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  #21  
Alt 13.03.2012, 22:27
HHDaniel HHDaniel ist offline
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Zitat:
Zitat von hexenkessel Beitrag anzeigen
Willkommen

Das hättest du überhaupt nicht tun müssen, du warst der Auftraggeber und die FsST hatte kein Anspruch darauf, aber jetzt ist es rum.
Ja... das ist mir jetzt auch bewusst... leider habe ich es damals nicht gewusst.
Bzw, wie auch meinem FB zu entnehmen ist. Ich habe es gar nicht gerafft... Ich war damals vielleicht der Meinung. Gutachten abgeben und dann gibt es den FS wieder. Ich glaube nicht, dass ich mir mein Gutachtne vor Abgabe einmal richtig durchgelesen habe.

Jetzt lässt es sich nicht mehr ändern und es heißt, das "beste" draus machen.

Zitat:
Zitat von hexenkessel Beitrag anzeigen
Dazu habe ich was von Sam gefunden.

Zitat:
Das negative Gutachten liegt schon in der Akte:

Nun, das nennt man den Super Gau, denn nun gibt es nur die Möglichkeit alle Empfehlungen, die auf der letzten Seite aufgeführt sind, wörtlich auszuführen.
Sonst wird es nichts mit einem positiven Gutachten. Wenn ein Gutachter auf negativ entschieden hat und z.B. Psychologische Betreuung/Aufarbeitung empfohlen hat, dann wird ein anderer Psychologe da nichts Anderes zu sagen.

---------------------------------------------------------------------------------------

Es sei denn, es sind schon ein paar Jahre vergangen.
Die Gründe für eure MPU haben sich durch Eure geänderte Lebensführung in Nichts aufgelöst und Ihr lebt seit (sagen wir mindesten 3(DAS IST SCHÄTZWERT VON MIR)) Jahren stabil in diesen Verhältnissen und seid nicht auffällig.
Dann solltet Ihr das MPI Eurer Wahl befragen, ob ein positives Gutachten auch ohne vorherige psychologische Beratung ein positives Gutachten austellen kann.
Wenn die erste Antwort nicht passend sein sollte, dann kontaktiert eventuell ein zweites oder drittes MPI. Idiotentest geht auch in Hamburg.

Samuel
Danke.... Dann werde ich ein MPI mal kontaktierne, wenn ich "fit" für die MPU bin und es um die Wahl des MPIs geht.
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  #22  
Alt 14.03.2012, 23:24
HHDaniel HHDaniel ist offline
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Zitat:
Zitat von HHDaniel Beitrag anzeigen
soo... das war es erstmal.
Jetzt hoffe ich auf euer Feedback.
??? was meint ihr? keiner eine Info zu meinem FB?
mpu-forum.mpu-idiotentest.com/showthread.php?p=392789#post392789
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VG
Daniel

mein Thread: MPU wegen 18+ Punkten / + FoF / seit 8 Jahren ohne FS - aus 8 sind mitlerweile 12 1/2 Jahre geworden
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  #23  
Alt 14.03.2012, 23:37
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Dexter722 Dexter722 ist offline
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Hallo Daniel,

zu Deinem Fragebogen kann ich Dir leider noch nichts sagen, ich muss aber sagen, das ich selten ein so perfektes Eingangsposting gesehen habe. Wenn Du Dein übriges Leben ebenfalls so strukturiert angehst, sollte nichts schief gehen.

Aber mal zu Deinem alten Gutachten und Deiner Frage:
Zitat:
Wie sieht es mit dem Ratschlag des GA aus? Macht es ohne eine Beratung überhaupt Sinn, erneut zu einer MPU zu gehen? Hilft hier vielleicht, dass das Gutachten „so alt“ ist? Oder ist es ratsam erst der Empfehlung des GA zu folgen?
Wie würdest Du denn diese Feststellung des Gutachters von damals aus heutiger Sicht beantworten?

Zitat:
Er ist jener Gruppe junger Kraftfahrer zuzuordnen, bei der von einer noch nicht abgeschlossenen Persönlichkeitsentwicklung ausgegangen werden muss. Diese Unreife der Persönlichkeit, die in der Regel mit einer nicht abgeschlossenen Selbstwertfindung einhergeht, kann sich dahingehend auswirken, dass es zu impulsiven Handlungen und unbedachten Verhaltensweisen kommt. Dies äußerte sich
auch danach noch in dem Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Würdest Du Dich denn heute auch noch als unreif bezeichnen? Wie hast Du Dich in die Gesellschaft integriert? Stehst Du im Berufsleben, hast Du Familie? Wie würdest Du Dich heute definieren?

Wie ist Dein heutiges Verhalten im Bezug auf Gesetze und Ordnung. Hast Du seit 2004 nochmal Straftaten begangen, bist Du nochmal auffällig geworden? Wie sieht es mit Drogen aus, wie mit Alkohol?

Das sind im wesentlichen die Fragen, die sich heute ein Gutachter stellen wird, wenn er Dein altes Gutachten liest.
__________________
Grüße aus Bayern
Dexter


Informationen zu unserem Gutachtenarchiv: Info



"Niemand ist nutzlos in dieser Welt, der einem anderen die Bürde leichter macht"
Charles Dickens (1812-1870), britischer Schriftsteller
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  #24  
Alt 15.03.2012, 00:50
HHDaniel HHDaniel ist offline
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Zitat:
Zitat von Dexter722 Beitrag anzeigen
zu Deinem Fragebogen kann ich Dir leider noch nichts sagen, ich muss aber sagen, das ich selten ein so perfektes Eingangsposting gesehen habe. Wenn Du Dein übriges Leben ebenfalls so strukturiert angehst, sollte nichts schief gehen.
Danke... Aber dazu muss ich sagen, ich war vor einem halben Jahr schon mal hier. deswegen kommt der FB auch erst auf seite 2 und auch erst jetzt.
Ich habe viel gelesen. und versucht, dies im FB umzusetzen.
Was ich aber dazu sagen muss, für mich und mein Umfeld ist es offensichtlich und klar, dass ich mein Leben geändert habe. Dies zu beweisen, bzw. dem GA klar zu machen ist der Knackpunkt. Glaubt er mir? Vor allem da er mein altes Gutachten hat. Was ich da damals beim GA gesagt habe… man man man… wie dumm… aber das spiegelt meine damalige Einstellung wieder.

Zitat:
Zitat von Dexter722 Beitrag anzeigen
Aber mal zu Deinem alten Gutachten und Deiner Frage:
Wie würdest Du denn diese Feststellung des Gutachters von damals aus heutiger Sicht beantworten?
Aus heutiger Sicht kann ich sagen, er hatte Recht! Das ich es damals nicht so gesehen habe, war bei meiner Einstellung nicht anders zu erwarten. So bitter es damals war, feststellen zu müssen, „das wars“ – der Lappen ist weg, muss ich heute einfach sagen das es das Beste war was passieren konnte. Nur so konnte ich zum Umdenken bewegt werden.
Hätte man mir den FS damals nicht entzogen, hätte ich heute keine Familie sondern müsste mich vielleicht damit abfinden, andere Menschen auf dem Gewissen zu haben, mein eigenes Leben wäre ruiniert oder schon beendet.

Zitat:
Zitat von Dexter722 Beitrag anzeigen
Würdest Du Dich denn heute auch noch als unreif bezeichnen? Wie hast Du Dich in die Gesellschaft integriert? Stehst Du im Berufsleben, hast Du Familie? Wie würdest Du Dich heute definieren?
Heute führe ich ein geregeltes Leben. Ich bin in einer Beziehung (8 Jahre) und einer Tochter (2 Jahre). Beruflich ist es leider derzeit so, dass ich ohne Job bin. Hoffe aber das sich dies schnell (morgen?!) ändert.
Früher war ich Pizzafahrer oder Aushilfskraft… in den letzen Jahren habe ich mich vom „kleinen“ Angestellten in höhere Positionen (mit Führungsverantwortung) gearbeitet.

Früher war ich impulsiv, hektisch, leitsinnig, egoistisch, chaotisch, lebte einfach in den Tag hinen, Hauptsache ich hatte spaß. Diese Sachen habe ich abgelegt und bin heute komplett anders. Ich handele überlegt, ich habe Pläne, übernehme Verantwortung. Von meinem früheren Freundeskeis habe ich mich auch seit meinem Umzug distanziert. Ich habe nur noch zu ganz wenigen Leuten sporadischen Kontakt. Menschen in meinem heutigen umfeld sind "Bodenständig" und keine "Chaoten"

Zitat:
Zitat von Dexter722 Beitrag anzeigen
Wie ist Dein heutiges Verhalten im Bezug auf Gesetze und Ordnung. Hast Du seit 2004 nochmal Straftaten begangen, bist Du nochmal auffällig geworden? Wie sieht es mit Drogen aus, wie mit Alkohol?
Meine Einstellung zum Gesetz und zu Regeln ist heute eine ganz andere. Im Gegensatz zu früher ist mir bewusst, wozu diese da sind. Nicht um mich einzuschränken, sondern um die Sicherheit aller zu gewährleisten.
Ich bin kein Kontrollfreak, aber obwohl ich mich auf meine Partnerin verlassen kann und weiss, das sie sicher fährt uns sich an Verkehrsregeln hällt, merke ich, dass ich dieses oft überprüfe. Bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung geht mein Blick aufs Tacho.
Ich bin seitdem nicht mehr auffällig geworden. Habe auch nie hinterm Steuer gesessen! Mit Drogen habe ich nix zu tun. Alkohol steht sicher im Haus. Ab und zu gibts auch mal ein Bier. Aber keine Regelmäßigkeit und wenn, auch im Maßen.

Zitat:
Zitat von Dexter722 Beitrag anzeigen
Das sind im wesentlichen die Fragen, die sich heute ein Gutachter stellen wird, wenn er Dein altes Gutachten liest.
Ja… und ich will ihn davon überzeugen, dass ich heute zwar der selbe Mensch, aber mit einer anderen „Lebens“-Einstellung bin!
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VG
Daniel

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  #25  
Alt 15.03.2012, 17:39
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samuel samuel ist offline
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und meinen FS wieder in den Händen zu halten

Tu Dir selber einen Gefallen und red nicht vom Führerschein.
Es heißt Fahreignung und die kann man nicht in den Händen halten.

------------
Ehrlich gesagt kann ich das nicht genau sagen

Mach ein Kreisdiagramm und Teile Deine Verstöße nach Prozenten ein.
Hälfte Rasen
10% Fof
Telefonieren etc. wirst Du selber am Besten wissen.

Mindestens 1 Verstoß pro Tag x 365 (tägliche Fahrten) x 3 Jahre = 1095 Verstöße

Das ist zu wenig.
Da schaff ich mehr und ich habe nicht einen Punkt.

--------------------

Ich habe wohl gewusst dass es Regeln gibt, aber ich habe mich nicht dran gehalten und diese wie ich es sonst gemacht habe/ gewohnt war ignoriert.

Hat sich das auch außerhalb des Straßenverkehrs bemerkbar gemacht und wenn ja, wie?

--------------

Du hast die Freiheit genossen.
Das ist ein bisschen mager für so viele unterschiedliche Verstöße und wie sich das bei abgefahrenen Reifen äußert ist auch nicht ganz klar.

Als Problem gibst Du an, dass Du keinen Bezug zu Regeln hattest, weil Deine Eltern nicht konsequent waren.
Da kann praktisch alles bedeuten.

Ähnlich viel heiße Luft bei den Änderungen.
Für die Änderungen gibt es nicht ein konkretes Beispiel.
Einen Knackpunkt magst Du nicht benennen und die Hauptursache sind Freundin und Ortswechsel.

Hilfe bekommst Du in der Familie, doch welcher Art die ist ???
Kann auch sein, die reichen Dir die Patronen, wenn Du im Park die Rentner jagst.

Vermeidungsstrategie und Rückfallgefahr sind komplett ausgeschlossen, da es sich ja um eine spontane Wunderheilung handelt.
So etwas wie:
Das schnelle fahren hat mir einfach Spaß gemacht.
wird unterdrückt und durch nichts Gleichwertiges ersetzt.
Bei Beschleunigungsrennen gegen andere Fahrzeuge war es der „Kick“ und Spaß. Ich fand es cool.
auch von der Coolness und Kick ist Dein neues Leben weit entfernt.

Stattdessen:
Es war nicht einfach und ist mir anfangs auch unangenehm gewesen über das Thema zu sprechen, da mir ich mich für damaliges Verhalten geschämt habe und es mir peinlich war.


Hast Du von der Änderung emotionale Nachteile.

---------------

Wenn man Führerschein und Freundin rausstreicht, dann bleibt nicht viel übrig.

Du kannst kein anständiges Problem herleiten und Du hast keine Problembewältigung.
Die Gefühlsebene wird nur am Rand angekratzt.
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  #26  
Alt 15.03.2012, 22:15
HHDaniel HHDaniel ist offline
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Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
und meinen FS wieder in den Händen zu halten
Zu Dir selber einen Gefallen und red nicht vom Führerschein.
Es heißt Fahreignung und die kann man nicht in den Händen halten.
ok... hast ja recht...
Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
------------
Ehrlich gesagt kann ich das nicht genau sagen
Mach ein Kreisdiagramm und Teile Deine Verstöße nach Prozenten ein.
Hälfte Rasen
10% Fof
Telefonieren etc. wirst Du selber am Besten wissen.
Mindestens 1 Verstoß pro Tag x 365 (tägliche Fahrten) x 3 Jahre = 1095 Verstöße
Das ist zu wenig.
Da schaff ich mehr und ich habe nicht einen Punkt.
Ja ok... 1095 Verstöße sind zu wenig, aber was soll ich da schreiben?
Um es %tual einzuteilen müsste ich eine gesammtmenge haben
Was heißt "tägliche Fahrten"? Hin und Rückfahrt, Zwischenstops eingerechnet? wenn ja, in den Zeiten als Pizzafahrer habe ich an einem Tag vielleicht 40 Kunden/Tag bedient. Da habe ich dann + private Fahrten 100 Fahrten täglich gemacht.
In der Zeit ohne gültige FE (5Monate=20Wochen) bin ich erst wieder gefahren, als ich den FS wieder hatte (10.2003-01.2004). Da waren es dann vielleicht 5 Fahrten pro Woche (5*16Wochen) Macht also 80Verstöße
Wie viele Fahrten bzgl der Inbetriebnahme ohne vorschr`mäßigen zustand kann ich absolut nicht sagen.
Es sind vielleicht sogar 10.000? oder doch 50.000, oder nur 800, denn es gab ja auch Zeiten/Strecken - wenn auch sicher wenige - bei denen ich nicht zu schnell gefahren bin.
Genau kann ich es halt einfach nicht beziffern. Eigentlich würde ich sagen, bei jeder Fahrt ein Verstoß! nur wie viele Fahrten habe ich gemacht?

Eins steht fest, der Hauptanteil ist eindeutig Rasen... dadurch ist das logischerweise auch gefährdung des Straßenverkehrs. Ob ich damals auch mal mit tel am Ohr gefahren bin,... mmh... bestimmt... aber wie oft?

Ohh man... ich weiß nicht weiter

Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
--------------------
Ich habe wohl gewusst dass es Regeln gibt, aber ich habe mich nicht dran gehalten und diese wie ich es sonst gemacht habe/ gewohnt war ignoriert.
Hat sich das auch außerhalb des Straßenverkehrs bemerkbar gemacht und wenn ja, wie?
Naja... z.B. in der Schule... Sowohl Lehrer als auch meine Eltern haben mir versucht Regeln aufzuzeigen die für einen reibungslosen Schulablauf einzuhalten sind. Ergebnis - Ewig Ärger mit Lehrern/Schule
In der Familie... Eltern sagen, um 20Uhr zu Hause sein... Wurde natürlich nicht eingehalten.

Klingt mir selbst irgendwie zu mau... habt ihr vielleicht tipps / Stichwörter / Beispiele, die mich weiter bringen?

Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
--------------
Du hast die Freiheit genossen.
Das ist ein bisschen mager für so viele unterschiedliche Verstöße und wie sich das bei abgefahrenen Reifen aüßert ist auch nicht ganz klar.
Freiheit empfand ich beim Rasen. Es gob mir der Adrenaline kick. Dadurch fühlte ich mich gut.
Die Sache mit der "Kfz nicht vorschriftsmäßiger Zustand"... Worum es bei dem Aktenkundigen Fall genau ging, kann ich gar nicht sagen. Waren es falsche Reifen? oder andere nicht eingetragene Tuningteile? Auch wenn nur ein Fall Aktenkundig ist, es gab mehrere Sachen. Warum habe ich das gemacht? Ich habe nicht begriffen/es mir egal war, das es dafür Regeln gibt. Es sah cool aus. Mein Auto war ein Statussymbol. Das war mir wichtig. und das wollte ich zeigen.

Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
Als Problem gibst Du an, dass Du keinen Bezug zu Regeln hattest, weil Deine Eltern nicht konsequent waren.
Da kann praktisch alles bedeuten.

Ähnlich viel heiße Luft bei den Änderungen.
Für die Änderungen gibt es nicht ein konkretes Beispiel.
Einen Knackpunkt magst Du nicht benennen und die Hauptursache sind Freundin und Ortswechsel.
Es ist ja nicht so, dass ich keinen "Knackpunkt" nennen mag.
Es ist eher so, das ich durch meinen geänderten Lebensstil ein anderer Mensch bin.

vielleicht folgendes:
wie schon gesagt, hat meine Freundin es früher hingenommen, dass ich keinen FS hatte. Sie war auch froh darüber. Sie sagte mir auch, das sie es zu gefährlich fände mit mir mitzufahren. das sind natürlich sachen, da überlegt man.
Gerade jetzt mit Kind, bzw auch schon als man wusste dass man Vater wird, überlegt man genauer.
Immer wieder sind da Gedanken an die damalige Zeit gewesen. Man denkt drüber nach, und stellt fest, "was war los mit mir? " "das war doch nicht der Daniel, der gerade hier steht und drüber nachdenkt"

Was sicher auch noch ein Punkt ist, im alter von ca 14Jahren wurde mein Vater krank (Schlaganfall) ab dem Tag war natürlich alles anders. Meine Berufstätige Mutter musste sich allein, nicht nur um mich und meine jüngere (2Jahre) Schwester, sondern auch um meinen Vater kümmern. Dadurch ergaben sich für mich natürlich mehr Freiräume. Diese habe ich sicherlich auch ausgenutzt. Ich konnte selbst bestimmen, die Kontolle durch meine Eltern war ja durch den Stress meiner Mutter und die Krankheit meines Vaters eingeschränkt.

Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
Hilfe bekommst Du in der Familie, doch welcher Art die ist ???
Kann auch sein, die reichen Dir die Patronen, wenn Du im Park die Rentner jagst.
Dein Bsp trifft nicht zu
Ich erhalte Zuspruch. Sie motivieren mich. Sie glauben an mich. Ich empfinde das als Hilfe/Unterstützung
Meine Eltern z.B. waren früher, als alles rauskam sehr enttäuscht von mir. Das haben Sie auch mir gegenüber geäußert (Mutter weint). Nichts desto trotz haben Sie mir das Geld für die Geldstrafe (FoF) geliehen - auch nur um weitere Strafen abzuwenden... das war aber auch das letzte... danach war schluss. Ünterstützung, z.B. in Form davon, dass sie mich irgendwo hingefahren haben, habe ich damals nicht mehr erhalten. ich musste erkennen/spühren das ich allein verantwortlich bin
Heute sind meine Eltern stolz auf mich, das ich heute ein geregeltes Leben führe. Familie habe, verantwortung übernehme (z.B. meine Tochter)
Sie bieten Unterstützung an (manchmal zu viel ) und motivieren mich, bei meinem Vorhaben. Bei meiner Freundin ist es ähnlich. heute kann ich offen mit ihr über alles sprechen.

Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
Vermeidungsstrategie und Rückfallgefahr sind komplett ausgeschlossen, da es sich ja um eine spontane Wunderheilung handelt.
So etwas wie:
Das schnelle fahren hat mir einfach Spaß gemacht.
wird unterdrückt und durch nichts Gleichwertiges ersetzt.
Bei Beschleunigungsrennen gegen andere Fahrzeuge war es der „Kick“ und Spaß. Ich fand es cool.
auch von der Coolness und Kick ist Dein neues Leben weit entfernt.
Wunderheilung... mmh...
den Spaß/Kick durch schnelles Fahren brauche ich nicht! Wenn ich Spaß haben will, unterenehme ich was mit meiner Familie/ Freunden.
Früher hatte ich auch nichts anderes zu tun. keinen Festen Job, Langeweile, keine Perspektive, ein umfeld / Freundeskeis aus Leuten mit ähnlicher einstellung...

Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
Stattdessen:
Es war nicht einfach und ist mir anfangs auch unangenehm gewesen über das Thema zu sprechen, da mir ich mich für damaliges Verhalten geschämt habe und es mir peinlich war.

Hast Du von der Änderung emotionale Nachteile.
Nein, ganz im gegenteil eigentlich. ich bin ruhiger, ausgeglichener, nicht mehr so angespannt, "unter strom stehend"
und trotztdem bin ich kein langweiler, bin ausgeglichen, habe freude am leben. und dass, ohne gegen Regeln zu verstoßen

Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
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Wenn man Führerschein und Freundin rausstreicht, dann bleibt nicht viel übrig.

Du kannst kein anständiges Problem herleiten und Du hast keine Problembewältigung. Die Gefühlsebene wird nur am Rand angekratzt.
mmh...



ich hoffe ich bin auf dem richtigen weg....
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  #27  
Alt 16.03.2012, 11:01
ghost1 ghost1 ist offline
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Zitat:
Genau kann ich es halt einfach nicht beziffern. Eigentlich würde ich sagen, bei jeder Fahrt ein Verstoß! nur wie viele Fahrten habe ich gemacht?
Also hier muss ich mal eine Lanze für die berühmte "Kirche im Dorf" brechen. Diese Rechnerei von wegen: 3 Verstöße pro Fahrt/Tag x 365 Tage mal X Jahre ... ist doch albern.

Tatsächlich kommt es darauf an, dem Gutachter nicht weiss machen zu wollen, dass man genau die X Verstöße aus der Führerscheinakte begangen hat, und keinen mehr. Für sich selber muss jedem klar sein:

Um so oft "erwischt" zu werden (wie der Punktesünder), muss man sich ständig/gewohnheitsmäßig falsch verhalten! Es kann also durchaus auch Fahrten gegeben haben, die ohne Auffälligkeit waren. Dafür gab es aber eben auch welche, von denen ein sehr hohes Gefahrenpotential ausging ... und sich mehrer Verstöße aneinanderreihten.
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  #28  
Alt 16.03.2012, 14:49
Benutzerbild von samuel
samuel samuel ist offline
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Die genaue Anzahl der begangenen Delikte wird nicht zu ermitteln sein, soweit ist es richtig, dennoch gilt es, in einer Aufarbeitung, die ungefähre Häufigkeit der Delikte zu bestimmen. Wenn jemand einen flotten Fahrstil hat, dann kommt er häufig zu 20 bis 100 Delikten pro Fahrt, je nachdem wie weit es geht.

Ebenso
Um es %tual einzuteilen müsste ich eine gesammtmenge haben
ist die Gesamtzahl unerheblich, ob die Torte 30 cm oder 3 Kilometer im Durchmesser hat, die Hälfte bleibt eine Hälfte.
Wenn Du meinst, dass 3/4 aller Delikte Geschwindigkeitsbedingt waren, dann ist das so.

Die Hauptsache ist, wenn Dich der Gutachter danach fragt, dass Du was antworten kannst und das auch vorrechnen, wie Du da drauf gekommen bist. Es muss mit der Aktenlage übereinstimmen und statistisch wahrscheinlich sein. Ob es wahr ist oder nicht, wen juckts, es muss lediglich in allen Aussagen übereinstimmen. Daher ist es am schlausten, Du schreibst es Dir auf und machst dazu ein schönes Tortendiagramm, das kannst Du dem Psycho mitgeben.

Worum es bei dem Aktenkundigen Fall genau ging, kann ich gar nicht sagen. Waren es falsche Reifen? oder andere nicht eingetragene Tuningteile? Auch wenn nur ein Fall Aktenkundig ist, es gab mehrere Sachen. Warum habe ich das gemacht? Ich habe nicht begriffen/es mir egal war, das es dafür Regeln gibt. Es sah cool aus. Mein Auto war ein Statussymbol. Das war mir wichtig. und das wollte ich zeigen.

Solange Du keinen umgenietet hast, kannst Du alles zugeben.


----------------

Baby ist doch ein super Knackpunkt.
Dazu kannst Du was erzählen, was sich mit der Geburt in Dir verändert hat und wo das Wort Verantwortung drin vor kommt.

Nicht so:

vielleicht folgendes:
wie schon gesagt, hat meine Freundin es früher hingenommen, dass ich keinen FS hatte. Sie war auch froh darüber. Sie sagte mir auch, das sie es zu gefährlich fände mit mir mitzufahren. das sind natürlich sachen, da überlegt man.
Gerade jetzt mit Kind, bzw auch schon als man wusste dass man Vater wird, überlegt man genauer.
Immer wieder sind da Gedanken an die damalige Zeit gewesen. Man denkt drüber nach, und stellt fest, "was war los mit mir? " "das war doch nicht der Daniel, der gerade hier steht und drüber nachdenkt"


Der Ansatz mag in die Richtige Richtung gehen, doch man und FS sind völlig fehl am Platze.

---------

Wenn ich Spaß haben will, unterenehme ich was mit meiner Familie/ Freunden.

Sag ich doch, Rentner erschießen oder warum willst Du kein Beispiel für Deine Aktivitäten bringen.

Es geht doch nicht darum, dass Du Dich hinstellst und verkündest: "Ich habe mich geändert!"

Das ist die Grundvoraussetzung, ohne diese Tatsache brauchst Du da gar nicht einlaufen.

Es geht darum, dass Du dort erzählst, wie Du was geändert hast und warum das jetzt besser ist, als wie ein hirnloser Irrer auf abgefahrenen Reifen durch die Gegend zu heizen.

Was machst Du?
Wie bist Du drauf gekommen?
Wie gefällt Dir dass?
Was sagen Deine Leute dazu?
Wie gefällt Dir die Reaktion Deines Umfelds?
Warum ist das neue Verhalten für Dich besser, als das alte Verhalten?

--------------------
Naja... z.B. in der Schule... Sowohl Lehrer als auch meine Eltern haben mir versucht Regeln aufzuzeigen die für einen reibungslosen Schulablauf einzuhalten sind. Ergebnis - Ewig Ärger mit Lehrern/Schule
In der Familie... Eltern sagen, um 20Uhr zu Hause sein... Wurde natürlich nicht eingehalten.


Was ist mit klauen und Schlägereien?
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  #29  
Alt 16.03.2012, 21:14
HHDaniel HHDaniel ist offline
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Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
ob die Torte 30 cm oder 3 Kilometer im Durchmesser hat, die Hälfte bleibt eine Hälfte.

Die Hauptsache ist, wenn Dich der Gutachter danach fragt, dass Du was antworten kannst und das auch vorrechnen, wie Du da drauf gekommen bist. Es muss mit der Aktenlage übereinstimmen und statistisch wahrscheinlich sein.
Meine Verstöße würde ich wie folgt einschätzen
75% sind Rasen
20% nicht vorschriftsmäßiger Zustand (Reifen/Lichtanlage/Luftfilter/Tuning halt...)
5% FoF
5% Rotlicht (grüner "Blechpfeil") + Gefährdung (Überholverbot/Beschleunigungs- und Kurzstreckenrennen)

Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
Solange Du keinen umgenietet hast, kannst Du alles zugeben.
umgenietet klingt nach Verharmlosung :-)
aber im ernst... ich habe zwar den KBA Auszug, aber in der Akte (habe ich ja vorliegen) steht auch nichts Genaues drin. jedenfalls kann ich nichts finden.

Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
Baby ist doch ein super Knackpunkt.
Dazu kannst Du was erzählen, was sich mit der Geburt in Dir verändert hat und wo das Wort Verantwortung drin vor kommt.
2009: Als ich wusste dass ich Vater werde, wurde mir klar, dass ich eine große Verantwortung übernehme. Dadurch wurde mir klar, dass ich mein leben ändern muss. Ich möchte meinem Kind ein guter Vater sein. Mich um mein Kind kümmern, es behüten und schützen und ich möchte ein Vorbild sein.

Im Bezug auf das „Umdenken“ bzw. "Knackpunkt" noch folgendes:
Eigentlich ist das eher der entscheidende Punkt. Meine Tochter ist 2009 geboren… eigentlich war ich zu dem Zeitpunkt schon weiter, als dass ich das als „Knackpunkt bezeichnen würde.

Schon 2004:
Neuer Job (bzw. das erste mal einen Richtigen Job) in „der neuen Heimat“, wo ich selbst nicht nur Regeln einhalten musste, sondern später auch überwachen musste, dass andere Mitarbeiter diese Regeln/Vorschriften einhalten (Projektleiter/ Qualit. Management). Bei Verstößen musste ICH reagieren. Ich hatte ja die Verantwortung und Vorbildfunktion. Erkenntnis: Wenn wir uns alle an Vorschriften halten, klappt es super, reibungsloser und qualitativ hochwertigerer Ablauf.

Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
Es geht darum, dass Du dort erzählst, wie Du was geändert hast und warum das jetzt besser ist, als wie ein hirnloser Irrer auf abgefahrenen Reifen durch die Gegend zu heizen.
Was machst Du?
Im Gegensatz zu früher habe ich heute absolut keine Langeweile… Ich habe Freundin und eine Tochter, mit der ich viel unternehme – nein, wir jagen und erschießen keine Rentner :-) Wir sind unterwegs, machen Ausfüge, Urlaub. Entspannen im Garten. Sind mit unserem Hund unterwegs. Treffen uns mit Freunden und deren Kindern.

Wie bist Du drauf gekommen?
Durch das Zusammenleben mit meiner Freundin, unsere Tochter und Hund. Ich möchte meiner Tochter etwas bieten, sie unterhalten etwas mit ihr unternehmen.
Außerdem durch ein neues Umfeld/Freunde. Von meinem alten Freundeskreis habe ich größtenteils distanziert.

Wie gefällt Dir dass?
Mir gefällt es gut. Ich fühle mich gut und wohl in meinem Alltag. Es macht es Spaß mit der Familie unterwegs zu sein. Ich bin keineswegs angespannt oder habe das Gefühl nicht ausgelastet zu sein. Außerdem ist es schön zu sehen, dass meine Tochter Spaß hat. Das gibt mir auch Bestätigung.

Was sagen Deine Leute dazu?
Sie finden es ebenfalls gut. Sonnst würden sie sich ja keinen Kontakt zu mir haben.

Wie gefällt Dir die Reaktion Deines Umfelds?
Es gefällt mir gut. Es ist schön zu wissen/zu erfahren, solche Leute im Umfeld zu haben. Vor allem, Leute die selbst ein geregeltes Leben führen.

Warum ist das neue Verhalten für Dich besser, als das alte Verhalten? [/quote]
Weil ich dadurch ein geregeltes Leben führe und nicht einfach in den Tag hinein lebe. Durch die Änderungen bin ich ausgeglichener. Habe eine Aufgabe, die ich ernst nehme… und dass sehr gerne. Ich erfülle meine Vorbildfunktion.

Zitat:
Zitat von samuel Beitrag anzeigen
Was ist mit klauen und Schlägereien?
Eher nicht.
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  #30  
Alt 16.03.2012, 23:17
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zwischenfrage:

habe mir gerade noch mal meine Akte durchgelesen.

1. In meiner Akte liegt ja bzgl. FoF nur nur die KBA Auskunft und die Anklageschrift.
Habe gelesen, dass bei Beantragung noch bei weiteren Behörden abgefragt wird, ob zu mir irgendwas vorliegt. Habe ich das richtig verstanden?
Kann da ggf noch was dazu kommen wenn ich den FS beantrage? z.B. das Urteil? bzw Urteilsbegründung?

2. Sollte ich mein Führungszeugnis vorab beantragen? um zu schauen, ob da was drinsteht? Bei der Letzen beantragung 2004 war es ohne Eintragung.
Die FoF Verhandlung war aber erst später. Kann davon was drinstehen?
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VG
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