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  #1  
Alt 01.05.2018, 15:51
contrex contrex ist offline
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Registriert seit: 17.06.2017
Beiträge: 63
Standard Auswirkungen einer oder mehrere Alkoholfahrten auf eine PPLC Luftrecht

Grundsätzlich gilt für Piloten, egal ob privat oder beruflich die o,o Promille Grenze (ist auch gesetzlich so festgeschrieben). Dasselbe gilt für die Einnahme von Drogen egal in welcher Form.
Grundsätzlich verliert man seine Pilotenlizenz in dem Augenblick, sobald ein Luftamt eines Bundeslandes davon Kenntnis bekommt, egal wie warum weshalb oder wieso.
Ende gelände
Für Piloten, egal Privat oder Gewerblich gelten besondere Bestimmungen. Ich werde diese mal in Ruhe aufzeigen, denn diese wurden in denletzten beiden Jahrzehnten erheblich verschärft bzw. dem europäischen Recht angepasst.

Bis später.
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  #2  
Alt 02.05.2018, 10:35
Markus87 Markus87 ist offline
Mitglied
 
Registriert seit: 03.01.2018
Beiträge: 43
Standard

Mit der Problematik habe ich mich auch auseinandergesetzt, da ich nach Abschluss meiner MPU und dann hoffentlich positivem Gutachten meinen PPL-A machen will. Hierzu habe ich auch mit dem Luftfahrt Bundesamt Südbayern telefoniert. Ich bin mit 60 Tagessätzen im Strafbefehl verurteilt worden.

Meine Frage war hier, ob ich nach Par 7 LuftSiGesetz regelunzuverlässig bin. Im Par 7 ist nämlich nur eine vorsätzliche Straftat definiert mit mind 60 Tagessätzen. Jeder, der etwas sensibler in die Luftfahrt mitmischen will oder auch in sensiblen Bereichen des Flughafens arbeitet, muss sich einer ZÜP unterziehen. Es ist nichts weiter als ein Abgleich deiner personenbezogenen Daten mit dem Datenbestand unterschiedlicher Sicherheitsbehörden. (BfV, Pol, etc). Hier wird unter anderem auch dein BZR überprüft. Es kann sein, dieser Fall ist aber eher unwahrscheinlich, dass ich wegen meiner Straftat die ZÜP nicht bestehe und somit nicht zum Fliegen zugelassen werde.

Der zweite Punkt findet beim Luftfahrtbundesamt statt. Diese gleichen den Datenbestand des KBA (FAER) ab. Hier ist es wahrscheinlicher, dass dir der Eintrag „Trunkenheit im Verkehr“ das Genick bricht. Der Sachbearbeiter vom LBA sagt, es wäre eine Einzelfallentscheidung. Es würde im Nachgang immer noch die Möglichkeit bestehen, bei einem Luftfahrtpsychologen (in etwa wie MPU) vorzusprechen, um etwaige Zweifel auszuräumen.

Was es für Bestandspiloten bedeutet: Sollte das Luftfahrtbundesamt bescheid bekommen, dass dein Führerschein entzogen wurde, ist auch deine Lizenz weg. Sollten sie es in dem Fall nicht, ist sie spätestens bei der Verlägerung fällig, da dort erneut ein Auszug aus dem FAER eingeholt wird.
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