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  #21  
Alt 11.11.2017, 09:47
kapomick kapomick ist offline
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Zitat:
Zitat von Tobias1990 Beitrag anzeigen
Ich hätte noch ein paar allgemeine Fragen:
Alles schon oft im Forum beantwortete Fragen...

Zitat:
Wenn das Gutachten bei der MPU negativ ausfällt, soll man es ja nicht abgeben. Wie ist das dann mit dem Führerscheinantrag. Muss man den dann zurückziehen oder soll man die Frist ablaufen lassen?
Formlos zurückziehen. Bisweilen lässt sich eine FSSt darauf ein, dass sie die Unterlagen noch einmal an ein anderes MPI verschickt, solang die Frist noch am Laufen ist. Aber das ist eher selten. Da wollen die meisten erst das Gutachten sehen. Aber Versuch macht kluch. Würde ja Geld sparen. Jeder Neuantrag kostet ja wieder...

Zitat:
Welche Gründe kann man nennen damit man nicht zur MPU ist falls sie nachfragen?
Prüfungsangst, zu schlecht vorbereitet, Bekannte beim MPI entdeckt...

Zitat:
Aber denken die bei der Führerscheinstelle dann nicht, dass das Gutachten negativ war, weil man den Antrag zurückzieht?
Die FSSt kann denken, was sie will. Fakten hat sie mangels nicht vorhandenem Gutachten keine...

Zitat:
Und wenn jetzt so ein Fall war, wann kann man den Antrag erneut stellen für den Führerschein?
5 Minuten, nachdem du den alten Antrag zurückgezogen hast.

Zitat:
Und dann geht man ja zu einem anderen Institut zur MPU. Erfahren die nicht das man kurz vorher durch eine MPU durchgefallen ist?
Das ist nicht statthaft...

Zitat:
Wenn man danach erneut den Antrag stellt, was kann man denn sagen wenn sie von der Führerscheinstelle fragen warum man den letzten Antrag zurückgezogen hat?
Du warst noch nicht genügend vorbereitet...

Zitat:
Falls ich im Frühjahr die MPU bestehe, bekomme ich dann meine Fahrerlaubnis nach 4 3/4 Jahren so einfach wieder oder muss ich da erneut die Führerscheinprüfung machen?
Meistens muss man 10 Jahre oder länger führerscheinfrei sein, bis die FSSt Prüfungen anordnet...
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  #22  
Alt 11.11.2017, 10:13
Tobias1990 Tobias1990 ist offline
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Ich danke dir sehr für deine schnelle Antwort. Na dann weiß ich jetzt schon wieder etwas mehr. Ich hab mir meinen Fragebogen durchgelesen, den ich diese Woche eingeschickt habe. Er ist echt mies Lag heute fast die ganze Nacht wach und hab viele Ideen wie ich die Antworten besser schreiben kann. Alles muss der Gutachter ja auch nicht wissen.... Dann mach ich mich mal dran den Fragebogen zu verbessen. Dazu lasse ich mir aber Zeit und schicke ihn euch erst wenn ich denke das er gut ist. Also dann, schönes Wochenende Euch allen..
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  #23  
Alt 11.11.2017, 17:40
kapomick kapomick ist offline
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Jetzt betrachte deinen 1. FB net als mies, sondern als Ansatz, auf den du aufbauen kannst. Und fürwahr, alles muss der GA nicht wissen. Ich sag immer gern: "Alles, was du sagst, sei wahr. Aber nicht alles, was wahr ist, sage." Kann dir das Leben bei der MPU durchaus erleichtern.
Zu deinen anderen Fragen:

Zitat:
Zitat von Tobias1990 Beitrag anzeigen
Ist in Ordnung, bei Fragen alle in diesen Thread, keinen neuen mehr aufmachen! Vielen Dank für Ihre Hilfe bei dem Fragebogen. Ich nehme mir ihre Antworten wirklich sehr zu Herzen. Da habe ich noch viel Arbeit vor mir. Ich möchte auf 3 Fragen nur kurz eine Antwort geben, bevor ich den Fragebogen überarbeite.
Wir sind im Forum alle per-du. Nur keine Hemmungen, auch wenn ich gewiss älter bin.

Zitat:
Zu Frage 1: Zur Blutentnahme um ca. 8 Uhr (genau weiß ich die Zeit nicht, denn ich war nach dem Unfall bewusstlos) war mein Wert 1,9 Promille, da schätze ich, dass ich um 6.30 Uhr mit über 2 Promille gefahren bin, deshalb die unterschiedlichen Angaben. Vielleicht sollte ich schreiben das ich den Zeitpunkt der Blutentnahme nicht wissen kann, da ich bewusstlos und schwer verletzt war? Ich wurde ja dann operiert und an diesem Tag, dem 5.7.13 war ich nicht mehr wach und ansprechbar.
Du wirst ein Gerichtsurteil/Strafbefehl haben. Da stehen Daten drauf, Uhrzeit und BAK. DIE zählen. Wieviel du bei der Fahrt selbst hast, ist erst mal unrelevant. Wichtig ist einfach nur, ob aktenkundig ist, dass du schon eine Weile geschlafen hast. Denn wenn zwischen Trinkende und BAK über 2h sind, darf der GA zurückrechnen. Und der rechnet nicht zurück, wieviel du bei der Fahrt intus hattest, sondern quasi deinen Maximalwert bei Trinkende. Und der könnte dann bei so 2,6‰ liegen. Und dann musst du dich damit auseinandersetzen, wie du so einen Wert aufbauen konntest. Deshalb ist es sehr wichtig, dass du weißt, ob diese lange Zeitspanne, in der du nichts mehr getrunken hast, aktenkundig ist.

Zitat:
Zu Frage 2: Ich weiß eigenlich nicht mehr genau was ich getrunken habe. Ich war so betrunken das mich meine 3 Freunde nach dem Discobesuch vom Auto rausschleifen mussten und mich ins Bett legen mussten. Ich hatte totalen Filmriss. Ich weiß nichts mehr von den letzten Stunden in der Disco und von der Heimfahrt. Kann ich das so schreiben? Ich vertrug nicht mehr viel Alkohol weil ich ja nur noch selten trank. Kann ich das so reinschreiben?
Wenn du nicht mehr weißt, wie viel du getrunken hast (bei der Menge kein großes Wunder), gehört es zu deiner Aufarbeitung, dass du das errechnest. Ganz einfach. Du wirst ja wissen, was du getrunken hast. Dann musst du halt ausrechnen, wie viel Alkohol du brauchtest, um am Schluss den Wert erreicht zu haben. Deshalb ist es auch so eminent wichtig, zu wissen, ob das frühere Trinkende bekannt ist. Wenn nein, dann könntest du dein "Trinkende" nach hinten verschieben und nen Haufen Alkohol einsparen, wenn du nicht 2,6‰ oder gar mehr erklären musst.

Zitat:
Zu Frage 3: Bis zu meiner damaligen Freundin waren es 8 Km die ich zu Fahren hatte. Von mir daheim, am Haus der Freundin vorbei bis zur Schule und wieder heim wären es 60 Km gewesen. Soll ich dann nur angeben, das ich die 8 Km zu meiner Freundin fahren wollte? Ich meine, der GA braucht es ja nicht unbedingt zu wissen wo ich noch hinfahren wollte. Würde ja reichen wenn ich schreibe, dass ich die 8 Km zu meiner Freundin fahren wollte und nach 2 Km den Unfall hatte.
Das ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen sind die 60km schon heftig, zum anderen ist die Geschichte, dass du deine Freundin fahren wolltest, weil du es ihr versprochen hast, ein bedingt nachvollziehbares Argument. Vielleicht müssen es nicht gleich 60km sein.

Zitat:
Bei meinen vorherigen Strafdaten war immer ein Streit mit der Freundin vorausgegangen warum ich mit Alkohol fuhr....ich kann nicht wieder sagen das ich wegen einem Streit fuhr, dann sagt der GA das ich das dann auch weiterhin mache und bei jedem Streit mich dann ins Auto setze egal ob ich Alkohol getrunken habe oder nicht. Beim der 3. MPU ist das sehr schwierig.
Da hast du genug Erfahrung. Du musst mit deinen Argumenten jetzt über dich hinauswachsen.

Zitat:
Frage 21: Da ich im Dezember 2016 ja noch Alkohol getrunken hatte dachte ich das ich ab Januar 2017 schreibe das ich abstinent lebe. Aber ich kann ja ab 25.12.16 schreiben, da haben sie recht.
Unbedingt! Das ist ein wichtiger Termin. Bedenke: du gehst in die MPU mit der Absichtserklärung, niemals mehr Alkohol zu trinken. Da wirst du dir den letzten Tag schon gut gemerkt haben. Alles andere klingt nach wischiwaschi.

Zitat:
Ich hatte als Kind ADHS, deshalb hielt ich mich nie an Regeln und Verbote, ich war ein ganz schlimmes Kind in der Schule und daheim. Als Jugendlicher war es genau so. Ich machte meinen Eltern viel Kummer. Ich hab oft getrunken um andere zu provozieren, wollte mich nie einordnen, trank, rauchte, beging Strafdaten, Schlägereien. Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll, das sich das mit der Zeit gelegt hat und ich jetzt nicht mehr hyperaktiv bin. Sicher weil ich den ganzen Tag trainiere und Stress abbaue. Aber ich habe auch schon in den beiden letzten MPU´s gesagt das ich durch Fitnesstraining Stress abbaue und dadurch keinen Alkohol mehr trinke. Damals bin ich jeden 2. Tag in Fitnessstudio. Jetzt mache ich aber Krafttraining und Bodybuilding. Soll ich das erwähnen von meiner Hyperaktivität oder lieber verschweigen? Ich habe ja keine Threrapie gemacht. Wie soll ich es erklären, warum sich das jetzt gelegt hat? Der Arzt sagte damals das die Hyperaktivität nach der Pupertät so langsam verschwinden kann und es war wirklich so, dass sie ist mit dem Erwachsen werden jetzt einfach weniger geworden und schließlich ganz verschwunden ist. Natülich kann es auch sein weil ich jetzt 4 Jahre Krafttraining mache und mich richtig auspowere, dass ich nicht mehr hyperaktiv bin. Aber kann ja sein das der GA fragt, wenn ich das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machen könnte was dann wäre? Wäre ich wieder hyperaktiv? Würde ich dann wieder sehr impulsiv sein und mich nicht an Regeln halten? Was meinen Sie soll ich dieses Thema erwähnen oder nicht?
Natürlich musst du das Thema erwähnen. Du musst ja irgendwas bringen, warum du weiterhin Regeln verletzt hast. Aber es wäre schon gut, wenn du klar zum Ausdruck bringst, was sich gegenüber deinen letzten beiden MPU´s wirklich verändert hat. Ob da nur das Training reicht, da bin ich mir net so sicher. Irgendwas entspannungsmäßiges muss da schon noch in den Raum kommen. Ne Thera muss ja nicht immer gleich sein, aber du musst schon ne Schippe drauflegen, damit dir der GA glaubt, dass diesmal wirklich alles besser ist. Da hast du also noch einiges zum Überlegen.
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  #24  
Alt 14.11.2017, 06:18
Tobias1990 Tobias1990 ist offline
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Ich saß jetzt schon ein paar Tage über der 1. Frage. Ich habe bei der Polizei und auch bei Gericht bei der Verhandlung angegeben das ich von meinen Freunden heimgebracht wurde und ich vor der Fahrt ein paar Stunden geschlafen hatte. Also werde ich es wohl angeben müssen. Bekommt diese Anklageschrift/das Urteil die Führerscheinstelle? Ich muss unbedingt in meine Akte schauen. Da ich immer denke: Ehrlich währt am längsten möchte ich es doch so erzählen wie es war. Klar hatte ich dann weit über 2 Promille als ich ins Bett gebracht wurde, aber ich habe das ja in den 4 1/2 Jahren aufgearbeitet und es wird ja nie mehr vorkommen. Ich zeige euch jetzt mal wie ich meine Trunkenheitsfahrt und den Tag vorher beschrieben habe. Bitte sagt mir was ich verbessern kann und vor allem erklärt mir wie ich es ausrechnen soll, wie viel ich getrunken habe. Ich hab mir das schon mal angeschaut aber ich begreife es nicht so richtig wie ich es rechnen soll.


1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)


Am Donnerstag, dem 4. Juli 2013 kam ich um 11 Uhr von meiner damaligen Arbeitsstelle als Bäcker heim und freute mich auf den Abend den ich mit meiner 17 jährigen Freundin verbringen wollte. Ihre Eltern waren nicht daheim und ich wollte bei ihr schlafen. Am Freitag hatte ich meinen freien Tag und wir wollten zusammen frühstücken und danach wollte ich sie in die Schule fahren. Ich schlief nach der Arbeit bis 17 Uhr als meine damalige Freundin anrief und mir sagte, dass sie mit ihren Freundinnen heute Nacht weggeht und es leider nicht klappt, aber dass ich doch morgen zum Frühstück kommen soll und sie danach zur Schule fahren soll weil ihre Eltern nicht da waren und sie niemand zum fahren hatte. Ich war sehr enttäuscht und traurig, weil ich mich schon sehr auf die Nacht bei ihr gefreut hatte. Deshalb sagte ich auch zu als mich ein Kumpel anrief und mich fragte ob ich mit ihm und 2 weiteren Freunden in die Disko gehen möchte. Er hatte seine Gesellenprüfung bestanden und das wollte er etwas feiern. Mein Kumpel fragte, ob er jetzt schon vorbeikommen kann und ich sagte ja. Um 18 Uhr kam mein Kumpel und ich trank bis wir um 21.30 Uhr von meinen 2 anderen Freunden abgeholt wurden insgesamt 1,5 Liter Bier. Um 22 Uhr kamen wir in der Disco an und ich trank bis 24 Uhr erst 1 Liter Bier und danach noch Bacardi in der Zeit von 24 Uhr bis ca. 2.30 Uhr. Leider weiß ich ab ca. 1 Uhr nichts mehr da ich einen totalen Firmriss habe, 1. durch den Alkohol und 2. durch meinen schweren Unfall den ich am morgen hatte. Um 2.30 Uhr fuhren wir von der Disko heim und um 3 Uhr waren wir bei mir und meine Freunde führten mich rein und brachten mich ins Bett. Von den Erzählungen meiner Freundin weiß ich das sie mich um 6.30 Uhr anrief und fragte wo ich bleibe, wir wollten doch frühstücken und ich muss sie zur Schule fahren, denn sie hat niemand die sie dort hinfährt weil ihre Eltern nicht da sind. Sie erzählte mir im nachhinein das ich zwar erst nein gesagt hatte aber da sie mich leider beschimpfte bin ich dann wohl doch in das Auto gestiegen und losgefahren. Ich muss eine ziemliche Wut gehabt haben da ich mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr und um am 5.7.13 um 6.40 Uhr nach 2 Km Fahrt mit 130 Km/h in einer Kurve durch eine Hecke in ein Haus krachte. Bis zu ihrer Wohnung wollte ich 8 Km fahren. Ich war dann bewusstlos und schwer verletzt und wurde vom Notarzt ins Krankenhaus gebracht. Ich musste operiert werden, hatte Arm und Bein gebrochen, war ohne Bewusstsein und ich kam an diesem Tag auch nicht mehr zu mir. Da ich bewusstlos war weiß ich auch nicht genau wann mir Blut genommen wurde. Ich habe nachher erst erfahren dass ich 1,9 Promille hatte. Meine Erinnerung ist ab dem Zeitpunkt als wir in der Diskothek waren weg. Alles andere weiß ich nur noch aus Erzählungen. Nach meinen Berechnungen muss wohl …… ml Bacardi getrunken haben. (Dazu müssen sie mir bitte erklären wie ich es ausrechnen soll) Meine Freundin hat sich die Schuld an allem gegeben, aber ich machte ihr klar, dass sie keine Schuld hat, da ich für mein Handeln ganz alleine verwantwortlich war.

Könnte ich es so ähnlich sagen bei der MPU? Was kann ich verbessern?
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  #25  
Alt 14.11.2017, 09:18
kapomick kapomick ist offline
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Du musst mit deinen Aussagen irgendwann mal eine klare Linie finden. Jetzt hast du schon ab 18 Uhr getrunken, bislang war es erst ab 22 Uhr. Und du hast um 2:30 Uhr aufgehört, im Profilbogen steht 3 Uhr. Wie sollen wir dann was ausrechnen können, wenn du immer neue Sachen bringst? Wann die BAK war, steht in deinem Urteil im Regelfall, zur Not in deiner Akte. Aber nehmen wir mal jetzt diesen Fall an: du hast getrunken von 18 Uhr bis 2:30 Uhr. 2,5l Bier und den Rest Bacardi. Bacardi hat 37,5‰ Alkohol. Wenn du um 8 Uhr 1,9‰ hattest, dann wirst du um 3 Uhr ca. 2,5‰ Alkohol gehabt haben, schon zu deinen Gunsten gerechnet. 94 kg bringst du auf die Waage. Dann hast du gemäß unseres Promillerechners ungefähr 700ml Bacardi in dich reingeschüttet. Das Bier hab ich mal mit 4,8% Alkohol angesetzt, wie es üblich ist.
Und komm net mit dem Gedanken: das war vor 4,5 Jahren, da ist das aufgearbeitet. Man sieht ja, dass du das nicht aufgearbeitet hast, sonst wüsstest du deine Trinkmengen. Was in den 4,5 Jahren gewesen ist, ob du dich weiter zugeschüttet hast, das weiß niemand. Bloß weil es lange her ist und du nicht mehr auffällig wurdest, ist kein Beleg dafür, dass jetzt alles gut ist. Aufarbeitung kann nur aktiv geschehen. Und wenn du 4 Jahre in der Suchtberatung bist, da frag ich mich schon: warum habt ihr euch nie mit der Trinkmenge beschäftigt?
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  #26  
Alt 14.11.2017, 09:52
Tobias1990 Tobias1990 ist offline
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Ich habe damals schon oft 1 ganze Flasche Bacardi mit Cola an einem Abend getrunken. 700 ml., ja, hab ich also schon geschafft. Aber genau an diesem Abend habe ich eben einen Filmriss. 1. durch den vielen Alkohol, 2. durch den Unfall. Ich weiß davon eben nicht mehr viel, kann mich auch im nachhinein nur noch an den Anfang des Diskobesuches erinnern. Aber wenn es besser ist es anderes bei der MPU zu sagen dann mache ich das, ich kann auch sagen das ich von 18-6 Uhr getrunken habe und dann losgefahren bin. Ich weiß eben nicht wie es besser ist. Meine Trinkmenge war damals schon hoch. Nach dem Unfall habe ich ja bis zur Verhandlung erst mal keinen Alkohol getrunken bis Oktober. Ich musste auch vom Gericht aus 1/2 Jahr Urin abgeben zur Kontolle die immer negativ waren. Seit dem Unfall habe ich nur noch kontrolliert Alkohol getrunken, im letzten Jahr an 3 Tagen und da nur 1 Trinkeinheit. Eigentlich habe ich erst ab 22 Uhr getrunken aber ich dachte es wäre besser wenn ich ab 18 Uhr schreibe weil dann eine längere Zeit dazwischen ist. Sonst muss ich ja in 4,5 Stunden diese große Menge getrunken haben. Das wäre ja noch schlimmer
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  #27  
Alt 14.11.2017, 09:54
Tobias1990 Tobias1990 ist offline
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Ach ja, und damals wog ich 82 Kilo. Ich wiege jetzt 94 Kilo durch den Muskelaufbau beim Bodybuilding.
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  #28  
Alt 15.11.2017, 05:02
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Ich bin jetzt schon so aufgeregt und schon ganz durcheinander wegen der MPU, die ja erst im Februar/März nächstes Jahr ist. Ich habe gestern im Fitnessstudio Entspannungsübungen gemacht und bin nach der Arbeit in die Therme gegangen um mal abzuschalten. Nun bin ich wieder ruhig und entspannt und habe einen klaren Kopf. Ich bin jetzt schon wieder völlig falsch an die Sache rangegangen und einige Angaben stimmen nicht, da ich wieder völlig übereilt geantwortet habe. Ich finde auch mein Gerichtsurteil nicht und kann nicht nachschauen was ich damals ausgesagt habe. Aber mir ist eingefallen das ich das damals leider im Original bei der Suchtberatung abgegeben habe. Dort habe ich gestern gleich angerufen und für nächste Woche einen Termin ausgemacht. Wir werden dort alles durchgehen und wenn es ihnen recht ist auch den Fragebogen. Danach stelle ich beide Fragebögen nochmal ganz neu hier ein und damit arbeiten wir. Wären sie damit einverstanden? Die Psychologin dort hält den ganzen Nachmittag für mich frei meinte sie, damit wir in Ruhe arbeiten können. Das ist schon mal super. Ich habe nur eine Frage. In dem Personalfragebogen, soll ich da mein Gewicht von damals eintragen, 82 Kilo oder das von jetzt 94 Kilo? Bis zur MPU wird mein Gewicht durch Muskelaufbau an die 100 Kilo sein, denn ich möchte dann ja im April auf die Bühne und an der Bodybuildingmeisterschaft teilnehmen. Also müssen wir bei der Alkoholberechnung mit 82 Kilo rechnen. Das ich den letzten Alkohol am 24.12.16 getrunken habe stimmt auch nicht, denn ich unterhielt mich gestern mit einem früheren Arbeitskollegen, der sagte ob ich nicht mehr weiß das wir in der Backstube "Kinderpunsch" gewärmt hatten weil die Bäcker ja alle mit dem Auto nach der Arbeit heim fahren mussten. Hatte ich schon wieder total vergessen. Ich muss jetzt meine 7 Sinne zusammennehmen und muss mich konzentrieren und den Fragebogen den ich dann Ende nächster Woche einsende, das ist der richtige. Dieses "nicht konzentrieren können" liegt immer noch an meinem ADHS. Besser, ich lasse die Sache ruhig angehen und unterhalte mich erst noch einmal mit der Psychologin welche Aussagen wohl am besten wären.... Meine Leberwerte habe ich im September überprüfen lassen und sie waren total in Ordnung.... Ich sollte das von meinem Coach aus machen, denn ich nehme jetzt 3 Monate ein Medikament, von Oktober bis Dezember das den Muskelaufbau fördert. Er sagte dass dieses Medikament die Leberwerte erhöht, dass es aber dann wenn ich es Ende Dezember wieder absetze innerhalb von 4 Wochen die Leberwerte wieder in den Normalzustand bringt. Soll ich es in dem Fragebogen angeben das ich dieses Medikament nehme? Ich habe jetzt so nachgedacht. Ich habe ja jetzt wieder etwas seelischen Stress.....vor 5 Jahren wäre das schon wieder ein Grund gewesen mich zulaufen zu lassen. Nun habe ich einen Termin bei der Suchtberatung gemacht, selbst von mir aus, ohne das ich das muss und gebe zu das ich Hilfe brauche und lasse mir auch helfen.....ich scheine doch seit dem Unfall was gelernt zu haben. Also dann bis Ende nächster Woche...da starte ich hier nochmal neu mit den richtigen Werten....
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  #29  
Alt 02.01.2018, 08:04
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Ich wünsche Euch allen ein gesundes und glückliches neues Jahr 2018. Nun starte ich nochmal neu mit meinen Fragebögen. Als erstes schicke ich ihnen meinen Personalfragebogen. Ich habe das jetzt so vor: Bis Ende Januar läuft noch mein 1jähriges Abstinenzprogramm. 1 x muss ich jetzt im Januar zum Urinscreening. Auf Ende Januar mache ich dann einen Arzttermin zum Blutnehmen um zu sehen ob meine Leberwerte passen. Wenn sie nicht passen muss ich halt noch 4 Wochen ein Medikament einnehmen, wenn sie in Ordnung sind hole ich mir gleich einen Antrag bei der Führerscheinstelle zur Neuerteilung der Fahrerlaubnis.
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  #30  
Alt 02.01.2018, 08:13
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Zur Person
Geschlecht: männlich
Größe: 1,80 m
Gewicht: zum Tatzeitpunkt 82 Kilo, jetzt 98 Kilo (durch Muskelaufbau)
Alter: 27
Bundesland: Bayern

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 05.07.2013
BAK: 1,81
Trinkbeginn: 22 Uhr
Trinkende: 2.30 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: 7.41 Uhr

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: nein
Strafbefehl schon bekommen: ja
Dauer der Sperrfrist: 2 Jahre bis Oktober 2015

Führerschein
Hab ich noch: nein
Hab ich abgegeben: ja
Hab ich neu beantragt: nein
Wurde mir entzogen? ja
Noch in der Probezeit?: ja
Habe noch nie einen besessen: nein

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Geschwindigkeitsüberschreitungen/Fahrerflucht/TF mit 1,46 Promille am 14.05.10
Fragestellung der Fsst (falls bekannt): noch keine Akteneinsicht

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: Keinen
Ich lebe abstinent seit: 06.07.2013

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja, wie viele bisher und seit wann: nein
Nein ich befinde mich im Urinscreeningprogramm seit: Januar 2017
Leberwerte ja/nein, seit wann....nein
in welchen Abständen.....noch nicht

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: ja
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: nein
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein

Ambulante/stationäre Therapie: nein

werden derzeit Medikamente eingenommen? Antidepressiva etc.: Nein

MPU
Datum: Weiß ich noch nicht
Welche Stelle (MPI): Avus
Schon bezahlt: nein

Schon eine MPU gehabt?
Wer hat das Gutachten gesehen? Aus früheren Vergehen MPU 2012 und MPU 2013 beide positive Gutachten.

Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung): noch nicht gelesen

Welche Empfehlung (Auflagen) wurden ausgesprochen: weiß ich noch nicht

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: Zu viele Strafdaten in der Probezeit: Unfallflucht, TF, Geschwindigkeitsüberschreitungen.
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alkohol, institut, psychologe

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