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  #11  
Alt 04.01.2018, 16:34
Sonny323 Sonny323 ist offline
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Registriert seit: 23.11.2017
Beiträge: 43
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Hi. Ich bin neu hier und mache demnächst meine mpu für Drogen und Alkohol.

Ich habe mir deinen Fragebogen mal durch gelesen. Es ist grundsätzlich wenig was du antwortest. Du baust es Stichpunktartig auf uns antwortest fast nur mit nein oder ja ohne einer klaren Erklärung so kommst du nicht wirklich weit. Soweit ich weiß ist das Gespräch auf eine Stunde ausgelegt. Das wirst du so nur schwer überstehen. Ich selber habe meine Fragebögen mehrere Male auf gearbeitet.. da muss definitiv mehr kommen. Als Tipp und Hilfe kannst du dir bereits rein gestellte Bögen anschauen. Die werden dir sehr helfen


Lg
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  #12  
Alt 22.02.2018, 21:35
alabama alabama ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 01.02.2018
Beiträge: 2
Standard

Hallo, ich würde mich über Rückmeldung zu meinem Fragebogen freuen!


Was ist passiert?

Vorgeschichte:

Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?
-In der Schule bei einem Vortrag über illegale Drogen.
Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)
-Das war etwa mit 16 da habe ich es ausprobiert als Freunde mit denen ich heute nichts mehr zu tun habe gekifft haben.
Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Wie lange habt Ihr was in welcher Menge genommen?)
-Cannabis, vor 2 Jahren ab und zu, dann immer öfter und in den letzten 5 Monaten vor der Abstinenz im Schnitt einen Joint am Abend.
Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
-Nein, nie
Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
-Ich trinke keinen Alkohol, da er mir nicht schmeckt und ich sehe was er mit einigen Freunden von mir gemacht hat.
Sonstige Suchtmitteleinnahme?
-Nein
Haben Sie bei sich negative Folgen fetsgestellt?
-Antriebslosigkeit, generelles Desinteresse
Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
-Ja.

Auffälligkeit:
Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?
Tetrahydrocannabinol (THC): 1,4 ng/ml
11-Hydroxy-Tetrahydrocannabinol: 0,6 ng/ml
Tetrahydrocannabinol-Carbonsäure: 81,6 ng/ml

Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
-Einen Joint fast jeden Abend, am Wochenende etwas mehr, oft mit Freunden
Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?
-Nichts, ich habe am Abend davor einen Joint geraucht
Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
-Nein, es gab mir nur ein Gefühl der Entspannung, wie ein Feierabendbier
Wie sind Sie auffällig geworden?
-Ich wurde morgens beim Autofahren kontrolliert
Nur für die, die im Straßenverkehr ermittelt wurden(auch Parkplatz):
Was war der Zweck der Fahrt?
Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?
-Ich wollte in die Schule fahren.
-Ich wollte 18 km fahren und bin nach 6 km kontrolliert worden.
Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluß im Straßenverkehr unterwegs?
-Im Cannabis-Rausch ca. 30 mal, mit feststellbarem Blut-Wert ca. 5 Monate
Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
-Ich habe oft in meinem Auto geschlafen wenn ich meiner Ansicht nach nicht mehr fahren konnte, ansonsten bin ich kurze Strecken noch gefahren. Tagsüber bin ich immer bedenkenlos gefahren, weil ich ja immer nur abends geraucht habe.
Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?
(Beschreibung bitte für die zutreffende Substanz)
-Reaktionsfähigkeit lässt nach
-Wahrnehmung ist verschoben
-Aufmerksamkeit lässt nach
-Konzentration lässt nach
Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluß?
-mindestens 48 Stunden
Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
-Es entstehen bleibende Schäden im Gehirn und der Kontakt zur Gesellschaft geht verloren, Beziehungen bleiben auf der Strecke.

-----------------------------------------------

Warum ist es passiert?

Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
-Eigentlich nur mein Freundeskreis, ich hatte eine schöne Kindheit, keine besonderen Todesvorkommnisse, keine großen Schwierigkeiten im Leben, habe eine Freundin die hinter mir steht
Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?
-Meine Eltern wussten es gar nicht bis zu meiner Auffälligkeit, sie haben nur gefragt ob alles okay ist und dass ich so „antriebslos“ wirke. Ich habe alles von mir abgewiesen.
Meine Freunden meinten, ob das nicht ein bisschen zu viel sei aber ich versicherte es sei alles okay.
Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?
-Nein.
Haben Sie vor der Auffälligkeit jemand um Hilfe gebeten, um den Drogenkonsum zu beenden?
(Warum, wann, wer, mit welchem Erfolg?)
-Nein.
Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?
-Nein.
Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Wann?
-Nein es war eigentlich regelmäßig und gleichmäßig.
Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?
-Ich denke es war Gewohnheit, dass ich irgendwann jeden Abend eine Joint geraucht habe. Ich hätte bestimmt auch ohne Droge abschalten können.
Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
-Ja.
Waren sie Drogenabhängig?
-Ich habe mein Leben nicht von der Droge abhängig gemacht, aber ich habe es oft danach gerichtet, also war ich in gewisser Weise schon drogenabhängig

Wieso passiert das nicht wieder?

Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?
-Ja, ich hatte das falsche Umfeld. In meinem Freundeskreis haben viele gekifft.
Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
-Weil ich mein Leben wieder auf die Reihe bekommen möchte, ich will meinen Führerschein behalten, meine Eltern wieder glücklich machen und meinen Ausbildungsplatz behalten
Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)
-Ich habe erkannt, dass es zu viel ist und ich soziale Nachteile (Führerscheinverlust, Kontaktverlust zur Gesellschaft) für die Droge in Kauf nehme.
Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in Betracht?
-Weil ich mich bei einem gelegentlichen Konsum wahrscheinlich wieder in das alte Umfeld begeben würde und das möchte ich nicht deshalb entscheide ich mich für eine Abstinenz
Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
-Ich bin wieder aufmerksamer, gehe wacher durchs leben, mache wieder mehr Sport und fühle mich allgemein fitter.
Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
-Meine Eltern haben mir gut zugesprochen und stehen trotz der Enttäuschung hinter mir und führen mich wieder auf den richtigen Weg. Außerdem unterstützt mich meine Freundin.
Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
-Positiv, alle finden es gut, dass ich es durchziehe und erkennen meine neue aufgeweckte Art
Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
-Nein, ich habe den Kontakt bewusst abgebrochen, aber dadurch dass viele wegen dem Studium weggezogen sind hat sich sowieso kein Kontakt mehr ergeben
Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?
Ab und zu jemand auf einer Party aber das waren nicht wirklich Bekannte.
Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?
-Ich möchte keinen Umgang mehr damit haben, ich habe mit dem Thema abgeschlossen.
Haben Sie zu Hause Cannabis?
-Nein.
Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?
-Ich werde keine Drogen mehr konsumieren, somit stellt sich die Frage gar nicht.
Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
-Ich habe in meinen Eltern, meiner Psychologin und meiner Freundin gute Ansprechpartner falls es mir mal nicht gut geht. Ich werde nicht mehr zu der Droge greifen.
Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
-Ich trinke keinen Alkohol, ich lehne ihn grundsätzlich ab, das macht es einfacher keinen angeboten zu bekommen.
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