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  #1  
Alt 09.09.2017, 14:53
BunnyNiki1 BunnyNiki1 ist offline
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Standard Vorbereitung anstehende MPU ! Brauche bitte Hilfe !

Hallo Ihr Lieben Helfer !

Ich habe im Juli 2015 eine Trunkenheitsfahrt begangen . Zu diesem Zeitpunkt war es mir noch nicht ganz klar das ich ein Alkoholproblem habe. Im Januar 2016 wurde ich dann Verurteilt wegen Fahrlässiger Trunkenheit im Straßenverkehr und bekam eine Sperrzeit bis 26.04.2016.

In der Zeit habe ich mich für eine Ambulante Therapie entschieden. Leider hat Sie mir nicht so viel gebracht und habe mich deswegen für eine stationäre Therapie angemeldet. Was die beste Entscheidung meines Lebens war. Ich war letzten Jahr vom 22. August 2016 bis zum 04.12.2016 auf stationärer Therapie und habe diese erfolgreich Abgeschlossen. Das heisst ich lebe seit dem 22.August 2016 GLÜCKLICH abstinent. Nach meine stationären Therapie habe ich mich im Dezember 2016 für das 1 Jährige Abstinentsprogramm ( Urinscreening) angemeldet. Das Abstintenzprogramm endet dieses Jahr am 12. Dezember 2017. Weiterhin gehe ich zur Nachsorge.

Hier noch ein paar genauere Angaben zu mir:

Zur Person
Geschlecht: w
Größe: 168
Gewicht: 78 kg
Alter: 26

eventl. Bundesland
Bayern

Was ist passiert? Habe in der Arbeit ( Nachtschicht) schon etwas getrunken. Nach Feierabend habe ich Alkohol bei der Tankstelle gekauft und wärend der Fahrt 10 Kilometer im Auto getrunken und dann bei Ankunft daheim im Auto weiter getrunken.
Im Fahrzeug vorm Haus trinkend erwischt worden.
Eine Dame hat bei der Polizei angerufen und gemeldet das ich Schlangenlinien gefahren bin.
Datum der Auffälligkeit: Juli 2015
BAK: 1,91 %
Trinkbeginn: ca. 5 Uhr morgens
Trinkende: ca. 8:45 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: 9:30 Uhr

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: nein Juli 2015
Strafbefehl schon bekommen: Ja
Dauer der Sperrfrist: war 6 Monate

Führerschein
Hab ich noch: nein
Hab ich abgegeben: ja
Hab ich neu beantragt: Noch nicht
Wurde mir entzogen? ja
Noch in der Probezeit?: nein


Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: nein
Fragestellung der Fsst (falls bekannt): nein

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: nein
Ich lebe abstinent seit: August 2016

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja, wie viele bisher und seit wann: nein
Nein ich befinden mich im Urinscreeningprogram seit: Ja seit dezember 2016 bis Dezember 2017


Leberwerte ja/nein, seit wann............ Ja während meines Abstinenzprogrammes 2 mal Kontrollieren lassen. Leberwerte 1A
in welchen Abständen
Anmerkung: LW sind besonders bei kontrolliertem Trinken (fast immer) von Wichtigkeit:

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: Ja
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: nein, noch nicht möchte ich kurz vor der MPU machen
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein

Ambulante/stationäre Therapie
Ambulante Therapie von März 2016 bis Juli 2016
Stationäre August 2016 bis Dezember 2016
werden derzeit Medikamente eingenommen?Antidepressiva etc: Nein

MPU
Datum: noch keins
Welche Stelle (MPI): weiss ich noch nicht
Schon bezahlt?: nein

Schon eine MPU gehabt? nein
Wer hat das Gutachten gesehen?:
Welche Empfehlung (Auflagen) wurden ausgesprochen: keine
Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: nein

Für mich steht 100%ig fest das ich abstinent Leben möchte ! Und keinen Alkohol mehr trinken werde !

Ich hatte mir überlegt ob ich ein MPU-Vorbereitungs Kurs machen sollte, aber mein Psychologe zu dem ich zur Nachsorge gehe meinte. Das ich mich schon sehr intensiv mit dem Thema ALKOHOL auseinander gesetzt habe und sehr viel während meiner Stationären Therapie gelernt habe. Dort gab es auch Gespräche mit der Kliniksleitungs ( Ehemaliger MPU Gutachter) Zwecks meiner MPU. Daher meinte mein Nachsorge-Therapeuth das über die Hälfte eines Vorbereitungs Kurses für mich Überflüssig wäre. Daher habe ich mich entschiedenmich selbst auf die MPU Vorzubereiten..... durch Informationen im Internet, dieses Forum und das Buch der Testknacker. Ich möchte kurz bevor die MPU bevorsteht einen Verkehrspsychologen aufsuchen und dort paar Termine vereinbaren.

Nun hoffe ich das Ihr mir paar Ratschläge geben könnt Da ich nicht sicher weiss ob ich alles richtig mache oder vielleicht falsch denke ?!? Habe auch paar Fragen ...

Wann sollte ich einen Antrag auf Neuerteilung des Führerscheines bei der FSST stellen? Ich denke jetzt ist es noch zu Früh da das Abstinenzprogramm bis Anfang Dezember noch läuft.

Da ich keine Unterlagen mehr habe, was ich vor dem Gericht ausgesagt habe zu meiner Strafanzeige. Wollte ich mich bei meinen Rechtsanwalt melden der mich damals vorm Gericht vertreten hat. Dieses Arbeitet leider nicht mehr in der Kanzlei Woher bekomme ich meine Strafakte her FSST oder Amtsgericht? Kann ich diese selber beantragen?


Ich hoffe auf paar positive Rückmeldungen von Euch

Vielen Dank im Voraus !

LG Nicole
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  #2  
Alt 09.09.2017, 15:32
falo999 falo999 ist offline
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Hallo und Willkommen,

Erstmal Glückwunsch zu deinen neuen Abstinenten Leben.


Eigentlich hast du bislang MPU Technisch alles perfekt gemacht.


Neuerteilungsantrag solltest du so 2 Monate vor dem geplanten MPU Termin stellen.
Wenn also deine AN bis anfang Dezember geht würde ich Anfang Oktober den Antrag stellen.

Dann wird deine FSST Akte auf den neuesten Stand bringen und die bekommst die MPU aufforderung.
Wichtig ist das du möglichst dann bei deiner FSST Akteneinsicht nimmst denn diese Akte bekommt auch dein Gutachter gestellt.
Weiterer Gerichtsakten brauchst du normal nicht.

Wichtig ist halt das der Gutachter in der Regel einen Therapie Bericht haben will und auch bescheinigungen für die Nachsorge sind extrem gerne gesehen.

Vorbereitung kannst du sicherlich auch hier übers Forum machen.
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  #3  
Alt 09.09.2017, 15:52
BunnyNiki1 BunnyNiki1 ist offline
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Zitat:
Zitat von falo999 Beitrag anzeigen
Hallo und Willkommen,

Erstmal Glückwunsch zu deinen neuen Abstinenten Leben.


Eigentlich hast du bislang MPU Technisch alles perfekt gemacht.


Neuerteilungsantrag solltest du so 2 Monate vor dem geplanten MPU Termin stellen.
Wenn also deine AN bis anfang Dezember geht würde ich Anfang Oktober den Antrag stellen.

Dann wird deine FSST Akte auf den neuesten Stand bringen und die bekommst die MPU aufforderung.
Wichtig ist das du möglichst dann bei deiner FSST Akteneinsicht nimmst denn diese Akte bekommt auch dein Gutachter gestellt.
Weiterer Gerichtsakten brauchst du normal nicht.

Wichtig ist halt das der Gutachter in der Regel einen Therapie Bericht haben will und auch bescheinigungen für die Nachsorge sind extrem gerne gesehen.

Vorbereitung kannst du sicherlich auch hier übers Forum machen.
Dankeschön Falo999, für deine Schnelle Antwort

Kann ich bei der FSST selber einen Antrag auf Akteneinsicht stellen? Wenn ja, klappt dies in den meisten Fällen? Diese sollte ich aber erst anfordern , wenn ich den Neuantrag bei der FSST stelle oder?

Muss ich mich selber darum kümmern einen Therapie bericht zu bekommen? Da müsste ich mich quasi bei der Klinik melden wo ich stationär war, und einen Therapiebericht anfordern ?

Bescheinungen über meine Nachsorge wird sicherlich nicht ein Problem darfstellen, aber darf ich mich noch in der Nachsorge befinden wenn ich mich zur MPU anmelde? Habe hier mal was gelesen das alle Therapien 6 Monate vor der MPU abgeschlossen sein müssen? Ist dies korrekt?


Sehr gerne. Würde ich mich auch über dieses Forum Vorbereiten. Habe schon sehr viele Interessante Dinge gelesen. Woher bekomme ich die Fragen her, die sehr häufig bei der MPU gestellt werden?

Vielen Lieben ! Liebe Grüße
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  #4  
Alt 09.09.2017, 17:25
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Alana Alana ist offline
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Zitat:
Zitat von falo999 Beitrag anzeigen
Erstmal Glückwunsch zu deinen neuen Abstinenten Leben.
Das teile ich voll und ganz!
Zitat:
Neuerteilungsantrag solltest du so 2 Monate vor dem geplanten MPU Termin stellen.
Hier bin ich allerdings anderer Meinung. Die Erfahrung hier zeigt, dass manche FSST auch mit der bisherigen Frist von drei Monaten oft nicht hinkommt. Dem hat auch der Gesetzgeber gerade Rechnung getragen, indem er einen Antrag sechs Monate vor Sperrfristablauf zugelassen. Also ich würde an deiner Stelle den Antrag schon jetzt stellen. Wenn es dann wider Erwarten schnell gehen sollte, kannst Du mit Hinweis auf das Programmende bei MPI immer noch den richtigen Termin vereinbaren.

Ja, Akteneinsicht kannst Du ganz allein nehmen. Das ist aber im Grunde erst sinnvoll, wenn die FSST bei Dir nachfragt, wohin denn die Akte verschickt werden soll. Dann ist sie nämlich auf dem Stand, den auch dein GA haben wird.

Den Therapiebericht wirst Du selbst gar nicht in die Hand bekommen. In der Regel läuft das so, daß Du die Therapieeinrichtung gegenüber dem GA von der Schweigepflicht entbindest. Du kannst ihn Dir aber auch oft über deinen Arzt besorgen, der kann nämlich auch einen anfordern.

Sich noch in der Nachsorge zu befinden ist kein Problem, wird sogar eher gern gesehen. Aus der Bescheinigung muß nur der Nachsorge-Charakter klar hervorgehen.

Fragebogen
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Liebe Grüße
Alana
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  #5  
Alt 09.09.2017, 19:25
BunnyNiki1 BunnyNiki1 ist offline
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Zitat:
Zitat von Alana Beitrag anzeigen
Das teile ich voll und ganz!
Hier bin ich allerdings anderer Meinung. Die Erfahrung hier zeigt, dass manche FSST auch mit der bisherigen Frist von drei Monaten oft nicht hinkommt. Dem hat auch der Gesetzgeber gerade Rechnung getragen, indem er einen Antrag sechs Monate vor Sperrfristablauf zugelassen. Also ich würde an deiner Stelle den Antrag schon jetzt stellen. Wenn es dann wider Erwarten schnell gehen sollte, kannst Du mit Hinweis auf das Programmende bei MPI immer noch den richtigen Termin vereinbaren.

Ja, Akteneinsicht kannst Du ganz allein nehmen. Das ist aber im Grunde erst sinnvoll, wenn die FSST bei Dir nachfragt, wohin denn die Akte verschickt werden soll. Dann ist sie nämlich auf dem Stand, den auch dein GA haben wird.

Den Therapiebericht wirst Du selbst gar nicht in die Hand bekommen. In der Regel läuft das so, daß Du die Therapieeinrichtung gegenüber dem GA von der Schweigepflicht entbindest. Du kannst ihn Dir aber auch oft über deinen Arzt besorgen, der kann nämlich auch einen anfordern.

Sich noch in der Nachsorge zu befinden ist kein Problem, wird sogar eher gern gesehen. Aus der Bescheinigung muß nur der Nachsorge-Charakter klar hervorgehen.

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Danke Alana Für Deine Antwort

Vielen Dank für die Information bei der Antragstellung und Akteneinsicht.

Aber so ganz verstehe ich das noch nicht mit dem Therapiebericht.... woher weiss der GA überhaupth das ich eine stationäre Therapie gemacht habe? Muss ich dies der FSST mitteilen? Weil Kontakt habe ich ja erst mit dem GA bei der MPU ... tut mir leid für die doofe Frage. Aber das verstehe ich nicht so ganz :/
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  #6  
Alt 09.09.2017, 19:34
minilee minilee ist offline
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Zitat:
woher weiss der GA überhaupth das ich eine stationäre Therapie gemacht habe
der GA weiss davon gar nichts ausser du erzählst ihm davon... Allerdings ist die Thera ja ein gewichtiger Teil deiner Aufarbeitung, sie also zu verschweigen ist dann eher schwierig...
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  #7  
Alt 09.09.2017, 19:41
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Zitat:
Zitat von BunnyNiki1 Beitrag anzeigen
woher weiss der GA überhaupth das ich eine stationäre Therapie gemacht habe?
Da gibt es zunächst einmal die Möglichkeit, daß dies irgendwie in die Akte gelangt ist. Weil man die Therapie vor Gericht angegeben hat, um das Strafmaß zu mindern (mancher hat eine Therapieauflage sogar vom Gericht erhalten) oder sie wurde aus irgendwelchen taktischen Gründen in einem Briefwechsel mit der FSST erwähnt.

Wenn das bei Dir nicht der Fall ist, dann hast Du Recht, dann weiß der GA zunächst nichts davon. Aber es wird in dem MPU-Gespräch ja ziemlich schnell darum gehen, was Du getan hast, um dein Alkoholproblem in den Griff zu bekommen. Und dann mußt Du ja erzählen und wirst von der Therapie als deiner zentralen Maßnahme berichten. Das wird den Gutachter beeindrucken, aber er wird dann auch den Therapiebericht sehen wollen, schließlich haben sich da kompetente Kollegen über Wochen mit dem selben Problem auseinander gesetzt, während er nur ca 1 Stunde dafür hat.

Nun gibt es hier immer wieder User, die aus taktischen Gründen eine solche Therapie verschweigen. Die haben dann aber das Problem, daß sie eine andere Art der Aufarbeitung ihrer Alkoholabhängigkeit erfinden müssen, die sie nicht gelebt haben. Geht meist schief. Ich rate davon stets ab - gibt hier auch User mit anderer Meinung.
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Liebe Grüße
Alana
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  #8  
Alt 09.09.2017, 21:30
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Zitat:
Zitat von Alana Beitrag anzeigen
Da gibt es zunächst einmal die Möglichkeit, daß dies irgendwie in die Akte gelangt ist. Weil man die Therapie vor Gericht angegeben hat, um das Strafmaß zu mindern (mancher hat eine Therapieauflage sogar vom Gericht erhalten) oder sie wurde aus irgendwelchen taktischen Gründen in einem Briefwechsel mit der FSST erwähnt.

Wenn das bei Dir nicht der Fall ist, dann hast Du Recht, dann weiß der GA zunächst nichts davon. Aber es wird in dem MPU-Gespräch ja ziemlich schnell darum gehen, was Du getan hast, um dein Alkoholproblem in den Griff zu bekommen. Und dann mußt Du ja erzählen und wirst von der Therapie als deiner zentralen Maßnahme berichten. Das wird den Gutachter beeindrucken, aber er wird dann auch den Therapiebericht sehen wollen, schließlich haben sich da kompetente Kollegen über Wochen mit dem selben Problem auseinander gesetzt, während er nur ca 1 Stunde dafür hat.

Nun gibt es hier immer wieder User, die aus taktischen Gründen eine solche Therapie verschweigen. Die haben dann aber das Problem, daß sie eine andere Art der Aufarbeitung ihrer Alkoholabhängigkeit erfinden müssen, die sie nicht gelebt haben. Geht meist schief. Ich rate davon stets ab - gibt hier auch User mit anderer Meinung.
Nein ich habe vor Gericht nicht ausgesagt, dass ich ein Alkoholproblem habe weder noch das ich eine ambulante oder stationäre Therapie vorhabe.
Die Einzige Behörde der ich mitgeteilt habe das ich eine stationäre Therapie machen, war die FSST. ( Ich wollte dies auch nicht verheimlichen, da es ja so war ) Habe den Führerschein letztes Jahr zu Früh beantragt, da ich falsche Informationen hatte. Aus dem Grund habe ich dann die Neuerteilung meiner Fahrerlaubnis zurück gezogen. Weil die FSST mir mitgeteilt hatte das ich nach einer stationären Therapie. Min. 12 Monate Abstinenz nachweisen muss.

Ich möchte mir keine Geschichten einfallen lassen. Ich werde bei der Wahrheit bleiben, weil ich finde dass es der richtige Weg für mich ist. Möchte mich nicht widerspreche oder unglaubwürdig wirken. Deswegen werde ich meinen stationären Aufenhalt nicht verheimlichen.
Soll ich nun den Therapiebericht anfordern und zur MPU mitnehmen? Oder wie soll ich das am besten handhaben?

Vielen Dank.
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  #9  
Alt 09.09.2017, 21:44
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Zitat:
Die Einzige Behörde der ich mitgeteilt habe das ich eine stationäre Therapie machen, war die FSST.
Dann brauchst Du dir über die Frage, ob Du die Therapie angibst oder nicht, keine Gedanken mehr zu machen. Es ist damit in der Akte und somit dem GA sowieso bekannt.
Zitat:
Soll ich nun den Therapiebericht anfordern und zur MPU mitnehmen? Oder wie soll ich das am besten handhaben?
Wie geschrieben: Du kriegst den Bericht auf normalem Weg sowieso nicht in die Hände. Du kannst versuchen, über deinen Arzt oder über deinen Nachsorge-Therapeuten da ran zu kommen.

Der normale Weg ist: Du erzählst dem GA während der MPU von der Therapie. Der möchte den Abschlußbericht sehen. Du unterschreibst eine Entbindung von der Schweigepflicht und die Klinik schickt den Bericht an den GA. Hat allerdings den Nachteil, daß sich die Erstellung des Gutachtens um ungefähr einen Monat verzögern wird.

Hast Du den selbst einen Entlassungsbrief bekommen? Der ist zwar deutlich kürzer und nicht so ausführlich, aber nach einer überzeugenden Argumentation in der MPU gibt sich so mancher GA auch mit dieser Kurzform zufrieden.
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  #10  
Alt 09.09.2017, 22:08
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Der normale Weg ist: Du erzählst dem GA während der MPU von der Therapie. Der möchte den Abschlußbericht sehen. Du unterschreibst eine Entbindung von der Schweigepflicht und die Klinik schickt den Bericht an den GA. Hat allerdings den Nachteil, daß sich die Erstellung des Gutachtens um ungefähr einen Monat verzögern wird.

Hast Du den selbst einen Entlassungsbrief bekommen? Der ist zwar deutlich kürzer und nicht so ausführlich, aber nach einer überzeugenden Argumentation in der MPU gibt sich so mancher GA auch mit dieser Kurzform zufrieden.
Danke Alana, für die Info Habe nächste Woche einen Termin bei meinen Nachsorge Therapeuten. Da werde ich mal Nachfragen.

Ich habe einen Entlassung Brief bekommen von meiner Therapeutin in der Klinik.
Da steht aber leider nicht viel drinnen. Nur von wann bis wann ich bei Ihnen war und das ich die Therapie regulär abgeschlossen habe und Arbeitsfähig entlassen worden bin.

Leider nicht viel Aber vielleicht kann ich da noch was mit meinen derzeitigen Therapeuten erreichen.

Bin schon am überlegen ob ich mich mit meiner damaligen Therapeutin in der Klinik in Verbindung setze... aber wie du schon sagtest. Wird wenig bringen.

Macht mich jetzt schon etwas nervös, mit dem Therapiebericht. Obwohl ich mir eigentlich keine Sorgen machen müsste, weil die Therapie sehr gut verlaufen ist. Aber man weiss ja nie.... vielleicht gefällt dem Gutachter 1 Satz nicht. :/
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