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  #21  
Alt 13.10.2017, 09:55
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Standard Abstinenzprogramm auf 12 Monate verlaengert

Hallo ☺,

Ich lese und lese und lese und denke und staune.

Alanas Rat wurde mir nun mehrfach bestätigt, danke dir dafür!

Ich habe gerade mein Abstinenzprogramm verlängert und werde in der REHA nicht !!!! gerufen - kann ausnahmsweise 5 Wochen am Stück nehmen. Im Fragebogen von der REHA habe ich angekreuzt: Trinken die Alkohol ? NEIN !!!! Dort spreche ich ueber die Arbeit, da gibt es eine sehr positive Entwicklung im Moment. Dafür auch danke Alana!
Jetzt habe ich auch genügend Zeit zur Verhaltensaenderung und darum geht es doch letztlich.

Freue mich jetzt auf 5 Wochen Pfronten und den Sport dort......

Vielen Dank für die wertvollen Infos
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  #22  
Alt Gestern, 20:45
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Standard Vorbereitung kurz vor der REHA / wenig Internet verfügbar

Hallo liebe Forumteilnehmer,

ja, jetzt geht es am Dientag 5 Wochen zur REHA. Dort habe ich im Zimmer kein Internet und versuche schon mal so viel wie möglich Infos vom Forum mir offline zur Verfügung zu stellen.

Ein Teil vom Fragebogen möchte ich als Entwurf zur Weiterbearbeitung schon mal einstellen. (Die Aufarbeitung kommt noch ! )

Mein Problem ist dieser Sturztrunk am Tag der TF .
Habe hierzu keinen vergleichbaren Fall gefunden.

Meine persönliche Erklärung:

Am 26.01.2017 wurde ich am Feldberg beim Skifahren zusammen gefahren.
Folge: Kreuzbandop.
Sehr schlimm, hatte nach der OP Schmerzen und die Schmerzmittel habe ich erbrochen. Habe dann zur Beruhigung, gegen die Schmerzen und zum Schlafen am Abend Schorle (1l Wein) getrunken. Das hatte mit Genuss genauso wenig zu tun, wie vor der TF.
Das ist nicht gut, ich weiß. Wie komme ich aus dieser Nummer raus?

In dieser Zeit (gibt es Nachweis -Mail vom Chef) habe ich zu Hause gearbeitet.
Das hätte ich alles besser sein lassen, mich besser erholt indem ich ein Buch lese und nicht verrückt wegen der Arbeit mache.

So, jetzt kommt mal meine TF und ich bin über alle Hinweise und Empfehlungen dankbar.
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  #23  
Alt Gestern, 21:21
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Standard Noch unvollständig / brauche bitte Hirnschmalz für weitere Vorgehensweise

Zur Person
Geschlecht: weiblich
Größe: 1.65m
Gewicht: 54kg
Alter: 55 Jahre

Rheinland Pfalz
Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 22.04.2017
BAK: 2,01
Trinkbeginn: ca.15.00
Trinkende: ca.16.15
Uhrzeit der Blutabnahme: 17.10
Lag nach dem Unfall auf der Intensivstation im KH – eventuell haben die mich entgiftet, weiß ich aber nicht genau.
Hatte viele Schläuche am Körper. Erste Erinnerung ca.3.00 nachts. Kompletter Filmriss beim Unfall und danach.

Stand des Ermittlungsverfahrens
Strafbefehl schon bekommen: Ja
Dauer der Sperrfrist: 12 Monate

Führerschein
Hab ich abgegeben: 3 Tage nach Unfall zur Sicherstellung der Polizei gebracht

Führerscheinstelle
Führerscheinstelle war ich bereits, waren in der Vergangenheit keine Vorkommnisse zu verzeichnen
Konsum
Ich lebe abstinent seit:
Anfang Juli 2017 (nach REHA Antrag – Gespräch mit Hausarzt)
Abstinenznachweis
Ich befinde mich im Urinscreeningprogramm seit: 14.09.2017 (habe auf 12 Monate verlängert – bekomme, wenn ich möchte (wegen MPU), nach 8-9 Monaten einen Zwischenstand dokumentiert).
Leberwerte : alle 2 Jahre (letztes Mal Anfang 2016) bei Gesundheitscheck – normal

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: ja , 1 Gespräch - möchte ich im Januar 2018 mit Einzelgespraechen anfangen
Selbsthilfegruppe (SHG): ja
Psychologe/Verkehrspsychologe: nein
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein

Ambulante/stationäre Therapie :
REHA mit Psyschotherapie (Acura Klink Allgäu)
Burn out, wegen der Arbeit und Überbelastung durch Tod meiner Mutter (1.11.2016) und Pflege von meines 91-jährigen Vaters2016, Kreuzbandriss 2017
MPU
Datum: voraussichtlich Juni 2018 (Sperrzeit bis April)
Welche Stelle (MPI): ???

Schon eine MPU gehabt? Nein

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten:
Nein – auch sonst noch nie 1 Punkt



Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
Am 1.November 2016 ist meine Mutter verstorben, meine Eltern waren 64 Jahre verheiratet. Seit dieser Zeit lebt mein Vater 91 Jahre, alleine in seinem Haus 44 km entfernt von meinem Wohnort.
Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, dass ich mich um meinen Vater kümmere so gut es geht und die Zeit es zulässt. Die Besuche sind meist sehr anstrengend für mich, da er weder eine Putzfrau noch sonstige Hilfen in Anspruch nehmen will, obwohl dies dringend nötig wäre.
Am 22.04.2017 war ich von 11:42 Uhr – 13:16 Uhr trainieren im Fitnessstudio (siehe Nachweis). Anschließend bin ich direkt zu meinem Vater gefahren und traf gegen 14 Uhr bei ihm ein. Ich fuhr mit meinem nagelneuen Auto (11.4.17 zugelassen) und noch keine 200km gefahren.
Ich stellte einen penetranten Geruch nach Fäkalien fest. Grund: Die Klospülung war von meinem Vater seit Tagen nicht betätigt worden (Er riecht nichts mehr seit Jahren). Die Angelegenheit war ihm sehr peinlich und wir haben gemeinsam das Problem aus der Welt geschafft. Meine Gedanken: Wie soll denn das denn weiter gehen? Er braucht dringend jemand der jeden Tag vorbei schaut und auch putzt.
Als wir uns schließlich im Wohnzimmer ausruhten, kam das Gespräch auf einer meiner beiden Söhne. Zum wiederholten Male wollte mein Vater wissen, weshalb mein jüngster Sohn, mit seinen 24 Jahren noch immer keine Freundin habe. Eine Frage, die meinen Vater (meine Eltern) schon seit Längerem intensiv beschäftigt. Ich wollte meine Eltern bezüglich der sexuellen Ausrichtung meines Sohnes nicht unnötig belasten. Sie kommen aus einer anderen Generation. Deshalb spielte ich seit Jahren meinen Eltern etwas vor, was mein Gewissen sehr belastete. Aber in diesem Moment platze es aus mir heraus und ich sagte ihm, dass mein Sohn schwul sei und seit längerem mit seinem Partner in einer festen Beziehung lebe.
Meinen Vater traf diese Nachricht wie ein Schlag.
Nachdem er sich etwas gefasst hatte, stand er auf und meinte: „Darauf muss ich erst mal was trinken“ und bot auch mir einen Ouzo an.
Ich trinke generell keine „harten Sachen“ und mir ist diese ungeheuerliche Wirkung fremd. Ich sagte sogar erst automatisch nein – aber dann doch ganz schnell ok.
So kam es, dass ich nachmittags um 15.00 Uhr 2 Gläser Ouzo trank.
Der Alkohol schlug direkt an und es kam zum Momentversagen und mein Verstand setzte vollständig aus.
Mein Vater ging dann nochmals in Bad. Auf dem Wohnzimmertisch stand von ihm noch ein halbvolles Glas Wasser. Ich nahm die Flasche Ouzo und füllte das Glas auf und trank es ganz schnell, damit mein Vater das nicht merkte. Dann muss ich nochmal einen „normalen“ Ouzo getrunken haben.
Es war der schlimmste Fehler / Blackout meines ganzen Lebens mich ins Auto zu setzen. Ich erinnere mich nicht mal mehr daran.
Eigentlich wollte ich zu meinem Partner fahren und den Restsamstag und Sonntag mit ihm verbringen. Hatte fürs WE gepackt und Kuchen dabei….. Ich war nicht mehr in der Lage über meine Fahrtüchtigkeit und mein Ziel nachzudenken.
Ich fuhr Richtung xxxx(das waere weiter gewesen, wie nach xxxx, macht also noch weniger Sinn) aber anscheinend automatisch mein gewohnter Nachhauseweg. Xxx liegt in der anderen Richtung 30km weiter weg. Die Wirkung des Alkohols muss sich während der Fahrt voll entwickelt haben , so dass ich jegliche Kontrolle über mein Auto verloren hatte. Es kam nach 5km zu diesem Auffahrunfall, um 16.30, von dem ich keine Erinnerung mehr habe.
Zum Glück hatten der Geschädigte und ich einen Schutzengel im Auto und es kam zu keinem Personenschaden. Gott sei Dank!!!!
Meine ersten Erinnerungen waren dann im Krankenhaus auf der Intensivstation. Dort wurde ich als 1. beschimpft, wie man denn mit 2,0 noch Auto fahren kann und andere in Gefahr bringen. Da war im klar, da ist etwas mächtig schief gelaufen.

......
Klarnamen und Orte entfernt
Gruß Maja
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  #24  
Alt Gestern, 21:23
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Standard Teil 2 Entwurf

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
Kann ich nicht mehr sagen - „Nur“ Ouzo in ca 90 Minuten.

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
5km bis zum Unfall, es wären 44 km nach Speyer gewesen – aber eigentlich war der Plan nach Eisenberg 25 km in die andere Richtung.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
Nein.
5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Hätte mein Vater mich doch zurück gehalten, ich hätte mich erst mal hinlegen können.
Allerdings war das in der Situation auch unmöglich.
Man schenkt doch einem Autofahrer keinen Ouzo ein.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Nein
Da ich direkt in der Stadt wohne und bei uns immer was los ist, muss ich gewöhnlich gar nicht Auto fahren. Ich erreiche meine Freunde zu Fuss oder mit dem Fahrrad. Ok, Fahrrad – 2 mal pro Jahr schätze ich, ohne zu verharmlosen.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus? (Tip Anmerkung von Jody lesen (danke Jody) KLICK)
Da ich direkt in der Stadt wohne und bei uns immer was los ist, muss ich gewöhnlich gar nicht Auto fahren. Ich erreiche meine Freunde zu Fuss oder mit dem Fahrrad. Ok, Fahrrad – 2 mal pro Jahr schätze ich. Klar, hat man das schon gehört, dass Fahrradfahren mit Alkohol auch verboten ist, aber da ich niemanden kenne, dem das schon passiert ist, habe ich das nicht ernst genommen. Jetzt natürlich schon!

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
Allererste Erinnerung: ca mit 8 Jahren als meine Eltern Besuch hatten, habe ich aus Neugier mal am Glas Wein genippt. Schmeckte scheußlich.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Bis zu meinem 16.Lebensjahr habe ich Leistungssport / Turnen betrieben. 3 x 3Std Training die Woche. Da habe ich noch keinen Alkohol getrunken.
Mit meinem Beginn der Lehre ( 16 ½) musste ich aus Zeitgründen diesen Sport aufgeben. Habe dann mit Tennis und joggen angefangen. Ebenso ging ich zur Tanzstunde und lernte dort meinen 1. „richtigen“ Freund kennen.
Wir gingen am Wochenende immer in die Disco – Fr, Sa und So . Ich trank dort Cola-Bier ca 2 x 0.5 den ganzen Abend oder Cola. Mein Freund trank Bier pur. Wir waren 10Jahre zusammen, kann mich an keine außergewöhnlichen Trinkorgien (außer vielleicht Silvesterpartys bei uns zu Hause) erinnern. Mit 23 Jahren haben wir bereits ein Haus gebaut und immer viel zu tun. Wir waren auch so glücklich. Spielten viel Tennis (Club war direkt neben unserem neuen Haus), gingen Skifahren und joggen. Er hatte sich eher als Weinliebhaber entwickelt. Ich konnte teuren Weinen nix abgewinnen, mein Getränk war eher Weinschorle oder Sekt. Nach Feierabend und dem Tennis (an 2-3 Tage die Woche), 0,5 l Schorle im Clubhaus war so Standard. Dann war ich aber „bedient“. Fahren musste ich ja nicht, da wir ja direkt dort wohnten.
Man muss dazu sagen, dass hier in Pfalz Schorle das Nationalgetränk ist und eigentlich zu 99% in 0,5l Gläsern ausgeschenkt wird und 2 Drittel davon ist Wein.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
Mit meinem 1.Mann im Alter von 17-27 Jahren:
Anfangs (2-3Jahre) Colabier, später 1 Weinschorle ca 2-3 mal die Woche oder 1 Flasche Sekt zusammen am WE am Abend , wobei er mehr „guten“ Wein genossen hatte.
Auf Geburtstagen ca 10 mal im Jahr – Weinschorle oder/ und Sekt – mal auch 1 Glas Rotwein.

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
Mein damaliger Partner (1.Ehemann) und ich waren fast unzertrennlich – ich habe mit ihm getrunken. Zu Hause, im Tennisclub, auf Geburtstagen von Freunden und Verwandten.

12. Warum haben Sie getrunken?
Wegen der Wirkung und nach dem Sport – Belohnung ! Alles toll heute. An Geburtstagen, weil es völlig normal war. Später (ab 35Jahre), aus Einsamkeit, Frust, Wut, Belohnung, weil ich trotz alleinerziehend und Arbeit alles „so toll“ hinbekommen habe. Ich glaube da war ne Menge Selbstmitleid im Spiel. Das wird natürlich hier noch wesentlich ausführlicher.
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  #25  
Alt Gestern, 21:24
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Standard Teil 3 Entwurf

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?

Bei wenig, war ich lustig, sehr gesprächig und redewendig, tolle Ideen (die am nächsten Tag dann doch nicht sooo toll waren). Bei mehr Alkohol– müde, unkonzentriert, zu keinem nachhaltigen Gespräch mehr bereit, lust- und antriebslos. Freute mich aufs Bett, um schlafen zu können/dürfen.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Erst jetzt im nach hinein, als der Führerschein weg war. Eine sehr gute Freundin sagte, dass auf meinen Geburtstagen (meist so ca 18 Gäste) ich manchmal schon ein Glas zuviel hatte. Bis ich mit allen angestoßen (keine Entschuldigung-ich wollte das ja) und immer wieder die Gläser gefüllt hatte und ganz klar, bevor überhaupt jemand da war, schon mal ein Sektchen…. Also als alles fertig war: das Essen, die Tischdeko etc. …auf den Stress hatte ich mir das ja auch „verdient“ – so dachte ich bis vor der TF.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Kann ich (noch) nicht sagen. Ich bin nach der Arbeit fast täglich im Sport gewesen und komme dann erst spät nach Hause. (Kinder sind nun aus dem Hause). Ich habe das ganz alleine mit mir ausgemacht, als ich am Abend dann vermehrt Schorle trank und am nächsten Tag mir schlecht war. Ich ging aber immer zur Arbeit.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
Von meinem 1.Mann trennte ich mich sehr kurzfristig, als ich meine 2.Mann auf der Arbeit kennen lernte. Mein 1.Mann wollte keine eigenen Kinder haben, hatte das Buch Global 2000 gelesen und sagte, in die heutige Welt kann man keine Kinder mehr setzen (er wurde später mit einer anderen Frau sehr glücklicher Vater). Wir haben heute nach 30Jahren ein gutes Verhältnis zu einander.
Mit meinem 2.Mann ging es dann ganz flott – mit 27Jahren die Trennung von 1.Mann mit 29.Jahren war mein 1.Sohn und mit 31 Jahren mein 2.Sohn geboren. Mein 2.Mann war sehr partiarisch und verlangte von mir nach dem 2.Erziehungsurlaub (damals 3 Jahre), dass ich zu Hause bleibe und kündige. Ich habe mich schweren Herzens gefügt. Nur einer kann Karriere machen, sagte er zu mir.
Waehrend der Schwangerschaften / Stillzeit 1Jahr) habe ich nichts getrunken.
Mit 35 Jahren verließ er mich sehr plötzlich wegen einer anderen Frau. Das war der 1.Tiefpunkt in meinem Leben. (Der2.Tiefpunkt die TF) Von 17 Jahren-35 Jahren war ich immer in Beziehung und auf einmal saß ich mit 2 kleinen Kindern (4 und 6 Jahren) alleine da. Sofort habe ich in meiner Firma angerufen und wurde 5 Monate später wieder eingestellt – Gott sei Dank !!!!!!!!
Erst in dieser Phase meines Lebens ging das dann mit dem Alkoholmissbrauch los.
Alleine ! Geht gar nicht…..Selbstmitleid, Wut auf ihn, kein Mann in Sicht…..Da habe ich am Abend schon mal eine Flasche Wein getrunken. Jedoch im Anschluss 2-3 Tage Pause eingelegt. Schlechte Verfassung am nächsten Tag, depressive Stimmung, Arbeit, Kinder, funktionieren halt.
Meine Eltern waren immer für mich da ! Nahmen die Kinder mal das ganze WE. Mein Ex ist nach USA Karriere machen, kam erst später wieder zurück. Ich habe dann Kontaktanzeigen aufgegeben und an den Wochenenden vorm PC gesessen und E-Mails geschrieben und dabei meinen Schorle getrunken.
Sport habe ich häufig getrieben, im Fitnessstudio alle möglichen Kurse rauf und runter.
Ja, es gab neue Beziehungen, aber ich war nie richtig verliebt. Habe halt nach Männern gesucht, die auch zu den Kindern passten. Es gab dann große längere Zeiträume, wo ich alleine war und das auch gelernt habe, dass das doch auch so seine Vorteile hat. (Seit 2 ½ Jahren bin ich „in love“ und habe viel mentale Unterstützung!!!!).
17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?
Ja, eigentlich wollte ich nur 1 Gals Schorle trinken, aber häufig war dann am Ende des Abends die Flasche dann doch leer.
Vollrausch –1 mal an Silvester (wollte nicht zu Freunden) – Kinder waren beim Vater – ich wollte einfach nur den Abend schnell hinter mich bringen und vergessen.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Seit ca 6 Jahren mache ich Alkoholfasten (nach Fasching bis Ostern). Eine Freundin ebenso, sie hat mich darauf gebracht. Klar, schlechtes Gewissen beruhigen, Reset-Taste drücken etc. Ich freute mich darauf sogar, mir selbst zu beweisen: Nein, du bist ja nicht abhängig – auch wenn du öfters ein Glas zuviel hast. Das klappte auch sehr gut und ich habe 1-2kg in diesem Zeitraum abgenommen, obwohl das nicht nötig ist.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?

Nein, ich lebe seit Juli 2017 abstinent. Nach der TF 22.4. habe ich auch nichts mehr getrunken. Dann bin ich mit meinem Partner 12.6.-24.06. in Urlaub gefahren. Die 1. Woche hatte er an einem Karateseminar teilgenommen. Da habe ich auch nichts getrunken, war aber sehr angeschlagen, wegen des auf mich zukommenden Strafbefehls. Tag und Nacht im Internet gegoolet, viel geweint – mal direkt beim Essen (mit den anderen Karateseminarteilnehmern) sind die Tränen losgelaufen. Bin dann schnell ins Zimmer. Mein Freund konnte dieses Verhalten nicht verstehen, macht aber auch keinen Druck.
Die 2 .Woche hatten wir für uns. Schöne Ferienwohnung, Blick auf Meer….da haben wir zum Essen Schorle getrunken und es ging mir ganz gut / besser. Konnte besser abschalten…..war aber nie richtig betrunken.
Nach dem Urlaub hatte ich dann den langersehnten Termin (ab der TF auf den Termin 5.7. gewartet) bei meinem Hausarzt. Der schlug eine REHA vor und sagte, kein Alkohol mehr – gar nichts!
Daran hielt ich mich dann auch strikt, war froh über den REHA Antrag und dass mal endlich etwas passierte.
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  #26  
Alt Gestern, 21:31
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Alana Alana ist offline
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Du hast in #23 den Klarnamen deines Vaters und das Dorf drin! Auch dein Sohn steht da mit Klarnamen. Bitte xxx das!
Es macht Dich sonst identifizierbar. Die nächsten 30 Minuten kannst Du das noch selbst. Unter „ändern“ klicken.
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Liebe Grüße
Alana
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  #27  
Alt Gestern, 23:59
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Vielen Dank Maja!
Das nenne ich vorbildliche Teamarbeit.
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