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  #1  
Alt 02.01.2019, 21:26
Kevin1985 Kevin1985 ist offline
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Registriert seit: 02.01.2019
Beiträge: 4
Beitrag Zukünftiger Anwärter zur einer Alkohol MPU

Ich möchte mich kurz Vorstellen:
Ich heiße Kevin komme ursprünglich aus Sankt Petersburg(Russland) bin ende 1997 mit Eltern nach Deutschland gezogen (Opa war Deutsch) lebten 2 Monate in US Kaserne in Bramsche dann 2 Wochen in Nürnberg danach Dezember 1997 sind wir nach Beuerberg gezogen lebten dort 1 Jahr im Spätaussiedlerheim bis wir im November 1999 eine Wohnung in Penzberg bekommen haben.

Zur Person
Geschlecht: Männlich
Größe:177
Gewicht:100
Alter:33

Bayern
Was ist passiert?
Ich hab ein Freund zugesagt Ihn zu Diskothek nach München zu fahren.
Ich hab mein Auto bei Ihm abgestellt und fuhr dann mit seinem Auto weiter nach München. In der Diskothek hab ich trotzdem mitgetrunken( halbe Flasche Wodka mit Red Bull und 3 Helle Bier in 0,33 Flasche). Wir wollten mit Zug und dann mit Taxi nach Hause. In der Früh hab ich mein Freund nimmer gefunden und hab gedacht das ich nüchtern genug bin um mit seinem Auto heim zu fahren. Da es in der Früh geschneit hat und die Straßen glatt waren fuhr ich langsam von Diskothek bis zur Autobahn. Auf der Autobahn um 07:15 Uhr habe ich die Schilder beachtet bin aber trotz 90 km/h ins Rutschen gekommen (da die Autobahn nicht geräumt war das habe ich der Polizei auch gesagt die Polizei hat meine Aussage ignoriert da Alkohol im Spiel war) hab mit linker Front von Audi leicht die linke Leitplanke tuschiert hab das Auto dann in meine Fahrtrichtung auf der linken Spur ausrichten können. Da ich Angst hatte dass die anderen Verkehrsteilnehmer mir bei diesen Witterungsverhältnissen hinten reinfahren könnten (hab ich der Polizei mitgeteilt als die mich zum Entfernung von Unfallort gefragt haben trotzdem hat der Richter das Entfernen von Unfallort Gemäß § 154a Abs. 1 StPO abgesehen das ist wie ich später herausgefunden habe zu meinem Nachteil!) bin ich weiter gefahren da ich wusste in ca. 5 km kommt ein Parkplatz wo ich rausfahren kann. Ich fuhr dort ab und stellte Auto hin. Unter Schock und mit Gedanken dass der Führerschein für langen Zeitraum weg ist ging ich auf den Parkplatz ca. 5 Min. spazieren und rauchte dabei eine Zigarette. Zufällig kam eine Streife vorbei die ich gleich auf den Vorfall angesprochen habe. Ich hab erst gesagt das ein Freund gefahren sei. Als die Polizisten beim Auto waren hab ich sofort eingeräumt das ich gefahren bin und meinen Führerschein freiwillig ausgehändigt. Die Polizisten begutachteten den Schaden befragten Mich zu dem Vorfall machten Bilder von Auto ich dürfte dann Pusten und es kam 0,7 Promille raus worauf die Polizisten mir meinen Führerschein vorläufig entzogen (um weitere Straftaten zu verhindern ich wäre eh nicht mehr weiter gefahren.) und draus schlossen das mein BAK höher als 1.1 Promille ist ( was die Blutprobe auch in paar Tagen ergeben hat er war bei 1,33 Promille). Nach dem pusten setzten wir uns in Polizeiauto und fuhren zum Unfallort. Dort hielten die Polizisten auf dem Seitenstreifen an und machten Fotos von der Leitplanke. Danach fuhren wir nach Wolfratshausen zur Blutentnahme. Zwischen dem Ganzen Geschehen verging 1 St. Bis der Arzt mir nach dem ganzen Tests die Blutprobe um 08:43 entnahm. Ich hab danach zwei Zettel unterschrieben und hab mich von der Freundin von meinem Freund abholen lassen um nach Hause zu kommen. Bitte die Rechtschreibfehler zu Entschuldigen da ich Spätaussiedler aus Russland bin.

Datum der Auffälligkeit:18.03.18
BAK:1,33‰
Trinkbeginn:23:30
Trinkende:04:30
Uhrzeit der Blutabnahme:08:43

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert:
Strafbefehl schon bekommen: Ja am 20.06.2018
Dauer der Sperrfrist:10 Monate mit Beachtung von vorläufigen Entzug von 3 Monaten) Insgesamt 13 Monate bis 14.04.2019

Führerschein
Hab ich abgegeben: am 18.03.2018
Hab ich neu beantragt: am 26.11.2018
Wurde mir entzogen? Ja
Noch in der Probezeit?:Nein

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja am 19.11.18
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: 1 mall zu schnell fahren 2008 2 Punkte 180€ strafe und 2011 im Nebel Bus überholt als Gegenverkehr kam auf Seitenstreifen ausgewichen und ins Baum gekracht 3 Punkte 350€ Strafe aber alle schon Getilgt

Fragestellung der Fsst (falls bekannt): noch nicht warte auf die Aufforderung zur MPU

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: nein seit 01.08.18
Ich lebe abstinent seit: 01.08.18

Abstinenznachweis
Ja ich befinden mich im Urinscreeningprogram seit: 01.09.18 war bis her 1 Mal ende November

Leberwerte ja, Einmal geschaut.20.09.18 beim Hausarzt waren alle in Ordnung

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: bin nicht Alkoholabhängig
Psychologe/Verkehrspsychologe: Nein
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: Nein
Beratungsgespräch zur Vorbereitung auf die MPU besucht bei Karitas wo verschiedene Fragen abgearbeitet wurden und Anmeldungen für Zukünftige Kurse ab März entgegengenommen wurden.

werden derzeit Medikamente eingenommen? Antidepressiva etc: Nein

MPU
Datum:
Welche Stelle (MPI): werde wahrscheinlich zur AVUS in Buchloe gehen
Schon bezahlt?:

Schon eine MPU gehabt? nein



Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: nein erste Straftat mit Alkohol sonst nur zu schnell fahren in der Stadt statt 50 km/h 90km/ 2008 2 Punkte (180€) 1 mal im Nebel überholt und dem Gegenverkehr ausgewichen auf den Seitenstreifen und dann ins Baum 3 Punkte 2011 (350€) 1 mall Abgeschleppt in Frankfurt falsch geparkt Auto war auf Papa zugelassen 2014 (250€)
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  #2  
Alt 02.01.2019, 23:15
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Registriert seit: 06.08.2011
Beiträge: 11.739
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Willkommen hier im Forum!

Wer sagt denn, daß Du eine MPU machen mußt?
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #3  
Alt 02.01.2019, 23:30
Benutzerbild von marianee
marianee marianee ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 21.09.2015
Beiträge: 1.239
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Zitat:
BAK:1,33‰
Wenn der Wert stimmt und du kein Wiederholungstäter bist, brauchst du keine MPU machen. Da bekommst du den Lappen nach deiner Sperrfrist so zurück. Sie wollten ja mal den MPU-Wert auf 1,1 runtersetzen. Ist aber bisher nicht passiert. Als WHT kann es dich natürlich bei viel geringener Promillezahl erwischen. Ersttäter nein. Sperrfrist absitzen, nicht fahren, dann ist alles okay.
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  #4  
Alt 03.01.2019, 03:20
teslaleon teslaleon ist offline
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Beiträge: 12
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Die Profis haben dir ja wie immer perfekt und schnell geantwortet.

Mein typ, früh Antrag auf neu Erteilung stellen, und schauen ob es dem Freundlichem Staatsdiener bei der Fsst egal ist das du weiter gefahren bist.
Aber du hast dich ja schon für die unklare Situation perfekt vorbereitet wie es scheint also…
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  #5  
Alt 03.01.2019, 12:02
Kevin1985 Kevin1985 ist offline
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Registriert seit: 02.01.2019
Beiträge: 4
Beitrag Zukünftiger Anwärter auf eine MPU

Danke euch für schnelle Antworten! Ich frag mich bloß warum der zuständige MA in der Zulassungstelle in Weilheim mir gesagt hat nach dem ich mein Antrag auf wiedererteilung gestellt habe und mein Geld bezahlt hab das bei mir wahrscheinlich eine MPU angeordnet wird. Des weiteren hab ich eine Frage. Spielt eine Verurteilung nach Jugendstrafrecht mit 17 eine Rolle? Haben unter Alkoholeinfluss damals eine Kettensege entwendet und paar Zeune zersägt. Ich hab damals alles auf mein damaligen Freund geschoben. Wurde trotzdem verurteilt da ich Mitläufer war.
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  #6  
Alt 03.01.2019, 12:09
MrMurphy MrMurphy ist offline
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Registriert seit: 29.04.2013
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Hallo

Die Tat mit 17 ist 16 Jahre her, die sollte getilgt sein.

Das der MA einer Führerscheinstelle dir Angst machen will ist eher unwahrscheinlich.

Wenn er hingegen gesagt hat, er müsse (routinemäßig) prüfen ob eine MPU erforderlich ist, ist das vollkommen korrekt. Das kann er nämlich erst entscheiden, wenn ihm alle Unterlagen vorliegen, die er teilweise noch anfordern muss.

Bist du also sicher dass er dir mündlich mitgeteilt hat, dass du eine MPU machen musst? Oder hat er doch eher gesagt, dass er die Erfordernis einer MPU prüfen muss?

Gruss

MrMurphy
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  #7  
Alt 03.01.2019, 20:01
Kai R. Kai R. ist offline
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Eine MPU mit einer verkehrsrechtlichen Fragestellung wäre möglich. Erst einmal die Aufforderung abwarten.
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  #8  
Alt 03.01.2019, 21:21
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Welche Paragraphen werden in deinem Urteil denn als Grundlage genannt?

Wenn ich das richtig lese:
Zitat:
trotzdem hat der Richter das Entfernen von Unfallort Gemäß § 154a Abs. 1 StPO abgesehen
wird das § 315c StGB (Gefährdung des Straßenverkehrs), mindestens aber § 316 (Trunkenheit im Verkehr) gewesen sein, die Unfallflucht blieb unberücksichtigt. (Oder taucht der §142 StGB doch im Urteil auf?)

Das aber wäre keinen „erheblichen Verstoß“, wie er bei einem Einmaltäter für die MPU ausreichen würde. Die anderen Punktedelikte mit Fahrverbot sind ja seit 2016 getilgt.

Insofern sehe ich hier auch keine rechtliche Grundlage für eine MPU nach §11 FeV.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #9  
Alt 04.01.2019, 19:03
Kevin1985 Kevin1985 ist offline
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Beiträge: 4
Beitrag Zukünftiger Anwärter auf eine MPU

Da Steht:
Strafbar als:
Fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs gemäß §§ 315c Abs. 1, Nr. 1 a, Abs. 3 Nr. 2, 69, 69a StGb.

Die Staatsanwaltschaft hat von der Verfolgung volgender Taten/Tatteile abgesehen:

Gemäß § 154a Abs. 1 StPO wird von der Verfolgung folgender Teile der Tat(en) oder Gesetzesverlätzung(en) abgesehen:
unerlaubtes Enfehrnen vom Unfallort im Zusammenhang mit dem Verfahrensgegenständlichen Unfall.

Mehr steht da nicht außer 40€ × 60 Tg. = 2400€ + 200€ Gerichtskosten.

Kommt eine MPU in Frage?
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  #10  
Alt 04.01.2019, 19:29
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Dann bleibe ich bei meiner Einschätzung aus #8 : Nein.

@Kai_R.: ?
__________________
Liebe Grüße
Alana
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alkohol, anweärter, mpu

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