch die Gruppe 1 und die der Gruppe 2
Letztere sind jene die die Fe zur Personenbeförderung oder Transport gefährlicher Güter benötigen.
3 X dürft ihr raten.....welche ärztliche Bescheinigung ich auferlegt bekommen habe.
Warum schreibe ich das ?
Weil ich möchte, dass ihr erfahrt, dass niemand zur Wahrheit verpflichtet ist.
Schon gar nicht gegenüber Behörden od.der Polizei

Euch allen ein schönes WE

Benno
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 09.06.2017, 09:49
Benutzerbild von tyler_durden
tyler_durden tyler_durden ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 21.04.2006
Beiträge: 1.419
Standard

Dir ist allerdings schon klar, was das nach sich ziehen kann, wenn Du den Diabetes verschwiegen hättest und es dann im Nachhinein durch z.B. irgendeinen blöden Zufall rausgekommen wäre? - Das wäre ein Anlass, das Gutachten nachträglich nicht mehr anzuerkennen und Dir die Fahrerlaubnis wieder zu entziehen, da Du bewusst die Unwahrheit gesagt hast.

Zitat:
ch erfahre erst jetzt, wie hoch die Hürde von Seiten der Fs liegt und das ich die noch nehmen muss. §11 Abs 2 FeV
Zugegebenermaßen hätte man das auch anders machen - aber es geht hier um Verhältnismäßigkeit: Solange die Hauptbedenken noch nicht ausgeräumt sind, ist es unverhältnismäßig, von Dir auch gleichzeitig schon zu verlangen, noch zusätzlich evtl. gesundheitliche Bedenken zu entkräften. Einfach ausgedrückt: Wäre die MPU negativ gewesen, hätte Dir der Rest auch nichts genützt.

Zitat:
Diese Diabetologen oder Internisten müssen als verkehrsmedizinische GA zugelassen sein und davon gibt es bei mir in der Gegend nur sehr wenige.
Wo ist das Problem? - Die Vorgabe ist eindeutig, also musst Du zu einem Internisten / Diabetologen mit verkehrsmedizinischer Qualifikation. Natürlich kannst Du so ein Gutachten auch bei einer Begutachtungsstelle machen, wenn ein qualifizierter Arzt (FA für Innere) dort tätig ist. Hier allerdings von Willkür und Schikane zu sprechen, geht am Kern der Sache vorbei. Die Behörde handelt nur gemäß den gesetzlichen Vorgaben.


PS: Du bist aber nicht zufällig mit dem Kerl verwandt, der wegen einer ganz ähnlichen Geschichte in Freiburg bis vors Verwaltungsgericht gezogen ist, nur weil sein Anwalt zu blöd war, die fachlichen Voraussetzungen für die Erstellung eines Facharzt-Gutachtens zu kennen?
__________________
-------------------------------------------------------------

"Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun."

"Unsere Väter waren unser Bild von Gott. Unsere Väter haben sich verpisst. Was sagt uns das über Gott?"
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 09.06.2017, 12:28
Benno Benno ist offline
Mitglied
 
Registriert seit: 05.08.2009
Beiträge: 19
Standard

Zitat:
Zitat von tyler_durden Beitrag anzeigen
PS: Du bist aber nicht zufällig mit dem Kerl verwandt, der wegen einer ganz ähnlichen Geschichte in Freiburg bis vors Verwaltungsgericht gezogen ist, nur weil sein Anwalt zu blöd war, die fachlichen Voraussetzungen für die Erstellung eines Facharzt-Gutachtens zu kennen?
Nein bin ich nicht....und zudem heiße ich wegen der Anonymität hier im Forum " Benno " !
Ach..... zu der Mitteilung über weitere Maßnahmen die zur Neuerteilung der Fe notwendig sind....ob vor oder nach bestandener MPU empfinde ich es als schikanös....zumal mir eine Behörde durch ihr Verhalten nur zeiget und es sich bestätigt, welchen Stellenwert ich dort genieße.
Selbst GA haben dort den Stellenwert einer Kassiererin beim Aldi...

Ich werde mich bei der Behörde schon noch dazu äußern.....nur jetzt nicht.
Da wäre nämlich noch die Frage warum ich zur Gruppe 2 gehöre.....ganz einfach: weils schwieriger ist und ein ....Aber....mir nicht zusteht.
Erkennen Sie....worum es mir geht ?

Gruß
Benno
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 17.01.2018, 16:32
Benutzerbild von Insulaner2000
Insulaner2000 Insulaner2000 ist offline
Stammpersonal
 
Registriert seit: 10.09.2014
Beiträge: 174
Standard

natürlich muss man bei der MPU lügen
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 17:56 Uhr.