Zurück   MPU Forum > MPU Diskussion > Alkohol MPU

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 15.05.2019, 21:55
Suendiger Suendiger ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 27.01.2019
Beiträge: 4
Standard MPU in wenigen Wochen

Guten Abend zusammen,

hier meine Daten. Den vollständigen Fragebogen reiche ich asap noch nach.


Zur Person
Geschlecht: M
Größe: 1,81
Gewicht: 66kg
Alter: 35

eventl. Bundesland
Bayern

Was ist passiert? TF mit Unfallfolge, Beschädigung parkender Autos mit hohem Sachschaden, kein Personenschaden
Datum der Auffälligkeit: 09/2017
BAK: 1,7
Trinkbeginn: 22:00 Uhr
Trinkende: 05:00 Uhr (Wochenende)
Uhrzeit der Blutabnahme: 07:00 Uhr

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: nein
Strafbefehl schon bekommen: ja
Dauer der Sperrfrist: 10 Monate ab Ausstellung Strafbefehl, bis 11/2018

Führerschein
Hab ich noch: nein
Hab ich abgegeben: ja
Hab ich neu beantragt: ja
Wurde mir entzogen? ja
Noch in der Probezeit?: nein

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut: Ja
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Nach Entzug 1x Rotlicht mit Fahrrad überfahren, 1 Punkt
Fragestellung der Fsst (falls bekannt):
Ist zu erwarten, dass die Person auch zukünftig ein Kfz unter Alkoholeinfluss führen wird, so dass dadurch die Fahreignung zum Führen von Kfz ausgeschlossen ist? Liegen als Folge unkontrollierten Alkoholkosums Beeinträchtigungen vor, die das sichere Führen eines Kfz der Gruppe 1 in Frage stellen?

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: unregelmäßig; max. 2 Gelegenheiten pro Monat und max. 2x 0,5L Bier je Gelegenheit; durchschnittlich aber weniger als o.g., z.B. in letzten 3 Monaten nur 1x 2cl Schnaps und 1x Nachtisch mit Alkohol
Ich lebe abstinent: 6 Monate während Abstinenzprogramm

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja, wie viele bisher und seit wann: Nein
Nein ich befinden mich im Urinscreeningprogram seit: 6 Monate von 01/2018 bis 07/2018

Leberwerte: nein

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: nein
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: Einzelsitzung kurz nach Vorfall, keine Rechnung vorhanden
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein

Ambulante/stationäre Therapie: nein
Werden derzeit Medikamente eingenommen: nein

MPU
Datum: 06/2019
Welche Stelle (MPI): Pima oder Avus
Schon bezahlt?: nein

Schon eine MPU gehabt? nein

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten:
Nein. Gesamt 4 Punkte, 3 für TF mit Unfall + 1 für Rotlicht mit Fahrrad



Für mich offene Fragen:
1) Sind regelmäßige Leberwerte vom Hausarzt für kontrolliertes Trinken immer noch wichtig oder hat sich die Bedeutung seit 2009 abgenommen? Diese fehlen mir vollständig. Wird dies wahrscheinlich zum Problem bei der MPU?

2) Man liest immer wieder Empfehlungen für Institute und genauso, dass Empfehlungen quatsch seien, weil alles objektiv sein muss. Frage trotzdem mal:
TF mit 1,7 Promille mit dem Auto, Unfallfolge. Kontrolliertes Trinken, München. Avus oder Pima?

Bereits vorab herzlichen Dank an alle Helfer und Unterstützer!
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 16.05.2019, 01:05
troy troy ist offline
Stammpersonal
 
Registriert seit: 01.10.2016
Beiträge: 757
Standard

Hallo Suendiger und herzlich Willkommen in diesem Forum,

Edit: Ich hab ein Mischposting aus Suendiger und Biker204 geschrieben und mir irgendwie viel zu spät auffiel. Vieles habe ich gelöscht, falls ich grad noch etwas übersehe, was sinnhaft nicht im Zusammenhang mit dem Rest steht, dann bitte ignorieren. Du Suendiger hattest wohl den Vorteil bei meinem Mischposting, dass ich wohl recht spät im falschen Thread weitergelesen hatte.

Zitat:
Was ist passiert? TF mit Unfallfolge, Beschädigung parkender Autos mit hohem Sachschaden, kein Personenschaden
Datum der Auffälligkeit: 09/2017
BAK: 1,7

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: unregelmäßig;
Ich lebe abstinent: 6 Monate während Abstinenzprogramm von 01/2018 bis 07/2018
Der Zeitraum 09/2017 bis 01/2018 war in einer Art Schockstarre wegen des verlorenen Führerscheins bzw. des Vorfalles verlaufen? Warst du zu diesem Zeitpunkt schon Abstinent (ohne Nachweise)? Falls ja/nein warum oder warum nicht? Wie kam es dann zur Motivation der Abstinenz mit Abstinenznachweisen? Und wie kam es danach zu der Entscheidung zu kontrolliertem Trinken?

Zitat:
Konsum unregelmäßig. max. 2 Gelegenheiten pro Monat und max. 2x 0,5L Bier je Gelegenheit; durchschnittlich aber weniger als o.g., z.B. in letzten 3 Monaten nur 1x 2cl Schnaps und 1x Nachtisch mit Alkohol
Eine Einschätzung des eigenen Trinkverhaltens mit unregelmäßig ist besser als regelmäßig, aber es hat wenig bis keine Aussagekraft darüber, wie sehr du wirklich deine Trinkanlässe im Voraus planst. Selbige Aussage hat "max. 2 Gelegenheiten pro Monat". kontrolliertes Trinken sagt aus, dass man nur zu sehr besonderen Gelegenheiten Alkohol konsumiert. Max 2 / Monat klingt aber hingegen nach einem regelmäßigem Muster. Welche waren denn deine letzten 3 Trinkanlässe und welche sind die nächsten 3?. Sehr besondere Tage im Kalender unterliegen in aller Regel keiner Regelmäßigkeit.

In der Regel wird nicht gern gesehen, dass bei kontrolliertem Trinken harte Alkoholika konsumiert werden. Dadurch machst du dir es etwas schwerer. Leichte Anpassungen können von Vorteil sein.

Zitat:
Psychologe/Verkehrspsychologe: Einzelsitzung kurz nach Vorfall, keine Rechnung vorhanden
Hast du denn hierzu so gar keinen Nachweis? Kannst du dir vielleicht auch noch nachträglich die Anwesenheit dort bescheinigen lassen? Hat der Psychologe / VP zur Abstinenz geraten? Auf einer Bescheinigung, die du vielleicht organisieren könntest, sollte nichts bezüglich einer Alkoholproblematik oder einer Abstinenz-Aussage enthalten sein. Die reine "Ich war dort" Bescheinigung, wäre auch schon nicht schlecht. Wie steht hier in diesem Zusammenhang der Beginn der Abstinenznachweise ab 01/2018, wenn du doch kurz nach dem Vorfall schon dort warst?

Zitat:
Für mich offene Fragen:
1) Sind regelmäßige Leberwerte vom Hausarzt für kontrolliertes Trinken immer noch wichtig oder hat sich die Bedeutung seit 2009 abgenommen? Diese fehlen mir vollständig. Wird dies wahrscheinlich zum Problem bei der MPU?
Die fehlenden Leberwerte werden allein in der Regel kein Problem darstellen, aber es ist eben eher einer der Hinweise, die für ungeschickt zu halten sind. Wenn du in "wenigen Wochen" MPU hast, dann gehst du am besten zeitnah zum Hausarzt und lässt dir
GGT, GOT, GPT, MVC bestimmen. Du solltest vor der MPU wissen, dass deine Werte im Normbereich sind. Ob man diesen dann auch tatsächlich vorlegt, würde ich erst später bedenken. Wenn du noch mehr Geld ausgeben möchtest, kannst du den CDT bestimmen lassen, der aber nur bei wirklich wenig Konsum ratsam und insgesamt recht teuer ist. Da die Frage, ob vorlegen überhaupt sinnvoll ist (weil zuvor soviel Zeit ohne Belege vergangen ist), ist fraglich, ob der CDT sinnvoll ist.

Zitat:
2) Man liest immer wieder Empfehlungen für Institute und genauso, dass Empfehlungen quatsch seien, weil alles objektiv sein muss. Frage trotzdem mal:
TF mit 1,7 Promille mit dem Auto, Unfallfolge. Kontrolliertes Trinken, München. Avus oder Pima?
Die objektive Antwort: Bei beiden kann man bestehen und durchfallen. Häufig werden von Mitstreitern besonders die Institute gelobt, bei denen der Kandidat dann ein positives Gutachten erhalten hat. Selbes gilt für mich: Ich war bei der Pima und habe davon profitiert, dass mir ein Gesprächsprotokoll vorgelegt wurde, welches ich ausgiebig kommentieren durfte und habe damit letztlich doch noch bestanden, nachdem der Gutachter sich schon für negativ entschieden und mich aus dem Raum gebeten hatte. Das ist meine persönliche Meinung, weitere Erfahrungen habe ich persönlich keine.

Ich habe neben deinen Fragen, einfach mal ein paar Fragen mitgestellt, die ich mir aufgefallen sind. Spontan fällt mir weiterhin ein:
- Kannst du Promillerechnen (Widmark, o.ä.)?
- Du könntest ein Trinktagebuch nachträglich führen und kommende Trinkanlässe planen. Befindlichkeitsbekundungen (Wie war es mit dem Trinken) können auch nicht schaden.

- Die Dritte ist mir grad entfallen. Wenn du möchtest, dass du spezifischere Tipps bekommst, solltest du dich an die 30 Fragen machen. Da du noch "wenige Wochen hast", lass dir lieber 2 Tage Zeit für die Beantwortung der Fragen. Ein Schnellschuss ist oft weniger hilfreich.

Soweit, was mir adhoc einfiel.
Liebe Grüße und gutes Gelingen
Stefan
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 16.05.2019, 19:30
Suendiger Suendiger ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 27.01.2019
Beiträge: 4
Standard

Herzlichen Dank schonmal, Stefan. Melde mich definitv zeitnah mit dem Fragebogen wieder!
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 03:00 Uhr.