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  #1  
Alt 30.03.2018, 14:53
Red87 Red87 ist offline
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Frage BAK 2,0 Promille mit dem Fahrrad

Hallo Liebe Community,

ich habe mich bereits bisschen eingelesen hier und verfolge ähnliche fälle.

Nun zu meinem Fall.

Ich wurde nach einem Disco besuch mit BAK 2,0 auf dem Fahrrad angehalten (ist mein erstes mal), ich fuhr mit Licht und die Polizei musste mich zurückwinken da ich eigentlich schon vorbei war, ich drehte sogar um und fuhr zurück da ich mir nicht bewusst war was auf mich zukommt.. Mein Führerschein habe ich noch. Ich bekam ein Brief von der Stadtverwaltung ich kann mich auf eine MPU einstellen. Strafverfahren der Staatsanwaltschaft wurde gegen eine Spende eingestellt.

Da dachte ich die Sache ist durch und nun ca. 2 Monate später bekomme ich ein Brief von der Stadt ich soll ein Medizinisch-Psychologisches-Gutachten bis ende Mai vorlegen. Am Dienstag ist eine Informationsveranstaltung an der ich Teilnehmen will. Wie gehe ich am besten vor? Fragebogen ausfüllen? Es ist alles irgendwie so unschlüssig, muss ich keine Abstinenz nachweisen?

Danke im Voraus für eure Hilfe

Liebe Grüße
Red
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  #2  
Alt 30.03.2018, 17:03
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darksoul darksoul ist offline
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Hallo Red87 und willkommen im Forum,

Zitat:
Am Dienstag ist eine Informationsveranstaltung an der ich Teilnehmen will.
Das ist schonmal gut. Bei welcher Institution ist diese denn? Lass Dir keine Kurse o.ä. andrehen.

Zitat:
Wie gehe ich am besten vor? Fragebogen ausfüllen?
Ja, am besten zunächst den kleinen Fragebogen. Der große hat noch Zeit, da würde ich mich an Deiner Stelle erstmal viele andere Threads hier im Forum anschauen, z.B. die 5*-Threads.

Zitat:
Es ist alles irgendwie so unschlüssig, muss ich keine Abstinenz nachweisen?
Das können wir anhand der bisherigen Informationen noch nicht einschätzen. Ist immer auch eine Frage der Trinkvergangenheit. Die BAK ist z.B. auch ein Punkt, ob AB oder KT möglich bzw. zwingend sind.
__________________
Liebe Grüße, darksoul
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  #3  
Alt 30.03.2018, 17:58
Red87 Red87 ist offline
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Zitat:
Zitat von darksoul Beitrag anzeigen
Das ist schonmal gut. Bei welcher Institution ist diese denn? Lass Dir keine Kurse o.ä. andrehen.
Es ist beim TÜV Süd Pluspunkt. Ok keine Angebote andrehen lassen...

Ich will mal schauen wie weit ich hier komme und dann vielleicht eine Sitzung oder so bei der Vorbereitung machen? Das stellt sich raus wenn wir hier soweit sind.

Das ist schon mal beruhigend bin echt schockiert nach dem Erhalt des Briefes, weil ich dachte das Thema ist durch.

Nun mal zum Fragebogen

Zur Person
Geschlecht: Männlich
Größe: 174 cm
Gewicht: 67 kg
Alter: 30

eventl. Bundesland
(bitte angeben, da sich zw. den BL einige Änderungen ergeben haben): Bayern

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 07.01.2018
BAK: 2,0
Trinkbeginn: 20:00
Trinkende: 02:30
Uhrzeit der Blutabnahme: 3:15

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: NEIN
Strafbefehl schon bekommen: Ja, gegen Spende wurde das Strafverfahren eingestellt.
Dauer der Sperrfrist: keine

Führerschein
Hab ich noch: JA
Hab ich abgegeben: -
Hab ich neu beantragt: -
Wurde mir entzogen? NEIN
Noch in der Probezeit?: NEIN
Habe noch nie einen besessen: -

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: NEIN
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: NEIN
Fragestellung der Fsst (falls bekannt): Was wird damit gemeint?

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: Am Wochenende 2-4 Bier Abends
Ich lebe abstinent seit: NEIN

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja, wie viele bisher und seit wann: NEIN
Nein ich befinden mich im Urinscreeningprogram seit: NEIN

Leberwerte ja/nein, seit wann............ NEIN
in welchen Abständen...................
Anmerkung: LW sind besonders bei kontrolliertem Trinken (fast immer) von Wichtigkeit: War beim Hausarzt und Werksarzt und LW waren völlig i.O.

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: NEIN
Selbsthilfegruppe (SHG): NEIN
Psychologe/Verkehrspsychologe: NEIN
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: NEIN

Ambulante/stationäre Therapie
(bitte Zeitraum von Beginn bis Ende angeben): NEIN


werden derzeit Medikamente eingenommen?Antidepressiva etc: NEIN

MPU
Datum: Frist bis Ende Mai, noch kein Termin zur MPU
Welche Stelle (MPI): TÜV SÜD (Muss noch Brief wegschicken)
Schon bezahlt?: NEIN

Schon eine MPU gehabt? NEIN
Wer hat das Gutachten gesehen?:

Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:

Welche Empfehlung (Auflagen) wurden ausgesprochen:

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: NEIN
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  #4  
Alt 30.03.2018, 23:22
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darksoul darksoul ist offline
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Zitat:
Ich will mal schauen wie weit ich hier komme und dann vielleicht eine Sitzung oder so bei der Vorbereitung machen? Das stellt sich raus wenn wir hier soweit sind.
Ich würde mal behaupten, von den gesammelten Erfahrungswerten hier im Forum, das kann mit so einigen Sitzungen beim (z.B.) Verkehrspsychologen mithalten. Entsprechende Eigeninitiative vorausgesetzt.

Natürlich kommt es beim Gutachter gut an, wenn Du Dir professionelle Hilfe genommen haben solltest. Kostet natürlich dementsprechend. Möglich ist vieles.


Zitat:
Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 07.01.2018
BAK: 2,0
Trinkbeginn: 20:00
Trinkende: 02:30
Uhrzeit der Blutabnahme: 3:15
Die Trunkenheitsfahrt war ja vor nicht allzu langer Zeit. Du schreibst zur MPU-Frist:

Zitat:
Da dachte ich die Sache ist durch und nun ca. 2 Monate später bekomme ich ein Brief von der Stadt ich soll ein Medizinisch-Psychologisches-Gutachten bis ende Mai vorlegen.
In der Regel wird bei der MPU eine gelebte Verhaltensänderung von mindestens 6 Monaten (seit der TF) verlangt. Diese würdest Du logischerweise nicht erfüllen, wenn bis Ende Mai das (positive) Gutachten vorliegen müsste. Immerhin dauert es nach dem MPU Tag noch meistens 2-3 Wochen, bis das Gutachten erstellt und zu Dir versandt wurde. Im gleichen Zug wird die Akte zurück an die Führerscheinstelle (FSST) versendet.

Wir hatten hier im Forum auch schon vereinzelt Fälle, in denen es in unter 6 Monaten geklappt hat. Meines Erachtens hast Du mehrere Optionen:

1.) Bei der FSST um Fristverlängerung bitten (also MPU-Frist um ein paar Monate nach hinten verschieben)
Da Du derzeit noch im Besitz der Fahrerlaubnis bist und für die FSST eine potentielle Gefahr bedeutest, würde ich nicht unbedingt darauf zählen, die Fristverlängerung zu bekommen.

2.) Die MPU im Mai versuchen. Wie gesagt, bei guter Vorbereitung nicht unmöglich; bei einem negativen Gutachten würdest Du dieses in keinem Fall abgeben und hast entsprechend Geld verbrannt

3.) Den Führerschein freiwillig abgeben (erspart Geld im Vgl. zu einem Entzug Ende Mai) und abwarten, bis die 6 Monate voll sind und dann die MPU antreten (wäre m.E. die "sicherste" Variante)

Zitat:
MPU
Datum: Frist bis Ende Mai, noch kein Termin zur MPU
Welche Stelle (MPI): TÜV SÜD (Muss noch Brief wegschicken)
Schon bezahlt?: NEIN
So wie ich das sehe ist das der Brief zur Einverständniserklärung, bei dem Du ein MPI (also in Deinem Fall z.B. TÜV SÜD) auswählst, welche Dich dann begutachten soll?

Diesen würdest Du bei einer möglichen Option 3.) ja z.B. nicht zurück zur FSST schicken.


Zitat:
Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: NEIN
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: NEIN
Fragestellung der Fsst (falls bekannt): Was wird damit gemeint?
Mit der Fragestellung ist gemeint, auf was Du bei der MPU geprüft wirst. In Deinem Fall ja auf jeden Fall, ob die zukünftig alkoholisiert im Straßenverkehr teilnimmst oder nicht. Die Fragestellung sollte im Schreiben der FSST stehen. So in der Art "Ist zu erwarten, dass Red87 alkoholisiert im Straßenverkehr teilnimmt [...]."

Möglich wär z.B. noch eine weitere Fragestellung, wenn Du beispielsweise unter Drogeneinfluss auffällig geworden bist oder die MPU wg. Punkten in Flensburg.

Wichtig immer ist auch die Akteneinsicht, welche Du bis jetzt auch noch nicht gemacht hast. Das läuft so ab, dass Du zur FSST fährst (und zwar logischerweise, bevor Deine Akte zum MPI geschickt wurde - also willst Du die MPU doch im Mai angehen kurzfristig drum kümmern!) und in Deine Akte reinschaust und Notizen / Fotos macht. Der Grund dafür ist recht simpel. Der Gutachter hat einen Wissensstand, der sich hauptsächlich nach der Akte richtet und dafür ist es einfach wichtig zu wissen, was er weiss.

Widersprüchliche Aussagen sind immer ein knock-out Kriterium.


Zitat:
Leberwerte ja/nein, seit wann............ NEIN
in welchen Abständen...................
Anmerkung: LW sind besonders bei kontrolliertem Trinken (fast immer) von Wichtigkeit: War beim Hausarzt und Werksarzt und LW waren völlig i.O.
Leberwerte in jedem Fall auch kurz vor der MPU nochmal prüfen. Falls diese aus irgendwelchen anderen Gründen erhöht sein sollten, so kann der Hausarzt direkt einen Attest bzw. eine Begründung ausstellen.

Zitat:
Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: Am Wochenende 2-4 Bier Abends
Ich lebe abstinent seit: NEIN
Schau Dich, wie ich oben schon einmal geschrieben hab, in diversen Threads hier durch und Du wirst schnell merken, Dein Konsummuster muss sich, solltest Du eine MPU angehen wollen, in jedem Fall ändern.

Es sind immer die beiden Möglichkeiten Abstinenz (AB) bzw. Kontrolliertes Trinken (KT). Die Entscheidung hat für die MPU eine nicht gerade geringe Tragweite, Du gibst an, wie Dein zukünftiges Verhältnis zum Alkohol sein wird, und zwar i.d.R. lebenslang. Es geht z.B. nicht, dass Du dem Gutachter sagst, ich leben jetzt die min. 6 Monate abstinent (und lasse mir diese auch per Nachweise bestätigen), mache die MPU und trinke danach wieder wie vorher.

Aber schau Dich hier erst einmal um. Für den Anfang hast Du ja ein paar Links bekommen.

Edit:

Zitat:
Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: NEIN
Selbsthilfegruppe (SHG): NEIN
ist übrigens auch immer gerne gesehen...
__________________
Liebe Grüße, darksoul

Geändert von darksoul (30.03.2018 um 23:32 Uhr)
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  #5  
Alt 31.03.2018, 13:52
Red87 Red87 ist offline
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Zitat:
Zitat von darksoul Beitrag anzeigen
Ich würde mal behaupten, von den gesammelten Erfahrungswerten hier im Forum, das kann mit so einigen Sitzungen beim (z.B.) Verkehrspsychologen mithalten. Entsprechende Eigeninitiative vorausgesetzt.
Das ist sehr gut, dass dachte ich mir schon.

Zitat:
Zitat von darksoul Beitrag anzeigen
Die Trunkenheitsfahrt war ja vor nicht allzu langer Zeit. Du schreibst zur MPU-Frist:

In der Regel wird bei der MPU eine gelebte Verhaltensänderung von mindestens 6 Monaten (seit der TF) verlangt. Diese würdest Du logischerweise nicht erfüllen, wenn bis Ende Mai das (positive) Gutachten vorliegen müsste. Immerhin dauert es nach dem MPU Tag noch meistens 2-3 Wochen, bis das Gutachten erstellt und zu Dir versandt wurde. Im gleichen Zug wird die Akte zurück an die Führerscheinstelle (FSST) versendet.

Wir hatten hier im Forum auch schon vereinzelt Fälle, in denen es in unter 6 Monaten geklappt hat. Meines Erachtens hast Du mehrere Optionen:

1.) Bei der FSST um Fristverlängerung bitten (also MPU-Frist um ein paar Monate nach hinten verschieben)
Da Du derzeit noch im Besitz der Fahrerlaubnis bist und für die FSST eine potentielle Gefahr bedeutest, würde ich nicht unbedingt darauf zählen, die Fristverlängerung zu bekommen.

2.) Die MPU im Mai versuchen. Wie gesagt, bei guter Vorbereitung nicht unmöglich; bei einem negativen Gutachten würdest Du dieses in keinem Fall abgeben und hast entsprechend Geld verbrannt

3.) Den Führerschein freiwillig abgeben (erspart Geld im Vgl. zu einem Entzug Ende Mai) und abwarten, bis die 6 Monate voll sind und dann die MPU antreten (wäre m.E. die "sicherste" Variante)
Ich denke ich Probiere erstmal Variante 1.)


Zitat:
Zitat von darksoul Beitrag anzeigen
So wie ich das sehe ist das der Brief zur Einverständniserklärung, bei dem Du ein MPI (also in Deinem Fall z.B. TÜV SÜD) auswählst, welche Dich dann begutachten soll?

Diesen würdest Du bei einer möglichen Option 3.) ja z.B. nicht zurück zur FSST schicken.
Ok, aber ich habe eine Woche Zeit um zu antworten. Also muss ich schnell um eine Fristverlängerung bitten. Geht das nur schriftlich?


Zitat:
Zitat von darksoul Beitrag anzeigen
Mit der Fragestellung ist gemeint, auf was Du bei der MPU geprüft wirst. In Deinem Fall ja auf jeden Fall, ob die zukünftig alkoholisiert im Straßenverkehr teilnimmst oder nicht. Die Fragestellung sollte im Schreiben der FSST stehen. So in der Art "Ist zu erwarten, dass Red87 alkoholisiert im Straßenverkehr teilnimmt [...]."
Ok jetzt hab ich's.

Hier steht:

Die Gutachter haben zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:
Ist zu erwarten, dass Herr Red87 das Führen von fahrlehrerlaubnisfreien Fahrzeugen und ein die Fahrsicherheit beeinträchtigenden Alkoholkonsum zukünftig hinreichend sicher trennen kann und/oder liegen als Folge eines unkontrollierten Alkoholkonsums Beeinträchtigungen vor, die das sichere Führen von Fahrzeugen in Frage stellen?

Ist zu erwarten, dass Herr Red87 das Führen von fahrlehrerlaubnispflichtigenFahrzeugen und ein die Fahrsicherheit beeinträchtigenden Alkoholkonsum zukünftig hinreichend sicher trennen kann und/oder liegen als Folge eines unkontrollierten Alkoholkonsums Beeinträchtigungen vor, die das sichere Führen von Fahrzeugen in Frage stellen?

Zitat:
Zitat von darksoul Beitrag anzeigen
Wichtig immer ist auch die Akteneinsicht, welche Du bis jetzt auch noch nicht gemacht hast. Das läuft so ab, dass Du zur FSST fährst (und zwar logischerweise, bevor Deine Akte zum MPI geschickt wurde - also willst Du die MPU doch im Mai angehen kurzfristig drum kümmern!) und in Deine Akte reinschaust und Notizen / Fotos macht. Der Grund dafür ist recht simpel. Der Gutachter hat einen Wissensstand, der sich hauptsächlich nach der Akte richtet und dafür ist es einfach wichtig zu wissen, was er weiss.

Widersprüchliche Aussagen sind immer ein knock-out Kriterium.
Darum kümmere ich mich nächste Woche.


Zitat:
Zitat von darksoul Beitrag anzeigen
Leberwerte in jedem Fall auch kurz vor der MPU nochmal prüfen. Falls diese aus irgendwelchen anderen Gründen erhöht sein sollten, so kann der Hausarzt direkt einen Attest bzw. eine Begründung ausstellen.
Ok, LW so eine ca. 1 Woche vorher prüfen?


Zitat:
Zitat von darksoul Beitrag anzeigen
Schau Dich, wie ich oben schon einmal geschrieben hab, in diversen Threads hier durch und Du wirst schnell merken, Dein Konsummuster muss sich, solltest Du eine MPU angehen wollen, in jedem Fall ändern.

Es sind immer die beiden Möglichkeiten Abstinenz (AB) bzw. Kontrolliertes Trinken (KT). Die Entscheidung hat für die MPU eine nicht gerade geringe Tragweite, Du gibst an, wie Dein zukünftiges Verhältnis zum Alkohol sein wird, und zwar i.d.R. lebenslang. Es geht z.B. nicht, dass Du dem Gutachter sagst, ich leben jetzt die min. 6 Monate abstinent (und lasse mir diese auch per Nachweise bestätigen), mache die MPU und trinke danach wieder wie vorher.

Aber schau Dich hier erst einmal um. Für den Anfang hast Du ja ein paar Links bekommen.
Hab bisschen was nachlesen können, aber muss noch weiter "Studieren"...

Danke sehr, dass ist schon mal eine Hilfreicher start.
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  #6  
Alt 04.04.2018, 15:35
Red87 Red87 ist offline
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So ich habe jetzt ein einem Infoabend Teilgenommen und mir die Akten eingesehen, hab Fotos gemacht.

Zudem war ich bei den Sachbearbeiter der Stadt der mein Fall Bearbeitet.

Eine Fristverlängerung ist wie schon vermutet nicht möglich.

Soll ich also Ende Mai, bei guter Vorbereitung den MPU versuchen, Ich habe halt kein Abstinenznachweis. Oder soll ich Führerschein abgeben Ende Mai?

In den Akten bzw`. den Polizeibogen/Sachverhalt steht:

Zitat:
Am xx.01.2018 gegen 0x:55 Uhr wurde Herr Red87 in der Straße X einer Verkehrskontrolle unterzogen.

Herr Red87 war dabei Fahrzeugführer eines Fahrrades und fuhr mit diesem in starken Schlangenlinien von stadtauswärts.

Beim Herrn Red87 wurde starker Alkoholgeruch festgestellt und eine Blutabnahme im Krankenhaus durchgeführt.

Die untersuchung ergab 2,0 Promille.

Herr Red87 erschien nicht zur Beschuldigtenvernehmung weshalb dem Vorgang ein Personalbogen beiliegt.
Ich hab nicht mal eine Einladung zu einer Beschuldigtenvernehmung bekommen. Aber ich denke das ist irrelevant.

Ärztlicher Bericht:

Zitat:
Gang (geradeaus): schwankend,
Finger-Finger-Prüfung: unsicher,
Finger-Nase-Prüfung: unsicher.

Zeitempfindungstest: 50 Sek empfunden als 30

Pupillen: Stark verengt

Bewusstsein: klar
Denkablauf: geordnet
Verhalten: distanzlos, abweisend
Stimmung: gereizt

Äußerlicher Anschein des Einflusses von Alkohol: stark

Gesamteindruck: Starker unleserliches Wort (danach) Alkoholim (oder so?). Bier + Wein getrunken.
Sonst war der Akte nichts wichtiges beigelegt. Strafverfahren wie gesagt eingestellt.

Die Stadtverwaltung braucht eine Antwort bis 9 April ob ich MPU mache und wo.
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  #7  
Alt 04.04.2018, 16:05
Kai R. Kai R. ist offline
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7.1. bis Ende Mai ist natürlich sehr knapp, da objektiv nur 4 Monate für die Verhaltensänderung und Aufarbeitung verbleiben. Bist Du sehr auf Deine Fahrerlaubnis angewiesen? Wie weh tut es Dir finanziell, wenn ein Gutachten negativ werden sollte?
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  #8  
Alt 04.04.2018, 16:14
Red87 Red87 ist offline
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Zitat:
Zitat von Kai R. Beitrag anzeigen
7.1. bis Ende Mai ist natürlich sehr knapp, da objektiv nur 4 Monate für die Verhaltensänderung und Aufarbeitung verbleiben. Bist Du sehr auf Deine Fahrerlaubnis angewiesen? Wie weh tut es Dir finanziell, wenn ein Gutachten negativ werden sollte?
Ich könnte mit dem Fahrrad zur arbeit, Finanziell ist echt schlecht bei mir zur Zeit, aber wenn ich die MPU nicht mache und Führerschein abgebe dann muss ich auf 6 Monate Abstinenz kommen, mit nachweis? Oder ist es generell besser die MPU 6 Monaten nach TF zu machen? Auch ohne Abstinenznachweis? Es sind ja bei mir vom TF 07.01.18 bis MPU Frist 30.05.18 fast 6 Monate.
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  #9  
Alt 04.04.2018, 17:04
ricompu ricompu ist offline
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Du hast bis zum 30.5 Zeit dein Gutachten abzugeben. Und du darfst nicht vergessen das das Gutachten nach der mpu 2 bis 3 Wochen erst bei dir ist.! Also an deiner Stelle würde erste Woche im Mai machen denn der Mai hat ja noch paar schöne Feiertage mit brückentage😀
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  #10  
Alt 04.04.2018, 17:13
ricompu ricompu ist offline
Stammpersonal
 
Registriert seit: 09.03.2018
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Standard

Red87. Wenn du bei der ffst. Dein mpi abgibts..dann frag doch nach ob du nicht dein Führerschein so lange abgeben kannst bzw aufbewahren bist du das Gutachten hast..😉
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