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  #21  
Alt 16.02.2017, 18:26
minilee minilee ist offline
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Zitat:
Zitat von AndreW1988 Beitrag anzeigen
Ich konnte den Psychiater davon überzeugen dass ich keine wirklichen Absichten hatte mir was anzutun (deshalb konnte ich am nächsten Tag gehen als ich 0,00 Promille hatte). Es wurde kein Blut abgenommen.
das ist auch völlig egal, du bist nach Abstinenzbehauptung wieder mit Alk aufgefallen und der Fsst ist das bekannt... daraus folgen die nun hinreichend beschriebenen Konsequenzen...
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  #22  
Alt 16.02.2017, 18:29
AndreW1988 AndreW1988 ist offline
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Böse

Fakt ist das ich 2 Möglichkeiten habe wenn mir der Führerschein genommen wird.

Möglichkeit 1:

Ich akzeptiere das und bin dann ohne FE und fahre auch nicht, verliere meinen Job, meine Wohnung und gehe in die Privatinsolvenz (Also runiere mein Leben).

Möglichkeit 2:

Ich risikiere es schwarz zu fahren um mein Leben nach Möglichkeit aufrecht zu erhalten und nicht runiniert zu werden...


Beide Möglichkeiten sind absolut daneben, ich weiß... aber es gibt keinen anderen Weg, ich möchte mir von der FSST nicht mein Leben runiniere lassen OBWOHL ICH DAS AUTO NICHT MAL ANGEGUCKT HABE ALS ICH GETRUNKEN HABE!

Ich würde das alles verstehen und kleinlaut sein wenn ich gefahren wäre... aber seit der letzten MPU bin ich nie wieder alkoholisiert gefahren - das war eine Lehre für mich und jetzt wird mir trotzdem ein Strick gedreht? Wo leben wir denn? Ich könnte echt ausrasten
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  #23  
Alt 16.02.2017, 18:37
Luwan Luwan ist offline
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Naja die Entlassung nach einem Tag und keine Blutabnahme sprechen auf jeden Fall schon einmal für dich.

Die andere Sache ist nun mal so wie sie ist. Und im Endeffekt hast du dir den Strick selber gedreht. Du hast mit 2 Promille Aussagen getätigt die du offensichtlich nicht im Leben ernst gemeint hast. Keiner kann abschätzen ob du mit 3 Promille vielleicht nicht Auto gefahren wärst.
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  #24  
Alt 16.02.2017, 18:39
minilee minilee ist offline
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Nun, die Ursache für dein Problem haben aber weder der Staat noch wir gesetzt, getrunken hast ja nun du und dich damit in deine jetzige Lage gebracht...

und das ja nun nicht zum ersten mal

Zitat:
ich habe in meinem Leben bereits 2 MPU´s machen müssen
und eins ist auch klar

Zitat:
Allerdings habe ich beim 2ten Gutachten angegeben das ich Alkoholabhängig bin und das steht dort auch so drin
das steht da nicht drin, weil du es gesagt hast, sondern weil Arzt und Psychologe das anlässlich deiner letzten Begutachtung nach ihren Kriterien (Begutachtungsleitlinien, ICD 10 Kriterien) so festgestellt haben...
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  #25  
Alt 16.02.2017, 18:48
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Alana Alana ist offline
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Zitat:
Zitat von Luwan Beitrag anzeigen
Naja die Entlassung nach einem Tag und keine Blutabnahme sprechen auf jeden Fall schon einmal für dich.
Nun, sooo entlastend würde ich das nun nicht werten. Als Arzt hast Du nunmal keine Möglichkeit, jemanden ohne sein Einverständnis festzuhalten. Dafür mußte ihn schon die Polizei abliefern. Und auf Sicherheit ist der Arzt dennoch gegangen:
Zitat:
deshalb konnte ich am nächsten Tag gehen als ich 0,00 Promille hatte
Aber das ist auch nicht Dein vorrangiges Problem. Der Lappen ist weg wegen des Alkohols.
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Liebe Grüße
Alana
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  #26  
Alt 16.02.2017, 19:03
Luwan Luwan ist offline
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Zitat:
Nun, sooo entlastend würde ich das nun nicht werten. Als Arzt hast Du nunmal keine Möglichkeit, jemanden ohne sein Einverständnis festzuhalten. Dafür mußte ihn schon die Polizei abliefern.
Doch hat er, mit 2 Promille ist er nicht reversfähig und kann somit bis zur Ausnüchterung bzw. dem Schwellenwert wo eine individuelle Zurechnungsfähigkeit gegeben ist, gegen seinen Willen festgehalten werden, auch ohne die übliche Prozedur einer Zwangseinweisung.

Oder anders ausformuliert: Schlechter wäre es gekommen wenn man ihn nach der Ausnüchterung für 14 weitere Tage interniert hätte.

Aber unterm Strich, es wird die Sache mit Sicherheit verschärfen. Und wahrscheinlich ein psychiatrisches Gutachten o.Ä. notwendig sein, zusätzlich zur geforderten Abstinenz.
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  #27  
Alt 16.02.2017, 19:06
minilee minilee ist offline
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Zitat:
Doch hat er, mit 2 Promille ist er nicht reversfähig und kann somit bis zur Ausnüchterung bzw. dem Schwellenwert wo eine individuelle Zurechnungsfähigkeit gegeben ist, gegen seinen Willen festgehalten werden, auch ohne die übliche Prozedur einer Zwangseinweisung.
aha, und wo ist die gesetzliche Grundlage dafür?
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  #28  
Alt 16.02.2017, 19:13
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Alana Alana ist offline
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Zitat:
Zitat von Luwan Beitrag anzeigen
kann somit bis zur Ausnüchterung bzw. dem Schwellenwert wo eine individuelle Zurechnungsfähigkeit gegeben ist,
Aber genau das hat er ja, er hat ihn erst, als der AAK 0,00‰ betrug, wieder gehen lassen! Mehr darf er nicht! Als darüber hinaus erfordert einen Richter.

Für 14 weitere Tage hätte er einen Promillewert haben müssen, den er nicht überlebt hätte.
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Liebe Grüße
Alana
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  #29  
Alt 16.02.2017, 19:24
Luwan Luwan ist offline
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Ich glaube wir reden aneinander vorbei:

Zitat:
Aber genau das hat er ja, er hat ihn erst, als der AAK 0,00‰ betrug, wieder gehen lassen! Mehr darf er nicht! Als darüber hinaus erfordert einen Richter.
Das hat sich darauf bezogen dass im Falle einer glaubwürdigen Suizidandrohung eine Zwangseinweisung nach fachpsychiatrischer Begutachtung über einen Zeitraum > 24 Stunden angewandt hätte werden müssen.

Somit hat er sich was tatsächliche Selbsttötungsabsichten betrifft "reinwaschen" können, nämlich dass er den diensthabenden Psychiater überzeugen können, dass er eben affektiv und nicht ohne konkrete Absicht ebendiese Äußerungen getätigt hat. Sonst hätte ihn der Psychiater nämlich garantiert länger unter richterlicher Anordnung in Unterbringung behalten.
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  #30  
Alt 16.02.2017, 20:13
AndreW1988 AndreW1988 ist offline
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Ich hab da noch eine Frage, ich darf meinen Führerschein doch behalten bis die Frist zur Vorlage eines Gutachtens verstrichen ist? Bsp.: bekomme nächste Woche Post wo es heißt MPU bis xx.Mai.2017 dann darf ich bisdahin fahren oder?
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