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  #1  
Alt 08.12.2017, 23:19
Kessy_63 Kessy_63 ist offline
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Registriert seit: 08.12.2017
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Standard MPU nach Ablauf der Sperre?

Meinem Mann wurde im April nach einem Blutalkoholwert von 1,15 Promille entzogen.Die Sperre wurde bis 6.12.17 24:00 Uhr angeordnet. Im September hat er den Führerschein ,nach bestandener Ärztlicher Untersuchung , beantragt. Es wurde bis zur eigentlichen Sperre am 6.12.17 keine MPU angeordnet.
Erst heute am 8.12.17 kam der Bescheid/Anordnung zur MPU.
Ist das rechtens?
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  #2  
Alt 08.12.2017, 23:28
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Standard

Willkommen hier im Forum!

Allein wegen 1,15‰ wird derzeit keine MPU angeordnet. Um zu beurteilen, warum das bei deinem Mann dennoch geschah, müßten wir schon mehr wissen. Zum Beispiel, ob er denn schon einen Alkoholeintrag beim Kraftfahrtbundesamt hat. Das müßte aber auch in der Aufforderung zur MPU erwähnt sein. Was werden da für Gründe über die TF vom April hinaus genannt? Oder hatte er schon einmal eine MPU? Und welche „ärztliche Untersuchung“?
__________________
Liebe Grüße
Alana

Geändert von Alana (08.12.2017 um 23:46 Uhr)
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  #3  
Alt 09.12.2017, 09:39
Kessy_63 Kessy_63 ist offline
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Registriert seit: 08.12.2017
Beiträge: 7
Standard MPU nach Ablauf der Sperre?

Meinem Mann wurde im April nach einem Blutalkoholwert von 1,15 Promille entzogen.Die Sperre wurde bis 6.12.17 24:00 Uhr angeordnet. Im September hat er den Führerschein ,nach bestandener Ärztlicher Untersuchung , beantragt. Es wurde bis zur eigentlichen Sperre am 6.12.17 keine MPU angeordnet.
Erst am 8.12.17 kam der Bescheid/Anordnung zur MPU.
Ist das rechtens?
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  #4  
Alt 09.12.2017, 11:28
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Bitte bleib in deinem ersten Thread!

http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-f...ad.php?t=28433

Da habe ich Dir doch schon geantwortet! Und Dir noch ein paar notwendige Fragen gestellt.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #5  
Alt 09.12.2017, 11:45
Benutzerbild von Dexter722
Dexter722 Dexter722 ist offline
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Hallo Kessy_63,

ich habe Deine beiden Themen einmal zusammengeführt und in das Richtige Unterthema verschoben.
Bleibe jetzt bitte mit allen Fragen zu diesem Thema in diesem Post.
__________________
Grüße aus Bayern
Dexter


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"Niemand ist nutzlos in dieser Welt, der einem anderen die Bürde leichter macht"
Charles Dickens (1812-1870), britischer Schriftsteller
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  #6  
Alt 09.12.2017, 12:40
MrMurphy MrMurphy ist offline
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Beiträge: 576
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Hallo

Zitat:
Ist das rechtens?
Ja.

Sobald die Führerscheinstelle von dem massiven Alkoholproblem deines Mannes erfährt muss sie sogar die Ausstellung einer Fahrerlaubnis verweigern.

Das ist zum Beispiel der Fall, wenn dein Mann mit zwei Alkoholfahrten aufgefallen ist, auch wenn beide Fahrten nur mit einem geringen Promillewert erfolgten.

Dein Mann bekommt dann die Möglichkeit mittels einer MPU zu belegen, dass er sein Alkoholproblem erkannt und eine Lösung gefunden hat, trotz seines Alkoholproblems weiter Kfz zu führen.

Gruss

MrMurphy
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  #7  
Alt 09.12.2017, 15:47
Kai R. Kai R. ist offline
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Registriert seit: 07.02.2008
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Murphy, spinn doch bitte woanders rum und verunsichere hier nicht die Fragensteller
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  #8  
Alt 09.12.2017, 20:04
Traurig2017 Traurig2017 ist offline
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Ich habe heute gelernt:
- Anordnung MPU unter 1,6:
- abhängig von Bundesland
- abhängig von Uhrzeit der Auffälligkeit
- abhängig von evt. Vorherigen Verstößen
- abhängig von polizeilicher und ärztlicher Einschätzung während der Fahrt

Vielleicht hilft das...
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  #9  
Alt 09.12.2017, 20:11
Traurig2017 Traurig2017 ist offline
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Beiträge: 536
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Und wenn ich es richtig verstanden habe:
Nicht der Richter ordnet die MPU an - er/sie setzt die Sperrfrist und die Geldbuße fest - die FSST kann auch unter 1,6 je nach Aktenlage eine MPU verlangen...
Diese nicht abzulegen funktioniert nur - wenn es neue Gründe gibt weshalb man nun nicht mehr geeignet ist kein KFZ zu führen- dazu braucht es aber einen Prozess indem der Richter in seinem Urteil dies begründet- dann muss die FSST sich daran halten...

Falls was falsch ist bitte korrigieren..
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  #10  
Alt 09.12.2017, 22:06
falo999 falo999 ist offline
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Beiträge: 1.235
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Jo, da muß ich korrigieren:
Richtig ist nicht der Richter ordnet die MPU an sondern die FSST.

Aber die haben auch sehr genaue Vorgaben wann eine MPU anzuordnen ist.
Es müssen schon erhebliche Gründe vorliegen wenn beim Ersttäter unter 1,6 Promille eine MPU angeordnet werden kann.
Dazu gab es das Bundesverwaltungsurteil das ganz klar vorallen den FSST in BW die Leviten gelesen hat (https://www.bverwg.de/pm/2017/23)

Zitat:
Ich habe heute gelernt:
Anordnung MPU unter 1,6:
- abhängig von Bundesland
- abhängig von Uhrzeit der Auffälligkeit
- abhängig von polizeilicher und ärztlicher Einschätzung während der Fahrt
Die 3 punkte spielen keine Rolle bei einer MPU anordnung.
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führerscheinsperre, mpu

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