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  #51  
Alt 22.05.2019, 14:55
Traurig2017 Traurig2017 ist offline
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Erzähle doch mal den Vorfall, wenn du möchtest. Manchmal hilft es sich das einfach mal von der ,Seele zu schreiben‘
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  #52  
Alt 22.05.2019, 14:59
Benutzerbild von Mainzelmännchen
Mainzelmännchen Mainzelmännchen ist offline
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Zitat:
Zitat von Paulina Beitrag anzeigen
Hallo Mainzelmännchen,

Körperlich bin ich ok. Bin auch arbeiten. Nur überkommen mich immer wieder die unschönen Gedanken an den Vorfall. Und ich grübele viel, wie es jetzt weitergeht.
Auch macht mir der Gedanke an mind. 12 Monate Alkoholverzicht zu schaffen. Leider.
Aber es hilft ja nichts. Das mit dem Screening will ich jetzt unbedingt starten.

Danke dir!

Paulina
Hey, Paulina, das sind doch schon mal ganz gute Nachrichten!

Wenn Du sogar arbeiten kannst, hast Du keine (erheblichen) Entzugserscheinungen, dann werden jetzt auch keine mehr kommen nach ca. 48 Stunden.

Dass Deine Gedanken um den Vorfall kreisen, ist doch völlig normal. Klar schämt sich jeder erst einmal, ist verzweifelt, orientierungslos. Aber das gibt sich.

Ich denke, es kann nichts schaden, wenn Du die Tage mal zu einer Beratungsstelle gehst. Keiner wird Dich dort schlecht behandeln oder als Alki abstempeln. Das sind Menschen, die haben eine entsprechende Ausbildung gemacht, weil Sie Menschen helfen wollen. Davor brauchst Du keine Angst zu haben.

Der Alkoholverzicht mag Dir jetzt noch sehr fremd und beschwerlich vorkommen. Aber auch das gibt sich. Du hast vermutlich längere Zeit oft und viel getrunken. Schlechte Gewohnheiten lassen sich nicht von heute auf morgen aus dem Gedächtnis vertreiben. Die gute Nachricht ist: Wenn Du die hinter Deinem Konsumverhalten stehenden Probleme erkannt hast und angehst, also andere Methoden entwickelst, damit umzugehen, tritt der Gedanke an Alkohol mehr und mehr in den Hintergrund.

Du brauchst keinen Alkohol. Für gar nichts, außer vielleicht zum Scheiben putzen oder Wunden desinfizieren.

Viele Grüße
__________________
Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind günstig - Seneca
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  #53  
Alt 22.05.2019, 15:40
Traurig Traurig ist offline
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Beiträge: 1.183
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Hallo!

Ich schreibe hier ja eher selten und bin meist nur Mitleserin.

Meine Erfahrung ist, dass sobald sich äußere Grenzen ergeben haben - also ein Screening - ich mich fast befreit gefühlt habe. Die Wahl ist einfach weggefallen, und in meinem Umfeld hat jeder meine „Rhabarbersaft-Schorle-Abhängigkeit“ akzeptiert.

Ich hoffe, Dir hilft das ein wenig. Klar, ich bin ein anderer Mensch, aber sobald Grenzen da sind, und es um etwas geht, wird es meiner Erfahrung nach leichter.

Wünsch Dir viel Glück und alles Gute!

Claudia

EDIT: Bin kein Arzt, aber so wie Du es beschreibst, hast Du das schlimmste im Entzug schon hinter Dir. Lass Dich nicht verunsichern! Vielleicht ist es besser zu arbeiten und das reguläre Leben weiterzuführen, als tatenlos in einer Klinik rumzuhängen. Ein gepacktes Täschchen für den worst case kann nichts schaden, gilt aber sowieso. Ich hab immer eines im Schrank, auch für andere Notfälle.
__________________
MPU per 14.08.2012 im 1. Anlauf bestanden !
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  #54  
Alt 22.05.2019, 15:54
Benutzerbild von marianee
marianee marianee ist offline
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Beiträge: 1.537
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Zitat:
Körperlich bin ich ok. Bin auch arbeiten. Nur überkommen mich immer wieder die unschönen Gedanken an den Vorfall. Und ich grübele viel, wie es jetzt weitergeht.
Auch macht mir der Gedanke an mind. 12 Monate Alkoholverzicht zu schaffen. Leider.
Aber es hilft ja nichts. Das mit dem Screening will ich jetzt unbedingt starten.

Danke dir!

Paulina
Auch ich freue mich, dass es dir soweit gut. geht. 12 Monate schaffst du. Wenn du jetzt aus dem Gröbsten raus bist, schaffst du auch das. Es ist ein guter Start, den hier viele auch absolviert haben. Und wenn du Reden willst, stelle Fragen. Wenn du erstmal schweigen willst, ist es auch okay. Also keine Panik. Ich drücke dir von ganzem Herzen die Daumen.
LG, marianee aus dem verregneten Sachsen
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  #55  
Alt 22.05.2019, 19:21
Benutzerbild von Unknown
Unknown Unknown ist offline
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Beiträge: 163
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Bei uns scheint die Sonne Marianee.
Ich kann schon immer deinen Beitraegen Gutes abgewinnen.
Paulina du schaffst das auch.
__________________
Herzliche Grüße aus der Pfalz,

Amira Unknown

Wer Fehler zugeben kann ist stark und nicht schwach.
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  #56  
Alt 24.05.2019, 00:46
Markus aka TheMiz Markus aka TheMiz ist offline
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Registriert seit: 24.05.2019
Beiträge: 1
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Hallo Paulina,

ich hatte 2011 einen Wert von 2,9 Promille...war auch hier im Forum,leider kann ich mich nich mehr anmelden,weil es schon fast etwas her ist...

Ich könnte Dir auch einiges eintrichtern,mach ich aber nicht...komm zur Ruhe und entscheide Dich,wie Du dass Den Psychologen erklärst,das Du soviel Promille intus hattest...

LG TheMiz
__________________
17.9.13 MPU positiv im ersten Anlauf bei der PIMA (2,8 Promille)
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