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  #11  
Alt 23.06.2017, 23:35
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Super Danke für eure Antworten😊
Ich Versuch das negative Gutachten nochmal zu überarbeiten bzw. Euren Fragebogen dazu, und dann würde ich mich auf eure Korrekturen freuen.

Bis dahin, ein schönes Wochenende
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  #12  
Alt 20.09.2017, 21:39
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Hallo zusammen, hab mal ne Zwischenfrage. Habe mittlerweile meine Langzeittherapie also Verhaltenstherapie zwecks Anpassungsstörungen kürzlich beendet. Wenn ich nun erneut einen Antrag bei der Fs Stelle demnächst, kann oder soll ich eine Bescheinigung von meiner Therapeutin bei dem nächsten Gutachter abgeben? Oder meint Ihr, da müsste ich noch ne Weile warten, weil ichs erst kürzlich beendet habe. Sonst bleibt mir nur es einfach nicht zu erwähnen übrig. Und wenn ja, was sollte so eine Bescheinigung beinhalten? Hat da jemand Erfahrung?
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  #13  
Alt 30.10.2017, 12:56
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Zur Person
Geschlecht: weiblich
Größe: 155 cm
Gewicht: 48 kg
Alter: 33

eventl. Bundesland: BW

Was ist passiert?
05.02.15 Missachtung des Rotlichts über 1sek. 1 Monat Fahrverbot

13.07.15 Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts 80+26 km/h

05.02.16 fahrlässige Gefährdung des SV, unerlaubtes entfernen vom Unfallort in Tateinheit mit Trunkenheit im Verkehr BAK 1,04


Dauer der Sperrfrist: zu Ende seit Februar 2017

Führerschein
Hab ich noch:----
Hab ich abgegeben:05.02.2016
Noch in der Probezeit?:nein

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: JA
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Nein
Fragestellung der Fsst (falls bekannt): Ist trotz der aktenkundigen erheblichen Straftaten, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr stehen sowie der wiederholten Verstöße gegen verkehrsrechtliche Vorschriften, zu erwarten, dass sich Frau… künftig im Straßenverkehr ordnungsgemäß verhalten, also bei der Verkehrsteilnahme nicht erheblich oder wiederholt gegen straf oder verkehrsrechtliche Bestimmungen verstoßen wird?

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: 5 bis 6 mal im Jahr 2x 0,2 Bier oder 2x mal 0,1 Sekt
Ich lebe abstinent seit: Nein


Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: Nein
Selbsthilfegruppe (SHG):
Psychologe/Verkehrspsychologe:Infoabend am 25.02.2017
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: Nein
Ambulante/stationäre Therapie: Psychotherapie/Verhaltenstherapie
werden derzeit Medikamente eingenommen?Antidepressiva etc: Nein

MPU

Datum:-----
Welche Stelle (MPI):----
Schon bezahlt?:------

Schon eine MPU gehabt? Ja 1x durchgefallen
Wer hat das Gutachten gesehen?: Nur Ich
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: Es ist nicht zu erwarten….
Welche Empfehlung (Auflagen) wurden ausgesprochen: Psychotherapie beenden oder ggf Verkehrpsychologe aufsuchen

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten:Nein
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  #14  
Alt 30.10.2017, 12:57
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Was ist passiert?

Wie viele Verstöße hatten sie?

3 Amtliche und ca. 50000 unbewusste


2. Wann waren diese Verstöße und in welchem Zeitraum fanden diese statt? (möglichst Datum und zu welcher Tageszeit-um so genauer, um so besser)


05.02.15 Missachtung des Rotlichts über 1sek. 1 Monat Fahrverbot

Ich fuhr morgens von zu Hause zur Arbeit und habe mich über den Stau geärgert und dachte ich schaff das noch schnell rüber.

13.07.15 Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts 80+26 km/h

Ich fuhr von der Arbeit zu der Wohnung von meinem damaligen Freund.

05.02.16 fahrlässige Gefährdung des SV, unerlaubtes entfernen vom Unfallort in Tateinheit mit Trunkenheit im Verkehr BAK 1,04

Ich dachte an dem Freitag Abend nach der Arbeit, ich trink zu Hause gemütlich ( 16.30- 20:00) Mein damaliger Freund rief mich dann um kurz vor 20:00 Uhr an und meinte er sei auf nem Geburtstag und ich hab den Autoschlüssel genommen und bin zu Ihm gefahren. Als ich in der Nähe war, habe ich beim wenden gemerkt dass ich irgendwo gestreift habe. Durch die Alkoholbedingte Enthemmung, und der Angst etwas schlimmes getan zu haben, bin ich ca. 500m weiter gefahren und habe meinen damaligen Freund verständigt und sie haben dann die Polizei gerufen. BAK 22:25 Uhr 1,04

Hier weiss ich nicht, was ich schreiben soll, weil in Wirklichkeit hatte ich mich an dem Montag davor getrennt. Und so dumm es klingt an dem Abend zu ihm gefahren, weil ich irgendwie die Trennung nicht akzeptiert habe.

3. Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?
Bei dem Rotlichtverstoß hätte jemand aus der Kreuzung entgegen kommen können und ich hätte damit mich und andere Menschen verletzen oder töten können, oder einen Sachschaden verursachen können.
Bei der Geschwindigkeitsüberschreitung hätte ich die Kontrolle über das Auto verlieren können und hätte ebenfalls mich und andere Verkehrsteilnehmer verletzen oder töten können oder einen Sachschaden verursachen können.
Bei der Trunkenheitsfahrt habe ich einen Sachschaden in bedeutendem Wert verursacht und ich hätte ebenfalls mich und andere Menschen verletzen können oder sogar töten.

4. Was ist ihrer Meinung nach im Straßenverkehr besonders wichtig?

Die Sicherheit von allen Verkehrsteilnehmern ist sehr wichtig.
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  #15  
Alt 30.10.2017, 12:58
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Warum ist es passiert?

5. Wie konnten so viele Verstöße zusammenkommen?

Es war nur eine Frage der Zeit

6. Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?

Weil ich immer an äußeren Umständen die Schuld gesehen habe. Mal wars der Prüfungstress, mal wars die Mutter und mal der Partner.

6. Wie war ihre Gefühlslage bei diesen Delikten?

Rotlichtmissachtung: Ich habe mich erschreckt durch den Blitzer.
Geschwindigkeitsüberschreitung: es war ein befreiendes Gefühl
TF mit Unfallflucht: Ich hatte Angst aufgrund des Alkohols


7. Wie schätzen sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?

Damals dachte ich, ich wäre ein guter Autofahrer und hätte alles unter Kontrolle. Aus heutiger Sicht, ist es reine Selbstüberschätzung und eine sehr riskante Fahrweise.

8. Woran lag es das sie keinen Unfall hatten?

Bis zu der Trunkenheitsfahrt hatte ich reines Glück.


10.Was haben Sie als Ursache für die Verstöße herausgefunden, hatten Sie dabei Hilfe?

Nicht auszudenken was hätte alles passieren können. Ein geringes Selbstwertgefühl.

11. Wie haben sie auf das Verhalten der Polizei reagiert nachdem sie gestoppt oder gelasert wurden?

Bei der Rotlichtmissachtung habe ich mich geschämt dafür und dann wars auch wieder egal, habe einfach gezahlt und mir keine weiteren Gedanken mehr gemacht.
Bei der Geschwindigkeitsüberschreitung ebenfalls.
Bei der Trunkenheitsfahrt, hatte ich angst und hab mich geschämt und war dann auch einsichtig für mein Fehlverhalten.

12. Wie haben sie auf die ersten Verwarn- bzw. Bußgelder reagiert?

Hab mich zwar geschämt dafür und auch drüber mich geärgert und es dann gezahlt, so nach dem Motto, kann es eh nicht mehr ändern.

13. Was hatten sie sich vorgenommen, um keine Punkte mehr zu bekommen?

Ich hatte mir nichts vorgenommen.

14. Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?

Weil ich mir keine Gedanken drüber gemacht habe woran es liegen könnte das ich solche Fehler mache. Sondern es einfach hingenommen habe und der Meinung war, ist ja schon passiert und kann es nicht ändern.

15. Gibt es ein Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?

Ich wurde durch meine Familie sehr überbehütet und später mit 19 Jahren habe ich gemerkt, dass mein jüngerer Bruder mehr Freiheiten hat als ich. Ich durfte nicht fortgehen, durfte keinen Freund haben, durfte keinen Alkohol trinken, musste quasi zu Hause meine Freizeit verbringen. Wo ich dann angefangen habe, diese Regeln immer heimlich zu brechen. Und wenn es meine Mutter erfahren hat, hat sie mich geschlagen. Ich fühlte mich sehr ungerecht und sehr wertlos behandelt. Aus heutiger Sicht habe ich mich für meine Freiheiten und Selbstbestimmung gewehrt und hatte durch diese Behandlung von meiner Mutter damals ein geringes Selbstwertgefühl. Mein Verhalten zu Hause habe ich dann unbewusst auf den Verkehr übertragen.

16. Wie hat ihr Umfeld auf ihr Verhalten reagiert?

Sie waren zunächst geschockt, aber hatten dann auch ein offenes Ohr für mich und waren für mich da.
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  #16  
Alt 30.10.2017, 12:59
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3. Wieso passiert es nicht wieder?

Was war der konkrete Anlaß für Ihr Umdenken?

Der Anlass für mein Umdenken war die Trunkenheitsfahrt und das ich einen Sachschaden in bedeutendem Wert verursacht habe und Leib und Leben gefährdet habe.

2. Wie lauten ihre Vorsätze heute?

Eine vorausschauende, rücksichtsvolle Fahrweise. Das die Sicherheit im Straßenverkehr höchste Priorität hat.

3. Was ist daran anders?

Das ich erkannt habe, das Selbstüberschätzung im Straßenverkehr nichts verloren hat und das es sehr riskant und sehr unvernünftig ist.


5. Was hat sich ansonsten bei ihnen geändert?

Ich bin sportlich aktiv, gehe ins Fitnessstudio und mache Yogakurse mit. Nehme auch an Selbstverteidigungskursen teil. Das hilft mir zum entspannen und stärkt mein Selbstbewusstsein, weil ich auf meine Gesundheit achte.
Bin seit April 2016 wieder an meiner alten Arbeitsstelle weil ich meine meine Weiterbildung beendet und bin dort sehr zufrieden.
Ich rede offen über Probleme mit meinem Umfeld und bin sehr glücklich darüber, dass ich ein sehr verständnisvolle, liebe Menschen um mich rum habe.
Mein jetziger Partner ist ein sehr liebevoller Mensch, der mich bei allem unterstützt und für mich da ist. Und ich sehr froh bin ihn zu haben.

6.Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?

Meine Familie hat mir geholfen bei der Aufarbeitung und habe heute ein sehr gutes Verhältnis mit Ihnen, was früher ja nicht so war.
Mein Freunde und Kollegen haben mir einfach ein offenes Ohr geschenkt.
Die Freundin von meinem Bruder studiert Psychologie und hat mir bei der Aufarbeitung meines Verhaltens geholfen.
Beim Alkohol hat mir ein bekannter der in der Psychiatrie arbeitet geholfen, mich über die Wirkung und Schäden aufgeklärt.

7. Wie empfinden sie diese Änderungen?

Ich fühl mich viel Selbstbewusster und es gibt mir ein gutes Gefühl das ich heute wirklich Erwachsen und Vernünftig bin. Und viele Dinge viel Bewusster und mit Ruhe und Besonnenheit angehe.

8. Wie reagiert ihr Umfeld auf diese Änderungen?

Mein Umfeld findet es sehr gut dass ich mir Hilfe hole wenns nötig ist und ich sehr offen über Dinge rede und mich für nichts mehr schäme und ich merke immer wieder das man Dinge nicht einfach hinnehmen muss, sondern man im Prinzip immer ne Lösung findet.

9. Gibt es negative Rückmeldungen zu ihrem jetzigen Leben?

Nein.

10. Welche Einstellung zur Verkehrssicherheit haben sie heute und was ist daran neu?

Das ne Rücksichtsvolle, vorausschauende Fahrweise einen guten Autofahrer ausmacht. Und in der Führerscheinlosen Zeit als Beifahrer gemerkt habe, dass es sehr angenehm ist, wenn der Fahrer sich an die Verkehrsregeln hält und das schnelle Fahren mich eher nervös macht.

11. Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?

Ich möchte in Zukunft wenn ich merke das ich Probleme habe und unglücklich bin, meine Situation ändern, unter anderem bin ich auch offen jederzeit professionelle Hilfe anzunehmen. Ansonsten habe ich für mich Regeln und Grenzen gesetzt, mit denen ich bisher sehr gut lebe.

12. Was könnte ihren guten Vorsätze wieder zum Scheitern bringen?

Ich hoffe nichts.

13. Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?


14. Was wollen Sie unternehmen, wenn sie einen Rückfall bemerken?


Wenn ich merke das ich wieder unglücklich bin im Leben aus welchem Grund auch immer würde ich mich an mein Umfeld wenden und auch professionelle Hilfe suchen.

7. Was ist ihrer Meinung nach im Straßenverkehr besonders wichtig?

Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer an erster Stelle und dazu gehört eine rücksichtsvolle, vorausschauende Fahrweise.
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  #17  
Alt 30.10.2017, 13:00
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Zur Trunkenheitsfahrt:

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

3x 0,5 Bier 5%vol von 16:30 Uhr bis 20 Uhr ( Körpergewicht 48)

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Ich fuhr ca. 12 km und wollte 12 km fahren.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Ja das hatte ich. Als ich den Autoschlüssel nahm und losfuhr, habe ich mich recht sicher Gefühlt.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Ich wollte sie nicht vermeiden.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Ein mal unauffällig. Das ich mich und andere Menschen damit in Gefahr bringe und das nicht möchte.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Mit 20 Jahren auf ner Party.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

Ich habe regelmässig getrunken an Wochenenden.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Bier 0,5 3 bis 5 Flachen oder Wein 0,2 zwei bis drei Gläser und das Jedes Wochenende oder in letzter Zeit vor der TF auch unter der Woche 2x 0,5 Bier.

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Mit Freunden beim weggehen oder auch mit meinem damaligen Freund auch mal zu Hause unter der Woche.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive; Anmerkung: o.g. Link "psychologisches Gespräch" lesen)

Unbewusst habe ich getrunken um mich anderen Menschen anzuschliessen und es einfach normal war. Und aus heutiger Sicht würde ich sagen, ich habe versucht meine Schüchternheit und mein geringes Selbstwertgefühl zu verbergen, weil Alkohol eine gewisse Offenheit mit sich bringt.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol hab ich das nicht gemerkt und bei viel Alkohol war ich viel offener und gesprächiger.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

Mit bestimmten Freundeskreisen habe ich mehr getrunken. Die ich heute nicht mehr habe. Aber auch mit Partnern die gerne getrunken haben und wir öfters unterwegs waren. Aus heutiger Sicht habe ich mich sehr beeinflussen lassen durch mein Umfeld und nicht an die Konsequenzen gedacht, dass es auch sehr schädlich sein könnte.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?



18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Nein.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Früher habe ich Alkohol missbraucht ohne zu Wissen das es schädlich sein könnte und heute gehe ich damit bewusster um und weiss welche Konsequenzen es haben kann, wenn man viel trinkt.

Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

0,2 Bier 5% x2 oder 0,1 Sekt mal 2 und das 5 bis 6 mal im Jahr zu besonderen Anlässen.

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 5. August 2017 auf der Hochzeit von meiner Freundin.

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein.

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Ich trinke heute noch Alkohol weil schmeckt und es geniessen kann.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Weil ich mir nie Gedanken darüber gemacht habe, dass es für mich schädlich sein könnte.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Ich hatte nach der TF mir Gedanken darüber gemacht und war noch geschockt von meiner Fahrt. Und habe mich dann über die Wirkungen informiert und wie ich es am besten angehen kann. Und habe mich dann entschieden einfach wenig und bewusst zu trinken. In der Umstellungsphase hatte ich öfters mal das verlangen, wenn ich im Supermarkt war, aber bin dann standhaft geblieben. Auch Freunde die mich immer wieder mal gefragt haben, habe ich nein gesagt. Und darauf bin ich stolz.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Auf mich sehr positiv, weil ich lieber zum Sport gehe und auf meine Ernährung achte und mich gesund fühle. Mein Umfeld habe ich teilweise geändert, habe nur noch sehr verständnisvolle Freunde um mich rum und mein jetziger Freund trinkt auch sehr wenig.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Sicher ists nichts, aber ich möchte mir zu liebe das in erster Linie behalten, weil es für mich und meine Gesundheit gut ist.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung,) ->Hintergrund der Frage ist, welche Umstände können dazu führen, dass Sie wieder
in alte Gewohnheiten zurückfallen würden, wie merken sie das und was tun sie dagegen?<-

Kann ich mir nicht vorstellen, weil ich heute gelernt habe über meine Probleme zu reden, wenn mich etwas bedrückt und jederzeit liebe Menschen um mich rum habe.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

In dem ich das Auto stehen lasse.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
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  #18  
Alt 30.10.2017, 13:00
Silence Silence ist offline
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Registriert seit: 23.06.2017
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Hallo zusammen, ich würde mich gerne über eure Kritik freuen.
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  #19  
Alt 31.01.2018, 23:16
hadi hadi ist offline
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Registriert seit: 04.02.2017
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muss man den den antrag zurück ziehen bei einem nekativen gutachten?
habbe ggf ende nächsten monat mpü und wäre echt interessant?

was mich aber wundert das du mpu machen musst ich hatte mit mehreren straftaten drin gestanden,und habe ihn einmal wegen trunkenheit verloren mit einem BAK von 1,15 und ihn im gericht wieder bekommen mit anwalt.
beim 2 mal habe ich ihn natürlich nicht wieder bekommen und muss zur mpu!
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  #20  
Alt 01.02.2018, 10:25
Kai R. Kai R. ist offline
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ja, bei einem negativen Gutachten sollte man den Antrag zurückziehen, da bei einer Ablehnung die Tilgungsfristen neu zu laufen beginnen.
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