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  #1  
Alt 28.10.2018, 18:24
Zbfg Zbfg ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 28.10.2018
Beiträge: 2
Standard 2. MPU nach 6 Jahren

Zur Person
Geschlecht: M
Alter: 29

Was ist passiert?
Neun "neue" Punkte gesammelt, in 7 vergehen. 6 davon Geschwindigkeit 1 Alkohl

Wie ist der Stand des Verfahrens?
Führerschein hab ich abgegeben
Neu Beantragt: 06/2018

Akteneinsicht bei der Führerscheinstelle?
Hatte ich noch nicht

Hilfe
Detaillierte Aufarbeitung jedes vorfalls

MPU
Vorraussichtlich innerhalb der nächsten sechs Wochen.

Schon bezahlt? Ja, 537,00 EUR

Negative MPU?
Nein.

Rückfalltäter?
Ja

---

Guten Abend liebes Forum,

Eine wahnsinns Plattform ist hier! Die Informationssammlung ist unglaublich.
Vor sechs Jahren hatte ich schonmal den Fueherschein entzogen bekommen wegen mehr als 18 Punkten. Damals hatte ich ein paar Handy vergehen und alles andere waren Geschwindigkeits uebertretungen.

Mit Hilfe detaillierter Aufarbeitung jedes einzelnen Vergehens habe ich die darauffolgende MPU beim ersten Anlauf bestanden.

Leider hat die lern wirkung der MPU sehr Zeitversetzt eingesetzt:
Im ersten Jahr nach der MPU habe ich sage und schreibe 13 Punkte gesammelt. Unglaublich.

Als ich ziemlich genau ein Jahr nach bestandener MPU meinen FAER auszug angefordert hatte und die aus den taten resultierenden fahrverbote "abgesessen" hab, habe ich mir meine aufarbeitung der MPU durchgelesen und mich ernsthaft gefragt ob ich noch ganz dicht bin.

Als ich meine vermeidungsstrategien durchlies kamen die mir tatsaechlich einleuchtend vor und ich hab diese auch umgesetzt und habe dann etwas mehr als zwei jahre nichtsmehr gesammelt. In 2016 hatte ich dann einen BAB blitzer mit 144 in einer 100er im februar und im september einen innerorts blitzer mit 72 kmh in einer 50ger - damit war die MPU wieder besiegelt.

Da ich mich selbst am meisten Frage warum, obwohl ich sogern auto fahre, immer probleme mit dem FS auftreten, bin ich die gesamte Vergangenheit inkl. der alten Vergehen wieder durch gegangen und hab Zeitpunkte, motive, emotionale zustaende und erfolgreiche und nicht erfolgreiche vermeidungsstrategien abegeglichen.

Eine Zentrale Frage die sich mir Stellt ist wie folgt:

Die Fragestellung der MPU ist:

Ist zu erwarten, dass die zu begutachtende Person auch zukuenftig erheblich gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen verstossen wird, so dass dadurch die Eignung zum fuehren von Kraftfahrzeugen ausgeschlossen ist?

Wie oben beschrieben war einer der verstoesse eine (erste & einzige) TF mit BAK 0,37ml um 02 uhr nachts (1M FV, 500EUR Busse)

Muss ich mich eurer Meinung nach auf einen Alkohol fragebogen einstellen?

Ich bitte um entschuldigung wenn das Thema so schon behandelt wurde, ich konnte auch mit Google Suche auf dem Forum keine passende Antwort finden.

Vielen Dank & Gruesse!
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  #2  
Alt 28.10.2018, 18:53
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 06.08.2011
Beiträge: 11.485
Standard

Willkommen hier im Forum!

Zitat:
In 2016 hatte ich dann einen BAB blitzer mit 144 in einer 100er im februar und im september einen innerorts blitzer mit 72 kmh in einer 50ger - damit war die MPU wieder besiegelt.
Damit hast Du zwar die jetzt erforderlichen 8 Punkte nicht geschafft, aber da die Punkte-MPU 10 Jahre in den Akten bleibt, haben diese Verstöße der FSST ausgereicht, um Dich erneut zu einer verkehrsrechtlichen MPU zu laden. Wann hast Du denn die Aufforderung bekommen („Führerschein hab ich abgegeben“)?

Die Trunkenheitsfahrt, die ja wohl vor der ersten MPU war, ist als solche abgearbeitet. Aber sie stellt natürlich auch einen verkehrsrechtlichen Verstoß dar. Sie wird also, wenn die Frage darauf kommt, warum Du immer wieder die Regeln verletzt, auch zur Sprache kommen. Aber klar, im Vordergrund steht, warum Du immer wieder zu schnell fährst und das, obwohl Du dafür doch schon einmal heftige Konsequenzen tragen mußtest.

Also: kein Alkoholfragebogen.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #3  
Alt 28.10.2018, 22:09
falo999 falo999 ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 20.03.2014
Beiträge: 1.235
Standard

Sollten trotzdem Fragen zu deinen Alkoholkonsum kommen würde ich die Antworten mit den Angaben abgleichen die du bei deiner ALk MPU gemacht hast.

Nicht das du in der MPU mit Abstinenz geschafft hast solltest du natürlich sagen das du immer noch keinen Alk mehr trinkst.
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  #4  
Alt 28.10.2018, 23:18
Zbfg Zbfg ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 28.10.2018
Beiträge: 2
Standard

Guten Abend Zusammen, vielen Dank fuer die Antworten!

Tut mir leid, dass ich so wage geschrieben habe.

Tatsaechlich ist der Alk Tatbestand teil der "aktuellen" Punkte liste.

Die Fragestellung ist aber wie o.g. deswegen die Frage ob ich aufgrund des Alkohol vergehens, ohne aber eine Alkohl fragestellung zu haben einen Alkohol Fragebogen erwarten muss.
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  #5  
Alt 29.10.2018, 00:03
kapomick kapomick ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 18.04.2013
Beiträge: 5.764
Standard

Nachdem du keine Alkoholfragestellung hast, wird das Thema nur "mitgenommen". Du solltest also schon wissen, was du getrunken hast. Es war zwar zu viel für den Straßenverkehr, aber du bewegst dich noch im sozial verträglichen Konsum, insofern dürfte das nicht der Themenschwerpunkt sein. Aber auf Fragen wie viel, wie oft und warum solltest du dich schon einstellen. Und natürlich plausibel machen, dass du jetzt nur noch gemäß KT-Kriterien (10-12x im Jahr geringe Trinkmengen) lebst. Mit dem anderen hast du mehr als genug zu tun.
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