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  #1  
Alt 11.08.2010, 17:15
DerAnfaenger DerAnfaenger ist offline
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Hallo an alle Ragebenden und Ratsuchenden

Ich bitte Euch, dass Ihr Euch kurz die Zeit nehmt, meine Geschichte durchzulesen und dann ein Feedback abzugeben.

Zur Geschichte:

Ich bin, seit ich meinen FS habe, 2 Mal mit Alkohol aufgefallen. Das erste Mal war 2007 mit 0,7 und das zweite Mal, was letztendlich zum FS-Entzug geführt hat, mit 1,16.

Ich habe zwischen 2007 und 2009 Alkohol Missbraucht im Sinne der Stressbewältigung, um den Problemen im Alltag aus dem Weg zu gehen.
Aufgrund des Geldmangels habe ich mir nebst meiner Ausbildung 2007 einen Nebenjob geholt, der an einer Bar in einer Disko endete. Davor hatte ich einen Alkoholkonsum von täglich einem Feierabend Bier und am WE (nicht jedes WE) einen Konsum von 6-8 Bieren 0,33 und 3-4 Schnäpsen.
Dieser Missbrauch festigte sich in Verbindung mit dem Nebenjob und war damals für mich "normal". Angemerkt, mir fehlten bis vor 9 Monaten wichtige Informationen bzgl des Alkohols (Gesundheitschädigend, Abbauzeitraum) Sprich, ich wusste zwar das Alkohol nicht gesund war, aber das er so schädigend ist, wusste ich nicht. Zudem war ich in der Annahme, dass ich ein Bier in einer Stunde "locker" wieder abbaue.

1. Alkoholfahrt:
Es war am WE und ein Freund wollte von Augsburg nach München kommen, mit dem Zug. Ich wartete daheim (nach einem stressigen Arbeitstag, es war Freitag) und trank in 2,5 Stunden 3 Biere 0,5 ltr. nebenbei beim Computerspielen. Eine Autofahrt war nicht geplant. Als er dann anrief, dass sein Geldbeutel im Zug geklaut wurde und er sich null in München auskenne, bat er mich ihn mit dem Auto abzuholen. Nachdem ich mich überreden lies, fuhr ich los. Polizeikontrolle, 0,7 und 1 Monat Fahrverbot. Aus heutiger Sicht der Dinge, absolut verantwortungslos und fahrlässig. Aber ich dachte mir damals, "ok, 1 Monat Fahrverbot pack ich weg" Ich habe mir keinerlei Gedanken über mein Trinkverhalten gemacht und auch nichts daran geändert.

2. Alkoholfahrt:
Auto vom Daddy gehabt und ich bin mit einem Freund in München rumgecruist. Wir haben entschlossen, dass wir in eine Disko fahren und vorher ausgemacht, er würde das Auto (nüchtern!!) nach dem Feiern heimfahren. Ich dachte mir, ok, ich kann dann was trinken. Nach 1 Wodka Bull, 4 Bieren und einem Jägermeister in 3 Stunden kahm er total besoffen zu mir und er konnte nicht mehr fahren. Aus Angst vor den Konsiquentzen Väterlicher seits, dass Auto dort stehen zu lassen und das er zerkratzt wird, bin ich gefahren. Mir war schindelig, hatte Kopfweh und mir war etwas schlecht. Ich wusste, wenn sie mich jetzt erwischen, ist der Schein weg. Aber die Angst war größer, ich fuhr, wurde erwischt und dann folgte der Entzug des FS! Das war im Dezember 2009

Die Zeit danach:
Erstmals habe ich mir ernste Gedanken über mein Trinkverhalten gemacht. Ich habe sofort meinen Konsum eingeschränkt. Der Verbrauch lag dann ab dem Zeitpunkt bei ca. der Hälfte. Sprich 3-4 Biere unter der Woche und am WE auf Party 3-4 Biere, 2-3 Schnäpse. Ich hatte zu dem Zeitpunkt 2 Freundeskreise. Einen engen, stark verbundenen die mein Trinkverhalten stets angeprangert haben und den 2. die mich stets ermutigt hatten, was zu trinken. Zweiteren Freundeskreis habe ich nach und nach bis keiner mehr übrig blieb, abgebaut. Ich habe mich dann mit meinem engen Freundeskreis unterhalten, intensiv über die Problematik diskutiert. Dann mit meinen Eltern. Alle waren sehr enttäuscht, standen mir aber bei! Im März bis Mai legte ich eine absolue Trinkpause ein. Ich machte mir ernsthafte Gedanken, suchte nach Gründen für das Problem, hab sie gefunden und erörtert. Als zusätzliche Unterstützung nahm ich Hilfe eines Verkehrstherapeuten an. Hier wurde die damalige Lebenssituation analysiert, die jetzige und eine Rückfallprophylaxe erstellt.

Im Moment ist es so, dass ich seit 7 Monaten wenig bis garkeinen Alkohol trinke. Das heißt: Ich habe mich Situationen ausgesetzt, in denen ich früher immer Alkohol getrunken hatte, was ich nun nicht mehr mache. Mein Lebensgefühl hat sich seit der umgewöhnung sehr zum besseren verändert. ich bin ausgelassener, nicht mehr aggressiv, körperlich fitter und das gesamte Umfeld spricht mich mehr an, zudem genieße ich nun den Respekt meiner Familie und Freunde. Ich bin in der Arbeit Leistungsfähiger und habe endlich keine Kopfschmerzen mehr!! (alkoholbedingt) Ich habe mich füt KT entschieden: Warum? Ich habe im Moment kein verlangen nach Alkohol. Dieser Denkfehler "ich will jetzt ein Bier, wieso nicht?" ist endgültig und seit langem verschwunden. Stattdessen bestell ich mir alkoholfreie Getränke. Aber, ich trinke gerne ein 1/4 Wein zu einem guten Essen, oder ein leichtes Weißbier zu Weißwürsten. Das heißt, wenn ich jetzt essen gehe, weiß ich vorher ob ich was trinke und wieviel! Auf besonderen Anlässen zum Anstoßen ein Glas Sekt und nicht mehr! Ich kann sagen, der Alkoholkonsum hat sich auf einen Monat von 0 auf max. 4 alk. Getränken reduziert. Eben allein auf den Genuss und auf besondere Anlässe. Zudem sind eine Kentnisse über Alkhol in Verbindung mit Autofahren sehr stark ausgeprägt. Ich wusste z. B. nicht das schon ab 0,3 die Einschätzung der Entfernungen darunter leidet, geschweige denn ernsthafte gesundheitliche Schäden auftreten können!Für mich ist klar, Alkohol und Fahren absolute Tabu. Ich möchte nicht mehr mich und vorallem andere durch mein damaliges Fehlverhalten gefährden! Ich habe mir sogar den Gerichtsbeschluss an die Eingangstür geklebt, als sogenanntes Mahnobjekt. Das ich nie vergesse, was passiert ist um nicht auch wieder in das Raster zu fallen. Zudem habe ich mir trotz des sozialen Alkoholkonsums 2x2 Monate im Jahr (März, April) und (August, September) Trinkpausen eingeplant. Zudem bin ich froh, dass mich die Polizei erwischt hat, damit ich mein Verhalten ändern kann und konnte. Zudem bin ich froh, dass ich auf dem schmalen Grad des Alkoholmissbrauchs zur Alkoholabhängigkeit nicht übersritten habe. Hätte mich die Polizei nicht erwischt, bin ich mir ziehmlich sicher, dass ich jetzt Abhängig wäre.
Nun Fakt ist: Ich habe mein damaliges Leben analysiert, mein neues Leben und die Einstellung gegenüber Alkohol (KT) seit 7 Monaten gelebt und es geht mir gut dabei. Sehr viel besser als zuvor. Um Stress zu bewältigen, mache ich jetzt viel Sport wie Fahrradfahren oder Fitness, oder lese ein Buch oder trinke eine Tasse Tee. Ich habe auch keinen Alkohol mehr daheim. Eine Rückfallprophylaxe im Sinne von Trinpausen, meinem starken sozialen Rückhalt wie Familie und dem engen Freundeskreis, dass Mahnobjekt an der Türe und dann auch noch meine existenzielle Abhängigkeit am Führerscheind (Jobbedingt), ist soweit ausgearbeitet. Zudem weiß ich nun, wie schädigend der Alkohol ist und da mir meine Gesundheit sehr wichtig ist, würde ich das nie wieder machen. Genau so wenig wie das ich ohne Schutz mit einer schlafen würde ^^ Beide Seiten sind lebensgefährlich! 100% sicher ist man ja nie, aber sobald ich z. B. Anzeichen eines Rückfalls sehe, wie z. B. das ich mehr als geplant trinke, werde ich sofort meinen Verkehrspsychologen kontaktieren. Allerdings, da ich einen neuen Freundeskreis habe, in dem generell von wenig bis garnicht getrunken wird, ist die wahrscheinlichkeit Rückfällig zu werden, jedenfalls geringer. Ich habe mich auch mit einer MPU Prüfering zusammen gesetzt und ihr dies alles erzählt und sie meinte, ich bin MPU reif, da ich die Zusammenhänge klar und schlüssig erzählen kann.

Jetzt die Frage:
Wie sieht Ihr meine Lebenserfahrung? Was hier steht ist alles ehrlich und entspricht der Wahrheit.

Ich habe einen Nachweis einer toxikologischen Untersuchen, in der ein sozialer Konsum nachgewiesen wird (allerdings nur die letzten 3 Monate)
a) soll ich den mitnehmen? b) muss ich ärztliche Bescheinigungen mitnehmen?
-> Meine Verkehrspsychologin und die MPU Prüfering meinten in meinem Fall muss ich das nicht, kann ich aber! Sprich hätte ich eh nur die diesen Nachweis, sowie die Blutuntersuchen an der Prüfstelle selber, der ich Zustimmen würde.

Habe ich gute Chancen auf ein positives Gutachten? Oder kann ich ein positives MPU Gutachten vergessen, ohne einem lückenlosen 6 monatigen KT nachweis

Zum Abschluss: Ich finde ja, jeder sollte nach einer Auffälligkeit sofort ein bis 2 Stunden beim Verkehrspsychologen verordnet bekommen! So werden im Vorfeld Wissenslücken gefüllt und man hat die Chance, sich ernsthaft Gedanken zu machen. Wäre ich damals schon dazu "gezwungen" worden, hätte es diese 2. Trunkenheitsfahrt nicht gegeben. Ich kann nur jedem Empfehlen, der das gleiche oder ähnliches erlebt hat, einen Verkehrspsychologen zu kontaktieren. Es ist lebensverändernd und das zur positiven Seite! Dieses Geld ist wahrlich besser investiert als in Alkohol!!!

also, ich bedanke mich sehr für die Zeit und für die Antworten, die ich hoffentlich bekommen werde

Liebe Grüße
Chris
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  #2  
Alt 12.08.2010, 03:34
Nancy Nancy ist offline
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Hallo Chris,

willkommen im Forum.

So wie deine VP und die Dame vom MPI es sehen, sehe ich es auch.

Deine Ausführungen sind nachvollziehbar und realistisch.

Du hast sehr viel geschrieben.....jedoch vermisse ich ein paar Angaben, wie z.B. dein Alter.

Es wäre daher sehr nett von dir, wenn du auch nochmal unseren

Profilfragebogen

ausfüllen würdest. Unten auf dem Bogen findest du einen Link auf einen weiteren FB. Dort sind 30 Fragen aufgeführt, die durchaus alle bei der MPU vorkommen können.

Wenn du magst, kannst du diesen ebenfalls mal ausfüllen. Dazu solltest du dann vorab...hier lesen:

5 Sterne Fragebögen

Die FB aus den Jahren 2009 und 2010 zeigen dir, wie so etwas am Ende aussehen sollte.....
Zu deinen Fragen:

Zitat:
Zitat von DerAnfaenger Beitrag anzeigen
Jetzt die Frage:
Wie sieht Ihr meine Lebenserfahrung? Was hier steht ist alles ehrlich und entspricht der Wahrheit.

Ich habe einen Nachweis einer toxikologischen Untersuchen, in der ein sozialer Konsum nachgewiesen wird (allerdings nur die letzten 3 Monate)
a) soll ich den mitnehmen? b) muss ich ärztliche Bescheinigungen mitnehmen?
-> Meine Verkehrspsychologin und die MPU Prüfering meinten in meinem Fall muss ich das nicht, kann ich aber! Sprich hätte ich eh nur die diesen Nachweis, sowie die Blutuntersuchen an der Prüfstelle selber, der ich Zustimmen würde.

Habe ich gute Chancen auf ein positives Gutachten? Oder kann ich ein positives MPU Gutachten vergessen, ohne einem lückenlosen 6 monatigen KT nachweis
Alles, was sich bei der MPU positiv für dich auswirken könnte, solltest du mitnehmen.

Einen "lückenlosen 6 monatigen KT-Nachweis" kannst du so oder so gar nicht erbringen...wie willst du denn das anstellen??

Man kann lediglich einen AB (Abstinenz) Nachweis erbringen, indem man an einem EtG-Programm teilnimmt.

Bei KT-Angabe geht es darum, dem GA mit Worten zu schildern, dass man dieses lange genug beherzigt...d.h., gelebt und praktiziert hat.
LW können solche Aussagen zusätzlich unterstützen. Beweisen tun sie jedoch nix.


Viele Grüße
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  #3  
Alt 12.08.2010, 07:16
DerAnfaenger DerAnfaenger ist offline
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Standard :)

danke erstmal für deine Antwort

Den Fragebogen werde ich mir heute Nachmittag nach der Arbeit ansehen und hier posten!

so long
lg chris
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  #4  
Alt 12.08.2010, 15:52
DerAnfaenger DerAnfaenger ist offline
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Beiträge: 55
Standard Fragebogen Nummer 1

Zur Person
Geschlecht: männlich
Größe: 1,78
Gewicht: 74kg
Alter: 25

Was ist passiert?
Trunkenheitsfahrt Beschreibung s. oben.
Datum der Auffälligkeit: 13.12.2009
BAK: 1,16
Trinkbeginn: 21:30 Uhr
Trinkende: 01:30 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: 02:30 Uhr

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert:
Strafbefehl schon bekommen:
Dauer der Sperrfrist: bis 16. September 2010 (verkürzung auf 16. August 10 beantragt)

Führerschein
Hab ich noch:
Hab ich abgegeben:
Hab ich neu beantragt: Ám 16.06.2010

Führerscheinstelle München
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Ja
Sonstige Verstöße oder Straftaten?:
12.05.2007 - Owi fahren mit 0,35 mg/l
03.01.2008 - Owi zu schnell überschreitung 36 km/h bei 50 innerhalb geschl. Ortschaften
02.07.2009 - Owi Handy benutzt

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: KT: Nur an besonderen Anlässen. Seit Februar waren es 3 Anlässe mit jeweils 1 Getränk! (Geburtstage) Trinkpause März/April
Ich lebe abstinent seit: nein

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein:
Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele:
ETG-Programm ja/nein:
Keinen Plan?:

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: nein
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: Ja
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein
Ambulante/stationäre Therapie: nein
Keine Ahnung:

MPU
Datum: 16.08.2010
Welche Stelle (MPI): München
Schon bezahlt?: Ja

Schon eine MPU gehabt? Nein
Wer hat das Gutachten gesehen?:
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten:
12.05.2007 - Owi fahren mit 0,35 mg/l
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  #5  
Alt 12.08.2010, 17:26
DerAnfaenger DerAnfaenger ist offline
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Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 55
Standard aaahhh

jetzt habe ich den 2. Bogen ausgefüllt und das system hats net weitergeleitet ^^ naja.. also ich hab im prinzip ja alles geschrieben oben, aber das möchte ich noch hinzufügen:

ich führe auch einen Trinkkalender, in den die besonderen Anlässe eingetragen sind (Geburtstage, Hochzeiten, Silvester und Weihnachten)
Generell ist mein Plan so: Max. 1 Getränk im Monat an besonderen Anlässen. Sollte es mehr als ein Anlass sein, entscheide ich im Vorfeld an welchem ich was trinke. Die anderen besuche ich zwar, werde aber nichts trinken. in Zahlen sieht das so aus:

1 Monat - max 1 Getränk, in einem Jahr, max - 12 Getränke.
Autschlüssel ist von hausschlüssel getrennt.
Mahnobjekt hängt an der Tür (Strafbefehl)

ich bin dankbar über die neue chance, mein altes leben wieder zu haben. Eben so wie es war bevor ich alkohol missbraucht habe. Ich war vll kurz vor dem Punkt, abhängig zu werden und dank des Vorfalls und der Sperre, konnte ich noch die kurve kratzen und mich vorbereiten, es leben und es weiter leben.

Ich wäre dafür, dass der Staat bei der ersten Alkoholaufälligkeit schon ab 0,3 oo/o, einen Besuch beim verkehrspsychologen anzuordnen. Denn wenn man nicht fachlich informiert wird, nimmt man es nicht ernst so wie in meinem Fall. Ich bin sicher, dass so viele weitere alkoholfahrten vermieden werden könnten. Und danke an das Forum, bei dem ich mir viele beiträge (als gast) durchgelesen habe und auch aus deren fehlern lernen konnte. Und danke an die, die sich die zeit nehmen das alles durchzulesen und nützliche tips geben! Denn das alles ist nicht dafür da, dass der Staat geld macht. Sondern gibt uns die chance, über unser Problem bewusst zu werden, zu handeln und wieder auf die richtige Spur zu kommen! Und das geht eben nicht in 3-4 Monaten, dazu braucht es mind. ein halbes Jahr!

Am 16.08. ist die MPU und dort werde ich alles genauso erklären. Ich hoffe ich kann den GA über meine reale Erfahrung und Änderung überzeugen und babbel kein wirres zeug wegen der aufregung.

Soll ich erwähnen, dass ich den FS auch brauche, da ich wenn ich ihn nicht bekomme ab 01.09.10 arbeitslos wäre? Das der FS im Vertrag gefestigt ist und der Verlust des FS gleich den verlust des Angestelltenverhältnisses führt? oder gebe ich da ein falsches zeichen das er denkt, ich mache das nur, um den FS wieder zu erlangen?

Danke erstmal für die Zeit und die ehrlichen Meinungen
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  #6  
Alt 12.08.2010, 23:56
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Fritz Fritz ist offline
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Zitat:
Zitat von DerAnfaenger Beitrag anzeigen
Soll ich erwähnen, dass ich den FS auch brauche, da ich wenn ich ihn nicht bekomme ab 01.09.10 arbeitslos wäre? Das der FS im Vertrag gefestigt ist und der Verlust des FS gleich den verlust des Angestelltenverhältnisses führt? oder gebe ich da ein falsches zeichen das er denkt, ich mache das nur, um den FS wieder zu erlangen?

Danke erstmal für die Zeit und die ehrlichen Meinungen

Hallo D A,

das solltest Du nicht erwähnen. Wenn es nicht so wäre, würdest Du ja auch keine MPU machen.

Dem GA ist es völlig egal, welches private oder auch berufliche Schicksal hinter dem FS-Verlust steht. Ist ja auch richtig so, da er ja nicht getrunken hat, sondern wir, die MPU'ler, und somit auch Du.

Der GA will und muss nur entscheiden, ob Du wahrscheinlich zukünftig nicht mehr mit Alk auf der Straße bist - so wenig und doch so viel. Hierbei spielt Deine zugrunde liegende Motivation eine ganz wichtige Rolle.

Wenn der Zurückerhalt des FS im Vordergrund steht, wird der GA denken: "die Verhaltensänderung ist nur motiviert um den FS zu bekommen".

Aber Du hast doch sicher Dein bisheriges Leben umgekrämpelt. Hast erkannt, was früher absolut falsch und schelcht gelaufen ist --- und nun, nach der TF und der Beschäftigung mit dem Alk und dem praktizierten KT hast Du so viel neue positive Lebenserfahrungen gesammelt und in Deinem Alltag fest integriert, so dass Du ein absolut neues Lebensgefühl hast. Und das ist es, was Du dem GA darlegen willst.

Ist es nicht so?

Dein Leben sollte Dir wichtiger sein als der Rückerhalt des FS.
__________________
----- Der Fritz -----

(MPU am 3.11.09 im 1. Anlauf bestanden)


DAS LEBEN KANN SO SCHÖN UND BEWEGT SEIN, SO FARBENFROH WIE EIN WINDSPIEL IM WIND!


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  #7  
Alt 12.08.2010, 23:23
DerAnfaenger DerAnfaenger ist offline
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Standard Mit KT zur MPU

Hi,

ich habe da nur eine spezielle Frage:

Habe jetzt öfters gelesen das ich, wenn ich mit KT zur MPU gehe, Leberwerte mitbringen muss! Andere widerum sagen, dass ich keine Laborwerte mitnehmen muss, solange meine Erzählung schlüssig ist und ich den Gutachter überzeugen kann, dass ich KT seit mehr als 6 Monaten praktiziere und das aufgrund meiner Erfahrung erzählen kann.

Wird bei der MPU selber Blut abgenommen um diese Werte zu ermitteln?

Ich habe am 16.8.10 meine MPU und alles Vorbereitet! Trinkkalender etc...
Aber ich habe keine Nachweise für Lebwerwerte. Einig allein von der Haaranalyse in der steht, dass bei einer Kozentration zwischen 7 - 30 pg/mg ein sozialer Konsum nachgewiesen werden kann. Ich habe hier 21 pg/mg.

Soll ich nun den MPU Termin absagen? Es wäre alles gut, wenn da jetzt nicht die Leberwerte benötigt werden die ich mitnehmen muss?

Oh man das hat mich jetzt total verunsichert.
Bitte um Antworten
Danke!!!
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  #8  
Alt 12.08.2010, 23:34
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Say Say ist offline
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Leberwerte sind kein muss, wenn du zur MPU gehst. Sie werden aber gerne gesehen. Eine Haaranalyse ist aber genau so gut. Darüber würde ich mir jetzt die wenigsten Sorgen machen.

Zitat:
Wird bei der MPU selber Blut abgenommen um diese Werte zu ermitteln?
Ja, das ist im Preis mit drin, ich würde aber trotzdem vorher mal beim vorbei schauen und abklären ob sie in Ordnung sind.
__________________
*** Say ***

Freiheit heißt nicht, alles tun zu dürfen was wir wollen,
sondern für das was wir tun die Verantwortung zu übernehmen.


Geändert von Say (13.08.2010 um 00:04 Uhr)
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  #9  
Alt 12.08.2010, 23:59
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Fritz Fritz ist offline
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@ an die Mod's

könnte einer von Euch die Threads von D A zusammenführen?

Danke
__________________
----- Der Fritz -----

(MPU am 3.11.09 im 1. Anlauf bestanden)


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  #10  
Alt 13.08.2010, 00:17
DerAnfaenger DerAnfaenger ist offline
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Beiträge: 55
Standard danke

ok merci SAY

also ich habe seit Mai keine Alkohol mehr getrunken. An besonderen Anlässen, es waren 3 habe ich insgesamt 4 alkoholfreie Biere getrunken um mit anzustoßen da wir bei den Geburtstagsfeiern in einer gemütlichen runde saßen.

zeit für die werte habe ich leider nicht mehr, da ich schon am montag MPU habe... aber angesichts meines trinkverhaltens in der vergangenheit werden sich die werte bestimmt normalisiert haben oder? Wie gesagt, die haaranalyse Mai, Juni und Juli hat einen wert von 21 pg/mg und unter 30 gilt dies als sozialer konsum (sprich normaltrinker)

was den rest der MPU angeht, habe ich mich gut vorbereitet. Hatte mit einer Gutachterin gesprochen und sie meinte, dass sie mir ein positives Gutachten geben würde und ich "reif" für die MPU sei

Das Forum hier hat mir in den letzten 7 Monaten auch viel weitergeholfen!!
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alkohol, alkoholfahrt, blutabnahme, kontrolliertes trinken, leberwerte, mpu, unsicher

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