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  #1  
Alt 17.02.2015, 15:27
Kyle Kyle ist offline
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Frage 1. Negtiver MPU wegen Straftat

Hallo Leute ich brauche euren Rat. (bin neu)

Ich habe jetzt den ersten Negativen MPU

Hier mal meine Sachlage was alles eine Rolle spielt wo ich selbst überrascht war.

Straftaten:

Diebstahl geringwertiger Sache (fallen gelassen) [falscher freundekreis]
Sachbeschädigung (Fallen gelassen) [war nicht mal zur tat zeit am Ort sondern daheim]
Diebstahl (20 Sozialstunden) [Dummheit/ mangel an Hirn]
Erschleichung von Dienstleistungen (30 Sozialstunden) [habe meine Fahrkarte irgendwo im Bus verloren]
Sachbeschädigung ( 3 Tage Arrest) [ging in 2 Instanzen da ich es nicht war und die Zeugin sich nicht sicher war sondern nur weiß das es jemand mit schwarzer jacke war (klug den ich bin ja der einzigste auf der welt mit ner schwarzen jacke )

Jetzt nach meinen Jugenddummheiten die alle 4-5 Jahre zurück liegen.

Fahren ohne Haftpflichtversicherung mit dem Roller (600 € Strafe)
[habe der aussage vom verkäufer vertraut der meinte 5 monate ist er noch verischert ... 2 wochen später habe ich erfahren er ist seit 3 monaten nicht verischert]
Straßengefährdung mit fahrlässiger Körperverletzung (60 Sozialstunden Gerichtskosten (5600 €) 6 Monate Sperre) dazu kam vom Landratsamt der Brief für MPU...

jetzt zur Tat:

ich fuhr von einem Kumpel wieder nachhause und kam beim überholen in ein überholverbot rein. Von der anderen Seite war ein Älterer Herr auf seinem Elektrofahrrad unterwegs der sicher erschrocken hat und die Kontrolle über sein Rad verlor und stürzte. Ich sperrte daraufhin mit meinem Auto die andere Straßenseite ab und leistete Erstehilfe. Rief Krankenwagen und Polizei hinterher. Hatte weder Alkohol noch Drogen daher nahmen sie den führerschein erst nach 2 Monaten ab.

War jetzt dann auch beim Idiotentest und es ist glatt negativ ausgefallen wegen mangelnder Vermeidungsstrategie, da vorsichteriger und Vorausschauender Fahren und auf schwächerer Verkehrsteilnehmer mehr Achten + ein wunsch für ein Fahrsicherheitstraining nicht aussreichen... ich bitte echt um Hilfe ich weiß nicht was der lieber herr Gutachter von mir möchte ...

mfg
Kyle
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  #2  
Alt 17.02.2015, 15:40
Kyle Kyle ist offline
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Pfeil Zu mir ..

zu meiner person noch

ich bin 20 Jahre jung
führerschein gemacht 06.12.2012
unfall war am 08.09.2013
MPU am 28.01.2015 (ja ich hab 1 jahr warten müssen.)
Negativer MPU liegt bei mir daheim nicht bei der FEB
Empfehlung ist Intensive Psychologische Beratung
bin azubi hab selber für MPU 3 Monate sparen müssen....
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  #3  
Alt 17.02.2015, 15:54
Westfalenradler Westfalenradler ist offline
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Hallo und Willkommen im Forum.

Aus Sicht der Behörde und des Gutachters ist bei Dir durch mehrere aktenkundige Delikte, davon zwei im Straßenverkehr, ein problematisches Verhältnis zu geltenden Gesetzen gegeben. Einmal oder zweimal kann man schon mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten, Dir ist es innerhalb der letzten paar Jahre sechsmal passiert (das eingestellte Verfahren wegen Sachbeschädigung nicht mitgerechnet). Da reichen kurze Erklärungen wie "falscher Freundeskreis", "Mangel an Hirn", "habe der Aussage des Verkäufers vertraut" nicht mehr aus, sondern Du musst zum einen erkennen, dass Du ein Problem hast, und zum anderen benennen, wie Du dieses Problem löst. Der Gutachter geht davon aus, dass alle Delikte eine gemeinsame Ursache haben, die sich in der fortgesetzten mangelnden Einhaltung von Regeln im und außerhalb des Straßenverkehrs manifestiert.

Wenn Du Lust hast, kannst Du Dein Gutachten mal einscannen oder abfotografieren und anonymisiert online stellen, damit wir sehen können, woran es gehakt hat. Wie das geht, steht hier.

Ansonsten solltest Du Dich hier mal ein wenig einlesen, insbesondere Threads von Leuten, die die MPU bestanden haben (in der Regel mit fünf Sternen bewertet), und Dich danach mal an den Fragebogen machen.
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  #4  
Alt 17.02.2015, 16:00
Kyle Kyle ist offline
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Beiträge: 7
Beitrag Gutachten

Das Gutachten stell ich gern hier rein sind einige sachen die auch nicht verstehe weil sie sich widersprechen bzw. auf einmal andere aussagen getroffen werden

es ist ja die letzten jahre nichts mehr passiert weil ich nichts angestellt habe da es einfach pupertierende hirn spinnereien waren + Falscher freundeskreis.

Das mit dem roller war einfach die Dummheit in Person ...

ich hoffe nach dem Gutachten Scannen könnt ihr mir Helfen was ich da machen kann, habe meinen job verloren als er weg war zum glück hab ich die ausbildung gefunden die wollen aber natürlich auch das ich jetzt demnächst mal wieder meinen schein habe.
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  #5  
Alt 17.02.2015, 17:13
falo999 falo999 ist offline
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Hallo,

Was extrem in deinen Post auffällt und sich durch deine Post wie ein Roter Faden durchzieht ist das eigentlich immer andere Schuld sind und du höchstens fahrlässig gewesen bist.

Wenn du bei der MPU auch so rübergekommen bist ist dein negative kein Wunder.

Wichtig ist wirklich einsicht in die Taten zu zeigen und nicht versuchen die Schuld auf andere abzuwälzen.

Beispiel:
Zitat:
Sachbeschädigung ( 3 Tage Arrest) [ging in 2 Instanzen da ich es nicht war und die Zeugin sich nicht sicher war sondern nur weiß das es jemand mit schwarzer jacke war (klug den ich bin ja der einzigste auf der welt mit ner schwarzen jacke )
Da du ja 3 Tage Arrest bekommen hast hat der Richter dich wohl als Schuldig angesehen.
Die MPU ist keine weitere Verhandlungsinstanz in dem die Schuldfrage deiner Taten geklärt werden soll (denn die Schuldfrage wurde durch den Urteilen,Strafbefehlen, BgB schon geklärt).
Und wenn du damit nicht einverstanden bist hätte man das damals klären müssen aber nicht bei der MPU.

Bei der MPU geht es nur darum ob du dich künftig an die Regeln halten wirst.
Und wie soll das funktionieren wo du doch (überspitz gesagt) eh nur Pech hattest.
Wie willst du weiteres Pech verhindern ?
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  #6  
Alt 17.02.2015, 17:38
Kyle Kyle ist offline
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Beiträge: 7
Unglücklich Re

Da hast du vermutlich Recht, ich bin nur vermutlich wirklich ein Pechvogel.
Ich kann nur nicht Lügen daher sage ich wenn ich was getan habe, das wäre unter anderem Diebstahl, Versicherungsschutzgesetz und der jetzige Fall sehe ich alles ein und tut mir unendlich leid, nur kann ich nicht Lügen.

Aber ich denke vielleicht hast du Recht Einsicht ist der beste weg zur Besserung und wegen den Urteilen bin ich ja auch Schuldig gesprochen. Nur kann ich schwer erklären warum ich das gemacht habe wenn ich so etwas gar nicht gemacht habe ?

Ich kann all meine Vergehen erklären z.b. der erste Diebstahl wollte ich nicht außen vor sein und tat das um dazuzugehören (was aus heutiger Sicht dumm erscheint)
der 2te Diebstahl habe ich getan weil ich mit 16 Jahren ausgezogen bin und an Mangel von Geld und ständig secondhand Klamotten gerne was eigenes gehabt hätte und das Geld dafür nicht hatte (dumm gewesen da der Besitzer mir später geschenkt hat... aber ich musste ja zuvor es stehlen.)
Ohne Versicherung gefahren war nicht die Schuld von dem Verkäufer sondern meine Mangel an Wissen was ich mir hätte aneignen hätte sollen.
Das letzte war durch mein schnelleres vorankommen habe ich nicht gedacht bzw. auch gehofft das so ein Fall mir nicht passiert, nun ist er mir passiert und ich hab monatelang bis hin zu Verhandlung mit dem geschädigten telefoniert und mich ca. 1000 x entschuldigt aber mehr machen außer das es mir leid tut kann ich nicht. Nun ist die Frage was ich machen kann, wenn ich so schlecht wäre wie es vielleicht erscheint mit meinen taten hätte ich nicht nächtelang wach gelegen und mir Gedanken gemacht wie es dem Herrn geht wobei ich selbst am Unfall Tag im Krankenhaus war da ich danach einen Kollabiert bin nachdem der Krankenwagen ihn geholt hat.

Ich werde das Gutachten hier rein stellen und hoffe das jemand mir helfen kann. Wenn es hilft gestehe ich jede Tat die man machen kann nur will ich nicht an Mangel von Vermeidungsstrategie scheitern, für das ständige scheitern habe ich leider nicht das Geld als Azubi.

LG
Kyle
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  #7  
Alt 17.02.2015, 18:59
Kyle Kyle ist offline
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Beiträge: 7
Standard Fragenbogen

Warum sind Sie hier?


Ich habe 2 Vergehen im Straßenverkehr innerhalb der Probezeit:
Verstoß gegen das Versicherungsschutzgesetz
Verkehrsgefährdung mit fahrlässiger Körperverletzung



Wie viele Verstöße hatten sie? (Alle, nicht nur die amtlichen)
Verstöße pro Fahrt x Fahrten pro Jahr x Führerscheinjahre = xxxxxxx


2 Verstoße in der Fahrt davon beide in einem Jahr


Was waren das für Verstöße?
(möglichst Datum und zu welcher Tageszeit-je genauer, desto besser)


Verstoß gegen das Versicherungsschutzgesetz
Datum weiß ich leider nicht mehr Uhrzeit ca. 15:00 Uhr
Verkehrsgefährdung mit fahrlässiger Körperverletzung
08.09.2013 um ca. 14:00 Uhr



Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?


Bei dem Verstoß gegen das Versicherungsschutzgesetz hätte ich nur einen Unfall bauen müssen und ich hätte nicht nur den Verstoß sondern auch die gesamten Kosten zu Tragen.
Bei der Gefährdung mit Körperverletzung hätte ich ihn vielleicht auch erwischen können, je nachdem wie er gefallen wäre hätte er auch Sterben können.



Was ist ihrer Meinung nach im Straßenverkehr besonders wichtig?


Wachsamkeit, Vorrauschauendes Fahren, Degressives Fahren mit Fehler von anderen rechnen, Vorsichtig Fahren durch rasantes Fahren passiert am meisten und auf alle Verkehrsteilnehmer achten sei es Rollerfahrer oder Fußgänger.


Warum ist es passiert?


Ich wollte schneller vorankommen die Straße war beschränkt auf 100 km/h fuhr jedoch bis zum Zeitpunkt des Überholens 60 km/h


Wie konnten so viele Verstöße zusammenkommen?


Mangel des Wissen und Erfahrung, ich hätte erst Erfahrung im Straßenverkehr aufbauen sollen damit ich in so eine Situation nicht gekommen wäre da ich hätte wissen müssen das ich es nicht schaffe zu überholen.


Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?


Das ist eine schwere Frage, da ich es selbst kaum verstehe warum ich immer wieder Mist baue.


Wie war Ihre Gefühlslage bei diesen Delikten, (bitte jedes Delikt einzeln bewerten)


Angespannt, Unsicher und währenddessen habe ich es auch Bereut als ich dabei war das gilt so gut wie für jedes Vergehen.


Was haben Sie als Ursache für die Verstöße herausgefunden, hatten Sie dabei Hilfe?


Überschätzung, Selbstsicherheit und das mit der Hilfe versteh ich nicht ob ich jemanden gehabt habe der dabei war bei dem Unfall? Der mich vielleicht dazu mehr oder wenig gedrängt hat? Nein war alleine.


Wie schätzen Sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?


Bin eigentlich ein sicherer Fahrer, fahre nicht schnell nicht rasant oder sonstiges.


Wie haben sie auf das Verhalten der Polizei reagiert nachdem sie gestoppt oder gelasert wurden?


Ich habe sie verständigt, daher wusste ich im grauen was auf mich zukommt.


Wie haben sie auf die ersten Verwarn- bzw. Bußgelder reagiert?


Es tat in meinem Geldbeutel weh und ich hatte auch nicht mehr vor irgendwas anzustellen da mir der Führerschein wichtig ist.


Was hatten sie sich vorgenommen, um keine Vekehrssünden zu begehen?


Ich möchte Vorsichtiger Fahren sprich ich will nicht mehr überholen das ist mir persönlich zu gefährlich und ich fühl mich da nicht sicher. Ich möchte auch sobald ich den schein wieder habe ein Fahrsicherheitstraining machen von der ADAC.


Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?


Weil ich dazu noch nicht gekommen bin.


Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?


Nicht das ich wüsste.


Wie hat Ihr Umfeld auf Ihr Verhalten reagiert?


Sie waren definitiv nicht begeistert.


Wieso passiert es nicht wieder?


Weil mir mein Führerschein wichtig ist, ich möchte Straffrei sein.


Was war der konkrete Anlass für Ihr Umdenken?


Der Verstoß gegen das Versicherungsschutzgesetz.


Was haben Sie an Änderungen unternommen?


Ich hab ein Aufbauseminar gemacht und fand es super vorallem die Reflektion und Kritik von anderen.


Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?


Das Aufbauseminar.


Wie empfinden sie diese Änderungen?


Die Änderung das ich meinen Führerschein verloren habe oder das Aufbauseminar. Das ich meinen Führerschein verloren habe tut mir in der Seele weh da er für mich unheimlich Wichtig ist. Und anhand des Aufbauseminares finde ich super kann ich jedem der es machen muss nur sagen es ist super.


Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Änderungen?

Kann ich leider nicht sagen.


Gibt es negative Rückmeldungen zu Ihrem jetzigen Leben?

Genau meine Freundin sieht mich als Versager.


Welche Einstellung zur Verkehrssicherheit haben sie heute und was ist daran neu?

Neu ist daran das ich meinen Führerschein wertschätze und ihn auch brauche. Sicherheit habe ich daher das ich weiß das ich diese Situation nochmal möchte.

Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?

Sobald ich meinen MPU geschafft habe werde ich sicher nichts mehr machen. Ich fahre auch nicht mehr soviel wie damals.


Was könnte ihre guten Vorsätze wieder zum scheitern bringen?

Im Grunde eigentlich nichts.

Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?

Wenn ich merke das ich in kurzer Zeit mich wieder sicher fühle.

Was wollen Sie unternehmen, wenn Sie einen Rückfall bemerken?

Mir klar machen das nicht der Fall ist und mich wieder Bremsen eventuell stehen bleiben und mir klar machen das es ein Fehler ist.
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  #8  
Alt 17.02.2015, 19:38
einervonvielen einervonvielen ist offline
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Registriert seit: 03.03.2014
Beiträge: 1.876
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Hy Kyle,

da ist ja noch gar nichts MPU-tauglich.

Zitat:
Warum sind Sie hier?


Ich habe 2 Vergehen im Straßenverkehr innerhalb der Probezeit:
Verstoß gegen das Versicherungsschutzgesetz
Verkehrsgefährdung mit fahrlässiger Körperverletzung
Nein, Du bist hier, weil die FSST Zweifel an Deiner Fahreignung hat. Und das zu Recht.

Zitat:
Wie viele Verstöße hatten sie? (Alle, nicht nur die amtlichen)
Verstöße pro Fahrt x Fahrten pro Jahr x Führerscheinjahre = xxxxxxx


2 Verstoße in der Fahrt davon beide in einem Jahr


Was waren das für Verstöße?
(möglichst Datum und zu welcher Tageszeit-je genauer, desto besser)


Verstoß gegen das Versicherungsschutzgesetz
Datum weiß ich leider nicht mehr Uhrzeit ca. 15:00 Uhr
Verkehrsgefährdung mit fahrlässiger Körperverletzung
08.09.2013 um ca. 14:00 Uhr
Nicht nur die amtlichen. Und eine Straftaten-MPU ohne Akteneinsicht hat wenig Aussicht auf Erfolg. Zu jedem Delikt, dass in Deiner FS-Akte steht, will der GA die Geschichte von Dir hören.

Zitat:
Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?


Das ist eine schwere Frage, da ich es selbst kaum verstehe warum ich immer wieder Mist baue.
Damit kann Deine MPU nicht positiv werden. Wenn Du nicht weißt, was warum bei Dir schief gelaufen ist, kannst Du auch nix ändern. Warum warst Du und Deine Bedürfnisse wichtiger als Regeln und Gesetze. Da darfst Du aber mal ganz weit in Deinem Leben zurück gehen und grübeln. Wie hast Du das gelernt. Bist Du antiautoritär erzogen worden? Oder hatten Deine Eltern einfach keine Zeit Dir mal auf die Finger zu klopfen? Hast Du Deinen Kopf immer irgendwie aus der Schlinge gezogen, wenn Du scheiße gebaut hast? Geh mal weg vom Straßenverkehr. Warum bist Du so ein Rotzlöffel geworden?

Zitat:
Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?

Sobald ich meinen MPU geschafft habe werde ich sicher nichts mehr machen.
Die Chancen hattest Du oft genug. Du hast soviele Strafen bekommen. Jetzt wird´s Zeit was psychologisches zu erarbeiten.

Zuerst ziehst Du mal den Antrag zurück. Negatives Gutachten nicht abgeben. Die negative MPU hat nie stattgefunden. Dann wirf mal einen Blick in die Akte. Mach Dir Notizen oder Kopien zu allen Delikten die da drinnen stehen. Datum, Urzeit, Strafe und wenn der Richter gesagt hat Du warst in einer schwarzen Jacke dort, dann ist das bei der MPU auch so gewesen.

Und dann fang mal an zu lesen. Wenn Du eine MPU bestehen willst, solltest Du die Regeln kennen. Steht eine Menge im Infoteil und aus anderen threads kannst Du auch eine Menge lernen.

Gruß
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  #9  
Alt 17.02.2015, 20:01
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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H I E R kannst Du nachlesen, was von Dir in einer MPU erwartet wird. Da wirst Du auch unschwer erkennen, warum Du durchgefallen bist.

Es ist in unserer Gesellschaft so geregelt, daß man sich für Straftaten vor einem Richter zu verantworten hat. Da hat man die Gelegenheit seine Sicht der Dinge vorzutragen. Kommt man damit nicht durch, gibt es in der Berufung noch eine zweite Chance dazu. Aber dann ist Schluß, der Richter stellt "im Namen des Volkes" fest, wie die Angelegenheit war. Mit der Rechtskraft ist das dann die Wahrheit. So lange Du dem Gutachter etwas Anderes klar machen willst, kann eine MPU nur negativ enden.

Du mußt dich also entscheiden: kommt es Dir darauf an aufzuzeigen, das Du ungerecht behandelt wurdest, gehst Du weiter zu Fuß. Willst Du wieder fahren, mußt Du der Richter auf deine Mißtaten akzeptieren. Akzeptieren, nicht nur irgendwie dem Gutachter nach dem Mund reden. Das würde der merken.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #10  
Alt 17.02.2015, 23:00
Kyle Kyle ist offline
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Registriert seit: 16.02.2015
Beiträge: 7
Daumen hoch Danke

Vielen Dank Erstmal für die vielen Tipps.

Jetzt versteh ich einiges mehr. Nur meine Geschichte was, ich schätze mal mein halbes Leben geprägt hat, liegt im Grunde nicht daran wie ich erzogen worden bin sondern eher das keiner da war der mir einen andern Weg zeigt.

Seit ich 7 Jahre alt bin war ich ab dem Zeitpunkt so gut wie alleine meine Mutter war den Ganzen Tag arbeiten und mein Vater saß im Knast. Ich denke ich bin aufgewachsen mit dem Gedanken das alles schon irgendwie geht und das Gesetze beachten mein Vater mir gründlich versaut hat. Ich sehe vielleicht nicht alles so eng wie andere das mag sein, nur habe ich schon Psychologen gehabt damit ich mit 7 Jahren klar komme das mein Vater wohl nicht mehr zurück kommt. Ich werde mich mit allem befassen und ich glaub um so ehrlicher und detaillierter ich bin habe ich bessere Chancen oder?

Ist es wichtig einen Verkehrspsychologen aufzusuchen oder reicht einer des Vertrauens um vielleicht meinem Gedankenweg auf die Sprünge zu kommen?

Danke im vorraus!

LG
Kyle
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hilflosigkeit, körperverletzung, mpu, rat benötigt, straftat

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