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  #1  
Alt 06.12.2018, 16:31
Dig-a-Pony Dig-a-Pony ist offline
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Standard 15 Jahre Frist unterbrochen ?

Hallo Mit Foristen

Mir wurde am 10.05.2004 der Führeschein mit 2.07 Promille abgenommen.Ich bekamm eine Auforderung zur MPU...aber da Ich eh ur mit dem Fahrad unterwegs bin habe Ich sie nicht gemacht. 2016 bin Ich dann auf das Landratsamt und habe gefragt ob Ich wieder ohne Probleme meinen Führerschein beantragen kann. Die Dame sagte ja und so habe Ich es gemacht.

Auch gleich bei der Fahrschule angemeldet usw. Ich dachte ja die Verjährungsfrist sind 10 Jahre.

Keine zwei Wochen später bekamm Ich Post das wegen der Unterlagen die sie haben Ich eine MPU machen muss. Ich war natürlich geschockt und sagte der Frau vom Amt auch das Ich extra gefragt hätte...und Ich den Führeschein nicht beantragt hätte wen Ich die Info gehabt hätte

Ich habe dann den Antrag schriftlich wieder zurück gezogen und das wurde mir von der Führerschein Stelle auch bestätigt.

Allerdings traue Ich den Brüdern nicht....kann es sein das diese Rüknahme gar keine Rolle spielt ud Ich die Frist von 15 Jahren wieder auf null gesetrzt habe ? oder kann Ich nächstes Jahr meinen Führerschein wieder beantragen ?

Euch noch einen schönen Nikolaustag
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  #2  
Alt 06.12.2018, 16:39
falo999 falo999 ist offline
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Wenn du den Antrag zurückgezogen hast passiert da nichts.

Wurde der Antrag aber vom Amt versagt also negative beschieden dann wird diese Verwaltungs Entscheidung in das FAER eingetragen und die Verjährung begint von neuen.

Wenn du Gewissheit haben willst mach die selbstauskunft:
https://www.kba.de/DE/ZentraleRegist...unft_node.html
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  #3  
Alt 06.12.2018, 16:45
Dig-a-Pony Dig-a-Pony ist offline
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Danke für die schnelle Antwort

Ich glaube dann sieht es schlecht aus...Ich hab ja den bescheid bekommen das Ich die MPU machen muss....mein Antrag zurück gezogen habe Ich danach. Ich bin echt sauer...Ich bin extra auf die Füherscheinstelle gegamgen und habe extra gefragt ob alles klar geht...die Frau im Büro schaute in den Compi und sagte ja...aber Ich muss die praktische und theoretische Prüfung nochmal machen. Ich hab dann einen ersten Hilfe Kurs gemacht usw...und dann sowas grrrr

Aber Ich schaue trotzdem mit der Selbstauskunft...Danke
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  #4  
Alt 10.12.2018, 16:24
Dig-a-Pony Dig-a-Pony ist offline
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Hmmmm.....also die Selbstauskunft online hilft mir jetzt auch nicht weiter...oder wäre mein Neuantrag online einsehbar ? Ich hab mal einen Screenshot gemacht und hochgekaden


LG
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  #5  
Alt 10.12.2018, 18:26
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Alana Alana ist offline
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Zitat:
Zitat von Dig-a-Pony Beitrag anzeigen
Hmmmm.....also die Selbstauskunft online hilft mir jetzt auch nicht weiter...
Die ist makellos, das muß aber nicht unbedingt etwas heißen, da ein abgelehnter Antrag da nicht eingetragen sein muß.
Zitat:
Ich habe dann den Antrag schriftlich wieder zurück gezogen und das wurde mir von der Führerschein Stelle auch bestätigt
Dann hast Du doch einen Bestätigung für das Zurückziehen des Antrags! Dann hat die FSST deinen Antrag auch nicht (negativ) beschieden, die Fristen bleiben somit unberührt und gelten immer noch vom Datum des Entzugs.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #6  
Alt 10.12.2018, 19:43
Dig-a-Pony Dig-a-Pony ist offline
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Danke für die Antwort

Es war ja so...Ich bin auf die Führerschein Stelle und habe gesagt das Ich meinen Führerschein seit 12 Jahren weg habe. Und ob Ich Ihn jetzt problemlos beantragen kann. Die Dame hat dann in den PC geschaut und gesagt alles klar das geht...dann hat sie mir noch eine Liste gegeben was Ich alle noch machen muss...also erster Hilfe Kurs usw und das Ich die Theoretische und praktische Prüfungg noch mal machen muss....aber ohne Pflicht Stunden.

Ich alles gemacht und mich schon bei einer Fahrschule angemeldet....und dann nach ein paar Wochen kam das Schreiben das Ich damals betrunken gefahren bin usw und laut Pararaph 13 Ziffer 2 Buchstabe c eine MPU machen muss.



Da war Ich natürlich wie von den Socken und habe mich auf dem Amt beschwert...die meinten Ich soll den Antrag zurücknehmen und sie haben mir dann geschrieben das der Antrag auf Antragsrücknahme gestellt worden ist
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  #7  
Alt 10.12.2018, 19:55
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Alana Alana ist offline
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Zitat:
Zitat von Dig-a-Pony Beitrag anzeigen
....und dann nach ein paar Wochen kam das Schreiben das Ich damals betrunken gefahren bin usw und laut Pararaph 13 Ziffer 2 Buchstabe c eine MPU machen muss.
Das war damals ja auch korrekt. Dir wurde die FE am 10.05.2005 entzogen. Daraus folgt eine Anlaufhemmung von 5 Jahren und eine Tilgungsfrist von 10 Jahren. Die waren 2016 eben noch nicht rum, es war also eine MPU anzuordnen.
Zitat:
Die Dame hat dann in den PC geschaut und gesagt alles klar das geht...
Die Dame hatte nur Zugriff auf die Akte in der FSST, hat von deiner Entziehung erst aus dem Abgleich mit FAER und BZR erfahren, konnte Dir also gar keine andere Auskunft geben.

Wenn Du den nächsten Antrag am 11.05.2019 (keinen Tag früher!) stellst, wird keine MPU fällig. Es sei denn, Du hast Dir bis dahin etwas Neues zu Schulden kommen lassen.

Zitat:
Ich soll den Antrag zurücknehmen und sie haben mir dann geschrieben das der Antrag auf Antragsrücknahme gestellt worden ist
Nochmal: das Zurückziehen eines Antrags vor einer Entscheidung durch die FSST ist kein selbständiger Verwaltungsakt und bleibt ohne Einfluß auf die Fristen.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #8  
Alt 10.12.2018, 20:00
Dig-a-Pony Dig-a-Pony ist offline
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Hmmm OK aber Ich hab doch meinen Antrag nach der Anordnung zu einer MPU zurück gezogen und nicht vorher...oder verstehe Ich da was falsch ?
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  #9  
Alt 10.12.2018, 20:16
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Zitat:
Zitat von Dig-a-Pony Beitrag anzeigen
..oder verstehe Ich da was falsch ?
Ja.

Noch mal ganz langsam: Du hast einen Antrag auf Wiedererteilung der FE gestellt. Denn hat die FSST geprüft und Dir mitgeteilt, daß sie über diesen Antrag erst nach einer positiven MPU entscheiden kann. Darauf hin hast Du den Antrag zurückgezogen. Bis dahin also keine Entscheidung (die Anordnung einer MPU ist keine eigenständige Entscheidung, sondern dient deren Vorbereitung!) seitens der FE gefallen, die Fristen neu zum Laufen brächte. Das wäre der Fall, wenn Du den Antrag nicht zurückgezogen hättest und die FSST ihn stattdessen wegen fehlender oder negativer MPU abgelehnt hätte.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #10  
Alt 10.12.2018, 20:26
Dig-a-Pony Dig-a-Pony ist offline
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Ach so...Danke das du Dir die Zeit genommen hast mir das zu erklären...sonst bin Ich eigentlich nicht so schwer von Begriff ^^ .
Dann warte Ich bis zu der Frist ...und dann kann es ja losgehen Und deshalb ist auch kein Bescheid gekommen das er abgeleht wurde ....sehr gut

LG Dig a Pony
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