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  #1  
Alt 21.01.2019, 19:58
hammerhai hammerhai ist offline
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Beiträge: 28
Standard Fragebogen TF 1,3% und Paragraph 154

Die Fragestellung der Fsst beruht auf Verkehrsverstöße , nicht auf Alkohol.
Es war also sehr schwierig den Bogen auszufüllen.Die Fsst bezieht sich auf ein Verfahren , das allerdings nach §154 eingestellt wurde.

Was ist passiert?
(1. Teil - hier geht es um den Zeitraum bis zur Tat, alles was Ihr an Änderungen unternommen habt gehört in den 3. Teil)

Warum sind Sie hier?

Sehr geehrte/r Frau / Herr
Ich bin hier auf Anordnung der Fsst ------ , um mit Ihrer Hilfe meine Eignung zum führen von Kraftfahrzeugen überprüfen zu lassen.

Wie viele Verstöße hatten sie? (Alle, nicht nur die amtlichen)

Verstöße pro Fahrt x Fahrten pro Jahr x Führerscheinjahre = ca. 110-130


Was waren das für Verstöße?
(möglichst Datum und zu welcher Tageszeit-je genauer, desto besser)

amtlicher Verstoß wegen Geschwindigkeitsüberschreitung im Jahre 2009 , damaliges Fahrverbot
für 4 Wochen , 1 Punkt und 250 Euro Strafe.

Trunkenheitsfahrt am 3.4.18 mit 1,37 % Promille , 1000 Euro Strafe , 10 Monate Sperrfrist

Verdacht des Fahren ohne FS am 4.3.18 , eingestellt nach §154 am 8.8.2018

Auf der Autobahn ca. 10 Km/h schneller als erlaubt , ca. 15 mal pro Jahr

Parkticket abgelaufen

ca. 10 mal geblitzt

Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?

Jede Geschwindigkeitsüberschreitung beeinflußt den Bremsweg des Fahrzeuges und die Reaktionszeit des Fahrer´s und gefährdet zu dem andere Verkehrsteilnehmer und Fussgänger. Diese Faktoren sind entscheidend , ob es zum Unfall kommt oder nicht.
Bei einer Trunkenheitsfahrt ist das Wahrnehmungsvermögen und die Reaktionszeit erheblich gestört.Die mögliche Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer und der eigenen Gesundet vervielfacht sich je nach Blutalkoholgehalt um ein mehrfaches.

Was ist ihrer Meinung nach im Straßenverkehr besonders wichtig?


Vorausschauend zu fahren , sich an die Verkehrsregeln zu halten und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.


Warum ist es passiert?

(2. Teil - soll die Motive erklären, warum alles so gekommen ist)

Wie konnten so viele Verstöße zusammenkommen?

Hier habe ich mein erstes Problem ??

Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?
??
Wie war Ihre Gefühlslage bei diesen Delikten, (während des Deliktes, bevor Ihr ermittelt wurdet)

Die Geschwindigkeitsüberschreitung resultierte aus einem Überholmanöver.Drei Fahrzeuge überholten einen langsameren vor uns fahrenden PKW, ich habe mich einfach der überholenden Gruppe angeschlossen und dachte mir nichts dabei.

Die Trunkenheitsfahrt verlief ohne das ich mir darüber Gedanken gemacht habe.Ich habe nicht mehr realisiert was ich tat.

Zum Fahren ohne Führerschein kann ich Ihnen keine Angaben zu meiner Gefühlslage machen.
Es wurde von meiner EX Freundin Anzeige gegen mich erstattet, als Zeuge wurde ebenfalls Ihr EX Mann genannt.Meine anwaltliche Vertretung hat Zeugen und Fakten gegenüber der SA Fulda benannt,die mich im Hauptverfahren hätten entlasten können.Diese Möglichkeit wurde mir jedoch wegen der Einstellung nach §154 nicht gegeben.

Was haben Sie als Ursache für die Verstöße herausgefunden, hatten Sie dabei Hilfe?

Die Geschwindigkeitsüberschreitung überspitzt gesagt Gruppenzwang. Alle überholten , also machst Du mit.

Die Trunkenheitsfahrt war für mich eine Aneinanderkettung vieler Ursachen.Mental durch die Trennung angeschlagen, zu wenig Schlaf , zu viel Alkohol.Keinen Gedanken über ein massives Fehlverhalten.

Die Blitzer durch Unachtsamkeit , die abgelaufenen Parktickets einfach weil ich die Zeit falsch eingeschätzt habe, das sind die Ursachen dafür gewesen.


Wie schätzen Sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?

Ich schätze mich als als ruhigen Fahrer ein ,der im Verkehr unauffällig mit schwimmt.Verkehrsteilnehmer zu provozieren liegt mir fern.Die Trunkenheitsfahrt war ein absolutes Fahrverhalten.Die anderen Verstöße waren ohne Vorsatz.

Wie haben sie auf das Verhalten der Polizei reagiert nachdem sie gestoppt oder gelasert wurden?

Bei der Geschwindigkeitsüberschreitung habe ich mich ruhig und kooperativ verhalten, obwohl ich verärgert war , das nur ich raus gezogen wurde.

Die Trunkenheitsfahrt und die Auswirkungen habe ich nach dem stoppen durch die Polizei in dem Moment auf Grund meines Allgemeinzustandes wohl gar nicht richtig wahrgenommen.Ich habe die Kontrolle jedoch ruhig über mich ergehen lassen.

Wie haben sie auf die ersten Verwarn- bzw. Bußgelder reagiert?
Ich habe die Bußgelder umgehend bezahlt, besondere Reaktionen habe ich nicht gezeigt,aber insgeheim fuchst einem das Geld schon,aber auch nach dem Motto „ das hast Du jetzt davon „



Was hatten sie sich vorgenommen, um keine Vekehrssünden zu begehen?

Ich bin vor der TF und der Anzeige wegen des Verdachtes des FoF niemals negativ aufgefallen.Vor der TF bin ich des öfteren nach zwei kleinen Bier Auto gefahren , aber schon beim dritten Bier ist das Auto stehen geblieben , wenn ich es dabei hatte bzw meine Freundin ist gefahren.
Die Trunkenheitsfahrt wurde von mir in den letzten Monaten aufgearbeitet.Ich bin immer noch schockiert , wie ich so etwas tun konnte.Es war ein kompletter Blackout und der Drang diese Fahrt
anzutreten.Ich habe mehrfach darüber nachgedacht was alles hätte passieren können , der Gedanke andere und mich dadurch zu gefährden oder verletzten zu können ist für mich schrecklich und zugleich ein Schlüsselerlebnis , zu mal ich selbst eine kleine Tochter habe, die auf öffentlichen Strassen Fahrrad fährt.Ich bin mir sicher , das so etwas nicht wieder vorkommt.


Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?

????


Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?

Die Trunkenheitsfahrt resultierte aus der Trennung meiner Lebensgefährtin, das hatte mir an dem Tag einfach zugesetzt.Ich war psychisch angespannt , hatte nichts gegessen, zu wenig Schlaf und letztendlich zu viel Alkohol , deshalb ist mir dieser große Fehler unterlaufen.


Wie hat Ihr Umfeld auf Ihr Verhalten reagiert?
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  #2  
Alt 23.01.2019, 10:33
Kai R. Kai R. ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 07.02.2008
Beiträge: 3.387
Standard

mit diesem Bogen wirst Du grandios scheitern. Alles nur ein Zufall, dumm gelaufen, einmaliges Fehlverhalten. Du erkennst kein Muster, findest keine Motive, kannst keine Verhaltensänderung benennen. Mit Willenserklärungen a la "es kommt nicht wieder vor" wirst Du keine MPU bestehen.
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  #3  
Alt 25.01.2019, 16:06
hammerhai hammerhai ist offline
Mitglied
 
Registriert seit: 04.12.2018
Beiträge: 28
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Hallo kai ,

danke für das durchlesen.Ich stehe ehrlich gesagt etwas auf dem Schlauch.
Könntest Du etwas konkreter werden ? Meinst Du jetzt die Tf oder das FoF ?

Lg
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