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  #611  
Alt 13.01.2018, 19:16
Unnoetig Unnoetig ist offline
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Beiträge: 33
Standard Tüv Süd Kaiserslautern - Antwortbogen Teil 3

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)
Über die Jahre bin ich von einer Voralkoholischen Phase langsam und schrittweise in der Prodromale Phase angekommen.
Das zeigt, dass ich in der voralkoholischen Phase immer mehr Gelegenheiten genutzt habe um zu trinken. Ich versuchte mein Stress und meine Probleme zu vergessen.
Da ich immer schneller und gierig trank, sowie teilweise Schulgefühle hatte und bei Gesprächen das Thema Alkohol in der Familie und engem Freundeskreis vermied.

Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
Nein

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
10.02.2017

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
2 alkoholfreie Bier hatte ich im Skiurlaub mit dem Pfälzer Skiclub konsumiert 22.04 und 23.04.
Ein Bittburger 0,0 wollte ich am 15.09 zu unserem Hochzeitstag trinken. Wir haben den Hochzeitstag auch ohne 0,0 feiern können. Am 2. November habe ich ein 0,0 (0,33l) getrunken, weil mein Freund dieses extra zu seinem 50. Geburtstag organisiert hatte

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
1. Weil es mir seit ich keinen Alkohol mehr trinke besser geht. Ich kann besser organisieren, mache in der Firma weniger Fehler, habe dadurch weniger Arbeit und Stress, habe dadurch mehr Zeit für die Frau, schnarche nicht mehr, Ein positiver Kreislauf eben.
2. Weil mein Alkoholkonsum zu hoch war.
3. Weil es meiner Gesundheit schadet und mein Arzt wegen einer Refluxschwäche schon 2012 empfohlen hat auf Alkohol so weit wie möglich zu verzichten 1. Befund 2012, jetzt 2. Befund (Speiseröhre ist leicht angegriffen, ergab die zweite Magenspiegelung )
4. Weil ich mir ein Ziel gesetzt habe bis zum August 2018 Abstinent zu bleiben – Kontrolle der Ergebnisse der kommenden 2 Magenspiegelungen (Feb, Aug 2018)
5. Weil ich mittlerweile superleckere alkoholfreie Getränke gefunden habe und die Getränkekarten der Restaurants und Bars immer mehr interessante alkoholfreie neben Cola und Fanta anbieten (Cranberry, Lime, spritz)
6. Weil ich mehr und fettere Sachen essen kann und diese nicht sofort auf die Hüfte gehen.


24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Erst die Trunkenheitsfahrt hatte mir anscheinend endlich die Augen geöffnet. Ich habe mich intensiv mit dem Thema Alkohol beschäftigt und festgestellt, dass nicht nur im Straßenverkehr Alkohol pures Gift ist. Gerade im Skiurlaub ist unserer Gruppe, die alle nichts getrunken haben bewusst geworden mit welchen Geschwindigkeiten wir unterwegs sind und wie durch Alkohol die Gefahr exorbitant steigt.
Zudem hatten wir beim Radfahren das Erlebnis, dass ich im schwer im Wald gestürzt bin. In einer Linkskurve bin ich über einen Stock gefahren, den ich zu spät gesehen hatte. Dadurch ist das Vorderrad weggerutscht und ich in die Böschung geraucht. Nasenbein angebrochen, Nasenmuschel links und rechts abgerissen, Lippe komplett aufgerissen, Gehirnerschütterung. Etc
Ich hatte großes Glück. Genau an der Stelle, an der ich mit dem Gesicht im Dreck landete, waren gerade keine Steine, Stöcke, etc. Das hätte auch mit einer sehr geringen Menge Alkohol evt. Mein Tod sein können.
Meine Kollegen hatten alle aus Rücksicht auf mich nichts getrunken. Dadurch waren wir alle klar im Kopf und konnten nach meinem Sturz schnell handeln und mich sicher ins Krankenhaus bringen. Das hätte früher anders ausgesehen. Das hat auch den Kollegen die Augen geöffnet, die jetzt alle auf Alkohol beim Radfahren verzichten und schon teilweise auf alkoholfreies Bier umgestiegen sind.
Auch auf Firmenfeiern habe ich gemerkt, was für einen Mist die Kollegen erzählen, wenn mal 3.4 Bier geflossen sind.
Das alles hat mich dazu bewegt das Trinkverhalten konsequent zu ändern.


Ich habe das Trinken nicht eher reduziert, oder aufgegeben weil ich die Thematik verharmlost habe.
Mir war meine Lage, in der ich mich befand nicht klar und erst die intensive Aufarbeitung hat mich dazu bewegt, mein Leben zu ändern, was sich im Nachhinein als positiv herausstellt.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Nach der TF war ich so geschockt, dass ich erst mal gar nichts mehr getrunken habe. Ich habe mich gleich an dem Wochenende bei den engen Freunden und in der Familie geoutet. Jeder hat mir empfohlen erst mal auf Alkohol zu verzichten, bis ich weiss wie es weitergeht. Somit hat ich in der Familie und im Freundeskreis sehr viele Unterstützer. Es hat sich auch sofort jeder angeboten mich egal wo hin zu fahren, da ich schon allen auch viel geholfen hatte.
In Summe hat mir das geholfen, aber die ersten Monate waren hart, da ich meine Gewohnheiten noch nicht umgestellt hatte. Somit war das Verlangen nach Alkohol noch da. In der Firma bin ich belächelt worden und ich denke manchen Kollegen gefiel es, dass ich jetzt etliche Minuspunkte kassierte und in die zweite Reihe treten musste.

Als ich nach und nach die Gewohnheiten umstellte, also lieber Sauna im Hotel statt Kneipe, lieber Joggen statt saufen, lieber Obst statt Wein zum Käse, ging es langsam Schritt für Schritt bergauf.
Je länger ich abstinent war, desto respektvoller wurde ich auch von meinen Freunden behandelt.
Fazit die ersten 3 Monate musste ich schon viel Willenskraft ausbringen um den ganzen Verlockungen zu wiederstehen.
Heute ist es anders. Heute habe ich gar kein Verlangen nach Alkohol und muss den Kopf schütteln, dass es noch erlaubt ist im Fernsehen für Bier und Wein zu werben.
Auch mein Buch: “endlich ohne Alkohol“ hilft mir jetzt und in Zukunft Alkohol in einem ganz anderen Licht zu sehen. Es macht Spaß das Buch zu lesen.


26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Heute geht alles deutlich besser und ich habe mehr Spaß im Leben. Gerade bei meiner Frau und mir ist das Verhältnis wieder deutlich besser. Zum einen, weil ich nachts nicht mehr schnarche, zum andern lernten wir offen über das Thema Alkohol zu sprechen. Da Alkohol nicht unser einziges Problem war, wie aber jetzt gelernt haben offen mit einander zu kommunizieren, lösen wir auch andere Probleme, die wir früher nie hätten lösen können.
Die Familie und ich sind stolz, was ich jetzt vollbracht habe und irgendwie sind wir ein bisschen dankbar, dass mir die Augen geöffnet wurden.
Durch die vielen Zugfahrten kann ich meine Arbeiten schon im Zug erledigen und habe dann auch mehr Zeit für meine Frau. Gerade das Zugfahren, werde ich mehr nutzten, weil es auch stressfreier ist.
Außerdem kann ich mehr essen, ohne dass es anschlägt, da sich er Köper erst gar nicht mit dem Alkohol Abbau beschäftigen muss, sondern direkt an das Verbrennen gehen kann.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?
Alkoholthematik
Zum einen möchte ich auch nach der MPU noch eine Zeit (geplant ist bis 08 2018) kein Alkohol trinken.
In der Abstinenz Zeit hatte ich auch darauf geachtet, dass ich kein in Lebensmitteln zu mir nehme ( Rotkraut, Rieslingbraten, Tiramisu etc).
Bis 08 / 2018 werde ich weiter mich intensiv mit Alkohol und Stress beschäftigen und einige Kurse für Stressabau und Umgang mit Stress belegen.
Je nach Diagnose 08/2018 entscheide ich, ob ich wieder jemals Alkohol zu mir nehme.
Da der Angriff der Spieseröhre sehr gefährlich ist und wir im letzten Jahr auch einen Schulkameraden wegen Krebs zu Grabe getragen haben, nehme ich die Diagnose sehr ernst. Erste Erfolge hat die Abstinenz schon gezeigt.
Zusätzlich habe ich mir ein paar Maßnahmen zurecht gelegt, um mit Alkohol umzugehen.
Generell möchte ich mehr alkoholfreie Getränke zu mir nehmen und werde dann auch diverse alkoholfrei Biere durchprobieren, um festzustellen, welche mir schmecken.
Ich habe einen Trinkkalender auf dem Handy und werde den akribisch führen und mir vorher eine Trinkkurve anlegen, die ich nicht überschreiben will.
Da Geburtstage und Feiern schon in der Zukunft feststehen kann man diese auch sehr gut planen.
Somit plane ich auch die Trinkkurve in die Zukunft.
Ebenso kann ich mit Standardglasmethode ganz schnell planen, wie viel ich trinken will und schnell bestimmen wie viel ich getrunken habe.

Stressthematik
Eine der Ursachen, warum ich so viel getrunken habe war der Stressfaktor. Wenn ich die Trinkkurve und die Stresskurve der letzten 30 Jahre übereinanderlege ist er Zusammenhang schon erstaunlich.
Ich habe den Stresslevel gesenkt und plane diesenweiter zu senken.
Um den Stress zu bewältigen werden habe ich 2 Kurse bei uns in der Firma belegt:
Gelassen und sicher im Stress
Wie bleibe ich Gesund?
Beide befassen sich mit dem Stress, Stressabbau
Speziell für das Thema Stress stehe ich noch am Anfang. Ich bin mir sicher, dass wenn ich mich so intensiv, wie bei dem Thema Alkohol damit beschäftige ich auch die Stresskurve weiter nach unten bekomme.
Derzeit mache ich aus den ersten Kursen Atemübungen und plane im Kalender schon Auszeiten ein, z.B. Mittag, Abendspaziergang, etc.
Wenn ich weiss, dass es stressig wird suche ich mir mittlerweile Hotels mit Sauna auf Dienstreise um abszuschalten, fahre 1. Klasse und lese ein Buch anstelle im Restaurantwagen zu arbeiten.
Zusätzlich gehe ich dann laufen, meistens ist irgendwo ein Wald in der Nähe und schreie dann mal so richtig raus.
Ich bin aber gespannt, welche Methoden ich lerne um mit Stress besser umzugehen.
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  #612  
Alt 13.01.2018, 19:17
Unnoetig Unnoetig ist offline
Mitglied
 
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Beiträge: 33
Standard Tüv Süd Kaiserslautern - Antwortbogen Teil 4

Selbstbeobachtung
Ich bin in den Strudel der Probleme geraten, ohne zu merken, was die Ursachen sind und habe nicht gemerkt, dass es langsam schlimmer wird. Somit ist es wichtig eine Selbstbeobachtung langfristig aufrecht zu erhalten, denn wie in der Stresskurve gibt es mal ruhigere Zeiten, man denkt es wäre besser, doch die Ausschläge werden immer höher.
Somit werde ich neben der Trinkkurve auch eine Stresskurve weiter führen.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Ich habe mir den Spruch in den Kopf gehämmert, wer fährt trinkt nicht, wer trinkt fährt nicht.
Das will ich so umsetzten, das ich nur alkoholfreie Getränke zu mir nehme, wenn ich fahre.
Am Anfang hatte ich alkoholfreies Bier im Fokus, welche mittlerweile sehr gut geworden sind.
Allerdings fällt mir jetzt auf, dass es interessante alkoholfreie Getränke gibt, die in meinem Umfeld auch sehr gut angenommen werden. Z.B. Cranberry Lime Spritz, ANMALI, Ingwer Limo, Weihnachtsmilch. (Milch, Marzipan, Zimt, Honig, Ingwer, Muskat, Nelken, Stärkemehl)

Ich möchte meine Fähigkeiten nutzen, um künftig Trinken und Fahren zu trennen. .
Planen – wie soll der Abend ablaufen, was ich will ich trinken, was will ich nicht trinken.
Willensstärke – auch mal nein sagen (das übe ich jetzt schon bei anderen Themen, z.B. kannst Du mir mal kurz helfen)
Ideenreich – es gibt jede Menge super leckere alkoholfreie Cocktails und Biere. Auf den Geburtstagen von mir und meiner Frau wird es nur noch alkoholfrei geben
Vorrausschauend – Öffentliche Verkehrsmittel benutzen (darin bin ich jetzt Profi) oder Taxi bestellen und gar nicht mit dem Auto anreisen.
Diskussionsfreudigkeit – Mein Erlebnis und die TF als Gesprächsstoff in die Runde einbringen, Lustige Spielchen, wer hat wieviel Alkohol nach x Bier, etc.
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  #613  
Alt 17.01.2018, 00:34
Jules91 Jules91 ist offline
Stammpersonal
 
Registriert seit: 24.04.2017
Beiträge: 359
Standard

Heute, 16.1.18 MPU positiv bei Tüv Süd Offenburg.

Habe mich hervorragend aufgenommen gefühlt dort, Ärztin und Psychologin 1A. Klar, Gutachten hat knappe 4 Wochen gebraucht, weil ich noch die HA am Tag der Begutachtung abgegeben habe und die Weihnachtsfeiertage dazwischen waren, aber im Großen und Ganzen war ich vollends zufrieden (mal abgesehen vom Finanziellen )

Grüße

p.s. ich war so ungeduldig das ich mir das Gutachten persönlich abgeholt habe
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  #614  
Alt 17.01.2018, 12:26
Markus67 Markus67 ist offline
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Registriert seit: 23.02.2017
Beiträge: 47
Daumen hoch

Zitat:
Zitat von Jules91 Beitrag anzeigen
Heute, 16.1.18 MPU positiv bei Tüv Süd Offenburg.

Habe mich hervorragend aufgenommen gefühlt dort, Ärztin und Psychologin 1A. Klar, Gutachten hat knappe 4 Wochen gebraucht, weil ich noch die HA am Tag der Begutachtung abgegeben habe und die Weihnachtsfeiertage dazwischen waren, aber im Großen und Ganzen war ich vollends zufrieden (mal abgesehen vom Finanziellen )

Grüße

p.s. ich war so ungeduldig das ich mir das Gutachten persönlich abgeholt habe
Herzlichen Glückwunsch
__________________
Liebe Grüße
Markus
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  #615  
Alt 22.01.2018, 18:55
Jules91 Jules91 ist offline
Stammpersonal
 
Registriert seit: 24.04.2017
Beiträge: 359
Standard

Danke, war echt n tollles Gefühl den vorläufigen sofort zu bekommen und direkt n Mietwagen geholt, am Wochenende die erste 1000 KM seit 5,5 Jahren gefahren

Herrlich und vielen Dank nochmal an dieses Forum. Spitzenarbeit!
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  #616  
Alt 12.02.2018, 23:17
teletarzan teletarzan ist offline
Mitglied
 
Registriert seit: 11.02.2018
Beiträge: 39
Standard

Denke das ist ein würdiger erster Post.

Heute nach einer 2,5 jährigem Odyssee meinen Führerschein nach positiven GA im zweiten Anlauf und vielen, gefühlt unendlich vielen Hürden wieder erhalten.

Ein erhebendes Gefühl, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Bleibt dran und lasst euch nicht entmutigen, bleibt euch treu und seid stets ehrlich zu euch selbst.

-Tom
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  #617  
Alt 03.05.2018, 15:35
Don-Joel-Ryckers Don-Joel-Ryckers ist offline
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Registriert seit: 29.10.2017
Beiträge: 15
Standard MPU 3 Fragestellung Positiv

Dann trage ich mich Mal ein MPU heute Positiv
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  #618  
Alt 16.05.2018, 14:51
Charkow Charkow ist offline
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Registriert seit: 28.04.2018
Beiträge: 17
Standard

Hallo

Habe meine MPU am 15.05.2018 beim 1. Anlauf bestanden.

PIMA REGENSBURG - TF mit 1,74 Promille

Entschlossen zur Abstinenz
__________________
Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, wird sie diejenigen hassen, die sie aussprechen.
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  #619  
Alt 05.06.2018, 20:03
Markus87 Markus87 ist offline
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Registriert seit: 03.01.2018
Beiträge: 77
Standard

Mein erster Verstoß 316er mit 2,06 Promille. Dazu noch zwei Verstöße wegen Geschwindigkeitsüberschreitung.

Insgesamt 14 Monate Führerscheinsperre und 3600 € Geldstrafe.

- Diagnostizierte Alkoholkrankheit mit stationärer Therapie.
- Nach der Therapie Nachsorge, Besuch SHG und Sitzungen bei einem - Verkehrspsychologen.
- Vorbereitungen in diesem Forum incl. Fragebogen.

Auffälligkeit Anfang 2017. Sperrfrist bis April 2018. MPU am 22.05.2018 mit Ergebnis positiv am 05.06.2018.

Vielen Dank diesem tollen Forum.
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  #620  
Alt 21.08.2018, 13:31
nenex nenex ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 28.06.2018
Beiträge: 3
Standard nochmal dank

Ich habe es wirklich auch ohne Vorbereitung geschafft. Aber ohne dieses Forum wäre es nie gegangen. Deshalb spende ich weiter.
Nachdem mich der junge Mann an der Anmeldung wie ein Militär-Sklaven-Treiber empfing, und der Dr. Mengele untersuchte, holte mich ein recht angenehmer Psychologe ab. Also man muss leider auch Glück haben. Da es auch andere Psychologen/innen dort gibt kann man vorher auch nicht wissen in welche Hände man kommt.
Die Fragen die er stellte waren nicht wie die aus dem Katalog, aber es ging um das wesentliche und das habe ich hier gelernt: Fakten und Reue. Wir sind Täter. Wir haben was Schlimmes getan und bereuen es. Es gibt nichts was uns dazu gezwungen hat außer unser innerer Schweinehund. Und jetzt ist alles rosig. OK
Vielen, vielen Dank an alle hier
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