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Alt 10.01.2006, 11:29
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blossom blossom ist offline
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Registriert seit: 19.11.2004
Beiträge: 7.605
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Von Samuel zur Verfügung gestellt

Das ist hier die Frage!

Grundsätzlich ist der Verkehrspsychologe kein muß für ein positives Gutachten.
Nur für Leute mit aktenkundiger Suchtproblematik, ist psychische Betreuung ein Muß, wobei diese nicht verkehrsspychologisch sein muß.

Es ist eine Voraussetzung für positive GA, daß man sich Hilfe von Außen holt, wenn man mit Problemen nicht klar kommt.

(Ein Problem hat, wer öfter oder mit mehr als 1,6 Promille, unter Rauschmittel oder Medikamenteneinfluß am Verkehr teilnimmt oder wer mehr als 18 Punkte in Flensburg hat und/oder das Auto nutzt, um Straftaten zu begehen.)

Wie diese Hilfe aber aussieht, ist nicht definiert.
Hilfe kann eine Selbsthilfegruppe(SHG) sein oder ein Mentor , also jemand der die gleichen Probleme wie Ihr hatte und diese bereits überwunden hat und Euch durch diese Erfahrungen beratend zur Seite steht.
Oder aber Jemand/Gruppe, der/die mit Euch gleichzeitig an der Bewältigung der aktuellen Probleme arbeiten.
Oder aber auch ein diplomierter Verkehrsspycho.

Wer ein Problem für sich erkannt hat und merkt, daß er nicht in der Lage ist. dieses mit Hilfe seines Umfelds aus der Welt zu schaffen, wer keine Selbsthilfegruppe in der Nähe hat oder sich nicht traut, sich öffentlich zu seinen Problemen zu bekennen, für den ist der V-Psycho ein geeigneter Ansprechpartner.
Anzumerken sei, daß der Psychologe nach dem Dienstleistungsrecht arbeitet und nach Bemühungen bezahlt werden muß und nicht nach Ergebnis.

Erfahrungsgemäß äußern sich die Klienten nach beendeten Sitzungen in hälftig geteilter Wertung. Eine Hälfte meint es war sehr gut und hat eine Menge gebracht, die andere bedauert den finanziellen Einsatz und wär für das Geld lieber in den Urlaub gefahren, oder so....

Da der Führerschein für die Meisten von Uns unverzichtbar und die MPU ein geheimnisumwittertes, sagenhaftes, grünes Monster ist, sind viele von uns gern bereit, Alles dafür zu tun. Das ist natürlich auch der Berufssparte der Psychologen nicht verborgen geblieben und so wird dem verstörten Klientel gern eine Reihe von Stunden aufgeschwatzt, was sich auch bei vernünftiger Herangehensweise in ein oder zwei Sitzungen erledigen lassen würde.

Wer sich also auf einen V-Psycho einläßt, sollte erst mal keine 10 oder mehr Stunden Verträge unterschreiben, das ist definitiv unseriöses Geschäftsgebahren.
Macht die Leute auf Euren schmalen Geldbeutel aufmerksam und fragt nach, ob diese in der Lage sind, Euch in zwei Sitzungen vorzubereiten. Andernfalls sucht Ihr Euch etwas Anderes. Auch der Psycho muß rechnen und da wird Ihm der Spatz in der Hand lieber sein, als die Taube auf dem Dach.

Ich hoffe es wurde geholfen

Samuel
__________________
#blossom#
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