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  #41  
Alt 17.01.2018, 22:17
minilee minilee ist offline
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Zitat:
weil es keine Rechtsgrundlage für eine MPU gibt.
aha, kann man nachlesen

https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__13.html
__________________
Das Leben wird vorwärts gelebt, aber nur rückwärts verstanden...
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  #42  
Alt 18.01.2018, 01:02
Kakashi112 Kakashi112 ist offline
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Es stimmt, der Text ist nicht seriös und es stand auch was mit 3 Mal mit 0,5 Promille, was bei mir nicht der Fall war. Also taugt die Quelle für nichts. Ich frage ja deshalb nur so oft, weil es mir ein Verkehrspsychologe auch am Telefon gesagt hat, dass es zur einer MPU kommt. In einem anderen Forum schrieb dies ein VP ebenfalls. Wegen diesem Thema sehe ich keine überwiegende Antwort " Ja oder Nein". Du siehst ja selbst was die Leute hier geantwortet haben. Vielleicht denken die meisten, dass es zur MPU kommt, weil indem Satz : "ein in medizinisch-psychologisches Gutachten beizubringen ist, wenn wiederholt Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss begangen wurden". In dem Satz wird keine Promille Angabe genannt, deshalb vermuten die meisten, dass auch bei einer geringen Menge eine Zuwiderhandlung stattfindet. Eine Zuwiderhandlung findet glaube ich erst ab 0,5 Promille statt, also sind sozusagen die 0,5 Promille im Wort selbst inbegriffen und wird deshalb nicht erwähnt. Eventuell gibt es deshalb genau so viele Leute, die mit Ja und mit Nein Antworten und keine überwiegende Antwort. Ich finde es auch komisch, dass wenn es zur MPU kommen sollte, man bislang nicht so ein ähnlichen Fall mit unter 0,5 Promille ohne Ausfallerscheinung im Forum gelesen hat. Es gibt mir nicht darum, dass ich ungeduldig bin, sonder eher um das Geld, welches ich momentan nicht besitzen für die nächste Haaranalyse, sonst kann ich auch einfach abwarten.
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  #43  
Alt 18.01.2018, 10:31
Kai R. Kai R. ist offline
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Zitat:
Zitat von Kakashi112 Beitrag anzeigen
Eine Zuwiderhandlung findet glaube ich erst ab 0,5 Promille statt,
eine Zuwiderhandlung ist ein Verstoß, also eine gesetzeswidrige Handlung. Der kann schon bei 0,3%o verwirklicht sein, wenn Ausfallerscheinungen hinzukommen. In Deinem Fall wurde es aber eingestellt bzw. Du hast das Bußgeld nicht wegen Alk sondern wegen dem Rotlichtverstoß bekommen. Also liegt hier keine Zuwiderhandlung unter Alkohol vor.

Es gibt auch noch das mögliche Szenario, dass das Ergebnis Deiner ersten MPU durch die erneute Fahrt möglicherweise hinfällig sein könnte, denn Du hast ja gesagt, dass Du nur noch kontrolliert trinkst und beim Autofahren 0,0%o einhältst. 0,44%o kann man aber auch erreichen, wenn man kontrolliert trinkt und die 0,44 %o beim Autofahren sind nicht justiziabel, weil erlaubt. Es gibt daher keinen Grund, das Ergebnis der ersten MPU anzuzweifeln und Deine Eignung ist nicht in Zweifel zu ziehen.

Zitat:
Zitat von minilee Beitrag anzeigen
aha, kann man nachlesen
welcher der einzelnen Punkte trifft denn zu, Du großer Experte?
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  #44  
Alt 18.01.2018, 10:53
derm derm ist offline
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Zitat:
Es gibt auch noch das mögliche Szenario, dass das Ergebnis Deiner ersten MPU durch die erneute Fahrt möglicherweise hinfällig sein könnte
Mich würde dieser Punkt genauer interessieren.
Also ich habe bei meiner MPU Abstinenz angegeben und bin bisher immer davon ausgegangen, dass in so einem Fall meine MPU ungültig wäre und ich eine erneute MPU ablegen müsste.
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  #45  
Alt 18.01.2018, 11:21
Kai R. Kai R. ist offline
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das kann auch so passieren. Es kommt aber darauf an, ob man denn als abstinenzpflichtig einzustufen war, wie lange die MPU her ist, wie hoch die Promillewerte waren, was man genau gesagt hat und letztlich auch wie der Sachbearbeiter das beurteilt. Sicherlich wird nicht jeder, der eine MPU mit Abstinenz bestanden hat und dann mal ein Bier trinkt wieder zur MPU geschickt.

Abgesehen davon muss es die FSSt erst einmal erfahren und dazu braucht es meist doch eine Auffälligkeit (nicht notwendig im Straßenverkehr) mit höherer Alkoholisierung (z.B. Randalieren oder Koma).
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  #46  
Alt 18.01.2018, 11:45
derm derm ist offline
Stammpersonal
 
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Ok, genau so hatte ich es mir auch gedacht.
Danke!
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  #47  
Alt 18.01.2018, 17:20
Kakashi112 Kakashi112 ist offline
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Danke für die Antwort. Nachdem was ich gelesen habe, denke ich auch das nichts passieren wird. Habe zwar gerade mein Gutachten durchgelesen und da war die Frage gewesen: Wie ich zukünftig das Fahren unter Alkoholeinfluss trennen werde?", aber ich warte mal ab. Muss ja nicht unbedingt heißen, dass es verboten ist.
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  #48  
Alt 20.01.2018, 19:27
Kakashi112 Kakashi112 ist offline
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Eine Frage hätte ich da noch: meine erste haaranalyse habe ich am 28.11.2017 abgegeben. Wenn ich sicherheitshalber noch eine abgebe, da ich noch bisschen unsicher mit dem straßenverkehrsamt bin, muss ich die exakt 3 Monate später abgeben also am 28.02.2018? Ich kann doch nicht genau diesen datum erwischen oder gibt es da eine Toleranz? Ich frage deshalb, weil ich ja schon insgesamt 3 alkholfahrten hatte, auch wenn nicht mit viel Promille. Könnte man mir das nicht als Alkoholmissbrauch werten ? Verstehe nämlich die Definition von Alkoholmissbrauch nicht ganz. Wäre dann meine letzte frage. Danke im Voraus =)
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  #49  
Alt 20.01.2018, 19:31
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Alana Alana ist offline
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+/- 1 Woche spielt keine Rolle.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #50  
Alt 14.02.2018, 23:10
Kakashi112 Kakashi112 ist offline
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Registriert seit: 03.10.2015
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Vielen Dank für die Antworten.
Ich hätte da noch eine letzte Frage. Die 0,5 Promille wurden ja fallen gelassen und die OWI für das überfahren der roten Ampel habe ich gestern bekommen. Die Richterin hat es so gemacht, dass ich die Owi in raten ab bezahle , monatlich 30 Euro. Auf dem Brief von der Staatsanwalt steht das mit der monatlichen Rate drin. Aber was nicht steht ist, dass ich den Führerschein für einen Monat abgeben muss. Kommt das separat von der Bußgeldstelle, oder muss ich einfach zur Führerscheinstelle gehen?

Vielen Dank im Voraus.
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