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  #31  
Alt 20.10.2018, 01:06
MrMurphy MrMurphy ist offline
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Hallo

Zitat:
Ich werde das Schreiben einwerfen, jedoch den Aufnahmeanlass und den Therapieverlauf Zensieren.
Keine gute Idee. Vom Betroffenen selbst zensierte Therapieberichte / Diagnosen werden in der Regel nicht anerkannt, da die Führerscheinstelle nicht weiß, ob fahrerlaubnisrelevante Tatsachen unkenntlich gemacht wurden.

Gruss

MrMurphy
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  #32  
Alt 20.10.2018, 03:20
Traurig2017 Traurig2017 ist offline
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Das wäre schon ein Hammer, wenn dein Arztbrief einen derartigen ,Tippfehler‘ enthält...
Du kannst versuchen mit deiner damaligen Klinik Kontakt aufzunehmen und um Klärung bitten, diese müsste dann Schreiben, dass die Diagnose einer Abhängigkeit bzw. eines Missbrauch nicht zu trifft - also ein Fehler war...
Das diese dies tut, wage ich zu bezweifeln...

Letztlich müsstest du dann damit zum Leiter der FSST gehen und vorsprechen und hoffen, dass die FSST das akzeptiert und evt. die MPU Aufforderung zurück zieht....

Ansonsten wird die FSST dir den Führerschein entziehen, denn du kannst ohne Abstinenznachweis über 12 Monate die MPU bei dieser bekannten Diagnose nicht bestehen...

Verwaltungsrechtlich kannst du nach dem Entzug des FS zwar klagen, jedoch dauert dies 1. sehr lange, 2. sehr teuer und 3. aussichtslos ohne Rücknahme der Diagnose und damit Fehler Eingeständnis der Klinik, die diese Diagnose ausgesprochen hat...
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  #33  
Alt 20.10.2018, 10:54
cran cran ist offline
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Zitat:
Zitat von MrMurphy Beitrag anzeigen
Hallo



Keine gute Idee. Vom Betroffenen selbst zensierte Therapieberichte / Diagnosen werden in der Regel nicht anerkannt, da die Führerscheinstelle nicht weiß, ob fahrerlaubnisrelevante Tatsachen unkenntlich gemacht wurden.

Gruss

MrMurphy
Ok dann werde ich ihn nicht zensieren, hier steht auch fälchlicher Weise ich würde 2 Flaschen Apfelwein (3.4%/L) am Tag trinken. was auch nicht stimmt sondern an dem Tag.

Ich find es schon abartig das ich wegen einem Fehler einer frischen Ärztin leiden soll.
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  #34  
Alt 20.10.2018, 10:56
cran cran ist offline
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Zitat:
Zitat von Traurig2017 Beitrag anzeigen
Das wäre schon ein Hammer, wenn dein Arztbrief einen derartigen ,Tippfehler‘ enthält...
Du kannst versuchen mit deiner damaligen Klinik Kontakt aufzunehmen und um Klärung bitten, diese müsste dann Schreiben, dass die Diagnose einer Abhängigkeit bzw. eines Missbrauch nicht zu trifft - also ein Fehler war...
Das diese dies tut, wage ich zu bezweifeln...

Letztlich müsstest du dann damit zum Leiter der FSST gehen und vorsprechen und hoffen, dass die FSST das akzeptiert und evt. die MPU Aufforderung zurück zieht....

Ansonsten wird die FSST dir den Führerschein entziehen, denn du kannst ohne Abstinenznachweis über 12 Monate die MPU bei dieser bekannten Diagnose nicht bestehen...

Verwaltungsrechtlich kannst du nach dem Entzug des FS zwar klagen, jedoch dauert dies 1. sehr lange, 2. sehr teuer und 3. aussichtslos ohne Rücknahme der Diagnose und damit Fehler Eingeständnis der Klinik, die diese Diagnose ausgesprochen hat...

Also ich glaube fast das wird das Klinikum nicht zugeben, mein behandlungsarzt meinte auch nur, das die f10.1 wird wohl das ende der Fahnenstange sein.


Also werde ich wohl erstmal 12 Monate Alkoholfrei nachweisen müssen um die MPU zu machen. Mega doof
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  #35  
Alt 20.10.2018, 11:47
MrMurphy MrMurphy ist offline
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Hallo

Zitat:
Ich find es schon abartig das ich wegen einem Fehler einer frischen Ärztin leiden soll.
Das musst du eigentlich auch nicht. Es ist nur der falsche Weg selbst Passagen des Berichts unkenntlich zu machen.

Der richtige Weg wäre das mit der Ärztin zu klären, und zwar am besten möglichst zeitnah nach Erhalt des Berichts. Die hat den oder mehrere Fehler gemacht und du hast das Recht auf einen korrekten Bericht.

Gruss

MrMurphy
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  #36  
Alt 20.10.2018, 13:06
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Zitat:
Zitat von cran Beitrag anzeigen
Ich find es schon abartig das ich wegen einem Fehler einer frischen Ärztin leiden soll.
Ehe hier nun die Empörung über die „frische Ärztin“ noch höhere Wellen schlägt, bleiben wir doch mal bei den Fakten.

Es hat offensichtlich 2017, im Jahr nach der TF, einen Klinikaufenthalt gegeben:
Zitat:
Zitat von cran Beitrag anzeigen
Entlassungsbericht von 09/2017
Über den Anlaß (den muß es gegeben haben, ohne Diagnose gibt es keine Kostenübernahme und keinen Klinikplatz), die Dauer und den Erfolg wissen wir nichts bisher. Außer:
Zitat:
Zitat von cran Beitrag anzeigen
hier soll eine Entgiftung in 2 tagen stattgefunden haben. mit Leichten entzugserscheinungen.
Entgiftung mit Entzugserscheinungen, das wird nach den ICD-Kriterien als 10.0 (akute Alkoholintoxikation) klassifiziert.

Das gilt für den Akutzustand, der ein ärztliches Eingreifen notwendig machte. Dann gilt es aber, die Ursache ist noch zu klären. Das ist bei Dir geschehen:
Zitat:
Zitat von cran Beitrag anzeigen
„Zudem liegt eine in 09/2017 extern psychatrisch diagnostizierte Alkoholabhänggigkeit. Bzw die Diagnose des missbräuchliche gebrauchs von Alk.“
Nun ist diese Diagnose nicht eindeutig, weil sie nicht zwischen F10.1 und F10.2 entscheidet. Wobei immer noch unbeantwortet ist, ob sich diese Indifferenz bereits im Entlassungsbericht findet oder erst durch die Übernahme ins fachärztliche Gutachten entstanden ist. Also, welche „frische Ärztin“ da eigentlich einen Fehler gemacht hat, die aus der Therapieeinrichtung oder die aus dem fäG.

Diese Indifferenz scheint ja nun ausgeräumt:
Zitat:
Zitat von cran Beitrag anzeigen
Also heute war ich in der Klinik.
Sie haben die Diagnose korregiert von ICD F10.2 auf F10.1
Eine Korrektur bzw. eindeutige Festlegung ist also nun erfolgt. Ärgerlich um die Zeit und den Streß, den dieser Fehler Dich gekostet hat!

Nur: in der Frage, die wir hier diskutieren, hilft Dir diese Korrektur keinen Deut weiter! Egal, ob F10.1 oder F10.2, beide Diagnosen rechtfertigen ein Einschreiten der FSST (vgl. meinen #27). Eine Trunkenheitsfahrt, danach ein Klinikaufenthalt mit Entgiftung und dann noch der Verdacht auf eine weitere TF in jüngster Zeit - das ist genug um das Fortbestehen eines Alkoholmißbrauchs überprüfen zu lassen.

Die „frische Ärztin“ hat damit rein gar nichts zu tun. Hätte sie gleich die mildere Diagnose F10.1 reingeschrieben, es wäre ganz genauso geendet.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #37  
Alt 20.10.2018, 13:41
cran cran ist offline
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Registriert seit: 18.10.2018
Beiträge: 18
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@Alana dank für deinen Beitrag, ich werde wohl wie es aussieht um eine MPU nicht herumkommen.


Jetzt ist die Frage: Was mache ich am besten. Ich habe doch sehr wenig geld, und will mich über Bücher auf den MPU vorbereiten. Und eigenarbeit.


Soll ich eventuell den Führerschein für ein Jahr abgeben Abstinenz Beweise beischaffen?
Oder wie gehe ich am besten vor?

@FORUM: Was würdet ihr machen?
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