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  #1  
Alt 09.04.2018, 14:31
schmitty89 schmitty89 ist offline
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Frage MPU nach Punkten und Straftat, Einschätzung?

Hallo Zusammen,

Zu meiner Person:

28, Außendienstmitarbeiter in der IT, Jährliche KM sind ca. 100000km bis 120000km (im Schnitt täglich 4 bis 5 Stunden reine Fahrtzeit, gern auch mal mehr, Unfallfrei

Keine Vorbestrafungen
.
MPU Termin steht für 20.4.2018

Ich bin bei einem Verkehrspsychologen.
Würde aber trotzdem gern eure Meinung hören.

In der Überliegefrist:
29.06.2012 21:30: außerhalb geschl. Orts. 25kmh 80 erlaubt, A44 Kassel – Dortmund 21:30Uhr, 1 Punkt

Aus alten Mails von meinem Chef geht hervor, dass ich schnell ein Fahrzeug in der Ausbildung und außerhalb der Arbeitszeiten, zu einem Kollegen nach Dortmund fahren sollte, weil dieses kaputt gegangen ist. Die Kosten für den Blitzer hat er übernommen, daher habe ich mir keine Gedanken mehr zu diesem Blitzer gemacht.
In Zukunft werden solche Fahrten nur noch innerhalb der Arbeitszeit und ohne Zeitdruck erledigt.
Ich selbst habe dies jetzt zum Aufarbeiten angesprochen (innerhalb der Firma) und mir ist klar geworden, dass schnelles fahren keine Vorteile bringt und andere Menschen und mich selbst gefährdet.

13.11.2013 Handy benutzt, Landkreis Meißen, 1 Punkt

Im Gegensatz zu den anderen Firmenfahrzeugen hatte dieses keine Freisprechanlage und ich bin gedankenlos ans Telefon gegangen.
Mein Handy ist in Zukunft bei der Fahrt lautlos und 80% der Anrufe die wir sonst getätigt haben, werden nun vom Dispatching (Verteilung) in der Firma übernommen, damit wir uns ganz auf das fahren konzentrieren können. Außerdem werden in der Firma durch meine Ansprache Statistiken geführt und die Mitarbeiter mit den wenigsten Vergehen werden belohnt.
Es war unverantwortlich das ich telefoniert habe während der Fahrt. Man kann einfach rechts ranfahren und das Anliegen klären.

Keine Überliegefrist:

12.02.2015 14:08Uhr: 174kmh Abstand waren 39m, 87m Abstand sind angemessen, Richtung Hamburg 14:08, 1 Punkt

Hier habe ich mein Fahrzeug viel zu dicht auffahren lassen und die Entfernung falsch eingeschätzt.
Ich habe mich eingehend mit den Hinweisen zur Entfernung auf der Autobahn auseinandergesetzt. Zum Beispiel stehen die Leitpfosten am Rand immer 50m auseinander. Somit hätte ich mindestens 2 Leitpfosten entfernt sein müssen! Hinzu kommt, dass sich der vor mir fahrende Autofahrer verunsichert fühlen könnte und auf die Bremse treten könnte und es zu weiteren Problemen kommt, welche ich nicht rechtzeitig erkennen kann. In Zukunft also besser deutlich mehr Abstand halten als zu wenig!

12.03.2015 15:08Uhr: geschlossene Ortschaft, 23kmh zu viel, 70 erlaubt, in Schwerin (Landstraße), 1 Punkt

Dies geschah auf der Auffahrt zu Landstraße bei Schwerin. Auf der Landstraße sind 100 erlaubt, auf dem kurzen weg zur Landstraße allerdings 70kmh. Dies hatte ich übersehen und wurde angehalten.

Hier muss ich noch mehr aufpassen und sofern ich mir unsicher bin, eher langsamer fahren als zu schnell! Der Bremsweg erhöht sich sehr stark, je schneller man fährt. Dadurchch steigt das Risiko eines Aufpralls drastisch!

17.07.2015 8:55Uhr: Außerhalb geschlossener Ortschaften, 27kmh zu viel, 70 erlaubt, 1 Punkt, Neustrelitz

Auch hier hatte ich angenommen es wären 100kmh erlaubt. 2015 hatte ich leider sehr viel Strass im Beruf, da das Ticketaufkommen (Aufträge) stark zugenommen hat und bisher noch nichts reguliert wurde.
Da wir in dem Jahr und danach sehr viele Ausfälle und Probleme auf Grund von Fahrverboten, Punkten und zwei MPUs bei Kollegen hatten (zum Glück keine Unfälle), wurde die Maximalanzahl der Tickets 2017 drastisch reduziert, damit weniger Stress entsteht. Hier konnte man bereits einen Rückgang der Vergehen bis 2018 sehen. Außerdem werden Fahrsicherheitstrainings für alle Außendienstler angeboten.
Ich selbst habe dafür den Anstoß gegeben und arbeite weiterhin an Verbesserungen in dem Bereich, damit es für alle sicherer wird.

21.10.2015 Ermahnung wegen 4 Punkten. Hier wusste ich bereits von der Anzeige und das es vor Gericht geht. Daher keine MPU gemacht. Absprache mit dem Rechtsanwalt.

25.06.2016 Handy benutzt auf der A1 Richtung HH, 1 Punkt.

Mein Vermieter hat mich angerufen, dass ich die neue Wohnung bekomme und ich habe nicht darüber nachgedacht, welche Risiken damit verbunden sind. Bluetooth war nicht eingeschaltet, daher ging die Freisprechanlage nicht. Früher war mir nicht bewusst wie gefährlich dies ist.
Ich hätte rechts in die Haltebucht fahren müssen. Nichts ist so wichtig als das es nicht 5 oder 10 Minuten warten kann, bis man eine Parkmöglichkeit findet. Es lenkt den Fahrer, also mich, viel zu sehr ab und ist einer der häufigsten Gründe für Unfälle, gerade auf der Autobahn. Ich habe darüber eingehend mit einem befreundeten Polizisten gesprochen, welcher bereits zu zwei schweren Unfällen gerufen wurde- beide durch telefonierende Fahrer verursacht. Er sagte, dass er sein Handy nicht mal mehr anschaut beim Fahren und auch ich möchte dies in Zukunft so handhaben, denn niemand möchte wegen eines Anrufs jemand anderes töten oder schwer verletzen. Auch haben wir in allen Fahrzeugen nun eine gut funktionierende Freisprecheinrichtung.

28.08.2015 Ist die Tat passiert, 04.2017 Verurteilung nach Berufung wegen fahrlässiger Körperverletzung, Nötigung und Unfallflucht.

Tathergang:
Nach einem Feuerwerk sind meine Freundin und ich zusammen nach Hause gefahren.
In dem relativ kleinen Ort kam es zu Stau, da nach dem Unfall viele Menschen gleichzeitig losfahren.
Vor mir waren zwei betrunkene Mädchen (eine hat ihren 18 Geburtstag gefeiert) welche versuchten den Verkehr zu regeln, damit deren eigenes Fahrzeug schneller weiterkommt.
Nachdem ich einige Fahrzeuge reingelassen habe, bin ich dichter zu dem vor mir stehenden Mädchen gefahren, da ich selbst auch weiterfahren wollte. Das Mädchen wollte allerdings nicht weggehen, weswegen sich meine Freundin auf dem Beifahrersitz aufregte und dem einen Mädchen den Mittelfinger zeigte.
Das Mädchen hat sich aufgeregt, kurz mit der Freundin gesprochen und nun behauptet, ich hätte sie angefahren. (was zwar nicht stimmt, aber ich konnte es nicht beweisen)
Nun kam ein fremder „Zeuge“ dazu, hat kurz mit den Mädchen gesprochen und behauptete nun ebenfalls, dass ich sie angefahren habe. Ohne das er es wirklich gesehen hat, wie er auch vor Gericht sagte.
Der Zeuge ist wütend auf unser Auto losgegangen und hat auf die Fensterscheiben eingeschlagen, weshalb ich nicht ausgestiegen bin. Stattdessen habe ich die Polizei gerufen. Vor Gericht behauptet er, das wäre nur ein leichtes klopfen. Meine Freundin hat zu dem Zeitpunkt bereits geweint und hatte sehr große Angst…von wegen nur klopfen…
Also habe ich die Polizei gerufen. Die Polizei fragte, ob jemand verletzt sei, was ich verneint habe (da niemand angefahren wurde und das sie gerade keinen Polizeiwagen vorbei schicken können- es würde sehr lang dauern wegen dem Stau und weil alle Einsatzkräfte unterwegs sind. (Von dem Anruf gibt es leider keine Aufzeichnung, das macht die Polizei nie)
Die Mädchen behaupten auch vor Gericht, das ich sie angefahren habe und das eine Mädchen hat eine leichte Verletzung am Daumen. Sie sind erst 3 Tage später zum Arzt….
Das Gericht geht davon aus, dass ich Lüge und meine Freundin mich nur decken möchte und auch lügt. Weitere zeugen habe ich leider nicht. Strafe sind 50 Tagessätze und ein Jahr Fahrverbot (Mindeststrafe bei den Delikten)
__________________________________________________ ______

Hier ist mein Schwachpunkt, denn ich habe das nicht begangen und es fällt mir schwer für etwas Reue zu zeigen, dass ich nicht getan habe. Wie soll ich das dem Psychologen sagen? Für ihn gilt nur das was im Urteil steht und wie es wirklich war ist egal.
Klar ich hätte auf die Polizei warten können und meinen Ausweis zeigen können, aber die haben bereits Bilder vom Auto, dem Kennzeichen und mir gemacht…dachte damit wäre das erledigt.
Heute weiß ich, dass ich immer die Polizei rufe, auf sie warte und weitere Zeugen anspreche aber in der Situation eben schwierig, da wir uns bedroht fühlten.
Wie würdet ihr das dem Psychologen erzählen? Was erwartet er von mir?
Hoffe ihr könnt mir helfen. Ich wollte das einfach mal niederschreiben und vielleicht habt ihr noch ein paar Tipps. Darf ich diesen Text mit zur MPU nehmen? Als kleine Erinnerungsstütze?

Vielen Danke!

Geändert von schmitty89 (09.04.2018 um 14:45 Uhr)
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  #2  
Alt 09.04.2018, 14:56
Kai R. Kai R. ist offline
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Hallo und willkommen hier,

mir scheint, Du siehst nur einzelne Pinselstriche, aber nicht das ganze Bild. Du beschreibst jeden einzelnen Vorfall und was Du hättest tun müssen, um ihn zu vermeiden. Du beschreibst überhaupt nicht Deine grundsätzliche Haltung zu Regeln im Verkehr. Du beschreibst auch nicht das dahinterliegende Motiv, Dich fortgesetzt nicht daran gehalten zu haben. Daher kannst Du auch keine tragenden Vermeidungsstrategien entwickeln.

Die Nötigung und Unfallflucht kann man aus der Ferne kaum einschätzen, aber es gibt immer zwei Seiten und auch hier beschreibst Du Deinen Anteil daran überhaupt nicht. Als fortgesetztes Opfer der Umstände sehe ich Dich aber nicht.

So kannst Du noch keine MPU bestehen.
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  #3  
Alt 09.04.2018, 16:04
schmitty89 schmitty89 ist offline
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Hallo,

vielen Dank für deine Nachricht und Hilfe.

Ja genau deswegen schreibe ich hier. Als Motiv sehe ich meine Selbstüberschätzung. Diese kommt denke ich daher, das ich bisher noch keinen Unfall hatte, trotz der vielen Kilometer die ich bisher gefahren bin und weil ich häufig gelobt werde für meinen zügigen aber zumindest augenscheinlich sicheren Umgang mit dem Fahrzeug und dem Verkehr. Denke das führte bisher zu einer verzerrten und trügerischen Einschätzung.

Ein weiteres Motiv ist meiner Meinung nach, dass wir mehr Geld bekommen, wenn wir mehr schaffen und genauso wie ich immer Versuche schnell zu arbeiten, fahre ich auch schnell. Es muss alles immer schnell gehen. Denn wer früh fertig ist, kann früher Feierabend machen. Aber auch das ist jetzt vorbei. Es wird jetzt belohnt, wer möglichst gute Bewertungen von den Kunden bekommt und nicht, wer am meisten schafft.

Verkehrsegeln habe ich bisher eher als Vorschlag oder Richtlinie angesehen.
Man kann sie einhalten, aber wenn nicht ist es auch nicht so schlimm.
Bisher waren die Konsequenzen viel zu gering. Zumindest bis jetzt, denn ich musste durch meine Taten und das Urteil viel in meinem Leben verändern.

Ich bin jetzt nicht mehr im Außendienst und habe von dieser Seite keinen Druck mehr, das neue Projekt lässt mir wieder mehr Zeit für meine Freundin, Hobbys und Sport. Dadurch bin ich deutlich ausgeglichener. Außerdem bin ich umgezogen und fange praktisch komplett neu an. Dazu zählt auch das ich meine alten Denkweisen verändern möchte und mich künftig an Regeln und Vorschriften halten werde.

Das ganze hier soll eine Art Prozess darstellen und mit eurer Hilfe und der des Psychologen möchte ich wirklich etwas ändern und weiter kommen!
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  #4  
Alt 09.04.2018, 16:11
Kai R. Kai R. ist offline
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Zitat:
Zitat von schmitty89 Beitrag anzeigen
Diese kommt denke ich daher, das ich bisher noch keinen Unfall hatte, trotz der vielen Kilometer die ich bisher gefahren bin und weil ich häufig gelobt werde für meinen zügigen aber zumindest augenscheinlich sicheren Umgang mit dem Fahrzeug und dem Verkehr.
ja, auch die regelmäßigen Belobigungssschreiben in den gelben Umschlägen haben Dich sicher bestärkt

Zitat:
Zitat von schmitty89 Beitrag anzeigen
Denke das führte bisher zu einer verzerrten und trügerischen Einschätzung.
die Du heute noch nicht ganz abgelegt zu haben scheinst. Immer wieder referenzierst Du auf irgendwelche Anreize, die Du von außen erfahren hast. Dabei blendest Du Negatives aus ("Bußgeldbescheide") und bewertest Positives über ("unfallfreies Fahren").

Zitat:
Zitat von schmitty89 Beitrag anzeigen
Ein weiteres Motiv ist meiner Meinung nach, dass wir mehr Geld bekommen, wenn wir mehr schaffen und genauso wie ich immer Versuche schnell zu arbeiten, fahre ich auch schnell. Es muss alles immer schnell gehen.
man könnte auch sagen, dass Du Dich total von äußeren Impulsen abhängig gemacht hast. Wie sieht es mit Deinem Selbstwertgefühl aus?

Zitat:
Zitat von schmitty89 Beitrag anzeigen
Es wird jetzt belohnt, wer möglichst gute Bewertungen von den Kunden bekommt und nicht, wer am meisten schafft.
wieder nur ein äußerer Einfluss

Zitat:
Zitat von schmitty89 Beitrag anzeigen
Ich bin jetzt nicht mehr im Außendienst und habe von dieser Seite keinen Druck mehr, das neue Projekt lässt mir wieder mehr Zeit für meine Freundin, Hobbys und Sport. Dadurch bin ich deutlich ausgeglichener. Außerdem bin ich umgezogen und fange praktisch komplett neu an.
Äußere Einflüsse

Zitat:
Zitat von schmitty89 Beitrag anzeigen
Dazu zählt auch das ich meine alten Denkweisen verändern möchte und mich künftig an Regeln und Vorschriften halten werde.
eine reine Willenserklärung.

Du und Deine Persönlichkeit finden in Deiner "Aufarbeitung" noch gar nicht statt.
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  #5  
Alt 09.04.2018, 16:19
schmitty89 schmitty89 ist offline
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Gut aber welche Fragen müsste ich mir stellen, damit ich von diesen äußeren Einflüssen wegkomme?

Das es so ist hat mir die Psychologin bereits gesagt und du bestätigst es aber wie komme ich hier weiter? Für mich hatte es bisher immer viel mit den Einflüssen zu tun, da ich privat ebenfalls sehr viel fahre aber dort keine Bußgelder oder sonstiges bekommen habe. Wenn ich jetzt privat auch noch wie ein Ochse fahre und ständig Mist bauen würde, okay aber so finde ich es schwierig...
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  #6  
Alt 09.04.2018, 16:45
Kai R. Kai R. ist offline
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warum ist es so, dass Du Dich solcherart von äußeren Einflüssen abhängig machst? Warum ist das stärker als das, was Deine innere Stimme Dir sagt? Entweder hast Du kein solches inneres Regulativ oder Du hörst nicht darauf.

Du hättest entscheiden können, dass Dir Regeln und Gesetze wichtiger sind als die Anreize Deines Chefs. Die meisten Anderen wären spätestens beim dritten Bußgeldbescheid darauf gekommen. Du nicht. Warum?
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  #7  
Alt 09.04.2018, 17:01
schmitty89 schmitty89 ist offline
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Danke ich werde mir mal etwas Zeit dafür nehmen und mich wieder melden!
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  #8  
Alt 09.04.2018, 18:54
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Alana Alana ist offline
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Wenn man zunächst erst einmal nur äußere Einflüsse benennen kann, macht es oft Sinn, da mal auf die Gemeinsamkeiten zu schauen. @Kai R. hat das ja dankenswerter Weise schonmal zusammengestellt und mir fällt dabei auf, daß es Dir bei allen Beispielen um Anerkennung geht.

Wie sieht es aus mit deinem Selbstbewußtsein? Suchst Du die Anerkennung? Wenn das so ist, dann wäre der Weg der Veränderung ein Besinnen auf Dich selbst. Das mußt Du natürlich noch untermauern, ein Versprechen wird nicht reichen.

Zitat:
21.10.2015 Ermahnung wegen 4 Punkten. Hier wusste ich bereits von der Anzeige und das es vor Gericht geht. Daher keine MPU gemacht. Absprache mit dem Rechtsanwalt.
Na, da habt ihr beide ja schon gewußt, wie das Verfahren ausgeht ...

Zitat:
ich habe das nicht begangen und es fällt mir schwer für etwas Reue zu zeigen, dass ich nicht getan habe. Wie soll ich das dem Psychologen sagen? Für ihn gilt nur das was im Urteil steht und wie es wirklich war ist egal.
Die Messen sind gesungen. Wenn Du das nicht warst, hättest Du in Berufung gehen müssen. Nun ist der Spruch des Gerichtes rechtskräftig, so wie darin festgestellt, so war es! Und daran ist der GA gebunden. Er kann und darf Dich nicht nachträglich rehabilitieren.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #9  
Alt 09.04.2018, 20:18
schmitty89 schmitty89 ist offline
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Zitat:
Zitat von Alana Beitrag anzeigen

Na, da habt ihr beide ja schon gewußt, wie das Verfahren ausgeht ...

Die Messen sind gesungen. Wenn Du das nicht warst, hättest Du in Berufung gehen müssen. Nun ist der Spruch des Gerichtes rechtskräftig, so wie darin festgestellt, so war es! Und daran ist der GA gebunden. Er kann und darf Dich nicht nachträglich rehabilitieren.
Wir sind in Berufung gegangen aber ohne neue Zeugen wird der eine Richter dem anderen kein Auge aushacken. Zeugen die wir später noch gefunden haben, wollten nicht aussagen, da sie keinen Unfall gesehen haben. Was ja auch stimmt, immerhin wurde nie jemand angefahren...lange Geschichte...

Ich möchte auch nichts versprechen, es lediglich versuchen.
Und natürlich sucht man nach Anerkennung aber vorrangig wollte ich das man sieht, dass ich etwas getan habe und nicht nicht nur ein Jahr abgesessen habe.
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  #10  
Alt 10.04.2018, 07:52
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Alana Alana ist offline
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Entschuldige, ich wollte Dir nicht zu nahetreten.

Das Eine war ein Hinweis auf ein mögliches Inneres Motiv. Ob das zutrifft, kannst nur Du selbst wissen. Wenn nicht, mußt Du eben etwas Anderes herausfinden.

Das Andere, das mit dem Urteil, war allerdings schon grundlegend. Ob ungerecht, weiß ich nicht, aber Du bist jedenfalls rechtmäßig und rechtskräftig verurteilt. Das Gericht hat deine Tat als so schwerwiegend angesehen, daß es Dir deshalb u.a. die Fahrerlaubnis entzog. Weil der Gesetzgeber nicht will, daß sich Menschen, die sich so verhalten, einen PKW führen dürfen. Nun ist es die Aufgabe des GA zu prüfen, ob der Täter inzwischen seine Tat bereut, sein Fehlverhalten eingesehen und Vorkehrungen getroffen hat, eine Wiederholung zu verhindern. Nur dann darf eine erneute Fahrerlaubnis erteilt werden. Welche Auswirkung ein Leugnen der Tat bei der MPU haben wird, brauche ich wohl nicht näher auszuführen.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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