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  #21  
Alt 09.12.2016, 21:06
minilee minilee ist offline
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Zitat:
Die Leberwerte sind nicht allzu teuer
und wenn man seinen Hausarzt kennt, kosten die gar nix...

cdt-Werte wären auch hilfreich, die kosten aber in jedem Fall, allerdings eben auch kein Vermögen... ca. 30,- €
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Das Leben wird vorwärts gelebt, aber nur rückwärts verstanden...
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  #22  
Alt 09.12.2016, 21:13
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Alana Alana ist offline
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Vielleicht habe nur ich es noch nicht verstanden, aber: wann bist Du angehalten worden und wann war die Blutprobe?

Im Augenblick vermag ich nämlich keinen Grund dafür zu entdecken, warum Du angeben solltest, daß anscheinend vier Stunden zwischen Trinkende und Kontrolle liegen. Taktisch klüger wäre es, bis kurz vor dem Abschied getrunken zu haben.
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Liebe Grüße
Alana
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  #23  
Alt 09.12.2016, 21:29
minilee minilee ist offline
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na ja, ob es hilfreich ist, anzugeben bis Morgens ca. 8:00 Uhr getrunken zu haben? Das lässt ja nun auch schon Rückschlüsse auf eine Trinkvergangenheit zu... war dann ja wohl kaum das 1. Mal...
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  #24  
Alt 09.12.2016, 21:41
oODanielOo oODanielOo ist offline
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Zitat:
Vielleicht habe nur ich es noch nicht verstanden, aber: wann bist Du angehalten worden und wann war die Blutprobe?
also laut Polizei lag die Tatzeit zwischen 7:50 und 8:23. Wann genau ich aufgehören habe zu trinken weiß ich nicht. Langsam merke ich dass es garanicht 4:00 war da ich gerade meine Whatsapp Nachrichten durchgeguckt habe und um 6:43 hat ein Kollege geschrieben 'komm zur Tankstelle'. Das heißt nachdem Feiern gab es noch was bei der Tanke.
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  #25  
Alt 09.12.2016, 21:45
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Alana Alana ist offline
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Nun ja, @oODanielOo war ja offensichtlich auf dem Weg nach Hause und nicht auf dem Weg zur Arbeit (Restalkohol). Da ist ziemlich egal, wie lange die durchzechte Nacht gedauert hat- soll ja bei 21jährigen schonmal länger gehen. Da wären vier Stunden länger gefeiert schon besser als ~ 0.5 ‰ mehr.
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Alana
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  #26  
Alt 09.12.2016, 21:49
oODanielOo oODanielOo ist offline
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Zitat:
Zitat von Alana Beitrag anzeigen
Nun ja, @oODanielOo war ja offensichtlich auf dem Weg nach Hause und nicht auf dem Weg zur Arbeit (Restalkohol). Da ist ziemlich egal, wie lange die durchzechte Nacht gedauert hat- soll ja bei 21jährigen schonmal länger gehen. Da wären vier Stunden länger gefeiert schon besser als ~ 0.5 ‰ mehr.
Naja wie Ich es mitbekommen habe ist es doch vollkommen egal ob man nun mit 1,65%o oder 2,40%o angehalten wird. Das Ergebnis ist doch in beiden Fällen gleich oder nicht?
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  #27  
Alt 09.12.2016, 22:02
minilee minilee ist offline
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Zitat:
Zitat von oODanielOo Beitrag anzeigen
Naja wie Ich es mitbekommen habe ist es doch vollkommen egal ob man nun mit 1,65%o oder 2,40%o angehalten wird. Das Ergebnis ist doch in beiden Fällen gleich oder nicht?
nein, ist es natürlich nicht, ... da scheiden sich anlässlich einer MPU sich so langsam die Geister zwischen KT un AB...

Zitat:
Da wären vier Stunden länger gefeiert schon besser als ~ 0.5 ‰ mehr.
Heute 20:41
da geb ich @Alana absolut recht...
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  #28  
Alt 09.12.2016, 22:13
oODanielOo oODanielOo ist offline
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Na gut dann bin ich jetzt wenigstens etwas schlauer also was würdet ihr mir empfehlen wie soll ich nun vorangehen?
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  #29  
Alt 09.12.2016, 22:22
minilee minilee ist offline
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das habe ich dir hier schon gesagt

Zitat:
Fang doch mal an, dich in die 5*****Sterne FB`s einzulesen, dann merkst du schon, worauf es ankommt...
...
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  #30  
Alt 09.12.2016, 23:39
troy troy ist offline
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Zitat:
und wenn man seinen Hausarzt kennt, kosten die gar nix...
@minilee, ich glaube, ich mache da irgendetwas falsch. Mein Hausarzt würde 20 Euro für 1x Leberwerte ohne MCV nehmen. --> Gehe direkt ins Zentrallabor (für wesentlich günstiger).

@Daniel, da du danach gefragt hast, möchte ich dir ein wenig deine Möglichkeiten aufzeigen.
- Du hast gesagt, du könntest dir vorstellen, bereits jetzt mit einem Psychologen "über das Problem" zu reden. Ja, du kannst zu einem Psychologen gehen. Entweder ein normaler Psychologe oder ein Vekehrsspychologe. Das hängt dann vielleicht ein wenig davon ab, wie du "das Problem" einschätzt. Ich habe eine Vermutung, falls ich daneben liege, möchte ich mich entschuldigen, aber ich denke, für dich ist aktuell "Das Problem" deine auf dich zukommende MPU. Und genau hier ist der Punkt, wo die Vorbereitung anfängt. Ich gehe gleich darauf ein, aber zuvor:
Zitat:
Ich denke wenn das wirklich ein Versehen war und demjenigen der Fehler bewusst ist, kann man ja eigentlich nichts falsch machen oder?
Ich behaupte, dass bereits dieser Satz dich durchfallen lassen würde. So ziemlich jeder behauptet, dass diese Trunkenheitsfahrt eine großer Fehler und die absolute und einzige Ausnahme war. Ich habe das zum ersten Mal gemacht und das passiert mir niemals wieder. Das hört der GA jeden Tag, und quasi nie, entspricht es der Wahrheit. Wenn du also mit diesem Satz dort ankommst, holt er innerlich schonmal den "Durchgefallen"-Stempel raus, lässt dich aber weiter erzählen. Und deine Geschichte danach muss soooo beeindruckend glaubhaft sein, dass er dich mit "Das war eine Ausnahme" durchkommen lässt. Wenn deine TF wirklich das 1te und Letzte Mal war, dann sprengst du jede Statistik und hast gleichzeitig das Problem, dass das nicht glaubhaft ist. (Laut Statistik wird nur ca jede 600te TF aufgedeckt). Man könnte also an der Stelle überlegen, sich eine "falsche Lügengeschichte" auszudenken, um seine Glaubhaftigkeit zu steigern.

Und was fängst du jetzt damit an? Genau das ist der Teil, deiner Vorbereitung.

Beschäftige dich mit dir selber, deiner Beziehung zu Alkohol, Gründe für das Trinken an der einen Stelle, oder Gründe an der anderen Stelle. Suche eine Suchtberatungsstelle auf und lasse dich informieren. Wenn du möchtest, dann gehe ein paar Sitzungen zu Selbsthilfegruppen. Wenn du nicht weißt, wo du die findest, dann frag die Suchtberatung, oder das Internet. Wenn du am Ende einfach nur etwas über Trinkmotive gehört hast, die andere so haben. Vielleicht findest du ja doch etwas ähnliches bei dir? Du kannst es ausprobieren! Du wirst dich da falsch aufgehoben fühlen? Das ist gut möglich, aber es kann vielleicht deine Sichtweise auf das Thema Alkohol ein wenig beeinflussen. Eines hast du aber immerhin schon bewiesen: Du kannst mit 1,65%o Fahrrad fahren und dafür muss man trainieren!

Zurueck zur Frage zum Psychologen. Es ist durchaus gut möglich, die MPU allein durch Hilfe dieses Forums und eine eigenständige Auseinandersetzung mit sich selbst zu schaffen! Es gibt aber auch jene, die lieber jemand vor sich sitzen haben, der vielleicht die eigenen Gedanken ein wenig in die richtige Richtung lenkt. Ein Vekehrspsychologe wird wohl häufiger mit MPU-Kandidaten zu tun haben und sich dann in diesem Bereich besser auskennen, als ein allgemein arbeitender Psychologe, der sich vielleicht ein wenig besser mit dem persönlichen Befinden auskennt.
Eines haben sie gemeinsam, sie kosten schon nicht wenig Geld. Wenn du aber dorthin gehst, bekommst du Bescheinigungen, die du bei der MPU vorlegen kannst. Wer viel "zeigen" kann, erweckt vielleicht anfänglich den Eindruck, dass er viel unternommen habe. Aber ob mit vielen Bescheinigungen oder gar keinen: Es kommt auf die 50-60 Minuten Gespräch mit dem Psychologen an. Und hierfür brauchst du Vorbereitung und keine Bescheinigungen.

Es gibt auch diverse MPU-Vorbereitungskurse, zb. Tüv,Dekra. Diese kosten auch nicht wenig Geld, schlecht sind sie ganz bestimmt auch nicht. Ob Sie dir mehr weiterhelfen als dieses Forum, musst du entscheiden. Selbiges gilt auch für "professionelle MPU-Beratungsteams". Ich persönlich habe mit letzteren gute Erfahrungen gemacht. Ich war gut vorbereitet, habe bestanden. Aber allein die Vorbereitungen, ohne MPU-Untersuchung, EtG-Kontrolle, Gebühren und und und ... wollten diese 1800 Euro von mir. Aber: ich kannte dieses Forum hier damals nicht. Durch die Zeit, in der ich mich mit diesem Forum beschäftige, merke ich deutlich die Qualität die hier erreicht wird.

Du musst dich selbst entscheiden, was du machen möchtest. Du kannst auch nach belieben kombinieren.

Eine gute Vorbereitung ist der (lange) Fragebogen hier in dem Forum, alkoholbetreffend.
Er umfasst viele Fragen, die so oder ähnlich bei der MPU kommen können. Wenn du ihn ausfüllst, kommt es nicht auf die Zeit an. Oder vielleicht gegensätzlich, also lass dir Zeit! Du wirst Fehler machen und man wird dir Tips geben und so lernst du Stück für Stück zu verstehen, welchen Job der Gutachter macht und wie du darlegen kannst, dass du eine Veränderung durchgemacht hast und das nicht wieder passieren wird.
Zitat:
Ich habe im Moment auch viel Freizeit
Dann nutze sie und gehe auf den Hinweis von @minilee ein
Zitat:
Fang doch mal an, dich in die 5*****Sterne FB`s einzulesen, dann merkst du schon, worauf es ankommt...
Egal wo du dich vorbereiten möchtest, grundsätzlich gilt: Mache dir Gedanken, beschäftige dich mit den verschiedenen Themen wie: deine Trinkgeschichte, Umgang mit Alkohol, Trinkmotive... Da werden weitere Themen dazu kommen. Wenn du möchtest: Liess einmal den großen Fragebogen und wenn du meinst, zu wissen, worauf es ankommt, darfst du auch gerne anfangen, die Fragen zu beantworten. Ich komme nochmal auf "Das Problem" von oben zu sprechen. Bei den meisten, entsteht durch die Aufarbeitung das Bewusstsein, dass nicht die MPU das Problem ist. Sondern das Problem irgendwo im Umgang mit Alkohol, Regeln, Psychischen Belastungen, .... liegt.
Man hört sogar öfters, dass Leute froh sind, die MPU haben machen zu müssen, da diese oftmals auch ein Wendepunkt im Leben darstellt.

Jetzt muss ich mal die Nachricht abschicken, weil das Nachlesen in dem kleinen Fenster hier keinen Spaß macht. Falls nötig, kommen dann gleich die Edits.

Ein schönes Wochenende wünsche ich,
Stefan

Geändert von troy (10.12.2016 um 00:06 Uhr)
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