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  #1  
Alt 16.12.2014, 19:20
Kevnox Kevnox ist offline
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Standard Morgen MPU! Drogen Fragebogen

Erstmal zur Vorgeschichte..

Ich wurde verurteilt wegen Verkauf von Cannabis (4 X 25g). Daraufhin wurde meine Fahrtauglichkeit angezweifelt und ich musste ein Ärtzliches Gutachten machen lassen was jedoch nur Teil Positiv war da ich Angaben über frühere Konsumgewohnheiten gemacht habe. Nun ja Lappen durfte ich behalten aber muss zur MPU. Habe zwei Haarproben mit jeweils 3cm machen lassen, alles okay und morgen hab ich dann den Termin! Soweit sogut..

Vorgeschichte:

Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?

Das erste mal von illegalen Drogen hab ich in der zweiten Klasse gehört. Dort besuchte uns ein Polizist im Unterricht und klärte uns ganz allgemein über Rauschgift auf, ging jedoch nicht auf die einzelnen Substanzen ein was wohl mit unserem damaligen Alter zusammenhing. Danach auf einer Präventionsveranstaltung auf der Realschule in der 6. Klasse.

Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)

Das erste mal Cannabis konsumiert habe ich im Jahr 2010 mit meinem damaligen besten Freund. Er hatte zwei vorgedrehte Joints dabei. Da ich bisher nur vom Kiffen gehört habe und ich nun die Gelegenheit hatte, wurde ich neugierig und wir konsumierten beide Joints direkt hintereinander da der erste bei mir zu keiner Rauschwirkung führte. Der zweite dafür umso mehr, denn ich hab einen totalen Realitätsverlust bekommen und konnte nichtmehr unterscheiden ob das was gerade passiert ein Traum ist oder der Realität entspricht. Die Wirkung hat mir gar nicht gefallen, darum gab es bis Anfang 2013 keinen weiteren Konsum mehr. Ich war abgeschreckt.

Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Wie lange habt Ihr was in welcher Menge genommen?)

Zunächst, als sich die Schulzeit dem Ende zuneigte und es auf die Abiturprüfungen zuging, hörte ich vermehrt von Schulkollegen das des öfteren mal in der Freizeit gekifft wird. Eines Tages fragte mich ein Klassenkollege ob wir denn nach der Schule nicht mal zusammen was rauchen sollten, nach kurzem zögern stimmte ich zu. Ich dachte mir, dass ich beim ersten mal direkt zwei Joints hintereinander geraucht habe und ich es diesmal einfach langsam angehen lasse und schließlich sind schon zwei Jahre vergangen. Diese Lockerheit, das Freiheitsgefühl, auf einer Wellenlänger mit seinen Freunden sein und das vermeintliche Abschalten vom Alltag das gefiehl mir sehr, darum wurde der Konsum auch schnell mehr. Die Wirkung war ganz anders als beim ersten mal. Nun ja, zu Beginn kiffte ich nur am Wochenende, nichtmal jedes, und man lernte auch schnell viele neue (kiffende) Leute kennen und dachte es seien seine Freunde. Ab und an wurde auch mal unter der Woche gekifft, insbesondere in der Zeit nach den Abiturprüfungen wo man nun eh endlos viel Freizeit hatte. Als sich der Konsum häufte, ging das ganze mit der Zeit auch ziemlich ins Geld, daher kam ich auf die glohreiche Idee, ich könne mir ja einfach größere Mengen Cannabis einkaufen, was für den Eigengebrauch wegnehmen und ohne Gewinn zu erzielen weiterverkaufen, sodass ich am Ende wieder den Einkaufspreis drinhatte. Ich wollte mich mit dieser Dummheit niemals bereichern, da ich keine Geldprobleme habe und auch nicht hatte, nur da ich schon immer ein Geschäftsmann war, wollte ich mein Geld dafür nicht verpulvern. Da ich nun mehr zur Verfügung hatte, rauchte ich auch mehr. Sehr selten alleine, sondern immer mit meinen damaligen Freunden. Nachdem im Freundeskreis ein Kumpel wegen der gleichen Sache nun Probleme mit der Polizei hatte, bekam ich Angst und lies die Dealerei auch schnell wieder sein. Insgesamt tat ich dies 4 mal. Es gab also Zeiten in denen nahezu täglich konsumiert worden war, aber auch ebenso Zeiten 1-2-3 Wochen wo mal nichts konsumiert worden war.

Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?

Nein niemals.

Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?

Das erste mal Alkohol trank ich mit 15 Jahren. Alkohol war noch nie mein Ding, da er mir einfach nicht schmeckt. Außerdem vertragen sich Alkohol und Kraftsport/Muskelaufbau nicht sehr gut. Wenn ich denn doch mal was trinke dann alle 2-3 Wochen 1-2 Bier oder 1-2 Gläser (0,2l) Wein, da dies mir schmeckt.

Sonstige Suchtmitteleinnahme?

Nein

Haben Sie bei sich negative Folgen fetsgestellt?

Zunächst nicht. Doch mit der Zeit entwickelte ich im Rausch das Gefühl das andere Leute über mich reden und mich beobachten und alle wüssten das ich kiffe.

Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?

Ja. Ich dachte mir zunächst nichts groß dabei und versuchte diese Gedanken zu verdrängen. Doch dann tauchten sie auch auf wenn ich nüchtern war und fingen an mich zu belasten. Ich suchte mir dann auch nach der Hausdurchsuchung, seit diesem Tag lebe ich Abstinent, psychologische Hilfe und bin heute wieder von diesen Gedanken befreit.



Auffälligkeit:

Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?

Keine, da ich nie im Straßenverkehr kontrolliert worden bin oder Auffällig geworden bin.

Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?

Zuletzt konsumiert habe ich am Wochenende vor der Hausdurchsuchung. Die Durchsuchung war an einem Mittwoch.

Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?

2 Joints mit meinen Freunden.

Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?

Nein
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  #2  
Alt 16.12.2014, 19:21
Kevnox Kevnox ist offline
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Wie sind Sie auffällig geworden?

Durch Verkauf von Cannabis und bin durch eine Aussage eines Bekannten aufgeflogen.


Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluß im Straßenverkehr unterwegs?

Hätte ich noch meine damalige Sichtweise, dann hätte ich jetzt wohl gesagt niemals, denn ich bin nie am selben Tag gefahren an dem ich konsumiert habe. Ich dachte immer, wenn ich eine Nacht schlafe, könne ich am nächsten Tag ohne Probleme Auto fahren. Im Nachhinein ist mir nun jedoch bewusst, dass ich eigentlich jedes mal wenn ich konsumiert habe und am nächsten Tag Auto gefahren bin, unter Drogeneinfluss gefahren bin, denn Drogen haben noch bis zu 72 Stunden nach Konsum Einfluss auf mich. Grob geschätzt sicher 100 mal.

Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?

Ich dachte es genüge eine Nacht auszunüchtern, was natürlich ein völliger Trugschluss war. Heute bin ich schlauer und weiß das dies grob fahrlässig war.

Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?
(Beschreibung bitte für die zutreffende Substanz)

Weil man unter Cannabis eine deutlich verminderte Reaktionszeit hat, leicht abschweift und somit ein Gefahr für sich und andere Verkehrsteilnehmer ist. Durch den Einfluss der Droge ist man einfach mit dem Kopf nicht im Straßenverkehr und das birgt ein enormes Sicherheitsrisiko für alle Beteiligten.

Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluß?

72 Stunden.

Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?

Ja bin ich. Aus anfänglichem Spaß entwickelt sich sehr schnell eine Sucht und Abhängigkeit. Man verliert das Interesse an vielleicht ehemals interessanten Sachen wie zum Beispiel Hobbys. Man vernachlässigt seine Freunde und seine Familie bzw.sein soziales Umfeld. Man entwickelt ein Gefühl der gleichgültigkeit. Man wird antriebslos und hat keine Motivation. Nicht zuletzt können dadurch auch psychische Schäden wie Psychosen oder Ähnliches entstehen.

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Warum ist es passiert?

Das hört sich nun vielleicht dumm an, aber ich war zu geizig um mein Geld in Drogen zu investieren und kam somit auf die Idee größere Mengen einzukaufen und so weiterzuverkaufen, um den Einkaufspreis wieder drin zu haben. Das war für mich der einzige Grund mit dem Dealen anzufangen.


Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?

Anfangs war es nur Neugierde, Spaß, ein gewisses Freiheitsgefühl man wollte dazugehören. Sehr schnell jedoch, kriegte Cannabis von mir eine Funktion zugeteilt. Ich verwendete es um zu "chillen", habe mir eingeredet ich könne mich so vom Abiturstress erholen oder andere persönliche Probleme, sowie Probleme mit Freunden oder Eltern lösen. Dabei lösen sich so keine Probleme. Das einzige was man dadurch bezweckt ist, dass man die Probleme aufschiebt, verdrängt. Sobald man nüchtern ist, sieht alles wieder aus wie vorher oder sogar schlimmer.

Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?

Eigentlich gar nicht, da mein Umfeld fast ausschließlich aus konsumierenden Leuten bestand. Die anderen Freunde, die nicht konsumierten sagten höchstens das sie es nicht gut finden, aber von denen hab ich mir nichts sagen lassen bzw. habe die Aussagen wie so oft einfach verdrängt.

Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?

Ja das Ende der Schulzeit, als ich vorerst keine Pflichten mehr hatte, nahm ich das als Anlass mehr zu konsumieren.

Haben Sie vor der Auffälligkeit jemand um Hilfe gebeten, um den Drogenkonsum zu beenden?
(Warum, wann, wer, mit welchem Erfolg?)

Vorher nicht, aber danach hab ich mich in Psychoterapeuthische Behandlung begeben aufgrund einer sozialen Störung die durch Cannabis ausgelöst wurde.

Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?

Nein gibt es nicht.
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  #3  
Alt 16.12.2014, 19:21
Kevnox Kevnox ist offline
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Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Wann?

Ja ich hatte zwischenzeitlich auch mehrwöchige (1-2-3) Konsumpausen. Etwa im Juli 2013 als es mir mit der Dealerei zu heiß wurde, hab ich den Konsum vorerst komplett eingestellt für etwa 3 Wochen. Ich hatte kein Problem damit, da ich mich eigentlich nie als süchtig angesehen hatte. Mir bereitete es keine Probleme den Konsum einzustellen, da ich zahlreiche andere Aktivitäten nach wie vor hatte, die mir Freude bereiteten wie zum Beispiel Fitness oder meine Leidenschaft das Motorrad fahren. Auch im August als ich mit meinen Eltern 3 Wochen in Sommerurlaub fuhr, habe ich mir kein Cannabis mitgenommen und auch im Urlaub nichts konsumiert. Im September 2013 als mein Freiwilliges Soziales Jahr im Behindertentransport begann, hab ich den Konsum auf das Wochenende beschränkt.

Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?

Sich ein Joint drehen und zu rauchen erschien mir damals die einfachste und effektivste Lösung um abzuschalten. Heute hab ich ganz andere Möglichkeiten und die sind um einiges effektiver als der vermeintliche Effekt von Cannabis.

Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?

Hätte es den Tag der Hausdurchsuchung und somit den Prozess eines Strafverfahrens gegeben, hätte es durchaus passieren können, das aus meinem gelegentlichen Konsum mehr wird und ich in eine Art Abhängigkeit rutsche. Wie vorhin schon erwähnt, hab ich Cannabis ja ab und an schon eine Funktion gegegen in dem ich es zum beispiel zum abschalten vom Alltag verwendet habe.

Waren sie Drogenabhängig?

Nein.

Wieso passiert das nicht wieder?

Da ich in der Zeit als alles aufgeflogen ist bis heute sehr viel reflektiert habe. Ich habe viel dazugelernt. Das erste was ich damals gemacht habe, waren lange und ausführliche Gespräche mit meinen Eltern, die natürlich sehr enttäuscht von mir waren. Denn so haben sie mich nicht erzogen. Sie sind ehrliche und hilfsbereite Menschen. Dadurch hab ich heutzutage ein sehr offenes Verhältnis zu meinen Eltern aber auch zu meinen Schwestern, da dieses Thema oft und lange in der Familie diskutiert wurde. Ich fress also meine Probleme nichtmehr in mich rein und versuche sie zu verdrängen, sondern denke darüber nach, such nach Lösungsansätzen und frage andere um Rat. Freunde, Freundin oder Familie. In der Zeit des kiffens wusste ich auch nicht so recht wie es nach meinem Freiwilligen Sozialen Jahr weitergehen soll, seit ich abstinent bin, hab ich mir sehr viele Gedanken gemacht und erlene gerade den Beruf des Anlagenmechanikers für Heizung Klima Sanitär um später den Betrieb meines Vaters zu übernehmen. Dies macht ihn und mich sehr stolz, ich möchte ihn nicht nochmals enttäuschen. In der Schule bin ich der Klassenbeste und das ohne viel Lernaufwand. Ich möchte die Ausbildung um 1 Jahr verkürzen und anschließend direkt auf die Meisterschule, das spornt mich an! Da gibt es keinen Platz für Drogen. Außerdem bin ich seit der Abstinenz wieder voll im Kraftraining drin und gehe 4-5 mal in der Woche zusammen mit meinem Trainingspartner trainieren. Das passt ebenfalls nicht mit kiffen zusammen. Seit kurzem habe ich auch eine neue Freundin gefunden mit der ich über alles reden kann und die auch über alles bescheid weiß. Sie unterstützt mich. Zudem sehen wir uns nur am Wochenende und somit hab ich Zeit mich unter der Woche um meine Arbeit/Schule zu kümmern und am Wochenende verbringe ich Zeit mit meiner Freundin. Ebenfalls sehr geholfen haben mir die Sitzungen beim Psychotherapeuten, mit dem ich mich auch über meinen früheren Konsum und der daraus entstandenen sozialen Störung unterhalten habe. Sowas möchte ich zukünftig auf jeden Fall vermeiden, da mir meine körperliche als auch seelische Gesundheit sehr wichtig ist. Cannabis ist nicht so harmlos wie es immer dargestellt wird, sondern eine Droge die tiefgreifend in die Hirnchemie eingreift und Schäden hervorrufen kann. Das sind alles Gründe die mich auch zukünftig Abstinent leben lassen werden.

Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?

Ja hätte ich, indem ich die Problemlösung von Anfang an so handhaben hätte sollen, wie ich es heutzutage tue, denn das ist der einzige und richtige Weg um Probleme zu beseitigen.

Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?

Siehe oben

Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)

Das war der Tag der Hausdurchsuchung als plötzlich 6 Polizisten in unserem Haus standen und alles auf den Kopf stellten. Daneben meine fassungslose, traurige und enttäuschte Mutter. Die Tatsache nun Aktenkundig zu sein, wobei ich meine weiße Weste doch immer behalten wollte, belastet mich sehr. Ich musste Fotos machen gehen und Fingerabdrücke abgeben, und fühlte mich wie ein krimineller, war ich zu dem Zeitpunkt ja auch. Jedenfalls hat mir dieses Erlebnis klar gemacht, was für einen Fehler ich gemacht habe und hat mir die Augen geöffnet, was alles passieren kann und das ich zukünftig die Finger davon lassen werde.

Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in betracht?

Weil ich weiß wie schnell man wieder neue Leute kennenlernt und aus anfänglichem, gelegntlichem Konsum schnell regelmäßiger Konsum werden kann und man schnell in eine Sucht/Abhängigkeit hineingeraten kann. Und wie oben bereits erwähnt, passt mein Lebensstil und Cannabis oder generell Drogenkonsum nicht zusammen!

Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?

Sehr positiv. Ich bin offener geworden in jeglicher Hinsicht und auch insgesamt ruhiger. Kein Scherz. Da ich nun gelernt habe besser mit Problemen und Konflikten umzugehen also darüber reden und Lösungsansätze versuchen zu suchen und andere Entspannungstechniken erlent habe. Wenn ich mal gestresst bin dann geh ich raus in den Wald und geh Joggen, oder genehmige mir ein heißes Bad oder setz mir einfach die Kopfhörer auf und höre meine Lieblingslieder. Danach bin ich meist viel entspannter und kann Probleme besser angehen.

Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?

Psychotherapeutin, MPU Beratung, Fred Kurs (Informationskurs über Drogen, Gerichtsauflage)

Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?

Positiv

Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?

Nein habe meinen Freundeskreis rigoros gewechselt.

Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?

Nein

Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?

Ich werde aus oben genannten Gründen kein Cannabis mehr konsumieren.

Haben Sie zu Hause Cannabis?

Nein

Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?

Da ich kein Cannabis mehr konsumieren werde (Gründe siehe oben) wird das nichtmehr vorkommen.

Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?

Sollte ich merken, über Konsum nachzudenken, werde ich erst einmal meine Familie und Freunde darauf ansprechen und versuchen mit ihnen das Problem zu klären. Oder ich würde die Jugendhilfte aufsuchen, in der ich den sogenannten Fred Kurs absolviert habe (Informations und Aufklärungskurs). Dort arbeiten freundliche und kompetente Leute, die einem gerne helfen. Und nicht zuletzt würde ich nochmals die MPU Beratungsgesellschaft oder den Psychotherapeuten aufsuchen um einen beginnenden Rückfall zu verhindern. Denn all diese Leute haben mir sehr viel geholfen und werden es - falls nötig- auch weiterhin tun. Jedoch bin ich nach wie vor fest davon überzeugt,das es kein Rückfall geben wird.

Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?

Alle 2-3 Wochen 1-2 Gläser Wein (0.2l)
Oder 1-2 Bier (0.33l)


Vielen Dank fürs Durchlesen, freue mich auf Anmerkungen und Kritik



MfG
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  #4  
Alt 03.03.2015, 21:01
Benutzerbild von Miaouu
Miaouu Miaouu ist offline
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Und, hast du damit die MPU bestanden? Finde das hört sich größtenteils sehr reflektiert und verständlich an. Bei einigen Punkten wie Wechsel des Freundeskreises müsste man wahrscheinlich etwas weiter ausholen, um das glaubhaft darzustellen. Aber sonst klingt das alles ganz gut für meinen Geschmack.

In ein paar Tagen bin ich dann selbst dran....
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  #5  
Alt 08.03.2015, 23:24
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Angler123 Angler123 ist offline
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Da ist aber rein garnix SCHLÜSSIG: OMFG_

Hast du bestanden? Wenn ja wo? Da geh ich dann auch hin.
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  #6  
Alt 12.10.2017, 19:40
Kevnox Kevnox ist offline
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Beiträge: 5
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Aha was sollte an dieser Geschichte denn nicht schlüssig gewesen sein? Es war die absolute Wahrheit und dem Gutachter hatte es auch gereicht ;-)

Leider muss ich nun wieder hin, da ich nix draus gelernt hatte :-(
Dieses Mal habe ich es aber! Letztes Mal hab ich meinen Lappen auch behalten dürfen, das hat scheinbar nicht genug wehgetan.

Werde Ende November wieder hin!
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  #7  
Alt 12.10.2017, 19:54
Kevnox Kevnox ist offline
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Werde die Tage noch den Zusatz des Fragebogens anfügen wenn man das zweite mal hin muss und würde mich dann über Rückmeldung und Kritik freuen!
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